Beiträge

Steter Tropfen: Maxxis treibt Entwicklung Schritt für Schritt voran

, ,
Herzberg Tobias links und Rohmann Dirk

Marktschreierische Auftritte sind nicht die Sache von Dirk Rohmann, Geschäftsführer der Maxxis International GmbH mit Sitz im schleswig-holsteinischen Dägeling. So richtig glücklich war er denn auch nicht mit der Präsentation des neuen „Victra Sport 5“ der Marke Maxxis im Rahmen der „The Tire Cologne“. Zumal dabei auf beim TÜV Süd in Auftrag gegebene Tests in der Dimension 245/40 R18 97Y verwiesen wurde, bei denen besagtes Modell Wettbewerbsprodukte wie Hankooks „Ventus S1 Evo²“ oder Michelins „Pilot Sport 4“ in beinahe sämtlichen untersuchten Disziplinen hinter sich gelassen haben soll. Wesentlich lieber spricht Rohmann über die vergleichsweise guten Ergebnisse, die Maxxis-Reifen wie der „Premitra HP5“ oder der „Mecotra 3“ in der jüngeren Vergangenheit zunehmend haben einfahren können bei den für die Branche maßgeblicheren Produktvergleichen des ADAC, von AutoBild und dergleichen. Und darüber, was man in der Zukunft vorhat, um die Marke noch weiter aufzubauen. christian.marx@reifenpresse.de

Maxxis International Dägeling

Die Maxxis International GmbH hat ihren Sitz im schleswig-holsteinischen Dägeling vor den Toren Hamburgs und hat vor Kurzem erst ihre Lagerkapazitäten am Standort durch eine neu gebaute Halle erweitert

Sie sind noch kein Leser? Das können Sie hier ändern.

Leser werden

Möchten Sie den gesamten Beitrag lesen? Dann loggen Sie sich bitte ein. Hier einloggen

Aufgeschoben, nicht aufgehoben: DSGVO-Artikelserie Teil drei im August

, ,
Hennig Hartmut

Diese Woche werden Leser der NEUE REIFENZEITUNG ihre Juli-Ausgabe in der Post haben. Dann wird sich so mancher vielleicht wundern, wo darin denn der dritte Teil der in Zusammenarbeit mit Hartmut Hennig, Geschäftsführer der Didactic Network GmbH, entstandenen Artikelserie zur Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) mit Blick speziell auf den Reifenhandel zu finden ist. Denn nach entsprechenden Beiträgen […]

Europäisches Sumitomo-Rubber-/Dunlop-Tech-Entwicklungscenter eröffnet

,
Sumitomo Rubber Europe FE Zentrum Hanau Eröffnung

Nach der Umfirmierung Ende 2016 und dem Umzug an den gemeinsam mit der Dunlop Tech GmbH bezogenen neuen Standort an der Offenbacher Landstraße in Hanau hat die Sumitomo Rubber Europe GmbH Anfang Juli mit rund 100 Gästen die Eröffnung ihres dortigen europäischen Entwicklungscenters gefeiert. Auf einem 30.000 Quadratmeter großen Areal im Stadtteil Steinheim entstanden innerhalb einer Bauzeit von etwas mehr als einem Jahr vier Werkshallen, in denen Reifen entwickelt und getestet, Latexmilch hergestellt und Reifenluftdruckkontrollsysteme konzipiert werden. Das zur Liegenschaft gehörende historische Gebäude, das zuvor von dem Verpackungs- und Recyclingbetrieb DS Smith Packaging genutzt wurde, ist dazu unter den Auflagen des Denkmalschutzes als Bürogebäude restauriert und ausgebaut worden. Insgesamt arbeiten vor Ort derzeit rund 90 Beschäftigte, wobei deren Zahl – wie Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky sich freut – demnächst dann noch um „100 plus X“ wachsen wird, wenn auch die Vertriebsgesellschaft Falken Tyre Europe als Drittes ebenfalls unter das gemeinsame Dach zieht. Noch hat sie im zehn Kilometer entfernten Offenbach ihren Sitz. christian.marx@reifenpresse.de

Sumitomo Rubber Europe FE Zentrum Hanau

Für das europäische Sumitomo-Rubber-/Dunlop-Tech-Entwicklungscenter ist ein zuvor von DS Smith Packaging genutztes Gebäude in gut einem Jahr unter den Auflagen des Denkmalschutzes als Bürogebäude restauriert und ausgebaut worden

Sie sind noch kein Leser? Das können Sie hier ändern.

