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Fachtagung hat Dienstleistungen für Freie Werkstätten im Blick

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Dienstleistungen für Kfz-Betriebe stehen im Mittelpunkt einer Fachtagung für Freie Werkstätten und Servicebetriebe, die der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) gemeinsam mit dem Vogel-Verlag am 29. Oktober 2011 in Würzburg durchführt. Referenten aus Verband, Gewerbe und Industrie beleuchten den Themenschwerpunkt aus verschiedenen Perspektiven.

So wird Bundesinnungsmeister und ZDK-Vizepräsident Wilhelm Hülsdonk auf neue Herausforderungen für die Betriebe im Servicegeschäft eingehen. Mit der Teileversorgung über den freien Handel wird sich Hartmut Röhl, Präsident des Gesamtverbands Autoteile-Handel (GVA), in seinem Vortrag beschäftigen. Vertreter von BMW und Mercedes-Benz werden die Frage beantworten, welche Dienstleistungen die Automobilhersteller den freien Kfz-Betrieben bieten.

Kfz-Betriebe verbuchen höhere Service- und Teileumsätze

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Kfz Betrieb Werkstattumsaetze

Knapp 70 Prozent der Inhaber von fabrikatsgebundenen und freien Kfz-Betrieben beurteilen ihre wirtschaftliche Situation mit “gut”. Das hat eine Umfrage der Zeitschrift Kfz-Betrieb ergeben. Als ein Grund für die gute Stimmung der Befragten wird die positive Entwicklung ihrer Umsätze genannt: Besonders zufrieden sind die Unternehmen demnach mit ihrem Werkstattgeschäft sowie dem Verkauf von Ersatzteilen und Zubehörartikeln.

Denn hier soll gut jeder zweite höhere Erlöse als im Vorjahr erzielt haben, während lediglich sieben Prozent von niedrigeren Serviceumsätzen berichteten. Mit Blick auf den Juli hätten die Umfrageteilnehmer vor dem Hintergrund der Sommerferien in vielen Bundesländern aber eher zurückhaltende Prognosen abgegeben: Etwa ein Drittel von ihnen erwarte höhere Werkstatterlöse als im Vorjahresmonat, 55 Prozent rechneten mit gleichbleibenden und zwölf Prozent mit sinkenden Serviceumsätzen, heißt es. “Die Erholung der Gesamtwirtschaft hält an und die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist gut.

Daher wird sich das Werkstatt- und Teilegeschäft bis zum Ende dieses Jahres mit tendenziell leicht wachsender Nachfrage stabilisieren”, glaubt Robert Rademacher, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes e.V. (ZDK), dessen offizielles Organ der Kfz-Betrieb ist.

Mehr Druck auf Serviceerträge von Reifenhandel/Werkstatt befürchtet

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Beim Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V. (ZDK) geht man einerseits relativ entspannt mit den seitens des ADAC offenbar gehegten Überlegungen um, unter Umständen eine eigene Werkstattkette etablieren zu wollen.

Wie ZDK-Hauptgeschäftsführer Dr. Axel Koblitz gegenüber dem Fachblatt Kfz-Betrieb zu Protokoll gegeben hat, müsse das Ansinnen des Automobilklubs in erster Linie Werkstattketten wie ATU, Pit-Stop und Co. Sorge bereiten und weniger beispielsweise dem inhabergeführten Innungsbetrieb.

Er geht eigenen Worten zufolge nämlich nicht davon aus, dass Letzterem die “Kunden weglaufen, nur weil eine benachbarte freie Werkstatt sich ein schwarz-gelbes Außendesign zulegt”. Andererseits bereitet es Koblitz bzw. dem ZDK in diesem Zusammenhang doch ein wenig Kopfzerbrechen, dass der ADAC seinen Mitgliedern Rabattaktionen – wie jüngst einem Bericht des Münchner Merkur zu entnehmen war – in Aussicht stellt.

