Beiträge

Slickreifen „ContiTrack” jetzt verfügbar

ContiTrack

Seine Premiere hatte der „ContiTrack“ zwar schon vor rund anderthalb Jahren bei der Intermot 2014, doch jetzt soll der Slickreifen für die Rundenhatz mit dem Motorrad tatsächlich auch verfügbar sein. Angeboten wird der aufgrund seiner fehlenden Profilierung nicht für den normalen Straßenverkehr freigegebene Reifen in den folgenden Dimensionen: mit „Soft“-Mischung in 120/70 R17 für das […]

Marangoni spricht über Rovereto-Zukunft und Stellenabbau, aber keinen Klartext

, ,
Marangoni Rovereto

Nachdem über die Medien des Landes zuletzt öffentlich über den Abbau von Arbeitsplätzen bei dem italienischen Runderneuerungsspezialisten Marangoni in Rovereto spekuliert wurde bzw. darüber, wie viele Stellen davon wohl betroffen sein werden, hat das Unternehmen Anfang dieser Woche selbst nun eine Stellungnahme zur Zukunft des Standortes veröffentlicht. Wer sich davon allerdings ein wenig mehr Klarheit über das hinaus versprochen hat, was CEO Massimo de Alessandri rund einen Monat zuvor bereits gegenüber der NEUE REIFENZEITUNG dazu verlautbaren ließ bzw. in einem späteren Interview mit dieser Fachzeitschrift, wird enttäuscht sein. Dem Ganzen kann die offensichtlich verunsicherte Belegschaft vor Ort wohl wenig Substanzielles entnehmen. Dafür aber werden die Gründe dargelegt, warum bei Marangoni nun zunehmend die Themen „Reorganisation und Effizienz“ im Vordergrund stehen, wobei vor allem die Konkurrenz Runderneuerter mit billigen Lkw-Neureifenimporten aus Asien bzw. vornehmlich China eine gewichte Rolle spielt. Vor diesem Hintergrund sei ein weiteres „Downsizing“ der eigenen Produktion bzw. Organisation unvermeidlich, was im Sinne der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens nun auch „Konsequenzen auf personeller Ebene“ unvermeidlich mache, so das Unternehmen. Weitergehende Details sind der Veröffentlichung jedoch nicht zu entnehmen, sodass die Verunsicherung unter der Belegschaft vor Ort in Rovereto dadurch sicher nicht gerade kleiner werden dürfte. christian.marx@reifenpresse.de

Russland-Werke Pirellis mit Millioneninvestment modernisiert

,

Pirelli soll in den Jahren von 2012 bis 2015 über 224 Millionen US-Dollar (rund 200 Millionen Euro) in seine beiden russischen Reifenwerke in Voronezh und Kirov investiert haben. Das berichten jedenfalls die Rubber & Plastic News unter Berufung auf Unternehmensangaben. Demnach ist das Geld sowohl in Infrastrukturmaßnahmen als auch in die Modernisierung der an den […]

Sozialplan für von Schließung betroffene Laurent-Reifen-Mitarbeiter steht

, ,

Die Geschäftsführung der Laurent Reifen GmbH und der Betriebsrat haben sich auf einen Sozialplan für die rund 180 Mitarbeiter geeinigt, die von der Schließung des zum Michelin-Konzern gehörenden Runderneuerungswerkes in Oranienburg betroffen sind. Er regelt demnach, wie das Unternehmen sie bei der einer „Neuorientierung unterstützt und wirtschaftliche Nachteile ausgleicht“. Die Angebote sollen dabei von einem […]

„STEP Ahead Award” für zwei Cooper-Mitarbeiterinnen

Cooper STEP Awards

Das US-amerikanische The Manufacturing Institute hat zwei Mitarbeiterinnen des Reifenherstellers Cooper Tire & Rubber mit einem seiner für in der Produktionsindustrie tätige Frauen gedachten „STEP Ahead Award“ ausgezeichnet, bei dem das Kürzel STEP für Science, Technology, Engineering und Production steht. Heather Mosier, Entwicklungsmanagerin SUV- und Llkw-Reifen bei Cooper, und Nichole Williams vom Produktionsstandort Tupelo (Mississippi) […]

