Auch in diesem Jahr und damit zum insgesamt 24. Mal in Folge ist die Yokohama Rubber Co. Ltd.
exklusiver Reifenausrüster des Macau-Grand-Prix, der vom 16. bis zum 19. November auf dem Rennkurs Guia in Macau (China) ausgefahren wird.
Besonderheit bei dieser nunmehr zum 53. Mal stattfindenden Veranstaltung ist diesmal, dass erstmals auch das WTCC-Finalrennen (WTCC = World Touring Car Championship) der Saison 2006 im Umfeld des Grand Prix ausgetragen wird. Bei dieser FIA-Serie ist der japanische Reifenhersteller übrigens ebenfalls Alleinausrüster aufseiten der Reifen.
Alles in allem bringt Yokohama deshalb für den Formel-3-Grand-Prix und den letzten WTCC-Lauf sowie für einige kleinere Rennen im Vorfeld nach eigenen Angaben etwa 2.000 Rennreifen an die Strecke..
Unter Berufung auf Insiderinformationen und der Überschrift „Teams in Reifennot“ berichtete die Automobilzeitschrift AutoBild jüngst auf ihren Internetseiten darüber, dass Bridgestone wohl nicht in der Lage sei, alle elf Formel-1-Teams für die Wintertests in Barcelona (ab 28. November) und Jerez (6. bis 15.
Dezember) auszurüsten. Deshalb versuche der Reifenhersteller, zumindest eine Absage des Barcelona-Tests zu erreichen, obwohl gleichzeitig die Aussagen einer Unternehmenssprecherin zitiert wurden, wonach für „alle Partner mit Verträgen auch Reifen da sind.“ Nachdem zuvor bekannt geworden war, dass Bridgestone nunmehr Verträge mit allen Rennställen geschlossen hat, sollten damit eigentlich allen elf Teams Rennreifen zur Verfügung stehen.
Insofern spekuliert der Formel-1-Newsdienst F1Total, dass sich die angeblichen Insiderinformationen wahrscheinlich eher auf Reifen der neuen Spezifikation für 2007 beziehen, von denen erwartet wird, dass sie deutlich härter sein, schlechter haften und erheblich weniger kosten werden als die Reifen der Saison 2006. Da Bridgestone mit einem Kapazitätsengpass kämpfe und „zu sehr und zu lange“ im Titelkampf engagiert gewesen sei, müsse bei den Wintertests wohl zum Teil auf Reifen der Generation 2006 zurückgegriffen werden, was aber für einige der zu fahrenden Versuche unerheblich sei..
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2006-11-16 00:00:002023-05-17 10:39:57F1-Wintertests: Verwirrung um angeblich zu wenig Bridgestone-Reifen
Zur diesjährigen Essen Motor Show wird sich Manfred Theisen als neuer Motorsportleiter bei Yokohama vorstellen. Der 47-Jährige war nach seiner Ablösung als Renndienstleiter des Hanauer Reifenherstellers Dunlop durch Enzo Scaramella während der zurückliegenden beiden Jahre für Dunlop in England als verantwortlicher Manager für das europäische Pkw-Motorsportprogramm zuständig. Sein Motorsport-Know-how und sein Wissen soll er ebenso in seine neue Position bei Yokohama einbringen wie die während seines Marketingstudiums erworbenen theoretischen Grundlagen und seine Erfahrungen als ehemaliger Hobby-Rennfahrer.
Erst vor etwa einem Monat ging die diesjährige World-Superbike-Serie zu Ende, doch Pirelli, exklusiver Reifenausrüster dieser Motorradrennserie, startet bereits jetzt in die Saison 2007. Denn schon vor dem ersten Lauf im kommenden Jahr hat der Hersteller drei Sessions in Valencia (Spanien), Doha (Katar) und Phillip Island (Australien) angesetzt, um zusammen mit seinen Entwicklerteams neue Reifenspezifikationen zu testen. „Angefangen haben die Teams mit den gleichen Reifen, mit denen sie hier zu Beginn der diesjährigen Saison auch das Rennen absolviert haben“, erklärt Pirelli-Rennmanager Giorgio Barbier nach dem ersten angesetzten Termin Mitte November im spanischen Valencia.
„Damit sollte sichergestellt werden, dass zunächst alle von einem gemeinsamen Referenzpunkt aus starten, um dann die im Verlauf der Saison 2006 vorgenommenen Entwicklungsschritte nachzuverfolgen und letztendlich mit ganz neuen Spezifikationen zu fahren, die ihnen vorher noch nicht zur Verfügung standen“, fügt Barbier hinzu. Als nächster Schritt seien nun Tests in Katar für Dezember terminiert, bevor es im Januar dann weiter nach Australien gehe. „Nach dem Ende dieser drei Testsessions sind wir bereit für die Saison 2007, während der unabhängig davon weitere Testphasen bereits fest eingeplant sind, um unsere Reifen beständig weiterzuentwickeln“, sagt der Pirelli-Rennmanager.
https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2013/07/36099_9586.jpg154150Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2006-11-15 00:00:002023-05-17 10:39:58Reifen für die Superbike-WM 2007 im Test
In dieser Saison hat die Hankook Reifen Deutschland GmbH eigenen Angaben zufolge ihr Engagement im Bereich Motorsport ausgeweitet. So rüstete man unter anderem als exklusiver Reifensponsor die Fahrzeuge des Recaro-Formel-3-Cups aus, unterstützte einige Teams in der BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft oder beim 24h-Rennen am Nürburgring und intensivierte die Aktivitäten beim Suzuki Rallye Cup. In diesem Rahmen konnte der Hersteller diverse Erfolge einfahren.