Leser werden

Möchten Sie den gesamten Beitrag lesen? Dann loggen Sie sich bitte ein. Hier einloggen

Ab Anfang 2019 ESA-Tecar-Reifen nicht mehr aus Goodyear-Produktion

,
ESA Tecar Reifen

Für das abgelaufene Jahr kann die Einkaufsorganisation des schweizerischen Auto- und Motorfahrzeuggewerbes (ESA) nicht nur einen neuen Umsatzrekord berichten. Hinsichtlich ihres Reifengeschäftes lässt sich dem aktuellen Geschäftsbericht zudem entnehmen, dass in diesem Segment ein Umsatz „leicht über den Ergebnissen des Vorjahres“ erzielt werden konnte. Dabei kündigt sich zumindest mit Blick auf die Reifen der Eigenmarke ESA-Tecar für 2019 eine Änderung an. Denn während in den letzten 40 Jahren basierend auf regelmäßigen Ausschreibungen jeweils immer derselbe Produzent den Zuschlag bekommen hat, wird ab Anfang 2019 für sie mit einem neuen Hersteller zusammengearbeitet, wie Matthias Krummen, Leiter Management Services & Kommunikation bei der ESA, auf Nachfrage der NEUE REIFENZEITUNG bestätigt. Aufgrund der vertraglichen Vereinbarung mit dem neuen Produzenten könne man den allerdings nicht beim Namen nennen, ganz so wie es die ESA schon beim bisherigen Partner handhabte. „Auch den bisherigen Lieferanten haben wir namentlich nie erwähnt – etwaige Rückschlüsse können und dürfen wir nicht kommentieren“, sagt er mit Blick darauf, dass es innerhalb der Branche als offenes Geheimnis gilt, dass bisher Goodyear derjenige welche war. christian.marx@reifenpresse.de

Sie sind noch kein Leser? Das können Sie hier ändern.

Leser werden

Möchten Sie den gesamten Beitrag lesen? Dann loggen Sie sich bitte ein. Hier einloggen

Mit Schwung ins zweite Yokohama-Jahrhundert

,
Yokohama Nürburgring Event neu

Im vergangenen Herbst hat Yokohama seinen 100. Geburtstag gefeiert. Dieses Jahr ist der japanische Reifenhersteller mit ordentlich Schwung in sein zweites Jahrhundert gestartet – nicht zuletzt mit einigen neuen Produkten in seinem Portfolio. Diese und die Highlights seines aktuellen Lieferprogramms hat das Unternehmen unlängst im Rahmen eines europäischen Händlerevents auf dem Nürburgring präsentiert. Neben dem „Advan Sport V105“, der gerade erst eine weitere Erstausrüstungsfreigrabe (für BMWs M5) erhalten hat, oder dem ebenfalls zur „Advan“-Familie zählenden und für die Straße zugelassenen Rennprofil „A052“ gehörten dazu auch Offroadreifen. Denn hier ergänzt neben dem vor rund zwei Jahren eingeführten „Geolandar A/T G015“ seit Kurzem der „Geolandar M/T G003“ das Angebot des Herstellers. Gemäß der Formel „zwei plus zwei plus zwei“ konnten die an den Nürburgring gekommenen Händler vor Ort zudem noch zwei Vertreter von Yokohamas „BluEeath“-Reihe „erfahren“ im wahrsten Sinne des Wortes: einerseits den „BluEarth RV-02“ für sogenannte Crossover Utility Vehicles bzw. CUVs sowie andererseits den eben erst auch bei der „The Tire Cologne“ gezeigten Pkw-Ganzjahresreifen „BluEarth-4S AW21“christian.marx@reifenpresse.de

Sie sind noch kein Leser? Das können Sie hier ändern.

Leser werden

Möchten Sie den gesamten Beitrag lesen? Dann loggen Sie sich bitte ein. Hier einloggen

Schafft Linglong den Sprung unter die Top Ten der Pkw-Reifenhersteller?