“Dadurch würden natürlich die für unser Gewerbe überlebenswichtigen Erträge aus dem Service zusätzlich unter Druck geraten”, meint er mit Blick auf die über 17,4 Millionen Mitglieder des Klubs. In eine ähnliche Richtung gehen augenscheinlich die Befürchtungen des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V.

(BRV) vor dem Hintergrund der Anfrage eines großen deutschen Versicherers (Hauptsitz: München) bei einem Kfz-Werkstattsystem, von der die Branchenvertretung Wind bekommen hat. Demnach hat der Versicherer vor, seine gesamte Onlinekundschaft im Herbst dieses Jahres 2011 bei den betreffenden Betrieben des Kfz-Werkstattsystems über die Vorlage eines Gutscheines in den Genuss eines kostenlosen Komplettradwechsels (inklusive Auswuchten) kommen zu lassen. Des Weiteren wolle der Versicherer den Kauf eines oder mehrerer Neureifen im vorgesehenen Aktionszeitraum vom 19.

September bis zum 14. Oktober mit fünf Euro je Stück vergüten, heißt es weiter. “Wenngleich unter den einzelnen Systempartnern derzeit lediglich eine Abfrage zur Teilnahme/Nichtteilnahme durchgeführt wird, so ist bereits heute erkennbar, dass man seitens der Systemzentrale dazu neigt, dem Wunsch des Versicherers zu entsprechen, da man ansonsten befürchtet, dass die Aktion vom Wettbewerb umgesetzt wird”, so Peter Hülzer, geschäftsführender Vorsitzender des BRV.

Dort wird von der Warte des Reifenfachhandels aus die Auffassung vertreten, dies sei der “totale Wahnsinn”. Zugleich wundere man sich aber auch nicht mehr sonderlich über die “Ideen der Wertevernichter”, wie Hülzer ergänzt. cm.

ZDK: Weiterhin gute Stimmung im Kfz-Gewerbe

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RademacherRobert

Anlässlich der Mitgliederversammlung des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) am 22. Juni in Essen sagte ZDK-Präsident Robert Rademacher (71), der im Übrigen für drei weitere Jahre im Amt bestätigt wurde, dank der verbesserten Geschäftslage könne man seit einiger Zeit auch wieder auf einigermaßen zufriedene Autohändler treffen. Dazu trage die aktuelle Marktentwicklung bei Pkw-Neuzulassungen mit einem Zuwachs von 13,1 Prozent auf 1,33 Millionen in den ersten fünf Monaten ebenso bei wie die Steigerung bei den Besitzumschreibungen.

 Von Januar bis Mai lag deren Zahl mit knapp 2,85 Millionen um 10,8 Prozent über dem Vorjahreswert. Auch das Werkstatt- und Servicegeschäft zeige sich stabil. So lag die Auslastungsquote der Werkstätten im Mai 2011 mit 86 Prozent auf gleichem Niveau wie im Vorjahr.

Kampagne gegen Nachwuchsmangel im Kfz-Gewerbe

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ZDK Nachwuchskampagne

Im Rahmen des achten Bundesberufsbildungskongresses des Kfz-Gewerbes in Bad Wildungen haben Robert Rademacher, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK), und Birgit Behrens, ZDK-Geschäftsführerin Berufsbildung, jüngst den neuen Internetauftritt unter www.autoberufe.de freigeschaltet.

Die Site ist Teil der Nachwuchsförderungskampagne der Autobranche, mit der man um Azubis “kämpft” und bei der die Vertreter von 34 deutschen und internationalen Automobilherstellern mit dem ZDK zusammenarbeiten. “Mithilfe der Kampagne wollen wir qualifizierten Nachwuchs für die Kfz-Betriebe sichern, die jungen Menschen optimal ausbilden und ihnen Perspektiven für eine erfolgreiche Karriere im Kfz-Gewerbe eröffnen”, erklärt Rademacher. Denn einerseits sehe sich das Kfz-Gewerbe einem im harten Wettbewerb mit anderen Branchen gegenüber und andererseits erschwere auch die demografische Entwicklung den “Kampf” um den Nachwuchs, wie Birgit Behrens es formuliert.

