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Mutmaßlich illegale Deponie in Ungarn gefunden – Reifen Edler entsorgt Pneus ordnungsgemäß

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Ungarn Deponie

In Ungarn wurde vor Kurzem eine mutmaßlich illegale Reifendeponie entdeckt. Wie das österreichische Magazin ZiB2 berichtet, sollen auf den Tausenden Altreifen auch Etiketten des steirischen Reifenhändlers und Runderneuerers Edler zu finden sein. Hier kann man sich den Reifenfund auf der ungarischen Deponie indes nicht erklären, denn der Reifenhändler habe seine Altreifen an den österreichischen Altreifenverwerter Tyrec Wertstoffservice GmbH übergeben. Also ordnungsgemäß entsorgt. Im Jahr 2022 waren es fast 1.000 Tonnen. Die Details.

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Falken-Hersteller steigert Halbjahresmarge leicht auf 3,0 Prozent

Falken Q2

Die Nachfragesituation habe sich auch für Sumitomo Rubber Industries (SRI) im ersten Halbjahr des neuen Jahres „schrittweise verlangsamt“. Wie der japanische Hersteller dazu mitteilt, habe man im zweiten Quartal mit 26,86 Millionen Reifen zwar noch ein minimales Absatzplus gegenüber dem Vor- und dem Vorjahresquartal erzielen können; das Halbjahr mit 53,31 Millionen abgesetzter Reifen indes lag 2,7 Prozent im Minus. Dabei zeigten sich vor allem die internationalen Absatzmärkte, darunter vor allem Europa, zuletzt als eher schwach.

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Ohne Tesla und China läuft bei der Antriebswende nicht viel

BEV Neuzulassungen tb

Der globale Hochlauf der Elektromobilität nimmt trotz konjunktureller Herausforderungen weiter an Fahrt auf. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2023 wurden in den automobilen Kernregionen China, Europa (EU-EFTA-UK) und USA insgesamt mehr als vier Millionen vollelektrische Fahrzeuge (BEV) neu zugelassen (plus 36 Prozent), wie dazu das Center of Automotive Management (CAM) mitteilt. Während Tesla mit etwa 889.000 Auslieferungen (plus 57 Prozent) weiterhin global an der Spitze blieb, konnte BYD aus China auf den US-amerikanischen Branchenprimus allerdings mit rund 617.000 Verkäufen (plus 90 Prozent) kräftig aufholen. Für das Gesamtjahr 2023 rechnet das Institut der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach nun mit knapp zehn Millionen neu zugelassenen BEVs weltweit, davon etwa sechs Millionen in China, zwei Millionen in Europa und etwa 1,2 Millionen in den USA.

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Mittel des EMK-Förderprogramms bereits vollständig „gebunden“ – Antragsstopp

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Lkw Reifen. tbjpg

Der Gesetzgeber hatte im Bundeshaushalt 2023 für das EMK-Förderprogramm – dort als „Nationales Flottenerneuerungsprogramm für Nutzfahrzeuge“ geführt – 76,8 Millionen Euro bereitgestellt. An einer Förderung interessierte Unternehmen konnten über das BALM-Portal ab dem 25. Juli, 9 Uhr, ihre Anträge einreichen; bereits am 27. Juli musste die Behörde allerdings mitteilen, dass für weitere Anträge „derzeit keine Fördermittel zugesagt werden können“ und man daher das E-Service-Portal geschlossen habe. Das BALM ergänzt: „Soweit Fördermittel erneut zur Verfügung stehen sollten, wird das Antragsportal für eine Antragstellung erneut geöffnet.“

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Vorerst kein Markenswitch – Bekanntheit von Prometeon/SuperTruck steigern

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Selbst wenn bei diesem anlässlich des WSBK-Laufes in Imola entstandenen Werk des Künstlers Max Petrone das Pirelli-Logo dort bereits fehlt: Ein baldiger Markenübergang von Pirelli zu Prometeon scheint nicht anzustehen, sondern es bleibt vorerst nur bei dem auf der Reifenseitenwand zu sehenden Schriftzug „Prometeon Engineered“ seines Herstellers (Bild: NRZ/Christian Marx)

Manchmal führt die Beantwortung einer Frage gleich zur nächsten. So etwa die, warum die in Italien beheimatete Prometeon Tyre Group als Hersteller von Lkw-Reifen solcher Marken wie unter anderem Pirelli, Formula, Pharos, Anteo oder Eracle Vertreter der Fachpresse anlässlich eines Motorradrennens – genauer gesagt beim Lauf der Superbike-Weltmeisterschaft (WSBK) Mitte Juli im italienischen Imola – zum Gespräch bittet. Die Antwort ist einerseits simpel, fungiert das aus Pirellis Nutzfahrzeugsparte erwachsene Unternehmen doch als Sponsor der Serie. Zudem unterstützt man das dort antretende Yamaha-Team mit den beiden Fahrern Toprak Razgatlioglu und Andrea Locatelli und fungiert Prometeon darüber hinaus zudem als Titelsponsor des Rennens auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari. Andererseits lässt diese Erklärung bei vielen sicher unmittelbar die Frage danach auf dem Fuße folgen, was Lkw-/Busreifen wohl mit Motorrädern oder bestenfalls deren Bereifung zu tun haben könnten. Mögen es die eigenen Pirelli-Wurzeln sein, zumal der andere italienische Hersteller immerhin doch exklusiver WSBK-Reifenausrüster ist? Dazu und zu allen weiteren Fragen rund um das Unternehmen und dem Voranschreiten seines SuperTruck genannten Händlernetzwerkes haben die Prometeon-Verantwortlichen der NEUE REIFENZEITUNG Rede und Antwort gestanden.

