Seit Anfang Januar ist klar, dass die EU-Kommission die Antidumping- und Antisubventionszölle auf Lkw-Reifenimporte aus China neu berechnet. Seit dem 4. April ist nun auch die finale Höhe der Zölle bekannt, die die betreffenden Hersteller bzw. Importeure zu zahlen haben, hat die Brüsseler Behörde doch die entsprechenden Durchführungsverordnungen im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Wie […]
https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2023/04/Zoelle-final_tb.jpg600800Arno Borchershttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgArno Borchers2023-04-11 10:59:472023-04-11 10:59:47EU-Kommission legt finale Höhe der China-Zölle fest – Reduzierung um bis zu 51 Prozent
Dass Michelin für seine Reifen schon länger verspricht, mit ihnen könne man sicher bis zum Erreichen der gesetzlichen Mindestprofiltiefe (in Deutschland: 1,6 Millimeter) unterwegs sein, ist nichts wirklich Neues. Laut der zunächst „Long Lasting Performance“ genannten Konzernstrategie, die inzwischen von dem Leitprinzip „Performance made to last“ abgelöst wurde, sollen die eigenen, im Premiumsegment des Marktes verorteten Profile im abgefahrenen Zustand die gleichen oder sogar bessere Leistungen zeigen als die (Budget-)Reifen anderer Hersteller. Wobei es selbstredend vor allem um die Nässe-Performance geht, die ja nicht zuletzt von der Profiltiefe abhängt. Gleichwohl ist in einer aktuellen Michelin-Mitteilung zu lesen, die Reifen des Herstellers ließen sich „ohne Leistungseinbußen“ bis zur Verschleißgrenze von 1,6 Millimetern fahren. Kann das sein? christian.marx@reifenpresse.de
Hinweis: In einer früheren Version dieses Beitrages war im zugehörigen Schaubild noch kein Hinweis darauf enthalten, dass die darin dargestellten Daten einem AutoBild-Reifentest aus dem Jahr 2019 entnommen sind. Erklärt wird das zwar im weiteren Verlauf des Textes bzw. in dessen nur Abonnenten der NEUE REIFENZEITUNG (Leser werden?) zugänglicher Langfassung. Doch um Missverständnissen vorzubeugen, ist zwischenzeitlich ein solcher Hinweis auch im Schaubild selbst ergänzt worden.
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Accuride Europe & Asia hat sich einiges vorgenommen für die kommenden Jahre. Drei Themen stehen an oberster Stelle: Das Stahlrad soll das Aluminiumrad auf Pkw wieder in den Hintergrund drängen, es soll leichtere Lkw-Räder aus Stahl geben und das Thema Nachhaltigkeit steht ganz oben auf der Agenda des Unternehmens. Denn Alexander John, seit November 2022 Präsident des Unternehmens, ist sich sicher: „Umweltschutz kostet zwar im ersten Moment etwas, aber diese Investitionen haben auch ein Payback.“ Er glaubt fest an das Dreieck: People, Planet, Profi t. Das bedeutet, dass die Bedürfnisse der Mitarbeiter, der Umwelt und der Aktionäre sich gegenseitig befeuern und daher gleichermaßen berücksichtigt werden müssen, um so ein nachhaltiges Geschäftsmodell zu schaffen.
2018 hatte die Accuride Corporation den Stahlradhersteller Mefro Wheels übernommen. Das US-amerikanische Unternehmen gehört seit 2016 dem Private-Equity-Fonds Crestview. Und Alexander John fühlt sich hier gut aufgehoben. „Ich habe in meiner Vergangenheit einige Erfahrungen mit Private-Equity-Unternehmen gemacht, und ich kann sagen, dieser Fond unterstützt das Unternehmen nachhaltig. Der Fonds arbeitet langfristig und denkt nicht in Drei-Jahres-Zyklen.“ Auch sitze niemand von Crestview im Management von Accuride, „sie fungieren wie ein Aufsichtsrat“.
Dieser Beitrag ist außerdem in der März-Ausgabe der NEUE REIFENZEITUNG erschienen, die hier als E-Paper erhältlich ist. Sie sind noch kein Leser? Kein Problem. Das können Sie hier ändern.