Neben dem sportlichen Erfolg geht es dem Reifenhersteller bei seinem Motorsportengagement aber auch darum, möglichst viele Daten für die Reifenforschung zu sammeln. „Bei den Rennen sammeln unsere Techniker wertvolle Daten über die Eigenschaften bestimmter Materialien und Mischungskomponenten, denn nirgendwo werden höhere Ansprüche an Reifen gestellt als auf der Rennstrecke“, heißt es vonseiten des Unternehmens, wobei die Aktivitäten zugleich als ideale Plattform dafür gesehen werden, um Image und Sympathie der Marke zu fördern..
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2006-11-10 00:00:002023-05-17 10:40:10Motorsporterfahrungen fließen in neue Hankook-Produkte ein
Die Hankook Tire America Corp. hat auf der SEMA-Show in Las Vegas (Nevada/USA) erstmals den eigens für den in den USA so beliebten Drifting-Sport gebauten Porsche 993 GT2 gezeigt, der gemeinsam mit dem kalifornischen Fahrzeugveredler JIC USA entwickelt und gebaut wurde. Der Porsche ist dabei auf Reifen des Modells Hankook Z212 Ventus Drift unterwegs.
https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2013/07/35988_9535.jpg84150Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2006-11-07 00:00:002023-05-17 10:40:24Hankook Tire America engagiert sich im Drifting-Sport
Beim vorletzten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft am Wochenende vom 17. bis zum 19. November in Neuseeland wird MotoGP-Vizeweltmeister Valentino Rossi hinter dem Lenkrad eines Subaru Impreza WRC Platz nehmen.
Das meldet jedenfalls rallye-magazin.de. Rossi, der bereits mit ähnlichen Ausflügen etwa in die Formel 1 von sich reden gemacht hat, wird demzufolge bei seinem rein privaten Engagement vom Subaru-Werksteam unterstützt.
Fahren werde der Italiener zwar mit seiner vom Motorradrennsport her gewohnten Startnummer 46, aber im Gegensatz zur MotoGP nicht auf Michelin-Reifen oder der zum gleichen Konzern gehörenden Marke BFGoodrich, mit der die Franzosen ja im Rallyesport antreten. Vielmehr werde er auf Pirelli-Pneus an den Start gehen, berichtet der Onlinedienst. Dabei sollen die Reifen an Rossis Rallyefahrzeug jedoch keine Schriftzüge tragen.
Beim achten und zugleich letzten Rennen zur Truck-Europameisterschaft 2006 glänzten deutsche Piloten und Rigdon-Rennreifen von Reifen Ihle aus Günzburg an der Donau. Gerd Körber auf Freightliner und Jochen Hahn auf Mercedes gewannen beim Saisonabschluss jeweils zwei Wertungsrennen auf den runderneuerten Rennreifen von Reifen Ihle. Im Endklassement wurde Körber Vize-Europameister mit 318 Punkten vor seinem Landsmann Hahn, der mit 291 Punkten den dritten Platz erreichte – sein bisher bestes Ergebnis in einer Europameisterschaft.
Den Titel holte sich allerdings erneut der Spanier Antonio Albacete auf MAN (346 Punkte). Er bot während der gesamten Saison die mit Abstand beste und konstanteste Performance. Die Saison 2005 sowie die ersten Rennen der jetzt beendeten Saison bestritt Albacete mit den runderneuerten Rigdon-Reifen auf der Antriebsachse, beendete aber das Truck-Racing-Jahr im verregneten Le Mans vor 46.
Im Anschluss an die Finalläufe der Supermoto-DM in Köln sind auch die besten Stuntfahrer aus dem Starterfeld zum letzten Mal in diesem Jahr zum Kampf um den von Metzeler ausgelobten „Power Drifter Award“ angetreten. Nach unzähligen „Wheelies“ und „Stoppies“ hatte am Ende der Schweizer Dani Müller die Nase vorn, zumal er mit seiner Maschine – ausgerüstet mit dem Metzeler-Reifen „Racetec Drift“ – bei den fünf vorangegangenen Läufen zur Deutschen Supermoto-Meisterschaft bereits ordentlich Punkte für den „Power Drifter Award“ hatte sammeln können. Dieser Titel dürfte ihn vielleicht ein wenig dafür entschädigen, dass er im DM-Finalrennen kurz zuvor den Meistertitel in der Prestige-450-Klasse mit nur einem Punkt Rückstand äußerst knapp verpasst hatte.
Hinter dem Sieger, der neben der Trophäe – einem exklusiven 40 Zentimeter hohen Metzeler-Elefanten – zusätzlich noch eine Prämie in Höhe von 1.000 Euro einstreichen konnte, kamen Jo Bauer und Stefan Freyermuth auf die weiteren Podiumsplätze beim „Power Drifter Award 2006“..
Nachdem die beiden Fahrer Patrick Simon und Marc Basseng des Teams Land Motorsport mit ihrem AEZ-unterstützen Porsche 911 GT3 RSR schon beim Zeittraining des letzten Laufes der BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft in der Saison 2006 die Nase vorn hatten, sicherten sie sich die beiden auch im Rennen selbst den ersten Platz und damit ihren insgesamt fünften Saisonsieg. Dementsprechend groß war die Freude bei Räderhersteller und Sponsor AEZ, der eigenen Aussagen zufolge „voller Freude auf eine erfolgreiche Saison 2006“ zurückblickt.