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Über den Sommer keine Impulse für den deutschen Reifenmarkt

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Über den Sommer keine Impulse für den deutschen Reifenmarkt

Beim Blick auf die Absatzentwicklung im deutschen Reifenersatzgeschäft mit Stand Ende August fällt auf, dass sich die Zahlen gegenüber der Halbjahresbilanz kaum verändert haben. Zwar hat der Sell-in (Absatz Industrie an Handel) im Pkw-, 4×4-/SUV-/Offroad- sowie Llkw-Reifen umfassenden Consumer-Segment nach sechs Monaten noch fast 14 Prozent hinter demselben Zeitraum 2021 gelegen, doch kann man angesichts eines gut elfprozentigen Minus zwei Monats später eher nicht von einer durchgreifenden Verbesserung sprechen. Ähnlich sieht es im Sell-out (Absatz Handel an Verbraucher) aus, wo sich ein anderthalbprozentiger Rückgang zu einem um ein Prozent gewandelt hat. In Bezug auf Lkw-Neureifen hat sich das vorherige Minus von beinahe einem Drittel zumindest auf „nur“ noch knapp ein Viertel verringert. Selbst wenn das besser ist als ein womöglich noch beschleunigter Rückgang, so hätte man sich zum Start ins letzte Quartal des Jahres gleichwohl eine bessere Ausgangsbasis gewünscht.

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Ehemaliger Conti-Mann Barvinok jetzt bei Ikon Tyres

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Nach gut 16 Jahren in Diensten des deutschen Reifenherstellers und gut der Hälfte davon bei Continental Tires Russia ist Vladimir Barvinok nach dem Ausstieg des Konzerns aus dem Russland-Geschäft nunmehr für die aus Nokians früheren Aktivitäten in dem Land hervorgegangene Marke Ikon Tyres tätig (Bild: Ikon Tyres)

Bekanntlich haben sich sowohl Continental als auch Nokian Tyres von ihren jeweiligen Aktivitäten in Russland verabschiedet. Hatte letzterer der beiden Hersteller sein Reifenwerk in St. Petersburg im Zuge dessen an Tatneft veräußert, rollen dort insofern nun eben keine Nokian-Reifen mehr vom Band, sondern solche der Marke Ikon Tyres. Vor diesem Hintergrund ist Vladimir Barvinok, der […]

Nachfolger von Pirellis „Scorpion Trail II“ angekündigt

Allzu viele Details hat Pirelli zu seinem neuen „Scorpion Trail III“ noch nicht preisgegeben, aber zumindest so viel: Er soll der „bisher sportlichste Reifen der ‚Scorpion‘-Reihe auf Asphalt“ sein (Bild: Pirelli)

Ab Anfang 2024 soll Pirellis „Scorpion Trail III“ erhältlich sein. Der neue Motorradreifen für das Enduro-Street-Segment tritt damit dann die Nachfolge des „Scorpion Trail II“ an und wurde laut dem Reifenhersteller wie dieser speziell für leistungsstarke Adventure-Bikes und Enduros entwickelt. Das Profil, dem eine „exzellente Leistungen auf Asphalt und im leichten Gelände“ bescheinigt wird, durchlaufe derzeit letzte Outdoor-Tests und werde ab kommendem Januar im Handel erhältlich sein, heißt es. „In den letzten Jahren hat sich das Segment Enduro-Street zu einem der wichtigsten im Motorradreifenmarkt entwickelt. Pirelli hat sich dafür entschieden, in diesem Segment Reifen mit zunehmend sportlicher Leistung auf der Straße, aber mit einem Offroad-Look zu entwickeln – mit besonderem Fokus auf die Benutzerfreundlichkeit bei unterschiedlichen Straßenverhältnissen“, so der Anbieter. Insofern warte der „Scorpion Trail III“ auf mit einem – wie Pirelli sagt – „aggressiven Profilmuster, hinter dem sich eine starke technologische Innovation verbirgt“.

