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FKA will Flachbahnprüfstand anschaffen, um seine Reifenkompetenz auszuweiten

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Die Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen mbH Aachen (FKA) will einen Flachbahnprüfstand anschaffen, um so seine Kompetenz im Bereich Reifentesting und -parametrierung weiter auszubauen. Nach Auskunft von FKA-Geschäftsführer Dr. Markus Bröckerhoff wurde unlängst ein entsprechender Kaufvertrag für einen Prüfstand des Typs MTS Flat-Trac IV CT plus unterzeichnet. „Mit den bestehenden Trommelprüfständen, den ebenfalls im Jahr 2015 neu in Betrieb genommenen Steifigkeits- und Schlagleistenprüfständen, dem fahrbaren Reifenprüfstand, den Reibwertprüfständen sowie dem neuen Flachbahnreifenprüfstand verfügen wir über eine weltweit einmalige Infrastruktur“, sieht Christian Bachmann, Teamleiter Reifentechnologie bei der FKA, in dem Flachbahnprüfstand so etwas wie das letzte fehlende Puzzleteil in der Reifentestinfrastruktur der Forschungsgesellschaft und ihres Kooperationspartners, dem Institut für Kraftfahrzeuge der RWTH Aachen University (IKA). Mit der jüngsten Investition komme man dem Wunsch zahlreicher Kunden nach, Flachbahnreifenprüfungen ins eigene Angebotsportfolio aufzunehmen, heißt es. Der elektrische angetriebene Prüfstand verfügt demnach über ein Antriebsmoment von 6.000 Nm am Rad und ermögliche hoch dynamische Prüfungen mit Geschwindigkeiten von bis zu 250 km/h. cm

VW-Skandal und China-Krise: Analysten vorsichtiger bei Zulieferern

Hatten andere Finanzmarktexperten jüngst noch die Auffassung vertreten, Continental könnte unter Umständen von dem VW-Abgasmanipulationsskandal profitieren, sieht die französische Großbank Société Générale dies offenbar ein wenig anders. Denn die Franzosen haben ihr Kursziel für die Aktie des deutschen Automobilzulieferers jetzt von 232 auf 215 gesenkt, wie einschlägige Medien melden. Befürchtet wird demnach, dass angesichts schlechterer […]

Profitiert Conti mittelfristig vom VW-Abgasskandal?

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Auf den ersten Blick würde man wohl denken, dass einem Automobilzulieferer wie Continental der Volkswagen-Skandal um manipulierte Abgasmesswerte bei einigen Konzernmodellen eigentlich nicht zuträglich sein kann. Denn wenn ein Fahrzeughersteller als Folge dessen zukünftig möglicherweise weniger Autos absetzen kann, dann werden halt auch weniger von ihnen hergestellt und es sind entsprechend weniger Komponenten wie etwa […]

Nachhaltigkeitsindex DJSI: Michelin legt zu/markiert Spitze bei Autozulieferern

Michelin Nachhaltigkkeitsindex DJSI

Gemäß des neuesten Rankings im Nachhaltigkeitsindex DJSI World (Dow Jones Sustainability World Index), in dem Michelin erst seit 2014 gelistet wird, hat der französische Reifenhersteller um vier auf 87 von 100 möglichen Punkten zulegen können. Damit führt das Unternehmen eigenen Worten zufolge die Kategorie der Automobilzulieferer auf Platz eins an und sieht damit einmal die […]

FAST-Mitgliedschaft erfüllt Bridgestone mit Stolz

Bridgestone FAST

Bei Bridgestone ist die Freude groß, dass der Volkswagen-Konzern das Unternehmen als einzigen Reifenhersteller zu einem der 44 Partner seiner Initiative FAST (Future Automotive Supply Tacks) gemacht hat. „Wir sind sehr stolz, einer der exklusiven Partner des Volkswagen Konzerns zu sein und freuen uns auf eine enge Zusammenarbeit innerhalb der FAST-Initiative“, sagt Franco Annunziato, Präsident und CEO von Bridgestone Europe. Mithilfe der im Februar 2015 ins Leben gerufenen Initiative FAST will der Automobilhersteller gemeinsam mit ausgewählten Zulieferern Lösungen für aktuelle Herausforderungen in der Automobilindustrie entwickeln. Ausgewählt hat Volkswagen seine Partner demnach auf Basis umfangreicher Bewertungsmaßnahmen über einen systematischen Selektionsprozess unter Berücksichtigung von deren Leistungen mit Blick auf die Automobilproduktion. Gerade bezüglich Letzterem war Bridgestone zuvor schon eine entsprechende Ehrung des Konzerns durch die Verleihung des „Volkswagen Group Awards“ zuteilgeworden aufgrund „innovative[r] Fähigkeiten und eine[r] besonders hohe[n] Zuverlässigkeit“. cm

