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VW-Tochter setzt bei zukünftigen ADAS auf NIRA-Dynamics-Reibwertdaten

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Von Autos der Marken Audi, Skoda, Seat und Volkswagen gesammelte „Schwarmdaten“ sollen letztlich dazu beitragen, dass sich automatisierte Fahrzeuge an die aktuellen Straßenverhältnisse anpassen und beispielsweise auch glatte Streckenabschnitte sicher meisten können (Bild: NIRA Dynamics)

Als Anbieter indirekter Reifendruckkontrollsysteme (RDKS) nutzt NIRA Dynamics die von den ABS-Sensoren eines Fahrzeuges gelieferter Daten nicht nur dazu, um über detektierte Abweichungen der Raddrehzahlen auf Änderungen beim Fülldruck von Reifen zu schließen. Das schwedische Unternehmen hat schon vor Jahren damit begonnen, seine TPI (Tire Pressure Indicator) genannte Lösung weiterzuentwickeln bis hin zur Erkennung des Fahrbahnzustandes. Dank sogenannter Sensorfusion – also durch die softwareunterstützte Analyse von verschiedenen Sensoren gelieferten Daten – kann man demnach mittlerweile Informationen zum Reibbeiwert der Straßenoberfläche zur Verfügung stellen. Genau das will die Volkswagen-Softwaretochter Cariad jetzt nutzen für zukünftige fortschrittlichere Fahrerassistenzsysteme ADAS (Advanced Driver Assistance Systems) nicht zuletzt mit Blick auf das Thema Autonomes Fahren. Was nicht großartig verwundern dürfte, ist NIRA Dynamics doch wiederum eine Cariad-Tochter. „Um den Straßenzustand zu erfassen, sammeln Serienfahrzeuge der Marken aus dem Volkswagen-Konzern bereits in großem Umfang Daten“, so die Schweden. cm

Die sogenannte „Grip Map“ enthält Daten zum Zustand bzw. Reibbeiwert des jeweiligen Straßenabschnittes, wobei sich diese Informationen in Fahrerassistenzsysteme einbetten und auch mit anderen Fahrzeugen teilen lassen sollen (Bild: NIRA Dynamics)

Die sogenannte „Grip Map“ enthält Daten zum Zustand bzw. Reibbeiwert des jeweiligen Straßenabschnittes, wobei sich diese Informationen in Fahrerassistenzsysteme einbetten und auch mit anderen Fahrzeugen teilen lassen sollen (Bild: NIRA Dynamics)

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Goodyear in Philippsburg: 15 betroffene Mitarbeiter, oder doch über 300?

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Philippsburg tb

Bereits kurz nachdem wir am 28. April berichtet hatten, Goodyear würde nun auch sein Zentrallager für Pkw-Reifen im baden-württembergischen Philippsburg schließen, liefen unsere Leser Sturm. Einerseits natürlich, weil die Kleinstadt damit erneut einen Goodyear-Standort verliert, hatte der Hersteller dort doch erst 2017 sein Pkw-Reifenwerk mit 890 Beschäftigten geschlossen. Und andererseits, weil Goodyear der Presse gegenüber wortwörtlich erklärt hatte, es seien 15 Mitarbeiter von der Schließung betroffen. Eine Zahl, die uns sogar den Vorwurf der „Lügenpresse“ in der Kommentarspalte zum Beitrag eintrug (für die der Autor sich übrigens zwischenzeitlich bei der Redaktion entschuldigt hat) und die bei genauerer Betrachtung natürlich offensichtlich falsch ist. Goodyear sei hingegen nur „erbärmlich“, wie einer der – Stand heute – 6.500 Leser des Artikels „Goodyear will nun auch Philippsburger Zentrallager schließen“ befand. Wie konnten wir dermaßen viel Verwirrung stiften mit einem Beitrag, der nur gut 200 Wörter lang ist?

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Nach dem Reifentest ist vor den Reifentests beim ADAC

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Nachdem die letzten Daten für den diesjährigen Winterreifentest des Klubs „im Kasten“ sind, richtet man beim ADAC nun schon den Blick in Richtung des nächsten Sommerreifentests im kommenden Jahr und des für 2024 außerdem eingeplanten Ganzjahresreifentests (Bild: NRZ/Christian Marx)

