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Absatztrend im Sell-in und Sell-out im deutschen Reifengeschäft weiter gegenläufig

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Reifenersatzmarkt Deutschland 2019 06

Im ersten Halbjahr hat sich die seitens der Industrie bzw. von den in der European Tyre and Rubber Manufacturers’ Association (ETRMA) organisierten Reifenherstellern registrierte Nachfrage nach Reifen im gesamteuropäischen Ersatzmarkt je nach Produktsegment ganz unterschiedlich entwickelt. Gleiches tritt im deutschen Markt noch um einiges deutlicher zutage mit Blick auf den Absatz einerseits der Industrie in Richtung Handel (Sell-in) sowie andererseits vom Handel in Richtung Verbraucher (Sell-out). Denn während die Hersteller mit Ausnahme der Lkw-Neureifen in allen Segment geringere Stückzahlen zu verbuchen hatten, sieht’s im Handel nach den ersten sechs Monaten 2019 bisher mehr oder weniger genau anders herum aus – wie schon bei der Zwischenbilanz Ende März. christian.marx@reifenpresse.de

Marktentwicklung Pkw Reifen 2018 2019 Sell in sell out

 

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Rückläufiges Reifenersatzgeschäft in Europa

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ETRMA Reifenersatzgeschäft Europa H1 2019

Laut der European Tyre and Rubber Manufacturers’ Association (ETRMA) hat sich das europäische Reifenersatzgeschäft im ersten Halbjahr „durchwachsen“ präsentiert. Gemeint damit ist wohl, dass sich die Nachfrage im sogenannten Consumer-Segment – also Pkw- inklusive 4×4-/SUV-/Offroad- und Llkw-Reifen – genauso wie bei Landwirtschaftsreifen bis dato negativ entwickelt hat, während von Januar bis Juni gleichzeitig mehr Lkw- […]

Endlich wieder Wachstum in der Runderneuerung – Aber: Trendlinien zugunsten der Neureifenhersteller

RU Markt tb

Endlich können wir an dieser Stelle einmal etwas Positives über die statistische Entwicklung des europäischen Runderneuerungsmarktes berichten. Zeigte die Trendlinie in den vergangenen Jahren doch deutlich nach unten, so konnten Europas Runderneuerer im vergangenen Jahr 147.000 Reifen mehr produzieren als im Vorjahr, was einer Steigerung um 3,7 Prozent entspricht – immerhin. Dass parallel dazu der Neureifenmarkt sechsmal so stark anziehen konnte wie der Runderneuerungsmarkt, nämlich um 886.000 Stück bzw. 9,1 Prozent, illustriert indes das Problem der Branche: Selbst wenn’s gut läuft, läuft es bei anderen besser. Bleibt die Hoffnung, dass sich die erst im vergangenen Jahr von der EU eingeführten Antidumping- und Antisubventionszölle auf in China produzierte Lkw-Reifen weiter positiv auf die Produktion in Europa auswirken. Allerdings sind offenkundige und nachvollziehbare Ausweichmanöver betroffener Hersteller bereits klar zu erkennen und werden auch vom Herstellerverband European Tyre & Rubber Manufacturers‘ Association (ETRMA) bestätigt. Gut die Hälfte der Lkw-Reifenimporte, die China statistisch gesehen verloren hat, wurde 2018 von anderen Exportländern kompensiert. Dieser Trend verheißt nichts Gutes für die hiesige Runderneuerung.

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Fahren „auf Sicht“: diffuse Reifenmarktlage – positive Handelsstimmung

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Planung Reifenkauf 2019

Unterhält man sich dieser Tage mit verschiedenen Akteuren des deutschen Reifenmarktes, geht es meist schnell um eine Einschätzung der derzeitigen Geschäftslage. Zumal die Stückzahlentwicklung im ersten Quartal sicher so manchen überrascht haben dürfte angesichts gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlicher Zuwächse beim Sell-out (Absatz Handel an Verbraucher), aber diesbezüglicher Einbußen beim Sell-in (Absatz Industrie an Handel). Das Warum beschäftigt viele, lässt sich die Situation am besten doch wohl als diffus beschreiben verbunden mit einer gewissen Verunsicherung hinsichtlich der weiteren Entwicklung in diesem Jahr. Das lässt wohl so manchen Marktteilnehmer verstärkt „auf Sicht fahren“. Das dürfte abgesehen von der Industrie inzwischen auch wieder mehr die Reifenvermarkter in Richtung Endkunden betreffen. Zumal die vom Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (WdK) Stand Ende April berichtete Absatzentwicklung im Sell-in mittlerweile deutlich weniger im grünen Bereich liegt wie nur einen Monat zuvor. Gleichwohl hat sich laut dem Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV) die positive Stimmung im Handel im zweiten Quartal verfestigt. Mit Blick auf das als konjunktureller Frühindikator gedachte sogenannte Branchenbarometer des Verbandes wird gegenüber dem Vorquartal sogar ein um einen auf 105 Punkte gestiegener Indexwert berichtet. christian.marx@reifenpresse.de

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Reifenabsatz im Handel kommt besser in Tritt als aufseiten der Industrie

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Deutsches Reifenersatzgeschäft 2019 03