KTMs „Supplier Quality Excellence Award“ für Dunlop

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Dunlop bekommt KTM Award

Dunlop ist von KTM mit dem „Supplier Quality Excellence Award 2014“ für die fehlerfreie Lieferung von Motorradreifen im vergangenen Jahr ausgezeichnet worden. Verbunden damit ist zugleich eine Einstufung als „A+“-Lieferant bei dem österreichischen Motorradhersteller, der im kommenden Modelljahr ebenfalls wieder Dunlop-Reifen als Erstausrüstung bei vielen seiner Maschinen verbauen will. „Diese Auszeichnung freut uns sehr. Sie […]

Kurzes Gastspiel: Lanxess fliegt aus dem DAX

Vor drei Jahren ist der als Zulieferer auch der Reifenindustrie fungierende Chemiekonzern Lanxess erst in den Deutschen Aktienindex DAX aufgenommen worden, da muss das Unternehmen ihn schon wieder verlassen. Denn anstelle seiner Aktien werden ab dem 21. September diejenigen von Vonovia SE – vormals Deutsche Annington Immobilien SE – in dem 30 Werte umfassenden wichtigsten […]

Positive ZF-Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr

Für das erste Halbjahr berichtet die ZF Friedrichshafen AG eine positive Geschäftsentwicklung. Dabei sind die Konzernkennzahlen zwar allein schon wegen der TRW-Übernahme stark von Sondereffekten beeinflusst, aber auch ohne die Akquisition soll der Umsatz gestiegen sein und das operative Ergebnis von Stabilität geprägt sein. Auf bereinigter Basis wird ein Umsatzplus in Höhe von elf Prozent auf 10,2 Milliarden Euro berichtet, von dem selbst nach Herausrechnen nicht unerheblicher Währungskurseffekte nach Unternehmensangaben immer noch ein Anstieg um rund drei Prozent übrig bleibt. Wird der TRW-Kauf sowie damit verbunden der Verkauf des 50-prozentigen Anteils an ZF Lenksysteme in die Betrachtung mit einbezogen, klettert der Umsatz auf 12,2 Milliarden Euro, ist darin dann doch der seit dem Abschluss der Übernahme am 15. Mai erlöste TRW-Umsatz in Höhe von zwei Milliarden Euro enthalten. Auch die Ergebnisgrößen des Konzerns sind maßgeblich von den genannten Sondereffekten beeinflusst. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg auf 1,5 Milliarden Euro (Vorjahr: 902 Millionen Euro) – das Ergebnis nach Steuern machte einen Sprung auf 711 Millionen Euro (Vorjahr: 310 Millionen Euro). Hinsichtlich der weiteren Entwicklung geht ZF davon aus, dass sich die Umsatz und -Ergebniskennzahlen mit Blick auf das Gesamtjahr stabil entwickeln. Inklusive des dann siebeneinhalbmonatigen Beitrags von TRW – inzwischen geführt als Division „Aktive & Passive Sicherheitstechnik“ – rechnet man mit einem Gesamtumsatzvolumen 2015 in Höhe von irgendwo zwischen 29 und 30 Milliarden Euro bei einer EBITDA-Marge von aus heutiger Sicht über zehn Prozent. cm

Continental-Standort Gifhorn von noch mehr Stellenstreichungen bedroht

War man am Continental-Standort in Gifhorn bisher davon ausgegangen, der Automobilzulieferer und Reifenhersteller werde dort gut 40 Prozent der Arbeitsplätze streichen, ist in Medien nun sogar von einer Halbierung der derzeit noch 1.600 Arbeitsplätze die Rede. Wie dazu jetzt die Allgemeine Zeitung aus Uelzen auf ihrer Internetseite schreibt, sollen am Standort der Division Powertrain (Continental […]

Elektrobit-Übernahme durch Conti ist in trockenen Tüchern

Der Continental-Konzern hat die Übernahme der Elektrobit Automotive Group abgeschlossen. Nachdem die Aktionäre des finnischen Mutterkonzerns Elektrobit Corporation Mitte Juni bereits dem Verkauf der hundertprozentigen Tochtergesellschaft zugestimmt hatten, sind Ende desselben Monats auch die entsprechenden wettbewerbsrechtlichen Wartefristen abgelaufen. Mit der Akquisition des auf Softwarelösungen spezialisierten Unternehmens verfolgt der deutsche Automobilzulieferer, Reifenhersteller und Industriepartner eigenen Worten […]