Laut Andreas Müller – neben Martin Brand einer der beiden Projektleiter in Sachen Reifentest beim ADAC – sind jüngst die letzten Ergebnisse für die Disziplin Nasshandling vom kommenden Winterreifentest des Klubs auf dem Prüfgelände der TRIWO Automotive Testing GmbH in Pferdsfeld eingefahren worden. Vor Veröffentlichung dieses Produktvergleiches wird es in diesem Jahr zwar keinen ADAC-Ganzjahresreifentest geben, dafür dann aber im kommenden Jahr. Das hat damit zu tun, dass die Reifentests des Klubs 2023 ihr 50-Jähriges begehen und man anlässlich dessen einerseits Änderungen am diesbezüglichen Prozedere vorgenommen, andererseits aber nicht weniger als 50 Sommerprofile antreten lassen hatte. christian.marx@reifenpresse.de

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Servicenetz von Euromaster wächst weiter

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Vertragsabschluss bei Autohaus Eichhorn in Ebersberg (von links): Euromaster-Business-Consultant Michael Szymanski mit Inhaber Paul Eichhorn und seinem Sohn Korbinian Eichhorn, der für den Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen zuständig ist (Bild: Euromaster)

Hat die Michelin Handelskette Euromaster diesbezüglich zuletzt schon kräftig zulegen können, kommen nun noch einmal drei Betriebe im Süden Deutschlands zu ihrem Servicenetz hinzu. Seit dem 1. Mai bietet das Autohaus Mezger im baden-württembergischen Oberkirch zwei neue Standorte für Euromaster-Kunden, und ab 1. Juni bietet auch das Autohaus Eichhorn in Ebersberg bei München alle Serviceleistungen des Werkstattanbieters. Darüber hinaus haben Jimmy’s Reifen Center aus Reutlingen und Reifen Dahlke in Köln ihre Franchiseverträge mit Euromaster erneut verlängert. „Auch in diesem Jahr wachsen wir vor allem im Flottengeschäft sehr stark“, sagt Dr. David Gabrysch, Geschäftsführer Euromaster Deutschland und Österreich. cm

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Löhne im Verkauf und der Werkstatt des Reifenhandels jährlich drei Prozent gestiegen

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Sind die Löhne von Mitarbeitern im Verkauf und der Werkstatt von Reifenfachhandelsbetrieben einer BRV-Studie zufolge in den vergangenen fünf Jahren um durchschnittlich drei Prozent pro Jahr gestiegen, wird von immerhin 40 Prozent der Teilnehmer daran fürs erste Halbjahr 2023 ein doppelt so großes Plus erwartet (Bild: NRZ/Christian Marx)

Der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk (BRV) hat einige Ergebnisse seiner in diesem Frühjahr 2023 neu aufgelegten Lohn-/Gehaltsstrukturanalyse für den Reifenfachhandel vorgelegt. Demnach sind die Löhne der im Verkauf und in der Werkstatt Beschäftigten der Branche seit der Vorgängerstudie vor fünf Jahren um jährlich etwa drei Prozent gestiegen. Dabei gehen rund 40 Prozent der Teilnehmer an […]

Online-Tool unterstützt Motorradfahrer bei der Reifenwahl

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Unter www.bridgestone.de/motorrad-reifen sind die Bridgestone-Empfehlungen und dazugehörigen Dokumente für alle mit Reifen des Herstellers ausrüstbaren Modelle verfügbar – für Rückfragen sind die Techniker des Anbieters 8:30-12:30 und 13:00-17:00 Uhr auch telefonisch unter 06172 408255 erreichbar oder per Mail an mc-technik@bridgestone.eu (Bild: Bridgestone)

Bei Motorrädern spielt die richtige Bereifung eine besonders wichtige Rolle für die Sicherheit auf der Straße. Entsprechende Reifenfreigaben oder Empfehlungen für die jeweilige Maschine sind dabei entscheidend, da je nach Anwendungsbereich individuelle Anforderungen erfüllt werden müssen. „Dabei ist es wichtig zu beachten, dass auf einem Motorrad nur Reifen montiert werden dürfen, die für das jeweilige Modell zugelassen bzw. empfohlen sind sowie den Normen und den Vorgaben des betreffenden Fahrzeugherstellers entsprechen“, sagt Bridgestone. Vor diesem Hintergrund bietet der Reifenhersteller dafür nun einen nach seinen Worten umfassenden und simpel zu bedienenden Service an: ein online per PC, Smartphone oder Tablet abrufbares digitales Tool mit tagesaktuellen Bereifungsempfehlungen für Motorräder. So sollen Kunden „optimale Unterstützung bei der Reifenwahl und Motorradreifenhändler einen wichtigen Vorteil für die individuelle Kaufberatung“ an die Hand bekommen. cm

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Alcoa-Wheels-Konzern wächst deutlich zweistellig – 27,3 Prozent Marge

Howmet Aerospace Q1 05 tb

Howmet Aerospace konnte im ersten Quartal des neuen Jahres seinen Umsatz um 21 Prozent auf jetzt 1,6 Milliarden US-Dollar (1,45 Milliarden Euro) steigern. Gleichzeitig legte das Geschäft des US-Konzerns mit Schmiederädern nur um 17 Prozent zu, und zwar auf dann 289 Millionen Dollar (262 Millionen Euro). Das Wachstum des Herstellers von Nutzfahrzeugrädern der Marke Alcoa […]

Hü und hott: Bleiben Pkw-/Llkw-Reifen der Marke Avon doch auf der Strecke?