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Auch Hankook wird Brabus-Technologiepartner

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Constantin Buschmann (links) – Chief Executive Officer (CEO) der Brabus Group – bei der Unterzeichnung des Technologiepartnerschaftsvertrages mit Hankooks Europa-CEO Sanghoon Lee (Bild: Brabus)

Vor Kurzem ersten haben der Fahrwerksspezialist KW Automotive und der Fahrzeugveredler Brabus eine Technologiepartnerschaft geschlossen. Jetzt ist der Tuner aus Bottrop eine solche auch mit Hankook eingegangen. Heißt: Ab sofort montiert Brabus Reifen des 1941 in Seoul gegründeten südkoreanischen Herstellers auf seine bis zu 23 Zoll messende Leichtmetallfelgen. Im ersten Schritt würden dies vor allem die Sommerprofile „Ventus S1 Evo³“ und „Ventus S1 Evo Z“ sein, heißt es. Da sie sich durch hochfeste, mit Aramid verstärkte Hybridgürtel von anderen modernen Reifen unterschieden, böten sie dank dessen – so der Tuner weiter – „nicht nur besonders hohe Haftung, sondern auch besonders große Sicherheitsreserven auf trockener wie nasser Fahrbahn“. Als Winterreifen für viele seiner Fahrzeuge will Brabus dann auf Hankooks „Winter I*Cept Evo³“ setzen.

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„Software wird nicht krank“ – dank KI höhere Effizienz bei DF Automotive

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Selbst wenn durch den KI-Einsatz im Unternehmen Kosten für Software anfielen, so amortisierten sich diese jedoch schnell durch entsprechende Effizienzsteigerungen, wie DF-Automotive-Geschäftsführer Daniel Jonas in einer TV-Sendung des NDR erklärt (Bild: NRZ/Christine Schönfeld)

Bei der DF Automotive GmbH – unter anderem Betreiber des Räderportals Felgenshop.de – setzt man schon seit 2016 auf Künstliche Intelligenz (KI), wie sich einem TV-Bericht des vom Norddeutschen Rundfunk (NDR) ausgestrahlten Schleswig-Holstein-Magazins entnehmen lässt. Dieser „unsichtbare Kollege“ helfe dem Unternehmen, immer mehr Reifenbestellungen mit immer weniger Arbeitsschritten zu bewältigen, heißt es.

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Zwiespältiges zur Geschäftsentwicklung der deutschen Autoindustrie

Geschäftsentwicklung der deutschen Autoindustrie

Das Geschäftsklima der deutschen Autoindustrie hat sich laut dem Münchner Institut für Wirtschaftsforschung (Ifo) im September insgesamt zwar leicht verbessert auf minus 14,7 Punkte nach minus 18,1 Indexpunkten im Monat davor. Dennoch stellt sich die Lage zwiegespalten dar. „Die deutschen Autohersteller und ihre Zulieferer sind mit ihrer aktuellen Lage zufrieden, die Erwartungen bleiben hingegen im Keller“, sagt Oliver Falck, Leiter des Ifo-Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien. Die aktuelle Geschäftslage bewertete die Autoindustrie im September demnach mit 20,9 Punkten nach 13,2 Zählern im August. Ihre Erwartungen seien im selben Zeitraum jedoch nur um gerade einmal zwei Zehntel auf minus 44,6 Punkte gestiegen.

