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Partnerschaft zwischen Lanxess und Triangle ausgeweitet

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Lanxess und die chinesische Triangle-Gruppe haben ihre langfristige Partnerschaft weiter gestärkt. Die beiden Unternehmen vereinbarten, dass der deutsche Spezialchemiekonzern den Reifenhersteller aus Fernost von 2012 bis 2014 mit Premiumhalobutylkautschuk beliefern wird – nähere vertragliche Einzelheiten dazu werden jedoch nicht mitgeteilt. Lanxess beliefert Triangle demnach bereits seit mehr als zehn Jahren mit herkömmlichem Regular-Butyl- und Halobutylkautschuk.

Die neue Vereinbarung wurde von Ron Commander, Leiter der Business Unit Butyl Rubber bei Lanxess, sowie Lin Bin, Senior Vice President der Triangle Tyre Co. Ltd., in der Zentrale des Reifenherstellers in Weihai in der Provinz Shandong unterzeichnet.

“Dieser Vertrag wird die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Triangle und Lanxess noch weiter stärken”, ist Commander überzeugt. Schließlich sei China bereits heute der größte Reifen- und Automobilmarkt der Welt und werde angetrieben vom Megatrend Mobilität noch weiter wachsen, glaubt er. “Mit dieser Vereinbarung stellen wir die zuverlässige Versorgung mit hochwertigem Butylkautschuk sicher und können erfolgreich auf die weltweit wachsende Nachfrage nach Reifen reagieren”, sagt Lin.

Halobutylkautschuk wird laut Lanxess überwiegend für sogenannte Innerliner verwendet: Die innerste Gummischicht des Reifens sorgt einerseits dafür, dass dieser die Luft hält, und verhindert andererseits, dass die Feuchtigkeit in dieser Luft den eingelagerten Stahlcord erreicht. “Das gewährleistet, dass der Reifendruck über lange Zeit konstant bleibt, wodurch Fahrzeuge sicherer werden, weniger Kraftstoff verbrauchen und weniger schädliche Emissionen ausstoßen”, so der Chemiekonzern. cm.

“S.drive” Erstausrüstung beim aktuellen Smart Fortwo

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Laut der Yokohama Rubber Co. Ltd. kommt der als High-Performance-Sportreifen charakterisierte “S.

drive AS01” als Erstausrüstung beim aktuellen Smart Fortwo zum Einsatz. Montiert am Fahrzeug wird er demnach in der Dimension 175/50 R16 77T an der Vorder- sowie in 215/40 R16 82T an der Hinterachse. Für den japanischen Reifenhersteller ist dies eigenen Worten zufolge bereits die dritte Smart-Erstausrüstungsfreigabe, nachdem Yokohama-Reifen auch schon beim 2002 vorgestellten Fortwo Coupe von Brabus sowie beim ab 2007 von demselben Tuner angebotenen Fortwo Verwendung fanden.

Unternehmensangaben zufolge wurde die auf dem gewöhnlichen “S.drive” basierende Reifenvariante mit dem Namenszusatz “AS01” exklusiv für den Smart Fortwo entwickelt. Das Modell, das daher die Markierung “MO” (steht für Mercedes Original) auf der Seitenwand trägt, soll mit herausragenden Fahreigenschaften aufwarten können, wobei in diesem Zusammenhang insbesondere sein Grip auf nassen Fahrbahnen besonders hervorgehoben wird.

Darüber hinaus werden dem “S.drive AS01” außerdem noch umweltschonende Eigenschaften attestiert: Der Reifen könne mit einem geringeren Abrieb – also mit einer höheren Laufleistung – sowie einem reduzierten Rollwiderstand aufwarten, so Yokohama. cm.

