Beiträge

Indonesische Hersteller Gajah Tunggal und Multistrada wachsen

Der führende Reifenhersteller Indonesiesns PT Gajah Tunggal Tbk konnte seinen Umsatz und seine Gewinne im ersten Halbjahr 2010 deutlich steigern. Wie es dazu in lokalen Medien heißt, habe der Hersteller der Marke “GT Radial”, der zur Giti-Tire-Gruppe gehört, von Januar bis Juni einen Umsatz in Höhe von 4,8 Billionen Rupiah (429 Millionen Euro) erzielt. Dies entspricht einer Steigerung von 27 Prozent.

Beim operativen Gewinn meldet der Hersteller einen Zuwachs von 176 Prozent auf jetzt 994 Milliarden Rupiah (88,8 Millionen Euro), während der Nettogewinn um sogar 188 Prozent auf 415 Milliarden Rupiah (37,1 Millionen Euro) anstieg. Gajah Tunggals indonesischer Wettbewerber PT Multistrada Arah Sarana Tbk (MASA) kann sich ebenfalls über gute Halbjahreskennzahlen freuen. So stieg der Umsatz bei Multistrada um 23,8 Prozent auf 1,01 Billionen Rupiah (90,3 Millionen Euro) an.

Michelin erzielt Rekordergenis im ersten Halbjahr

Auch Michelin verdient wieder deutlich mehr Geld. Wie der führende europäische Reifenhersteller mitteilt, stieg bereits der Halfjahresumsatz um 15,3 Prozent auf 8,349 Milliarden Euro an. Wie auch bei anderen Herstellern konnte auch Michelin von der weltweit wieder deutlich anziehenden Marktnachfrage profitieren.

Insbesondere das Geschäft mit Lkw-Reifen konnte Michelin im ersten Halbjahr um 23,9 Prozent auf 2,566 Milliarden Euro steigern. Den operativen Gewinn hingegen konnte Michelin sogar verdreifachen. Während im ersten Halbjahr 2009 noch 282 Millionen Euro erzielt wurden, waren es im aktuellen Geschäftsjahr bereits 822 Millionen Euro operativer Gewinn.

Dies sei ein neues Rekordergebnis, schreibt Michelin in seinem Bericht, und entspreche einer OP-Marge von 9,8 Prozent. Auch einen Nettogewinn in Höhe von 504 Millionen Euro konnte Michelin erzielen, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 122 Millionen Euro zu Buche schlug. ab

Weitere Details zu diesen Kennzahlen erfahren Sie in unserem Geschäftsberichte-Archiv.

Continental übertrifft Vor-Krisenniveau

Der Continental-Konzern hat im ersten Halbjahr 2010 beim operativen Ergebnis (EBIT) das Vor-Krisenniveau des ersten Halbjahres 2008 übertroffen. Getragen von der anhaltenden Erholung der Automobilmärkte sowie gesteigerter Leistungskraft im operativen Geschäft erreichte der Automobilzulieferer ein EBIT von mehr als einer Milliarde Euro und damit fast 100 Millionen Euro mehr als in den ersten sechs Monaten 2008. Gleichzeitig stieg der Konzernumsatz in den ersten sechs Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um gut 3,5 Milliarden Euro oder 40 Prozent auf 12,7 Milliarden Euro.

Der Umsatz blieb damit aber noch 600 Millionen Euro unter dem Wert des ersten Halbjahres 2008. Die EBIT-Marge lag im ersten Halbjahr 2010 mit 8,0 Prozent ebenfalls über dem Vor-Krisenniveau: In den ersten sechs Monaten 2008 betrug die EBIT-Marge 6,9 Prozent.

 Weitere Informationen zu diesen Kennzahlen erhalten Sie in unserem Geschäftsberichte-Archiv.

Analysten erwarten verbesserte Michelin-Kennzahlen

Michelin wird zwar erst in zwei Wochen seine Halbjahreszahlen präsentieren, hat aber vorab bereits das Ergebnis einer Analystenumfrage veröffentlicht. Demnach dürfe man mit einem Halfjahresumsatz in Höhe von 8,161 Milliarden Euro (Vorjahr: 7,134 Milliarden Euro) rechnen. Im zweiten Halbjahr dann werde der Umsatz weiter steigen, und zwar auf 8,645 Milliarden Euro.

Auch der operative Gewinn werde demnach steigen. Hatte man im ersten Halbjahr 2009 noch einen OP von 282 Millionen Euro, erwarten die Analysten bei Michelin für das aktuelle erste Halbjahr einen Ertrag aus dem laufenden Geschäft in Höhe von 670 Millionen Euro. Im zweiten Halbjahr sollen dies dann wieder 476 Millionen Euro sein.