, ,
Astutus Research Linglong und Kumho

Dass chinesische Reifenhersteller recht erfolgreich im Nutzfahrzeugreifengeschäft sind, lässt sich allein schon an den in Europa nötig gewordenen Antidumpingzöllen auf im Reich der Mitte produzierte Lkw- und Busreifen ablesen. Im Pkw-Reifengeschäft haben die Asiaten zwar ebenfalls den Vorwärtsgang eingelegt, doch hier ist die Entwicklung gleichwohl (noch?) nicht ganz so dramatisch. Gemessen an den produzierten Stückzahlen finden sich nach einer Studie von Astutus Research unter den diesbezüglich 20 größten Herstellern bislang lediglich vier mit komplett chinesischen Wurzeln: Linglong Tyre, Zhongce Rubber, Sailun Jinyu und Sentury Tire. Zu erwähnen wäre in diesem Zusammenhang noch Doublestar, hat sich dieses Unternehmen doch gerade erst einen 42-prozentigen Anteil an Kumho einverleibt, wobei letzterer koreanischer Hersteller als Nummer zehn der nach Stückzahlen größten Pkw-Reifenhersteller geführt wird. Die Marktforscher glauben allerdings, dass Kumho/Doublestar seinen Platz für Linglong wird räumen müssen. cm

Sie sind noch kein Leser? Das können Sie hier ändern.

Leser werden

Möchten Sie den gesamten Beitrag lesen? Dann loggen Sie sich bitte ein. Hier einloggen

Weltmarktanteil deutscher Zulieferer stagniert bei rund einem Viertel

PwC Top 15 DACH Automobilzulieferer

Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens PricewaterhouseCoopers (PwC) ist die internationale Automobilzuliefererbranche trotz einer „noch immer schwelenden Dieselkrise und struktureller Umbrüche wie dem Weg hin zum vernetzten und autonomen Fahren“ weiterhin solide aufgestellt. Die 86 weltweit umsatzstärksten Zulieferer sollen vergangenes Jahr zusammen einen Erlös in Höhe von 909 Milliarden Euro erzielt haben entsprechend einem Wachstum von 5,7 Prozent im Vergleich zum Jahr davor, für das ein Bezugswert von 860 Milliarden Euro genannt wird. Wie es weiter heißt, seien die Topzulieferer im Zeitraum 2013 bis 2017 mit einem jährlichen Schnitt von acht Prozent dabei sogar stärker gewachsen als die elf internationalen Top-OEMs, für die ein sechsprozentiges Plus pro Jahr ausgewiesen wird. Die deutschen Zulieferer setzten im vergangenen Jahr demnach 221 Milliarden Euro um und konnten ihren Weltmarktanteil von 21 Prozent im Jahr 2013 auf 24 Prozent ausbauen, wobei dieser Wert seit 2015 allerdings stagniere. Dagegen verloren im selben Zeitraum asiatische Zulieferunternehmen offenbar ebenso wie die europäischen (ohne Deutschland) zwei Prozentpunkte ihres Weltmarktanteils, während amerikanische Zulieferer einen Prozentpunkt dazugewannen. cm

Sie sind noch kein Leser? Das können Sie hier ändern.

Leser werden

Möchten Sie den gesamten Beitrag lesen? Dann loggen Sie sich bitte ein. Hier einloggen

Tiresur wird Triangles exklusiver Spanienvertriebspartner im Consumer-Segment

,
Triangle Tiresure

Reifen für das sogenannte Consumer-Segment (Pkw, 4×4/SUV, Llkw) der aus China stammenden Marke Triangle Tyre werden im spanischen Markt zukünftig exklusiv über Tiresur vertrieben. Eine entsprechende Vereinbarung haben beide Seiten geschlossen. Das 1934 gegründete Unternehmen Tiresur ist Teil der von Antonio Manas als Präsident geführten AM Group mit Sitz in Granada. Es gilt als einer der wichtigsten Reifendistributeure in Spanien und Portugal, wobei der Anbieter für seine exklusiven Reifenmarken ebenso bekannt sei wie dank erfolgreicher Marketingprogramme und einer starken Marktpräsenz seiner Vertriebsmannschaft. Zur Muttergesellschaft gehört demnach auch ein Franchisenetzwerk mit mehr als 200 Reifenservicebetrieben unter dem Namen Center’s Auto auf der iberischen Halbinsel. Tiresure soll knapp 120 Mitarbeiter zählen und ein breites Produktportfolio an Reifen führen mit ständig 400.000 von ihnen aus allen Segmenten am Lager. cm

Sie sind noch kein Leser? Das können Sie hier ändern.

