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Mitgliederzuwachs für Tyres Europe

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Der Beitritt von Brisa und Marangoni zu dem europäischen Reifenherstellerverband unterstreiche – sagt Tyres-Europe-Präsident Livio Magni, der zugleich als CEO bei Pirelli die Region Europa verantwortet – „die Bedeutung einer starken und geeinten Stimme der Branche auf europäischer Ebene“ (Bild: Tyres Europe)

Der europäische Reifenherstellerverband Tyres Europe – bis vergangenen Herbst noch als European Tyre and Rubber Manufacturers‘ Association (ETRMA) bekannt – hat mit Brisa (Türkei) und Marangoni (Italien) zwei neue Vollmitglieder hinzugewonnen. Damit sieht sich die Vertretung der europäischen Reifenindustrie weiter gestärkt. „Ihr Beitritt unterstreicht die Bedeutung einer starken und geeinten Stimme der Branche auf europäischer Ebene, insbesondere in Zeiten zunehmender regulatorischer Komplexität und tiefgreifender Veränderungen im Reifensektor“, sagt Verbandspräsident Livio Magni. „Der Beitritt von Brisa und Marangoni stärkt die Vielfalt und Expertise innerhalb von Tyres Europe, insbesondere im Bereich der Runderneuerung und Kreislaufwirtschaft. Wir freuen uns auf die enge Zusammenarbeit bei wichtigen EU-Politikvorhaben, die Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Innovation in der Reifenindustrie betreffen“, ergänzt Tyres-Europe-Generalsekretär Dr. Adam McCarthy.

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Noch bis 20. Februar Teilnahme am BRV-Betriebsvergleich möglich

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Für eine Teilnahme am BRV-Betriebsvergleich für das Gesamtjahr werden seitens des Verbandes entsprechende Erfassungsbögen zur Verfügung gestellt (Bilder: BRV)

Selbst wenn auf Basis von Daten des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie (WdK) und des europäischen Reifenherstellerverbandes Tyres Europe (vormals ETRMA – European Tyre and Rubber Manufacturers‘ Association) ein erstes vorläufiges Fazit zum deutschen Reifenersatzgeschäft 2025 gezogen werden kann, so folgt die offizielle Bilanz des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk (BRV) in der Regel erst ein wenig […]

Vorläufige Bilanz: Durchwachsenes Reifenjahr 2025

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Vorläufige Bilanz: Durchwachsenes Reifenjahr 2025

Selbst wenn Zukunftsprognosen immer schwierig sind und in der derzeit doch recht unsicheren wirtschaftlichen Lage des Landes ganz besonders, hatte der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk (BRV) bei der Vorlage seiner Bilanz zum deutschen Reifenersatzgeschäft 2024 doch einen vorsichtigen Blick in Richtung des Jahres 2025 gewagt, das nun inzwischen hinter uns liegt. Vorhergesagt wurde damals mehr oder weniger Stillstand im Consumer-Segment – also bei Reifen für Pkw/SUVs/4×4-Fahrzeuge und Llkw – sowie allenfalls ein leichtes Plus bei Lkw-/Busreifen, was den Absatz des Handels in Richtung Verbraucher (Sell-out) betrifft. Gemäß Daten des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie (WdK) scheint das tatsächliche Ergebnis zumindest für letztere der beiden Produktkategorien sogar besser als erwartet ausgefallen zu sein, während bei der Vermarktung von Consumer-Reifen die schwarze Null im vergangenen Jahr verfehlt wurde bzw. von ihnen doch einiges weniger als gedacht an die Frau oder den Mann gebracht werden konnte als 2024. Bei einem Blick auf in die einzelnen Produktteilsegmente oder auch auf den Absatz der Industrie in Richtung Handel (Sell-in) drängt sich eigentlich unmittelbar durchwachsen als passendste Beschreibung für das Reifenjahr 2025 hierzulande an.