Aktuell wird ein Nettogewinn von 380 Millionen Euro, im zweiten Halbjahr von 253 Millionen Euro erwartet. ab

 Weitere Informationen zu Michelins Unternehmenskennzahlen erhalten Sie in unserem Geschäftsbericht-Archiv.

.

Zuversichtlicherer Conti-Blick auf das Gesamtjahr 2010

Aufgrund – wie es heißt – “eines guten ersten Halbjahres 2010 sowie der anhaltend positiven Marktentwicklung” passt der Continental-Konzern seinen Ausblick auf das Gesamtjahr an. Nach ersten vorläufigen Zahlen hat das Unternehmen den Konzernumsatz in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres auf rund 12,5 Milliarden Euro (Vorjahr: rund 9,1 Milliarden Euro) steigern können, sodass man auf dieser Basis nunmehr mit einem um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) sowie hinsichtlich Veränderungen des Konsolidierungskreises und Sondereffekten bereinigten operativen Ergebnis in Höhe von wenigstens 1,2 Milliarden Euro rechnet. Im Vorjahreshalbjahr hatte das bereinigte operative EBIT bei lediglich knapp 249 Millionen Euro gelegen.

“Wir halten es auf Basis dieser vorläufigen Ergebnisse für das erste Halbjahr 2010 für realistisch, den Umsatz für das gesamte Jahr gegenüber den gut 20 Milliarden Euro des Vorjahres um rund 15 Prozent zu verbessern und auch beim bereinigten operativen EBIT deutlich über dem Vorjahr zu liegen”, so der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart. “Die bereinigte operative EBIT-Marge für das Jahr 2010 sollte bei acht bis 8,5 Prozent liegen nach 5,8 Prozent im Vorjahr.

Dabei ist aus heutiger Sicht allein im zweiten Halbjahr 2010 mit einer zusätzlichen Belastung aus den seit dem vergangenen Jahr gestiegenen Rohstoffkosten – im Wesentlichen Naturkautschuk – in Höhe von rund 250 Millionen Euro zu rechnen”, ergänzt er mit Verweis darauf, dass der vollständige Halbjahresfinanzbericht des Continental-Konzerns voraussichtlich am 29. Juli veröffentlicht wird. cm.

Für 2010 erwartet Delticom eine höhere EBIT-Marge als ursprünglich gedacht

Die Delticom AG hat eigenen Aussagen zufolge im ersten Halbjahr 2010 Umsatz und Ertrag deutlich steigern können. Angesichts dessen geht der Vorstand des Onlinereifenhändlers davon aus, dass das Gesamtjahr bei weiterhin gutem Geschäftsverlauf profitabler als bislang erwartet ausfallen wird, selbst wenn für die kommenden Quartale mit Belastungen aufgrund von einem schwächeren Konsumklima und negativen Basiseffekten gerechnet werden müsse. Daher gilt mit Blick auf die EBIT-Marge nunmehr ein Wert von neun statt wie bisher acht Prozent als neue Zielmarke für das Gesamtjahr.

Unverändert erwartet das Management, dass Delticom im laufenden Geschäftsjahr den Umsatz gegenüber Vorjahr um mehr als zehn Prozent wird steigern können. Die Delticom AG wird am 20. Juli 2010 die vorläufigen Umsatz- und Ergebniszahlen für das erste Halbjahr 2010 bekannt geben.

Der vollständige Halbjahresbericht 2010 wird am 10. August veröffentlicht. cm.

Toyo muss ein Viertel weniger Umsatz verkraften

Auch die Toyo Tire & Rubber Co. Ltd. musste in den vergangenen Monaten einen deutlich geringeren Umsatz sowie weitere Verluste hinnehmen.

Der japanische Reifenhersteller konnte in der Zeit von April bis September (entspricht dem ersten Halbjahr des Geschäftsjahres bei Toyo) einen Umsatz in Höhe von 129,6 Milliarden Yen (987,4 Millionen Euro) erzielen. Dies entspricht einem Umsatzrückgang von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahreshalbjahr. Die Reifensparte, die aktuell rund 74 Prozent des Gesamtumsatzes ausmacht, musste im Berichtszeitraum indes ‚nur’ einen Umsatzrückgang von 21,6 Prozent hinnehmen.

Während das operative Geschäft im Berichtszeitraum von einem Gewinn in Höhe von 1,177 Milliarden Yen auf einen operativen Verlust in Höhe von jetzt 1,3 Milliarden Yen (9,9 Millionen Euro) absackte, verbesserte sich der Nettoverlust von 2,214 auf 1,976 Milliarden Yen (15,1 Millionen Euro).