Leser werden

Möchten Sie den gesamten Beitrag lesen? Dann loggen Sie sich bitte ein. Hier einloggen

Drei neue Geschäftsbereichsleiter für Contis Reifendivision

,
Conti Personalia

Bei Continental wird die oberste Leitung der Division Reifen neu organisiert. Seit dem 1. Juli verantwortet Christian Kötz (48) nun den Geschäftsbereich Nutzfahrzeugreifen und berichtet in dieser Funktion an Nikolai Setzer, Vorstandsmitglied von Continental und Leiter der Division Reifen. Die ehemalige Position von Kötz als Leiter des Geschäftsbereiches Pkw-Reifenersatzgeschäft EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) übernimmt Philipp von Hirschheydt (43), der in seiner vorherigen Funktion als Leiter des Geschäftsbereiches Pkw-Reifenersatzgeschäft APAC (Region Asien-Pazifik) von Ferdinand Hoyos (41) abgelöst wird. Von Hirschheydt und Hoyos werden ebenfalls direkt an Setzer berichten. Kötz ist Nachfolger von Dr. Andreas Esser (59), der die Leitung des Lkw-Reifenersatzgeschäftes in der Region Asien Pazifik bei Continental-Nutzfahrzeugreifen in Petaling Jaya (Malaysia) übernimmt. Er wird in seiner neuen Funktion an Kötz berichten. „Ziel dieser Personalveränderungen ist es, das umfangreiche internationale und fachliche Fachwissen zu nutzen, das diese Führungskräfte im Laufe ihrer langjährigen Karriere aufgebaut haben, um unser globales Team zu stärken und damit die Bedürfnisse unserer Kunden im Hinblick auf Exzellenz und Geschwindigkeit noch besser erfüllen zu können. Dies ist ein wichtiges Element unserer langfristigen Wachstumsstrategie ,Vision 2025‘“, erklärt Nikolai Setzer den Hintergrund dieser personellen Veränderungen. cm

Sie sind noch kein Leser? Das können Sie hier ändern.

Leser werden

Möchten Sie den gesamten Beitrag lesen? Dann loggen Sie sich bitte ein. Hier einloggen

Präventive Dichtmittel kein Ersatz für eine fachgerechte Reifenreparatur

,
Daekbranchen Danmark zu präventiven Reifendichtmitteln

In Deutschland streiten der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV) und die Firma DSV Road Holding schon seit einiger Zeit hinsichtlich der Frage, ob die Verwendung präventiver Reifendichtmittel über den Einsatz als rein temporäres Hilfsmittel nach einer Panne hinaus erlaubt ist oder nicht. Eine abschließende Klärung des Sachverhaltes ganz allgemein gibt es bis dato hierzulande freilich nicht. In unserem Nachbarland Dänemark ist man da jetzt offenbar einen Schritt weiter. Denn auf eine Anfrage hält es der dortige Transportminister Ole Birk Olesen für nicht vertretbar, wenn [infolge beispielsweise eines Durchstiches] im Bereich der Lauffläche oder des Innerliners beschädigte Reifen ohne Reparatur weiter verwendet werden. Dabei hat er Bezug genommen auf den entsprechenden Standpunkt der Road Safety Agency des Landes. „Daraus folgt, dass der Halter eines Fahrzeuges – nachdem das vorbeugende Dichtmittel seinem Einsatzzweck entsprechend funktioniert hat – dazu verpflichtet ist, dass der Reifen wie bei jeder anderen Panne dauerhaft repariert wird. Es ist daher nicht erlaubt, den Reifen weiter zu nutzen, ohne ihn über eine dauerhafte Reparatur wieder in einen einwandfreien Zustand zu versetzen“, so Olesens offizielles Statement. christian.marx@reifenpresse.de

Sie sind noch kein Leser? Das können Sie hier ändern.

Leser werden

Möchten Sie den gesamten Beitrag lesen? Dann loggen Sie sich bitte ein. Hier einloggen