In einem aktuellen Update zur Cooper-Integration verweist Goodyear auf sein kombiniertes Markenportfolio, das „unübertroffenes Produktangebot über das gesamte Wertspektrum“ ermögliche – Avon scheint zumindest im Segment Pkw-/Llkw-Reifen dazu dann doch nicht mehr zu zählen (Bild: Goodyear)

Hatte die NEUE REIFENZEITUNG im März berichtet, Goodyear könne im Zuge der Neuordnung seines durch die Cooper-Übernahme gewachsenen Markenportfolios zukünftig möglicherweise keine Pkw-/Llkw-Reifen der britischen Marke Avon mehr anbieten, folgte kurz darauf eine Stellungnahme der Europa-Dependance des US-Herstellers. Darin hieß es dann, die Marke Avon werde „sowohl für Pkw- als auch für Motorradreifen“ im Goodyear-Portfolio verbleiben. Ein den Fortgang der Cooper-Integration betreffendes Update vonseiten des Konzerns, das anlässlich der Vorlage seiner Quartalszahlen veröffentlicht wurde, wirft nun jedoch erneut Fragen zur Zukunft der Marke Avon im Segment Pkw-/Llkw-Reifen auf. christian.marx@reifenpresse.de

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Superbike-WM bis 2026 weiter exklusiv auf Pirelli-Reifen

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Besiegeln die Fortführung ihrer Partnerschaft rund um die Superbike-Weltmeisterschaft: Giorgio Barbier (links), bei Pirelli verantwortlich in Sachen Motorradrennsport, und Gregorio Lavilla, Executive Director für die Serie bei Dorna (Bild: Pirelli)

Pirelli und Dorna als Organisator der Superbike-Weltmeisterschaft (WSBK) haben ihre langjährige Partnerschaft rund um die Motorradrennserie erneut verlängert. Insofern wird der italienische Reifenhersteller nach Ablauf der bisherigen Vereinbarung zum Ende der diesjährigen Saison auch 2024 bis 2026 als alleiniger Ausrüster des gesamten Starterfeldes fungieren. Dies in Abstimmung mit der FIM (Fédération Internationale de Motocyclisme), der […]

Rote Goodyear-Zahlen – weitere Einschnitte in der EMEA-Region

Anlässlich der Vorlage seiner aktuellen Quartalszahlen (Angaben jeweils in Million Stück bzw. Millionen US-Dollar) hat Goodyear eine Überprüfung seiner europäischen Kostenstruktur nicht zuletzt mit Blick auf die Fertigungsstandorte in der EMEA-Region angekündigt, zumal … (Bilder: Goodyear)

Für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres kann Goodyear im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwar einen um 33 Millionen US-Dollar bzw. 0,7 Prozent leicht gestiegenen Umsatz berichten auf gut 4,9 Milliarden US-Dollar (gut 4,4 Milliarden Euro). Gleichwohl hat der Hersteller im aktuellen Berichtszeitraum 3,2 Millionen Reifen weniger absetzen können entsprechend einem Minus von 7,1 Prozent und hat sich das operative Ergebnis mehr als halbiert (minus 58,7 Prozent) auf jetzt 125 Millionen US-Dollar (rund 113 Millionen Euro). Dabei muss der Konzern statt eines Nettogewinns von immerhin noch 96 Millionen US-Dollar zum selben Zeitpunkt des vergangenen Jahres nunmehr sogar einen Verlust in Höhe 101 Millionen US-Dollar (minus 205,2 Prozent) in seinem aktuellen Quartalsbericht ausweisen. Bei alldem ist insbesondere die EMEA-Region (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) das Sorgenkind des Unternehmens, weshalb hier offenbar weitere Einschnitte bevorstehen. Konkret ist von der Einleitung einer „Überprüfung der europäischen Kostenstruktur“ die Rede. christian.marx@reifenpresse.de

… ein Blick in die geografische Aufgliederung des Goodyear-Zahlenwerkes offenbart, dass die operative Marge dort geradezu verschwindend gering ist (Bilder: Goodyear)

… ein Blick in die geografische Aufgliederung des Goodyear-Zahlenwerkes offenbart, dass die operative Marge dort geradezu verschwindend gering ist (Bilder: Goodyear)

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