Dass Christian Mühlhäuser die Nachfolge von Andreas Niegsch bei der deutschen Bridgestone-Organisation antreten würde, die nun ja zur „Niederlassung Deutschland“ von Bridgestone Europe wird, war ja schon seit Längerem klar. Doch nun hat der Reifenhersteller auch den Zeitpunkt dafür genannt: den 1. Juli. Mühlhäuser wird zu diesem Stichtag neuer Geschäftsführer mit Verantwortung für die sogenannte Central Region (CER) des Unternehmens, womit der DACH-Markt (Deutschland, Österreich, Schweiz) gemeint ist. Zusammen mit seinem Team soll er „die Umsetzung der Bridgestone-Premiumstrategie in der DACH-Region weiter vorantreiben“. Das in einer Phase, in der man sich eigenen Worten zufolge im Durchlaufen eines Wandels vom reinen Reifenhersteller hin zu einem Lösungsanbieter befinde. Wie es weiter heißt, gelte es dabei, zukünftig „den komplexen Anforderungen der Kunden mit neuartigen Produkten und ganzheitlichen Lösungen zu begegnen“. cm
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https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2018/06/Mühlhäuser-Christian.jpg450600Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2018-06-29 12:55:302019-06-11 12:47:42Mühlhäuser wird Geschäftsführer CER bei Bridgestone
ThyssenKrupp Steel Europe hat Verträge für ein Joint Venture zur Produktion von Leichtbau- und Stahldesignrädern für die Fahrzeugindustrie in China unterzeichnet. Die Partner des geplanten Gemeinschaftsunternehmens werden der chinesische Stahlräderhersteller Jingu sowie der Stahlproduzent Ansteel sein. Hauptanteilseigner wird Jingu mit 51 Prozent, ThyssenKrupp Steel Europe wird 34 Prozent halten und Ansteel die verbleibenden 15 Prozent. Die chinesischen Wettbewerbsbehörden prüfen derzeit den Zusammenschluss, sodass das Closing dem Vernehmen nach dann „in wenigen Monaten“ erfolgen könnte. Als Ziel des Joint Ventures wird genannt, mit „innovativen Produkten Marktpotenziale für Leichtbau- und Stahldesignräder zu erschließen“. cm
Bei dem Gemeinschaftsunternehmen arbeitet ThyssenKrupp Steel Europe mit dem chinesischen Stahlhersteller Ansteel und dem ebenfalls im Reich der Mitte ansässigen Räderhersteller Jingu zusammen, der in dem Land als Marktführer bei Stahlrädern gilt
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https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2018/06/TyssenKrupp-Steel-Europe-Designstahlräder.jpg450600Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2018-06-29 12:31:572018-06-29 13:16:41Stahlrad-Joint-Venture von ThyssenKrupp mit Jingu und Ansteel als Partner
In hiesigen Regionen bzw. In Europa hat Giti Tire bei Lkw-Reifen den Wechsel von der Marke GT Radial zu Giti schon vor einigen Jahren vorgenommen. Nun kommen Lkw-Reifen mit dem Giti-Label aber auch in den nordamerikanischen Ersatzmarkt. „Wir freuen uns sehr, mit Lkw-Reifen der Marke Giti in den USA und Kanada an den Start zu […]
https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2018/06/Giti-Lkw-Reifen.jpg450600Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2018-06-29 12:13:102018-06-29 12:13:10Lkw-Reifen der Marke Giti kommen jetzt auch nach Nordamerika
Anders als bei Pkw- oder auch Lkw-Reifen spielen bei Motorradreifen Zweitmarken im hiesigen Markt keine nennenswerte Rolle. Trotzdem ist das Ganze doch irgendwie ein Thema, zumal es Zweit- oder gar Drittmarken in der Regel ja nur deshalb gibt, damit preissensible Kunden, die sich nicht unbedingt das neueste und damit tendenziell teurere Produkt eines Anbieters leisten wollen oder können, nicht womöglich bei der Konkurrenz zugreifen. „Leider hat es sich seit einigen Jahren so eingependelt, dass ältere Produkte als Zweit-/Drittlinie im Markt angeboten werden, nachdem ein großer Hersteller damit angefangen hat“, sagt etwa Wolfgang Terfloth, der mittlerweile schon das 28. Jahr in Sachen Motorradreifen für die Bridgestone Deutschland GmbH aktiv ist, die dieser Tage ja in der Europaorganisation des japanischen Herstellers aufgeht. Vor diesem Hintergrund verwundert nicht, dass die Zeitschrift Motorrad exemplarisch einen aktuellen „Road 5“ von Michelin sowohl gegen den 2016 eingeführten „Power RS“ derselben Marke und sogar schon deren 2006 auf den Markt gekommenen „Pilot Power 2CT“ hat antreten lassen im dritten Teil ihres diesjährigen Reifentests, dem zuvor Vergleiche von Tourenreifen und von Hypersportreifen vorangegangen waren. Denn selbst Letzterer findet sich mittlerweile zwölf Jahre später nach wie vor im Michelin-Lieferprogramm. Und das scheinbar nicht ohne Grund, hat das Blatt zwischen den drei „Kontrahenten“ aus ein und demselben Hause demnach doch „nahezu keine Unterschiede“ herausfahren können. christian.marx@reifenpresse.de