Runderneuerer Mülot streckt Fühler in Richtung Syrien aus

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Einem Bericht der Schweriner Volkszeitung zufolge hat der in Lübz (Mecklenburg-Vorpommern) beheimate Runderneurer Mülot seine Fühler in Richtung Syrien ausgestreckt: Demnach soll das Unternehmen im Rahmen eines auf zwei Jahre befristeten Projektes nach dem Public-Private-Partnership-Konzept mittelständische Betriebe in dem arabischen Land fit machen für die Aufarbeitung von Nutzfahrzeugreifen, um dadurch die dortige Altreifenrecyclingquote zu erhöhen. Denn wie es in dem Bericht weiter heißt, würden ausgediente Pneus in Syrien bisher “einfach in die Landschaft geworfen”. Vor dem Hintergrund des Projektes soll erst kürzlich eine 25-köpfige Delegation des Landes von Vertretern der staatlichen Umwelt-, Wasser-/Abwasser- und Abfallwirtschaftsbehörden zu Gast bei Mülot gewesen.

In Syrien sei die Entsorgung von Altreifen gesetzlich nicht geregelt, sondern laufe vollkommen willkürlich ab, wird Jens-Uwe Mülot in diesem Zusammenhang von dem Blatt zitiert. Dabei – werden weitere Aussagen von ihm wiedergegeben – wisse mittlerweile “doch jedes Kind, dass die Runderneuerung von Reifen wertvolle Rohstoffe einspart und die Umwelt entlastet”. cm.

Laut Bridgestone 71 Prozent der Autos „nicht fit für den Urlaub“

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Bridgestone Reifen Checks

Im vergangenen Jahr hat Bridgestone in neun europäischen Ländern Reifensicherheits-Checks durchgeführt. Die Auswertung der Daten hat jetzt ergeben, dass 71 Prozent der Autofahrer mit einem zu niedrigen Reifendruck unterwegs sind und fast zwölf Prozent der Reifen außerdem so abgefahren sind, dass sie das EU-weit vorgeschriebene Mindestprofil von 1,6 Millimetern unterschreiten. “Gerade in dieser Jahreszeit, in der sich Familien mit voll beladenen Autos auf lange Urlaubsreisen begeben, sind diese Zahlen alarmierend.

Für die Sicherheit der Autofahrer ist es wichtig, dass sie vor dem Start die Reifen prüfen”, erklärt Des Collins, Vice President European Communications Office bei Bridgestone Europe. Fahren mit zu niedrigem Reifendruck sei aus mehreren Gründen eine schlechte Angewohnheit, sagt er mit Blick unter anderem auf eine beeinträchtigte Manövrierfähigkeit des Fahrzeuges, einen erhöhten Verschleiß bzw. einer verkürzten Lebensdauer der Reifen oder den damit verbundenen höheren Treibstoffverbrauch und zugleich damit erhöhten Kohlendioxidemissionen.

Um dem entgegen zu steuern, hat Bridgestone seine Unterstützung der Europäischen Charta für Straßensicherheit verlängert und angekündigt, in diesem Rahmen weitere Fahreraktionen zur Straßensicherheit durchführen zu wollen: Unter anderem ist geplant, mindestens 30.000 Reifen-Checks pro Jahr durchzuführen und die Ergebnisse zu veröffentlichen. In einer Gemeinschaftsaktion von Bridgestone Europe und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Region West (Frankreich und Benelux) wurden allein im vergangenen Monat 1.

Beim SUV-Reifentest der Autozeitung hat Conti die Nase vorn

In ihrer aktuellen Ausgabe (Heft 15/2011) veröffentlicht die Autozeitung die Ergebnisse ihres Vergleichstests von SUV-Reifen der Dimension 235/60 R18 W. Gegeneinander antreten ließ das Blatt dafür die sechs Modelle Bridgestone “Dueler H/P Sport”, Continental “CrossContact UHP”, Dunlop “SP Quattromaxx”, Michelin “Latitude Sport”, Nokian “Z SUV” sowie Pirelli “Scorpion Verde”. Montiert an einem Audi Q5 3.