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https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2023/04/Accuride-klein-.jpg447600Christine Schönfeldhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristine Schönfeld2023-04-06 11:59:502023-04-06 13:24:06Accuride sieht auch im Bereich Pkw-Stahlräder gute Wachstumschancen
Zum Abschluss ihrer frühjährlichen Runde an Reifentestveröffentlichungen stellt die AutoBild-Gruppe nun noch ein ganz neues Format diesbezüglich vor: den sogenannten Reifencheck. Bei dessen Premiere in der Ausgabe 14/2023 des Magazins hat man sich dem Thema EV-Reifen – also Reifen für Elektrofahrzeuge (Electric Vehicles) – gewidmet bzw. der Frage, ob E-Autos spezielle Reifen benötigen. Dazu hat man montiert in der Dimension 245/45 R19 102Y an einem Model S von Tesla mit Hankooks „iON Evo“ allerdings nur einem solchen Produkt aufs Profil gefühlt, dies jedoch mit Vergleich zur als rollwiderstandsoptimiert beschriebenen Erstausrüstungsbereifung des Wagens (Michelin „Pilot Sport 3“) und einem aktuellen Michelin „Pilot Sport 5“. christian.marx@reifenpresse.de
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Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Dunlop-Endverbraucheraktion rund ums Thema Motorrad. Sie steht unter dem Motto „Fahre die Dunlop Bikes 2023“ und bietet Teilnehmern daran die Möglichkeit, bei ausgewählten Händlern eine von fünf Maschinen Probe fahren zu können, die im Design der in hiesigen Regionen zu Goodyear zählenden Reifenmarke gestaltet bzw. foliert wurden. […]
Nachdem Pyrum Innovations abgesehen von Partnerschaften mit Unternehmen wie unter anderem Continental, Michelin oder der hinter der Reifenmarke Schwalbe stehenden Ralf Bohle GmbH schon Altreifen der BMW-Niederlassung Saarland recycelt, hat man nun noch einen weiteren Fahrzeughersteller dafür gewinnen können. Wie es heißt, gehe man mit einer entsprechenden Zusammenarbeit mit der Mercedes-Benz AG nunmehr „den nächsten […]
Nachdem zuletzt die beiden entsprechenden Titel in Bezug auf Winter- und Ganzjahresreifen an Michelin gegangen waren, kann sich nun Goodyear über die AutoBild-Auszeichnung als „Tophersteller Sommerreifen“ freuen. Dahinter sind Michelin und Bridgestone als Zweiter bzw. Dritter ins Ziel gekommen. Basis des Rankings ist wie immer das Abschneiden der Profile der jeweiligen Marken bei den jüngsten […]
https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2023/04/AutoBild-kuert-Tophersteller-Sommerreifen.jpg450600Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2023-04-06 10:14:152023-04-06 10:14:15Titel als „Tophersteller Sommerreifen“ bei AutoBild geht an Goodyear
Der Anfang der 2010er-Jahre an den Start gegangene Onlinereifenshop Gripgate ist offline. Das lässt sich einem Hinweis auf der Plattform selbst entnehmen, die zunächst von der in Hamburg beheimateten Carooooso GmbH betrieben wurde, die später dann jedoch in Smarcado GmbH mit Sitz in Hannover umfirmierte. War der Shop bis vor Kurzem noch im Netz, ist dort nun jedenfalls zu lesen, die Seite sei „ab heute offline“ und im Falle einer benötigten Gutschrift zu einer geleisteten Montage mögen Kunden unter Angabe ihres Namens bzw. der betreffenden Bestellnummer doch bitte eine E-Mail an info@smarcado.com senden. „Wir erstellen Ihre Gutschrift so schnell wie möglich“, verspricht das Unternehmen, das nach wie vor auch telefonisch erreichbar ist. Am Hörer hat man zwar noch die Wahl, ob man Fragen zu den angebotenen Reifengrößen, der Montage oder Lieferzeit beantwortet haben möchte bzw. einen Auftrag Widerrufen/Stornieren möchte. Doch im persönlichen Gespräch erklärt Smarcado-Geschäftsführer Jonathan Blanck, dass das Unternehmen in die Liquidierung gehen werde. Nähere Informationen dazu würden in den nächsten Wochen mitgeteilt, sagt er. Einstweilen habe man schon begonnen, „das Business herunterzufahren“. christian.marx@reifenpresse.de
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Seit vier Jahren ist Thomas Mögelin in der Räderwelt zu Hause. Für ihn ein sehr angenehmes Arbeiten. „Immer noch ein Geschäft, in dem es auf die Menschen ankommt, mit denen man zu tun hat. Mit denen man reden und verhandeln kann. Wenn mal was schief geht, wird es in persönlichen Gesprächen oder am Telefon besprochen, und dann ist das so. Es muss nicht alles immer schriftlich festgehalten werden. Bei vielen Geschäftspartnern gilt einfach noch das gesprochene Wort oder der Handschlag“, so Thomas Mögelin.
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https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2023/03/Thomas-Moegelin-klein-.jpg450600Christine Schönfeldhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristine Schönfeld2023-04-05 12:10:412023-04-05 11:55:07Thomas Mögelein ist mit dem Veränderungsprozess von Wheelworld zufrieden
Die IG Metall hat bundesweit die über 400.000 Beschäftigten in Kfz-Werkstätten und Autohäusern zu Warnstreiks aufgerufen, nachdem die erste Runde an Tarifgesprächen mit der Arbeitgeberseite bis Ende März keine Ergebnisse gebracht hat. Wie sich zuvor bei den Verhandlungen in einigen Bundesländern bereits abgezeichnet hatte, ist der Arbeitnehmerseite bis dato ein dreiprozentiges Entgeltplus ab 1. Juli dieses und ein weiteres in derselben Höhe zum gleichen Stichtag kommenden Jahres angeboten worden bei einer 24-monatigen Laufzeit. Die Gewerkschaft fordert 8,5 Prozent mehr für ihre Mitglieder im Kfz-Handwerk und Kfz-Gewerbe sowie eine zusätzliche soziale Komponente in Form einer Inflationsausgleichsprämie für zwölf Monate. cm
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https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2023/04/Kutzner-Ralf.jpg450600Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2023-04-05 11:32:092023-04-05 11:32:09Rund um Ostern erste Warnstreiks in Kfz-Betrieben