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Für gleich mehrere seiner Reifenlinien hat Goodyear Erstausrüstungsfreigaben für Volkswagens neue Touareg-Modellgeneration erhalten. Demnach rollt der Wagen mit Sommerbereifung sowohl mit dem „Eagle F1 Asymmetric 3 SUV” des Herstellers vom Band (Größen: 235/65 R18 106W XL, 255/60 R18 108W, 285/40 R21 109Y) als auch mit dem „Eagle F1 Asymmetric 2 SUV” in den Dimensionen 255/55 […]
https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2018/06/Goodyear-ist-OE-bei-VWs-neuem-Touareg.jpg450600Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2018-06-26 10:33:552018-06-26 10:34:16VWs neuer Touareg rollt auf Goodyear-Reifen vom Band
Laut dem Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV) häufen sich in der Geschäftsstelle der Branchenvertretung immer wieder Nachfragen dazu, inwieweit und auf welcher gesetzlichen Grundlage gegebenenfalls Einsatzbeschränkungen für runderneuerte Reifen an Lkw und Bussen existieren. Gleichzeitig berichtet BRV-Geschäftsführer Hans-Jürgen Drechsler davon, dass sich zurzeit offenbar gerade wieder einmal Fahrzeugkontrollen bei Nutzfahrzeugen und Bussen im europäischen Ausland häufen, bei denen deren Bereifungen im Fokus stehen und dabei abgesehen von dem allgemeinen Zustand der Reifen insbesondere die Bewertung von Mischbereifung. Grund genug für den BRV, ein weiteres Mal darauf hinzuweisen, dass es einerseits bezüglich des Einsatzes Runderneuerter „definitiv keinerlei gesetzliche Einsatzbeschränkungen gibt weder für bestimmte Fahrzeugkategorien (…) noch für den Einsatz an bestimmten Achspositionen“. Andererseits seien jedoch im europäischen Ausland auf Basis der EU-Verordnung 458/2011 „achsweise nur Reifen der gleichen Größenbezeichnung (Dimension), dem gleichen Speed- und Loadindex, der gleichen Bauart, des gleichen Reifenherstellers oder Handelsmarke und der gleichen Verwendungsart (Profilausführung) [zu] verwenden“. cm
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https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2018/06/Drechsler-Hans-Jürgen.jpg450586Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2018-06-19 08:42:152018-06-19 08:42:15Lkw-/Busbereifungen sorgen immer wieder für Nachfragen beim BRV
Das Bild der Vereinigten Staaten wird in der Öffentlichkeit derzeit überwiegend geprägt von deren Präsidenten Donald Trump. Zumal er sich im Bemühen, dem Land zu der von ihm für sich reklamierten Größe bzw. Positionierung in der Welt (zurück) zu verhelfen, der allgemeinen Wahrnehmung zufolge aufführt wie der redensartliche Elefant im Porzellanladen. Dass es auch anders geht, hat die Cooper Tire & Rubber Company mit Blick auf das eigene Unternehmen unlängst unter Beweis gestellt. Erstmals hat der US-Reifenhersteller unlängst nämlich Vertreter europäischer Fachmedien in sein Cooper Tire Vehicle Test Center (CTVTC) im texanischen Pearsall eingeladen und sich mitsamt seiner Produkte sowie natürlich das Prüfgelände selbst der Delegation umfänglich präsentiert. Und das ganz so, wie man es vom „American Way“ her eigentlich gewohnt ist: völlig offen und entspannt, dabei aber in der Sache mit einer durchaus gesunden Portion an Selbstbewusstsein. christian.marx@reifenpresse.de
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https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2018/06/Cooper-CTVTC.jpg450600Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2018-06-18 15:32:342018-06-18 15:49:03The American Way: Cooper Tire mit gesundem Selbstbewusstsein
Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat laut dessen Präsidenten Jürgen Karpinski seinen Austritt aus dem europäischen Dachverband CECRA (Conseil Européen du Commerce et de la Réparation Automobiles) zum 31. Dezember dieses Jahres beschlossen. Grund dafür seien „das zunehmende Missverhältnis zwischen dem finanziellen Einsatz des ZDK als mit Abstand größtem Beitragszahler und den Resultaten der Arbeit von CECRA“ sowie mangelnde Transparenz sowohl bezogen auf die strategische Ausrichtung als auch auf das operative Geschäft dieses Verbandes. Dennoch versteht man beim ZDK, der seine europäische Lobbyarbeit jetzt verstärkt über sein in Brüssel bestehendes eigenes Büro abwickeln sowie andere Wege nutzen will, die Tür zu CECRA dennoch nicht als vollständig zugeschlagen. Bei einer erfolgreichen Reorganisation des europäischen Verbandes könne eine Mitarbeit – heißt es – „durchaus mittelfristig wieder in den Bereich des Möglichen rücken“. cm
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https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2018/06/Karpinski-Jürgen.jpg450600Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2018-06-18 10:56:512018-06-18 10:56:51Europamüdigkeit beim ZDK: CECRA-Austritt mit Hintertür
Rund drei Jahre ist es her, dass der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV) hierzulande mit Partnern eine PR- und Imagekampagne pro Runderneuerung unter dem Namen „Deutschland Runderneuert“ gestartet hat. Seit diesem Frühjahr gibt es nun auch etwas Vergleichbares auf der anderen Seite des Atlantiks: Denn in den USA ist Ende März die Initiative „Instead Retread“ an den Start gegangen. Zu deren Unterstützern zählen zuallererst der Materiallieferant Marangoni samt seiner Maschinenherstellertochter Tyre Retreading Machinery (TRM) sowie noch einige weitere Unternehmen/Runderneuerer. Deren Ziel ist es, der Bedeutung der Runderneuerung in der Öffentlichkeit und vor allem gegenüber der Politik des Landes Gehör zu verschaffen. „Retread Instead“ ist daher Fürsprecher für Strafzölle auf aus China importierte Lkw- und Busreifen doch auch in den Vereinigten Staaten, so wie sie jüngst in Europa verhängt wurden. „Die Runderneuerungsindustrie und verwandte Branchen hängen hinsichtlich ihres Erfolges von Premiumreifen ab“, sagt Ron Elliott, Marketing- und PR-Manager bei Marangoni Tread North America und „Retread-Instead“-Sprecher. Die Verfügbarkeit dieses für die Runderneuerung entscheidenden Ausgangsmaterials werde durch den Import qualitativ minderwertigerer, nicht runderneuerbarer Neureifen aus China zu Preisen unterhalb eines fairen Niveaus negativ beeinflusst, ergänzt er. christian.marx@reifenpresse.de
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Hartmut Röhl – erster Vorsitzender des Gesamtverbandes Autoteilehandel e.V. (GVA) – ist erneut in seinem Amt als Präsident des internationalen Dachverbandes des freien Kfz-Teilegroßhandels FIGIEFA (Fédération Internationale des Grossistes, Importateurs & Exportateurs en Fournitures Automobiles) bestätigt worden. Im Rahmen der FIGIEFA-Mitgliederversammlung in Brüssel wurde Röhl ebenso wie seine Vorstandskollegen einstimmig für weitere drei Jahre gewählt. Dazu zählen Vize-Präsident Christer Liljenberg (Schweden), Schatzmeisterin Wendy Williamson (Großbritannien), Cor Baltus (Niederlande), Joaquim Candeias (Portugal), Mathieu Séguran (Frankreich), Serdar Aslan (Türkei) sowie Walter Birner (Österreich). „Die Arbeit wird auch in den nächsten Jahren spannend bleiben. Die Automobilwirtschaft und damit auch der Kfz-Ersatzteil- und -Servicemarkt stehen angesichts unter anderem der Digitalisierung, der Fahrzeugvernetzung sowie neuer Formen der Mobilität vor großen Herausforderungen. Ich freue mich, gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen auch weiterhin ein starkes Mandat zu haben, um die Interessen der Unternehmen unserer Branche und der Verbraucher auf europäischer Ebene zu vertreten“, so der alte und neue FIGIEFA-Präsident. cm
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