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Point-S-Beiratssprecher Jörg Moses will „etwas anbieten, das überzeugen soll“

Reifen Moses Joerg Moses tb

Verbundgruppen sind das Rückgrat des deutschen Reifenhandels. Sie geben Händlern Halt und Hilfe im schnelllebigen Tagesgeschäft einschließlich dem Zugriff auf exklusive Bestellplattformen. Sie bieten außerdem die Möglichkeit zur engen Vernetzung unter Gleichgesinnten und helfen dadurch bei der Weiterentwicklung der Partnerbetriebe am Beispiel anderer. Dass diese Einbindung dabei im Spannungsfeld zur unternehmerischen Selbstständigkeit steht, ist alles andere als eine Kleinigkeit, wie Jörg Moses – Point-S-Händler aus Schmitten im Taunus und seit Kurzem Beiratssprecher der Kooperation und damit einer der exponierten Händler im Land – im Gespräch mit der NEUE REIFENZEITUNG unterstreicht. Folglich müsse beides, also das Nehmen und das Geben, gut austariert sein, zu den entsprechenden Bedürfnissen von Händlern und Verbundgruppe passen und vor allem auch Anpassungsfähigkeit beweisen – alles gute Gründe, sich in der Kooperation aktiv einzubringen, wie er erklärt. Und es gibt weitere Gründe.

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Goodyear sieht Sozialplan für Fürstenwalde, Fulda und Hanau als „faire Lösung“

Goodyear Hanau tb

Nachdem wir gestern bereits über die Unterzeichnung des Sozialplans bei Goodyear berichtet hatten, sind zwischenzeitlich weitere Informationen dazu an die Öffentlichkeit gelangt. Während Goodyear das Ergebnis als „faire Lösung“ beschreibt, spricht Anne Weinschenk, Konzernbetreuerin bei Goodyear und Leiterin des Bezirks Mittelhessen der IGBCE, von einem „guten Divisor“, der festgelegt worden sei, einem „Meilenstein“ und einem „großen Wurf“, den es „so noch nicht in der Kautschukindustrie gegeben“ habe, wie die Osthessen Zeitung zitiert. Der Sozialplan federe nicht nur die Folgen der geplanten Schließung der Reifenproduktion in Fürstenwalde ab, sondern gelte darüber hinaus auch für das Werk in Fulda mit seinen 1.050 Beschäftigen, das im dritten Quartal 2025 komplett geschlossen wird, sowie für den Standort Hanau, wo bekanntlich rund 150 Stellen in der Forschung und Entwicklung zur Disposition stehen.

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Erster Reifengipfel in Wien offenbart Potenziale im Reifenmanagement

T.I.R.E. Summit 2024 Wien Quelle Anyline Reinventing the Wheel tb

Mitte Juni fand im Wiener Veranstaltungszentrum Meta-Stadt der erste europäische T.I.R.E. Summit statt, ausgerichtet durch Hauptsponsor Anyline. Das Event, das sich an Verantwortliche für Flottenbetriebe und Autohäuser, Reifenservicezentren sowie an den Reifeneinzelhandel richtet, bot rund 100 Teilnehmenden eine internationale Plattform für Informationen, Erfahrungen und Networking. Dabei drehte sich alles um die vier Säulen des T.I.R.E. Summits: Technologie, Insights, Richtlinien und Engagement.

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Continental-AR überträgt Vorstand Olaf Schick auch das Finanzressort

Continental Olaf Schick tb

Der Aufsichtsrat der Continental AG hat in seiner heutigen Sitzung einen neuen Finanzvorstand berufen. Wie es dazu in einer Mitteilung heißt, werde Olaf Schick – zum 1. Juli bestellt – künftig zusätzlich Vorstandsverantwortung für Finanzen übernehmen, nachdem er bereits seit gut einem Jahr das neugeschaffene Ressort Integrität und Recht führt. Der 52-Jährige übernimmt das Finanzressort von Katja Garcia Vila (52), die – wie das Unternehmen am 11. März 2024 mitgeteilt hat – für eine Vertragsverlängerung nicht zur Verfügung steht. Ihr Vertrag läuft wie angekündigt zum Jahresende aus. Der Continental-Vorstand reduziert sich damit von sieben auf sechs Vorstandsmitglieder. Den derzeit im Finanzressort angesiedelten Bereich Group Information Technology (IT) übernimmt hingegen zukünftig Nikolai Setzer, Vorstandsvorsitzender von Continental. Zu Setzers Zuständigkeiten zählen bereits die zentralen Bereiche Strategie, Unternehmenskommunikation und Public Affairs, der Konzerneinkauf sowie Contract Manufacturing und der chinesische Markt.

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Fürstenwalde: Sozialplan für Goodyear-Beschäftigte in Reifenproduktion steht

Goodyear Luftaufnahme Fuerstenwalde tb

Seit dem vergangenen November ist den Goodyear-Mitarbeitern in Fürstenwalde klar, dass die Reifenproduktion vor Ort keine Zukunft hat – zumindest, wenn es nach dem Willen des Herstellers geht, der deren Schließung damals angekündigt hatte. Wie die Belegschaft seit gestern weiß, gibt es nunmehr auch einen Sozialplan, unter den die Verhandlungspartner in der Vorwoche ihre Unterschriften gesetzt haben. Trotz allem hoffen die rund 700 von der Schließung der Reifenproduktion betroffenen Goodyear-Mitarbeiter aber weiterhin auf den Erhalt des Werkes, wie dazu die Märkische Oderzeitung (MOZ) berichtet.