Umfangreiche Unternehmenskennzahlen finden Sie in unserem Geschäftsberichte-Archiv..

Yokohama rutscht über geringere Nachfrage in die roten Zahlen

Yokohama verliert im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2010 (April bis September 2009) mit 21,3 Prozent deutlich beim Umsatz und rutscht genauso deutlich in die roten Zahlen. Der Konzernumsatz lag im Berichtszeitraum bei 202 Milliarden Yen (1,496 Milliarden Euro; Vorjahr: 257 Milliarden Yen). Dabei stehen beide Unternehmenssparten – Tires und Multiple Business – ähnlich unter Druck.

Während das Reifengeschäft im Berichtszeitraum um 19,5 Prozent 156 Milliarden Yen (1,155 Milliarden Euro) einbrach, brach das Multiple Business mit Schläuchen, Förderbändern etc. sogar um 26,7 Prozent ein. Die deutlichen Umsatzrückgänge erklärt das Unternehmen zu allererst mit starken Nachfragerückgängen.

Während die Yokohama Rubber Co. Ltd. in den ersten sechs Monaten des vergangenen Geschäftsjahres 2009 (April 2008 bis März 2009) noch eine operativen Gewinn von 5,6 Milliarden (41,5 Millionen Euro) und einen Nettogewinn von 554 Millionen Yen (4,1 Millionen Euro) verbuchen konnte, sind die aktuellen Kennzahlen allesamt deutlich rot eingefärbt.

Das operative Geschäft endete im Berichtszeitraum mit einem Verlust in Höhe von 2,4 Milliarden Yen (17,8 Millionen Euro) und der Nettoverlust belief sich auf sogar 3,9 Milliarden Yen (28,9 Millionen Euro). Für das komplette Geschäftsjahr 2010 rechnet der japanische Reifenhersteller nun mit einem Umsatzrückgang von rund zehn Prozent auf 465 Milliarden Yen (3,444 Milliarden Euro); im Mai hatte man noch einem Jahresumsatz von 490 Milliarden Yen prognostiziert. Es soll unterdessen einen operativen Gewinn und einen postiven Jahresüberschuss geben.

Toyo: Weniger Umsatz, aber auch weniger Verluste erwartet

Der japanische Reifen- und Kautschukkonzern Toyo Tire & Rubber Co., Ltd. (Osaka/Japan) hat die Prognosen für die Ergebnisse der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2009 (endete am 30.

9.) revidiert. Zwar rechnet man jetzt mit einem um 7,4 Prozent geringeren Umsatz als noch am 11.

Mai dieses Jahres in Höhe von weniger als einer Milliarde Euro Umsatz (ca. 960 Mio.) anstatt von knapp über einer Milliarde Euro Umsatz (April bis September 2008 noch 1,28 Mrd.

Euro). Dafür haben sich die teilweise recht scharfen Maßnahmen im Sinne von Verbesserungen bei der Profitabilität viel besser ausgewirkt als noch im Frühjahr gedacht: Der Nettoverlust des Halbjahresergebnisses dürfte mit etwa 15 Millionen Euro nur halb so schmerzlich sein wie befürchtet..

Yokohama rechnet mit geringeren Verlusten als bisher prognostiziert

Bei Yokohama rechnet man nunmehr für das laufende Halbjahr mit geringeren Verlusten als bisher. Wie der japanische Hersteller mitteilt, werde der Nettoverlust in der Zeit vom 1. April bis zum 30.

September voraussichtlich fünf Milliarden Yen (37 Millionen Euro) betragen; bisher ging man in Yokohamas Finanzabteilung von einem Halbjahresnettoverlust von acht Milliarden Yen (60 Millionen Euro; Schätzung veröffentlicht am 12. Mai) aus. Der japanische Hersteller begründet die verbesserten Aussichten mit dem zunehmenden Erfolg bei den vorgenommenen Sparmaßnahmen sowie den verbesserten Wechselkursen.

Operativ gehe man weiterhin von einem Verlust in Höhe von drei Milliarden Yen (22 Millionen Euro) während der ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres aus, das am 1. April begann. Der Umsatz werde mit rund 200 Milliarden Yen (1,5 Milliarden Euro) prognostiziert, was einem Rückgang von über 22 Prozent entspräche.

Im Mai war man noch von einem geringeren Rückgang ausgegangen. Die endgültigen Halbjahreszahlen will Yokohama am 30. Oktober veröffentlichen.