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Technische Informationen/Produktdaten für möglichst effiziente Radwechsel

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Ihre TecRMI genannte Lösung bietet laut der TecAlliance GmbH herstellerkonforme Reparatur- und Wartungsdaten aller gängigen Fahrzeughersteller und soll Werkstätten auch beim Radwechsel unterstützen (Bilder: TecAlliance)

Zur Umrüstung von Sommer- auf Winterräder weist die TecAlliance GmbH auf die von ihr bereitgestellten technischen Informationen und Produktdaten hin, die Werkstätten unterstützen sollen „dabei, den Radwechsel möglichst effizient durchzuführen, Zusatzumsätze zu generieren und gleichzeitig ihre Kunden durch exzellenten Service langfristig zu binden“. Mit der Lösung TecRMI biete man herstellerkonforme Reparatur- und Wartungsdaten aller gängigen Fahrzeughersteller für die Bereiche Reparatur, Mechanik, Wartung und Diagnose, wobei speziell beim Radwechsel Anwendern Hilfestellung geboten werde hinsichtlich der Auswahl der passenden Bereifung. „Basierend auf der Größenangabe, Fahrzeugauswahl oder Eingabe der Fahrzeugidentifikationsnummer (VIN) zeigt TecRMI alle für das Fahrzeug möglichen Rad- und Reifenkombinationen an“, verspricht das auf Datenmanagement und -prozesse im Kfz-Ersatzteilmarkt spezialisierte Unternehmen. Darüber hinaus würden Informationen zum korrekten Fülldruck, den Anzugsdrehmomenten und Hebepunkten sowie Anleitungen zur (De-)Montage der Sensoren von Reifendruckkontrollsystemen (RDKS) eine „sichere und OE-konforme Durchführung des Radwechsels“ ermöglichen, heißt es weiter.

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Wieder eBay-Rabatte auf Pkw-Reifen und (Komplett-)Räder

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Die eBay-Rabattaktion in Sachen Autoreifen, Kompletträder und Felgen wird derzeit über ein Mailing beworben (Bild: Screenshot)

Nach einer ähnlichen Aktion Mitte September, bietet der Marktplatz eBay noch bis kommenden Mittwoch bzw. bis zum 11. Oktober wieder Rabatte rund um Pkw-Reifen an. Zehn Prozent Ersparnis wird Onlinekunden versprochen bei Nutzung des Rabattcodes „REIFEN23“ im Bestellprozess, wobei das Ganze auch für den Kauf von Kompletträdern und Felgen gelten soll. Wobei der Maximalrabatt auf […]

Pkw-Ersatzteilpreise steigen weiterhin an

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Pkw-Ersatzteilpreise steigen weiterhin an

Autoersatzteile werden weiterhin von Jahr zu Jahr teurer – und das zuletzt nicht gerade wenig. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) haben die Autohersteller zwischen August 2022 und demselben Monat dieses Jahres ihre Preise für Scheinwerfer, Windschutzscheiben, Kotflügel usw. im Schnitt um 9,7 Prozent erhöht. „Einige Ersatzteile wurden noch teurer“, sagt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. So koste eine hintere Autotür mittlerweile sogar 13,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Mit dem erneuten Preisanstieg setze sich eine Entwicklung fort, die der GDV seit 2013 beobachtet: „Die Kosten für Pkw-Ersatzteile steigen rasant und deutlich schneller als die Inflationsrate: Während der Verbraucherpreisindex seit Januar 2013 um knapp 28 Prozent stieg, erhöhten Autohersteller ihre Ersatzteilpreise um mehr als 70 Prozent“, so Asmussen. Kofferraumklappen und hintere Seitenwände sollen im betreffenden Zeitraum 93 Prozent, Rückleuchten sogar 97 Prozent teurer geworden sein.

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Lager/Logistikzentrum von Tyremotive an neuen Standort umgezogen

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Tyremotive hat an seinem Heimatstandort Kitzingen ein neues Lager/Logistikzentrum bezogen (Bilder: Scannell Properties, Tyremotive)

Wie von dem Großhändler im Sommer angekündigt, hat die Tyremotive GmbH mit Sitz im unterfränkischen Kitzingen – ein Tochterunternehmen der niederländischen Global Automotive Investments Holding B.V. (GAI) – nunmehr ihr neues Lager & Logistikzentrum bezogen. Ab sofort bzw. seit dem 1. Oktober lautet die neue Anschrift ConneKT 25, 97318 Kitzingen.