2 FSI quattro mit S tronic, hatten sie ihre Qualitäten sowohl abseits befestigter Straßen als auch auf nasser und trockener Fahrbahn zu beweisen. In der Offroaddisziplin gab es maximal 100 Wertungspunkte zu ergattern sowie im Nassen und Trockenen jeweils höchstens 150, sodass es um alles in allem maximal 400 Gesamtpunkte für die Probanden ging. Erwartungsgemäß kommt natürlich keiner der Kandidaten an diesen Idealwert heran, wobei dem Conti-Modell mit 340 Punkten dies noch am besten gelang.

Folglich wird er auch zum Testsieger des Vergleiches gekürt, womit er nach 2010 zum zweiten Mal in Folge bei einem SUV-Reifentest des Magazins Erster wird. Mit den höchsten Einzelwertungen in der Offroad- und Nässewertung sowie einem mit 128 Punkten nur geringen Abstand zu den Besten auf trockener Fahrbahn – Pirelli “Scorpion Verde” (133 Punkte) und Michelin “Latitude Sport” (132 Punkte) – ergattere sich der “vielseitig talentierte Conti einen verdienten Testsieg”, schreibt die Autozeitung. Hinter ihm kommen mit jeweils 321 Gesamtpunkten die Modelle von Nokian und Pirelli als Zweite ins Ziel.

Der Reifen des finnischen Herstellers wird dabei als “SUV-Reifen mit durchgehend guten Eigenschaften” beschrieben, der allerdings kein Sportler sei. “Der Pirelli vereint gekonnt einen sehr niedrigen Rollwiderstand mit Fahrspaß”, lautet das Fazit der Tester zum “Scorpion Verde”. Danach folgt der “Dueler H/P Sport” (311 Punkte), der zwar nicht gerade als perfekter Offroader charakterisiert wird, dennoch aber einen bleibenden Eindruck als “sehr guter und sehr sicherer Straßenpneu” zu hinterlassen wusste.

Am Ende des Testfeldes platzieren sich Michelins “Latitude Sport” (304 Punkte) und Dunlops “SP Quattromaxx” (278 Punkte). “Griffig und effizient bei Trockenheit, jedoch mit Problemen im Regen”, schreiben die Tester über den Michelin-Reifen. Und das Dunlop-Modell bietet ihrer Meinung nach “zu wenig Nassgriff und zu viel Rollwiderstand”.

Reifenlabeling auch in Südkorea geplant

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Nach Informationen des Spezialchemiekonzerns Lanxess hat das südkoreanische Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft bekannt gegeben, ein neues Gesetz zur Reifenkennzeichnung verabschieden zu wollen. Demnach soll die Reifenkennzeichnung für Hersteller in Südkorea ab November 2011 zunächst auf freiwilliger Basis eingeführt, im November 2012 dann jedoch zur Pflicht werden. “Mit dem geplanten Gesetz zur Reifenkennzeichnung wird die Regierung in Südkorea einen weiteren großen Schritt in Richtung ‚grüne Zukunft’ und Energieeffizienz machen – Themen, die auch einen wichtigen Teil der Unternehmensstrategie von Lanxess widerspiegeln”, sagt JeWoong Ko, Landessprecher von Lanxess in Südkorea.

Insofern wertet man diese zum EU-Reifenlabeling analoge Gesetzesneuerung in dem asiatischen Land als “bedeutenden Erfolg”. Vorgesehen ist in Südkorea demnach vorerst die Kennzeichnung von Pkw- und Llkw-Reifen hinsichtlich der Kriterien Rollwiderstand und Nasshaftung, wobei dafür jeweils fünf Kategorien vorgesehen seien. Eine Ausweitung des Reifenkennzeichnungssystems auf mittelschwere und schwere Lkw sowie Busbereifungen werde für einen späteren Zeitpunkt angestrebt, heißt es weiter.