Die Schere zwischen Ausbildungsangebot und Nachfrage klaffe zunehmend auseinander. Mit neuen, zielgruppengerechten Informationsmitteln wendet sich die Nachwuchsförderungskampagne demnach nicht nur an Eltern, Lehrer, Berufsberater sowie Schulabgänger mit Abschlusszeugnis, sondern auch an scheinbar nicht ausbildungsreife junge Menschen ohne Abschluss. Darunter seien oft ungeahnte Talente, die nur geweckt werden müssten, so Behrens, die außerdem in der Zuwanderung Chancen für die Betriebe sieht, geeigneten Nachwuchs zu finden.

Im April „leichte Delle“ in der Pkw-/Motorradzulassungsstatistik

Von einer “Verschnaufpause” des Automobilmarktes spricht der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V. (ZDK), nachdem das Kraftfahrtbundesamt (KBA) die Neuzulassungszahlen für den April veröffentlicht hat.

Denn mit rund 266.250 Pkw kamen zwar 2,6 Prozent mehr Fahrzeuge als im Vorjahresmonat auf die Straße, doch fällt der Zuwachs damit deutlich geringer aus als in den Vormonaten und das Plus von 10,7 Prozent auf insgesamt gut eine Million Pkw während der ersten vier Monate des aktuellen Jahres. Nach Ansicht des ZDK ist diese “leichte Delle” allerdings nicht ungewöhnlich, entspreche sie doch tendenziell dem jährlichen Kurvenlauf in der Zulassungsstatistik.

Für das laufende Jahr 2011 rechnet der Verband bei den Pkw-Neuzulassungen mit einem Anstieg auf “spürbar über drei Millionen Einheiten”. Gewachsen sind im April übrigens auch wieder die Neuzulassungszahlen im Nutzfahrzeugbereich, der laut KBA mit rund 31.000 Einheiten 13,7 Prozent über Vorjahresniveau lag.

“Die Sattelzugmaschinen machten ein Plus von 48,5 Prozent. Mit plus 52,8 Prozent gab es im Segment von 7,5 bis zwölf Tonnen bei den Lastkraftwagen die größte Aufwärtsbewegung”, ist der offiziellen Statistik der Behörde zu entnehmen. Abwärts ging es dafür in Sachen der Neuzulassungen an Krafträdern.

Mit knapp 22.200 neuen Maschinen kamen im April 4,9 Prozent weniger Fahrzeuge neu auf bundesdeutsche Straßen als im selben Monat 2010. Damit hat sich auch hier die im bisherigen Jahresverlauf eigentlich positive Entwicklung etwas abschwächt, und die nach den ersten vier Monaten 2011 knapp 60.

200 neuen Krafträdern entsprechen “nur noch” einem Plus von drei Prozent. Alles in allem wurden im April rund 319.500 Kraftfahrzeuge und knapp 27.

700 Kfz-Anhänger neu in Deutschland zugelassen – ein Plus von drei respektive fünf Prozent. Bezogen auf den Zeitraum von Januar bis April, entsprechen gut 1,2 Millionen neue Kfz und etwa 86.900 Kfz-Anhänger einem Zuwachs um 11,7 bzw.

Gemeinsame Werkstattaktion „FamilienMobil“ von ZDK, VDA und VREI

FamilienMobil

In den Meisterbetrieben der Kfz-Innungen laufen die Vorbereitungen für die neue Aktion “FamilienMobil – Sicherheit fährt mit” mit dem Ziel, über die Ansprache neuer Zielgruppen die Wartungsfrequenz zu erhöhen und die Sicherheit von Familienfahrzeugen auf deutschen Straßen zu verbessern. Start des Ganzen ist der Internationale Tag der Familie am 15. Mai.