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Fraktionsbildung innerhalb des WdK

Am Rande der jüngsten Zusammenkunft des BRV-Arbeitskreises Reifentechnik/Autoservice soll WdK-Geschäftsführer Stephan Rau über die Bildung der „Fraktion der Reifenhersteller“ innerhalb des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie informiert haben (Bild: NRZ/Christian Marx)

In der aktuellen Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift Trends & Facts berichtet der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk (BRV) von der jüngsten Zusammenkunft seines Arbeitskreises Reifentechnik/Autoservice, an dessen Rande Stephan Rau, Geschäftsführer des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie (WdK), über eine Neuigkeit hinsichtlich letzterer Branchenvertretung informierte. Demnach hat sich innerhalb des WdK eine „Fraktion der Reifenhersteller“ gebildet. Sie soll […]

Reifenindustrie will „Mehrwert für die Gesellschaft“ schaffen

Im Zuge der Veränderung des bisherigen Marktauftrittes (oben) bzw. der Umbenennung von ehemals ETRMA in Tyres Europe ist in der Subline des neuen Verbandslogos zumindest ein Teil des bisherigen Namens erhalten geblieben (Bild: Tyres Europe)

Die European Tyre and Rubber Manufacturers‘ Association (ETRMA) ist Geschichte – zumindest unter diesem Namen. Denn der bisherige europäische Reifen- und Kautschukherstellerverband hat seit Ende vergangenen Jahres nur noch Unternehmen ersterer der beiden Kategorien als Mitglieder und trägt diesem Umstand Rechnung mit einer Umbenennung/Neufokussierung: Die Interessenvertretung tritt nunmehr als Tyres Europe auf, wobei dieser Name noch um den Zusatz European Tyre Manufacturers’ Association (ETMA) ergänzt wird. Ziel sei wie gehabt, wettbewerbsfähig zu bleiben und einen „Mehrwert für die Gesellschaft“ zu schaffen.

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Geschärfter Fokus: Aus der ETRMA wird Tyres Europe

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War die bisherige Bezeichnung der Interessenvertretung der europäischen Reifenhersteller bzw. das dafür verwendete Akronym ETRMA außerhalb der Branche wohl eher nicht so bekannt, soll der neue Name Tyres Europe sofort vermitteln, wofür sie steht, ist ihr Generalsekretär Dr. Adam McCarthy überzeugt, dass dies „die Sichtbarkeit und Stimme des Verbandes stärkt“ (Bild: Tyres Europe)

Dem 1959 ursprünglich als BLIC (Bureau de Liaison des Industries du Caoutchouc) gegründeten bisherigen europäischen Reifen- und Kautschukherstellerverband ETRMA (European Tyre and Rubber Manufacturers‘ Association) gehören seit Ende vergangenen Jahres nur noch Hersteller von Reifen an und nicht mehr solche von Gummiwaren ganz allgemein. Deswegen hatte die NEUE REIFENZEITUNG im Frühjahr bereits über einen möglichen neuen Namen spekuliert wie beispielsweise ETMA (European Tyre Manufacturers‘ Association). Ende Oktober hat die Generalversammlung der Branchenvertretung tatsächlich eine Umbenennung beschlossen: in Tyres Europe. Damit einher gehe nicht zuletzt eine Neuausrichtung des Verbandes, wie dessen Generalsekretär Dr. Adam McCarthy im Gespräch mit unserer englischen Schwesterzeitschrift TYRES & ACCESSORIES erläutert hat. Wobei dementsprechend eine vollständige Fokussierung auf die Reifenindustrie und deren Belange, Sorgen und Nöte im Vordergrund stehe, selbst wenn McCarthy nicht ausschließt, dass im Zuge der Neuausrichtung ausgeschiedene Mitglieder wie beispielsweise der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (WdK) nicht irgendwann doch in irgendeiner Form wieder Teil von Tyres Europe werden könnten.

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