Die koreanische Regierung erhofft sich Lanxess zufolge durch die neue Regelung deutliche Energieeinsparungen auf nationaler Ebene bzw. jährlich um 251,7 Milliarden Won (160 Millionen Euro) verringerte Kosten für Erdölimporte sowie eine Reduzierung der Kohlendioxidemissionen um rund eine Million Tonnen pro Jahr. Entsprechend dürfte sich das Ganze auch mit Blick auf die ins Ausland exportierten Reifen aus südkoreanischer Produktion auswirken.

Muss Kumho-Werk Nanjing/China umsiedeln?

Wie die südkoreanische Zeitung The Dong-a Ilbo berichtet, ist Kumho Tire aufgefordert worden, den Sitz seines Reifenwerkes in Nanjing (China) zu verlegen. In der nordchinesischen Stadt stößt man sich demnach an den hohen Schadstoffemissionen bzw. dem Kohlendioxidausstoß der Fabrik, ihrem enormen Energiebedarf sowie ihrer geringer Effizienz und Produktivität.

Angeblich ist Kumho aufgefordert worden, bis zum kommenden Jahr umzusiedeln. Dem Blatt zufolge haben die Südkoreaner um eine Verlängerung der Frist bis 2014 gebeten. Das Ansinnen Nanjings wird von der Zeitung als Ausdruck eines Sinneswandels der chinesischen Politik gewertet: Während man früher ausländisches Kapital unter anderem mit Steuervergünstigungen und anderen Incentives zu Investitionen im Reich der Mitte ermuntert habe, stünden nun Aspekte des Umweltschutzes im Vordergrund, heißt es.

Ökoreifen „Versado Eco“ für US-Markt

Für den US-Markt hat Toyo Tires einen neuen Ganzjahresreifen vorgestellt, der vom Unternehmen als Ökoreifen charakterisiert wird. Denn das “Versado Eco” genannte Modell soll sich durch einen geringen Rollwiderstand auszeichnen, ohne dass damit Abstriche in Sachen Laufleistung verbunden wären, und wurde demnach vor allem für Hybrid- bzw. andere umweltfreundliche Fahrzeuge entwickelt.

Wie es weiter heißt, wird der Reifen in Größen von 15 bis 18 Zoll angeboten. Toyo beschreibt ihn als “ideales OE-Reifen-Upgrade” für Autos vom Schlage eines Toyota Prius, Toyota Camry Hybrid, Lexus HS250h und CT200h, Honda Civic Hybrid, Honda Insight oder den Chevrolet Malibu Hybrid. cm.

Yokohama und der Umweltschutz in China

Koo

Auch in China wächst das Umweltbewusstsein der Verbraucher stetig. Yokohama unterstützt diesen Wandel mit umweltverträglichen Produkten, aber auch durch Kooperationen mit örtlichen Umweltschutzorganisationen. Über die chinesische Holdinggesellschaft Yokohama Rubber (China) Co.

, Ltd. wird beispielsweise ein Umweltschutzprojekt der chinesischen Umweltschutzorganisation “Beijing SanSheng Environment and Development Research Institute” gefördert.

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Mit „N’Blue“ kommen auch von Nexen umweltfreundliche Reifen

NBlueECO

Neue, als umweltfreundlich apostrophierte Reifen unter den Namen N’Blue ECO und HD sollen noch im dritten Quartals dieses Jahres in Europa und vielen anderen Ländern auf den Markt gebracht werden, kündigt der koreanische Reifenhersteller Nexen an. Der Name setzt sich zusammen aus dem “N” für Nexen sowie der Bezeichnung “Blue”, einer Farbe, die erfrischende Kühle ausdrückt. ECO steht Ökologie und HD für Handling.

Beide Produktgruppen sollen durch einen geringeren Rollwiderstand und reduziertes Gewicht zu einem niedrigeren Kraftstoffverbrauch und somit zu einer geringeren Kohlendioxidemission beitragen. N’Blue ECO und HD wurden speziell als Sommerreifen für Europa entwickelt. Weitere Details werden bei der Markteinführung veröffentlicht.