Dass und wie die Prometeon Tyre Group ihre Bekanntheit und die ihres SuperTruck-Händernetzwerkes steigern will, erläuterten Gaetano Trezza (rechts), Managing Director Central Europe bei dem Reifenhersteller, und Tino Schunath, Director Commercial DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz), anlässlich des Italien-Laufes der Superbike-WM in Imola (Bild: NRZ/Christian Marx)

Dass und wie die Prometeon Tyre Group ihre Bekanntheit und die ihres SuperTruck-Händernetzwerkes steigern will, erläuterten Gaetano Trezza (rechts), Managing Director Central Europe bei dem Reifenhersteller, und Tino Schunath, Director Commercial DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz), anlässlich des Italien-Laufes der Superbike-WM in Imola (Bild: NRZ/Christian Marx)

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175.000 Euro für jeden der 550 Fulda-Mitarbeiter – Goodyear-Quartalsbericht

Goodyear Q2 tb

„Kurzfristig liegt unser Fokus jetzt auf der Erzielung starker operativer Ergebnisse“, blickt Goodyear-CEO und -President Richard J. Kramer auf das zweite Halbjahr. Das scheint auch dringend nötig, wie sich in dem gestern Abend vom US-Hersteller vorgelegten Bericht für das zweite Geschäftsquartal nachlesen lässt. Während die Absätze weltweit um über zehn Prozent nachgaben, verringerte sich der Umsatz als Ergebnis von Preiseffekten lediglich um 6,6 Prozent. Derweil schrumpfte das Betriebsergebnis für das zweite Quartal auf nur noch ein Drittel des Vorjahresergebnisses und mit ihm auch die Umsatzrendite, die konzernweit nun bei nur noch 2,5 Prozent liegt. Damit schreibt Goodyear seinen Abwärtstrend aus dem ersten Quartal fort, etwas, das insbesondere auch für die Region EMEA und den Markt Europa und damit Deutschland gilt, wo der Hersteller bekanntlich das größte Einsparpotenzial bei den Kosten sieht.

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Knapp 100 GRS-Partner in den Niederlanden – Beirat ins Leben gerufen

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In den Niederlanden soll das GRS-Netzwerk derzeit 95 Partner zählen, die unter den Markennamen Premio Banden + Autoservice und Uw Bandenspecialist im Markt auftreten (Bild: GRS)

In den Niederlanden umfasst das Händlernetzwerk der Goodyear Retail Systems (GRS) derzeit 95 Partner. Sie agieren demnach unter den Markennamen Premio Banden + Autoservice und Uw Bandenspecialist. Wie es vonseiten der Goodyear-Handelstochter weiter heißt, ist in unserem Nachbarland nun auch ein fünfköpfiger Beirat als Interessenvertretung der niederländischen GRS-Partner gegründet worden.

Onlinemarktplatz eBay schafft Montagepreis ab, zumindest vorübergehend

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eBay Montage geschenkt tb

Wenn erfolgreicher Wettbewerb bedeutet, die größten Rabatte zu gewähren, dann legt eBay dieser Tage das Fundament für seinen unternehmerischen Erfolg. In einer derzeit laufenden und bis zum 8. August 2023 zeitlich begrenzten Aktion können Endverbraucher gleich zweimal auf dem Onlinemarktplatz einen eBay-Rabatt auf die Montage von Reifen in Höhe von jeweils 100 Euro einlösen, wenn […]

Reifen-Meyenburg feiert 40-Jähriges mit Sommerfest und neuer Premio-Markenoptik

Premio Meyenburg 1 tb

Mit einem großen Sommerfest haben Andreas Meyenburg und das Team von Reifen-Meyenburg kürzlich das 40-jährige Bestehen des Premio-Betriebes gefeiert. Passend zum runden Geburtstag erstrahlt der Betrieb in Hemmingstedt bei Heide in Schleswig-Holstein außerdem in der neuen Premio-Markenoptik und „setzt setzt mit seinen Angeboten voll auf Zukunft“, wie es dazu vonseiten des Systemgebers der Goodyear Retail Systems heißt.

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Stück oder Tonnen an Reifen? Und warum überhaupt 128 Millionen?

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Noch im April hieß es auch auf den deutschen Michelin-Webseiten, durch die Nutzung von Reifen bis zur gesetzlichen Mindestprofiltiefe könnten „in Europa jährlich 128 Millionen Tonnen Altreifen eingespart werden“ (Hintergrund), wobei allerdings der Fehlerteufel seine Hand im Spiel hatte, spricht der Hersteller eigentlich doch – wie inzwischen auch korrigiert – von 128 Millionen Stück (Bild: Screenshots)

Nachhaltigkeit ist ein Thema, das mittlerweile auch in der Reifenbranche eine Rolle spielt. Vor allem die Hersteller haben es sich ganz explizit auf ihre Fahnen geschrieben. Dazu gehört nicht zuletzt Michelin, wobei der Anbieter schon länger einen sogenannten „All-Sustainable“-Ansatz verfolgt. Teil dessen ist die „Performance-Made-to-Last“-Strategie (früher: „Long Lasting Performance“). Dahinter verbirgt sich im Wesentlichen, Reifen bis zur gesetzlichen Profiltiefe zu nutzen und nicht schon früher zu wechseln, wie andere es empfehlen. Hat Markus Bast, Managing Director DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz) bei Michelin, den diesbezüglichen Standpunkt jüngst noch einmal bekräftigt gegenüber der NEUE REIFENZEITUNG, schlägt Cyrille Roget, Director Technical & Scientific Communications der Michelin-Gruppe, in dieselbe Kerbe. Im Gespräch mit Auto Motor und Sport hat er dabei das Argument wiederholt, so könnten jährlich 128 Millionen Altreifen eingespart werden. Doch woher kommt dieser Wert eigentlich?

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