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Abenteuer & Allrad bleibt in der Erfolgsspur – „Enorme Bandbreite“

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Auch wenn der Reifenmarkt in den vergangenen Wochen beinahe exklusiv nach Köln auf die Tire Cologne geblickt hat – in der Woche davor fand ein weiteres Messe-Highlight statt, das längst auch bei führenden Reifenherstellern in dem Segment etabliert hat: die Abenteuer & Allrad. Die jährlich in Bad Kissingen stattfindende Offroadmesse bildet eigenen Worten zufolge „nahezu das gesamte Spektrum der Offroad-, Caravaning- und Overlanding-Szene“ ab, wozu eben an zentraler Stelle, nämlich an der Verbindung zur Straße, aus Reifen und Räder von besonderer Bedeutung sind. Das dokumentierte dieses Jahr auch erstmals nach längerer Pause wieder Marktführer BFGoodrich mit einer Messepräsenz. Aber auch die Messemacher von Pro-Log blicken positiv auf die Entwicklung, die die Abenteuer & Allrad zuletzt genommen hat, und setzen dazu auch gezielt auf die Zugkraft von Prominenten wie jetzt Walter Röhrl.

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BBS-Eigentümer ISH Group will Superior-Industries-Produktion übernehmen

Superior Industries Werdohl tb

Nun ist es offenbar amtlich, worüber die NEUE REIFENZEITUNG bereits Anfang des Jahres berichtet hatte: BBS Autotechnik ist an dem von der Schließung bedrohten Räderwerk von Superior Industries in Werdohl interessiert. Die jedenfalls belegt eine Veröffentlichung des Bundeskartellamtes unter dem Datum vom 19. Juni 2024. Dort heißt es lediglich unter Verweis auf das Aktenzeichen B4-71/24, […]

Bin ich ein Eurorepar- oder ein Hankook-Reifen?

Die Pkw-/SUV-Ausführung des Ganzjahresreifens „Reliance AllSeason“ (links) der Marke Eurorepar gleicht Hankooks 2015 eingeführtem, zwischenzeitlich aber schon von einem Nachfolger abgelöstem Profil „Kinergy 4S“ wie ein Ei dem anderen (Bilder: Stellantis, Hankook)

Dass Hankook wohl nicht nur Produzent von Reifen der Marke Eurorepar aus dem Hause der zum Automobilkonzern Stellantis gehörenden PSA-Gruppe ist, sondern deren „Reliance Winter“ genannten Profile für die kalte Jahreszeit genauso aussehen wie frühere Modelle des koreanischen Reifenherstellers, dafür hatte die NEUE REIFENZEITUNG schon vor einigen Jahren Indizien gefunden. Da sich Geschichte bekanntlich manchmal wiederholt, haben wir insofern nun einen genaueren Blick auch auf Europrepars neue „Reliance-AllSeason“-Ganzjahresreifen geworfen, die seit diesem Frühjahr als Profilvariante PV01 für Transporter sowie als PH43 für Pkw/SUVs angeboten werden. Dabei ist es insbesondere letztere der beiden Ausführungen, die einem sofort irgendwie vertraut vorkommt.

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Stabile „Machtverhältnisse“ und ambitionierte Hersteller – NRZ-Ranking 2023 erschienen

NRZ Ranking Hersteller

Ein Blick in unser jüngstes NRZ-Ranking „Die umsatzstärksten Reifenhersteller der Welt“ auf Basis der Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2023 wirft ein Schlaglicht auf gleich mehrere Entwicklungen, die den Reifenmarkt zuletzt gekennzeichnet haben. Da ist einerseits die Entwicklung aufseiten der Umsätze, die sich gegenüber 2022 bei vielen Herstellern bestenfalls seitlich bewegt haben. Da ist andererseits aber auch die Entwicklung, was die Rangfolge betrifft: Hier zeigt sich klar, dass Unternehmen aus China zunehmend auf Augenhöhe mit den längst etablierten Herstellern aus Europa, Amerika und Japan operieren und mit der Sailun Group jetzt sogar eine neue Nummer zehn im Rennen haben. Es zeigt sich darüber hinaus aber auch, dass das NRZ-Ranking in Summe stabile „Machtverhältnisse“ aufweist.

Button NRZ Das komplette NRZ-Ranking können Sie exklusiv in der kommenden Juli-Ausgabe der NEUE REIFENZEITUNG oder hier online lesen. Sie sind noch kein Leser? Kein Problem. Das können Sie hier ändern.

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Kreislaufwirtschaft auf der Tire Cologne – „Wir leben in dieser Branche“

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Dass eines der zentralen Themen der vergangenen Tire Cologne das der Kreislaufwirtschaft war, das ließ sich gerade in Halle 7 der Koelnmesse mit ihrer dominierenden Circular Economy Area unschwer übersehen. Seit ihrer Gründung 2020 hat sich die Allianz Zukunft Reifen (AZuR) eindeutig zum Sprachrohr für die Branchenakteure gemacht, denen eine klimafreundliche Reifenkreislaufwirtschaft ein Anliegen ist, und wirkt insofern wie ein Katalysator im Markt, der in den vergangenen Jahren bereits viel verändert hat. Auf ihrem 450 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand in Köln versammelte die Initiative gleich 16 namhafte Mitstreiter als Mitaussteller und schob sogar die Unterzeichnung einer Resolution an, der zufolge jeder Reifen in der EU wiederverwertet bzw. recycelt werden soll. Aber unter der Überschrift Kreislaufwirtschaft versammelten sich noch etliche weitere Unternehmen mit großen Messepräsenzen und Ambitionen, darunter etwa B&J Rocket, Vipal Rubber oder Radburg Center, und unterstrichen damit die Relevanz des Themas.

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