Nach Angaben der Initiatoren – Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), Verband der Automobilindustrie (VDA) und Verein Freier Ersatzteilemarkt (VREI) – sind Meisterbetriebe der Kfz-Innungen eingeladen, sich an der Kampagne zu beteiligen. Als deren Kernelemente werden einerseits Information rund um die Sicherheit am Fahrzeug und andererseits der “FamilienCheck” an den Fahrzeugen genannt, bei dem die teilnehmenden Werkstätten unter anderem Beleuchtung, Reifen, Bremsen sowie die Kindersicherung kontrollieren sollen. Mit einer verstärkten Pressearbeit und Familienfesten in den Werkstätten will man sich während der zweiwöchigen Aktionsphase zudem familienfreundlich präsentieren.

Den Betrieben stehen dafür Broschüren für das Handschuhfach mit Tipps, Poster, Kunden-Mailing, Werbemittel und Anzeigen zur Verfügung. Alle Informationen über die Teilnahme an der bundesweiten Initiative für die Sicherheit von Familienmobilen erhalten Werkstätten bei ihrer Kfz-Innung. cm

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Werkstattleistungen via ADAC?

Wie “kfz-betrieb online” berichtet, testet der ADAC in vier Pilotbetrieben mit ADAC-Branding ein eigenes Werkstattkonzept. Es handele sich dabei um freie Kfz-Werkstätten, die bereits vorher als ADAC-Partner tätig waren. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe prüfe, ob eine Kollision mit Interessen des Kfz-Gewerbes vorliegt.

Stimmung im deutschen Kfz-Gewerbe deutlich verbessert

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Leicht gesunkene Umsätze und eine verbesserte Qualität im Neu- und Gebrauchtwagengeschäft prägten das Autojahr 2010. Im Jahr nach der Umweltprämie sank der Umsatz im deutschen Kraftfahrzeuggewerbe um 3,2 Prozent auf 130 Milliarden Euro, heißt es dazu in einer Verbandsmitteilung. Dies sei vor allem dem erwarteten Rückgang im Neuwagengeschäft mit Pkw geschuldet, sagte Robert Rademacher, Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), in Berlin bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2010.

Angesichts winterlicher Straßenschäden empfiehlt auch Koni Stoßdämpfercheck

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Nachdem zuletzt schon der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V. (ZDK) sowie der Fahrwerksspezialist Bilstein Verbrauchern empfohlen hatten, angesichts der durch die Winterwitterung bedingten Straßenschäden hierzulande die Stoßdämpfer ihres Fahrzeuges überprüfen zu lassen, stößt nun auch Koni ins selbe Horn.

Das Unternehmen kann eigenen Aussagen zufolge eine über 150-jährige Erfahrung im Bereich von Dämpferlösungen vorweisen und warnt Autofahrer davor, dass Stoßdämpfer durch die höhere Belastung aufgrund von Schlaglöchern und Rissen im Fahrbahnbelag bezüglich ihrer Dämpfkräfte nachlassen können. “Der normale Autofahrer kann kaum feststellen, ob die Dämpfer am eigenen Fahrzeug verschlissen sind. Doch dies kann sehr gefährlich werden, da die Federung den Bodenkontakt der Räder auch bei unebenen Straßenbelegen gewährleistet.

Wenn die notwendigen Dämpferkräfte nicht mehr vorhanden sind, verliert der Autofahrer sehr leicht die Kontrolle über sein Fahrzeug”, rät Koni dazu, die Stoßdämpfer im Frühjahr überprüfen zu lassen. Unabhängig davon sei ein solcher Check-up grundsätzlich etwa alle 80.000 Kilometer sinnvoll.

Sollte ein Wechsel der Dämpfer angezeigt sein, finde sich im Koni-Programm für nahezu alle Fahrzeugmarken und -typen Ersatz, heißt es weiter. Über die Website www.koni.

com bzw. die dort integrierte Suchfunktion sollen sich die passenden Dämpfer für das jeweilige Fahrzeug jedenfalls sehr einfach identifizieren lassen. cm

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