„Cinturato P1 Verde“ offenbar in unterschiedlichen Qualitäten im Markt

,
Pirelli P1 Verde im ADAC Test

In Zeiten, in denen Produzenten ihre Fertigungsstätten allerorten nach einheitlichen Standards zertifizieren lassen, sollte man meinen, dass ansonsten gleiche Reifenmodelle bei einer Herstellung in verschiedenen Reifenwerken eigentlich mehr oder weniger die gleichen Eigenschaften aufweisen. Im Fall von Pirellis „Cinturato P1 Verde“ muss das offenbar nicht zwangsläufig der Fall sein – zumindest was die Dimension 185/65 R15 88H betrifft. Denn Sommerreifen dieser Größe hat unlängst der ADAC zusammen mit seinen Partnerklubs – aber diesmal ohne die Stiftung Warentest – für seinen aktuellen Sommerreifentest unter die Lupe genommen. Dabei sind Ungereimtheiten beim „P1 Verde“ aufgefallen: Zwischen verschiedenen Sätzen, die von unterschiedlichen Pirelli-Produktionsstandorten stammten, wurden demnach „massive Qualitätsunterschiede auf nasser Fahrbahn“ festgestellt. Daher entschieden die Automobilklubs, für dieses Modell keine Testresultate zu veröffentlichen, da von ihm – wie es weiter heißt – „in der Dimension 185/65 R15 88H offensichtlich Reifen mit unterschiedlichen Eigenschaften am Markt erhältlich sind“. Pirelli soll die zutage getretenen Leistungsunterschiede damit erklärt haben, dass in einem der beiden europäischen Werke, aus denen die Testkandidaten stammten, eine Spezifikationsänderung am „Cinturato P1 Verde“ irrtümlicherweise nicht durchgeführt worden sei, nun jedoch zeitnah nachgeholt werde. christian.marx@reifenpresse.de/sg

DFH und Michelin setzen ihre Kooperation fort

Michelin DFH Stipendium

Michelin und die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) führen ihre Kooperation im Rahmen des sogenannten Michelin-DFH-Stipendiums im dritten Jahr fort. Cyrille Beau, Werksleiter am Homburger Standort des Reifenherstellers, DFH-Präsidentin Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle und Prof. Dr. Heike Jaeckels, Studiengangleiterin Maschinenbau im DFHI (Deutsch-Französisches Hochschulinstitut) unterzeichneten unlängst den neuen Stipendiatenvertrag. „Michelin ist ein Unternehmen, das an seinen Standorten gesellschaftliche Verantwortung übernimmt. Wir freuen uns, nun bereits das dritte Tandem junger Talente aus Deutschland und Frankreich zu fördern“, erklärt Beau. Auf Grundlage des vor zwei Jahren ins Leben gerufenen Kooperationsvertrages werden jährlich zwei Studierende der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Saarbrücken (HTW), die in einem deutsch-französischen Studiengang eingeschrieben sind, von Michelin für eine Dauer von zehn Monaten mit monatlich 300 Euro gefördert. cm

Millioneninvestment in neues britisches Reifenwerk?

, ,

Nach einem Zeitungsbericht von der Insel könnte Carlisle (Großbritannien) möglicherweise bald ein neues Reifenwerk gebaut werden, sodass zunächst 70 bis 100 sowie letztlich bis zu 500 Arbeitsplätze entstünden. Denn diese Idee hat der ehemalige Pirelli-Manager Dick Cormack jetzt gegenüber dem Blatt News & Stars geäußert, der seit 2006 seine bisher in China produzierte Eigenmarke DMack vermarktet und diese sogar in der Rallye-WM an den Start gebracht hat. Wie es weiter heißt, könnten schon in zwei Jahren die ersten DMack-Reifen auf britischem Boden produziert werden nach Investitionen in Höhe von 200 Millionen britischen Pfund (knapp 260 Millionen Euro). Die Produktionskapazität im Endausbau ist gegenüber dem Blatt mit rund zwei Millionen Reifen jährlich beziffert worden. Noch sei zwar nicht alles in trockenen Tüchern, aber das Interesse an dem Projekt sei „extrem hoch“, heißt es. Die Gespräche mit potenziellen Investoren werden zudem als vergleichsweise weit fortgeschritten beschrieben. cm

Sozialstrafe für Pirelli-Reifendieb

,

Nachdem einer von zunächst drei Verdächtigen in dem Diebstahlsfall freigesprochen worden war, ist nun einer der beiden verbliebenen, die 360 Reifen im Wert von gut 100.000 britischen Pfund (rund 130.000 Euro) aus dem Pirelli-Werk in Carlisle hatten mitgehen lassen und anschließend bei eBay verkauften, verurteilt worden. Allerdings muss der 55-jährige Mann nicht ins Gefängnis, sondern […]

Diebe stehlen unweit vom Pirelli-Werk Breuberg Reifen für fast 150.000 Euro

,

In der Nacht vom 6. auf dem 7. Februar haben Reifendiebe fette Beute gemacht. Sie plünderten einen auf einem eingezäunten Areal an der Landesstraße 3106 im Ortsteil Breitenbrunn unweit der Pirelli-Werkes Breuberg im Odenwald abgestellten Container, in dem sich 330 Reifen befanden. Bei dem so erbeuteten Diebesgut handelt es nach Angaben der Polizei samt und […]