Angesichts eines seit Längerem nicht gesehenen und von daher reichlich ungewohnten Bildes kann man sich schon mal die Augen reiben: Denn der Blick auf den Reifenabsatz im deutschen Ersatzmarkt während der ersten drei Monate des laufenden Jahres zeigt durchaus Erfreuliches. Zumindest aus Sicht des Geschäftes Handel in Richtung Verbraucher (Sell-out), dafür aber weniger, was den Absatz Industrie an Handel (Sell-in) betrifft. Dabei sind für beide eigentlich doch in etwa stabile Verkaufszahlen/Liefermengen im Vergleich zu 2018 vorhergesagt worden. christian.marx@reifenpresse.de

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Heiter bis wolkig: Rück-/Ausblick auf die Reifenjahre 2018 bzw. 2019

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BRV Reifenersatzmarkt Deutschland 2014 2019 Sell out

„Steigende Umsätze und Roherträge, stagnierende Absatzzahlen, Kosten belasten das Ergebnis“ – so lässt sich aus Sicht des deutschen Reifenfachhandels das nun schon einige Monate hinter uns liegende Geschäftsjahr 2018 in Kurzform zusammenfassen. So sagt zumindest der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV) als dessen Interessenvertretung basierend auf dem Ergebnis seines sogenannten Betriebsvergleiches für das abgelaufene Jahr. Erstellt wurde der im BRV-Auftrag wie üblich von BBE Automotive fußend auf einer entsprechenden Datenabfrage im Handel. Was sich mit Blick auf das Geschäft Handel an Verbraucher (Sell-out) nicht gerade wie lautes Hurrarufen vernimmt, setzt sich mehr oder weniger genauso bezogen auf den deutschen Ersatzmarkt blickend von der Industrie in Richtung Handel (Sell-in) fort. christian.marx@reifenpresse.de

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Rückläufige (Consumer-)Reifennachfrage im europäischen Ersatzmarkt

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ETRMA Reifenersatzgeschäft Europa Q1 2019

Gemäß von der European Tyre and Rubber Manufacturers’ Association (ETRMA) erhobener Daten hat sich der Stückzahlabsatz im europäischen Reifenersatzgeschäft im ersten Quartal des laufenden Jahres rückläufig entwickelt im direkten Vergleich mit denselben drei Monaten 2018. Laut dem Verband ist der bisherige Trend insofern vergleichbar mit dem ein Jahr zuvor, wo in den folgenden Monaten dann jedoch eine Erholung der Nachfrage beobachtet wurde. Gleichwohl ist nach den Worten der ETRMA nicht sicher, dass eine etwaig gegenläufige Entwicklung im zweiten Quartal die Verluste des ersten wird ausgleichen können. Bei alldem ist es insbesondere das bezogen auf Stückzahlen größte Marktsegment der so genannten Consumer-Reifen, zu dem Pkw- genauso wie 4×4-/Offroad-/SUV- sowie Llkw-Reifen zählen, das den Gesamtmarkt ins Minus drückt. cm

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ETRMA begrüßt die Aufnahme von Nutzfahrzeugen in die TPMS-Vorschriften der EU

Cinaralp Fazilet 1 tb 1024x823 klein

Die European Tyre and Rubber Manufacturers’ Association (ETRMA) begrüßt, dass Reifendrucküberwachungssysteme (TPMS) für Lkws, Llkws, Anhänger und Busse ab 2022 verpflichtend kommen sollen. ETRMA-Generalsekretärin Fazilet Cinaralp: „Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu sichereren Straßen und geringerem Energieverbrauch. Dank des Reifendrucküberwachungssystems können Reifen in Echtzeit viel näher an ihrem Optimum arbeiten, was unsere Straßen sicherer und unsere Fahrzeuge energieeffizienter macht.

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Feinstaub/Fahrverbote: Reifen wird Informant über UTQG-Labeling und RFID

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UTQG Angaben auf Reifen

Aus dem Straßenverkehr resultierende Kohlen-, vor allem aber Stickstoffdioxidemissionen genauso wie Feinstaub und Mikroplastik sind Themen, welche die Automobilbranche in jüngerer Vergangenheit zunehmend beschäftigen. Denn das Überschreiten des EU-weit geltenden Grenzwertes von im Jahresmittel 40 µg/m³ Stickstoffdioxid hat schließlich schon so mancher deutschen Großstadt – „Dieselgate“ lässt grüßen – Fahrverbotszonen für Selbstzünder eingebracht. Und selbst […]

Geändertes EU-Reifenlabel könnte der ETRMA zufolge Anfang 2020 kommen

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Cinaralp Fazilet

Bekanntlich hat die EU-Kommission Änderungen rund um das Reifenlabeling vorgeschlagen, wobei vor Kurzem erst ein entsprechender Konzeptentwurf zur Diskussion gestellt wurde. Wesentlich dabei ist insbesondere die Ergänzung entsprechender Logos, die über eine Reifeneignung für Schnee und Eis bzw. winterliche Fahrbedingungen hinweisen sollen. Nach Einschätzung der European Tyre and Rubber Manufacturers’ Association (ETRMA) könnten die geplanten und von ihr vor allem aufgrund der im Zuge dessen auch vorgesehenen stärkeren Marktüberwachung begrüßten Änderungen demnach schon irgendwann Anfang des kommenden Jahres in Kraft treten. Später würden zusätzliche Angaben zum Reifenabrieb dann noch eine weitergehende Überarbeitung des Reifenlabelings nach sich ziehen. cm

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