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Mehr Realitätsnähe in Sachen vermuteter Gefährdung durch PAK gefordert

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Rau Stephan

Immer wieder sind Stimmen zu vernehmen, wonach befürchtet wird, die in Kautschukerzeugnissen enthaltenen polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) könnten die Gesundheit des Menschen gefährden. Vor diesem Hintergrund wurden vor vielen Jahren bereits entsprechende Grenzwerte in der EU-Chemikalienverordnung REACH (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals) festgeschrieben, die auch für Reifen gelten. Dennoch steht offenbar die Befürchtung im Raum, dass von Produkten, bei deren Herstellung aus Altreifen gewonnene Rezyklate als Rohstoff verwendet werden, ein gewisses Gefahrenpotenzial ausgeht. „Ob beim Gebrauch eines Produktes ein gesundheitliches Risiko bestehen kann, wird bislang daran gemessen, ob ein Schadstoff enthalten ist. Aussagekräftig ist das nicht“, meint Stephan Rau, technischer Geschäftsführer des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie e.V. (WdK). Vor diesem Hintergrund begrüßt er den Auftrag der EU-Kommission an das europäische Joint Research Center, eine Prüfmethode zur Messung des Stoffüberganges von einem Produkt auf den Menschen zu entwickeln. „Denn nur gesundheitsschädliche Stoffe, mit denen ein Verbraucher auch tatsächlich in Kontakt kommt, stellen ein Risiko dar“, erklärt er. Die bisherigen Methoden zur Ermittlung, ob von PAK eine Gefahr ausgeht oder nicht, hat demnach zumindest nach Auffassung des WdK gewisse Defizite in Bezug auf die Realitätsnähe. Eine darauf basierende „Überregulierung“ gefährde zudem die Märkte und Ziele der Kreislaufwirtschaft, heißt es. cm

Aktuell wieder Michelin-Motorradreifentankgutscheinaktion

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Michelin Motorradreifentankgutscheinaktion

„The road is yours“ (die Straße gehört dir) ist das Motto von Michelins zweiter Tankgutscheinaktion in diesem Jahr rund um ausgewählte Motorradreifenmodelle des Herstellers. Zweiradfans in Deutschland und Österreich, die zwischen dem 1. September und dem 31. Oktober einen aus Vorder- und Hinterradreifen bestehenden Satz „Power Supersport Evo“, „Pilot Power 3“ oder „Pilot Road 4“ […]

Allwetterreifen laut „Pionier/Innovationsführer“ Goodyear eine Option für Caravans

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CIVD Neuzulassungen Wohnwagen 2014 2015

„Qualitativ hochwertige Ganzjahresreifen zu entwickeln ist aufgrund der enormen Komplexität des Produktes eine der Königsdisziplinen unserer Industrie“, sagt David Anckaert, Direktor Entwicklung bei Goodyear in Deutschland, mit Blick auf Allwetterreifen, die offenbar weiter in der Gunst der Verbraucher zulegen. Produkte des entsprechenden Segmentes, in dem sich der Reifenhersteller mit 30 Jahren an Erfahrung als „Pionier und Innovationsführer“ sieht, könnten nach den Worten von Produktmanager Holger Rehberg nicht zuletzt für Camper eine Option sein, wenn sie mit ihrem Caravan im Winter bei Schnee und Eis unterwegs sind. Zumal man angesichts steigender Wohnwagenneuzulassungszahlen auf das Thema Sicherheit bei den augenscheinlich nicht nur in Deutschland beliebten Freizeitanhängern verweist. cm

Autozulieferer als „Hidden Champions“ obenan auf der China-Einkaufsliste

Zuliefererarbeitsplätze

Kaum ein Autobesitzer weiß, dass nur ein vergleichsweise kleiner Anteil der in seinem Fahrzeug verbauten Komponenten von den Automobilherstellern selbst stammt. Die überwiegende Mehrzahl der Teile und Baugruppen stammt von in den meisten Fällen dem Verbraucher gar nicht bekannten Zulieferern. Dabei liegt deren Wertschöpfungsanteil am Fahrzeug nach Expertenaussagen immerhin irgendwo bei gut 70 Prozent mit weiter steigender Tendenz in Richtung drei Viertel. Genau das macht die meist mittelständisch geprägten Branchenunternehmen aber offenbar besonders interessant für Investoren aus dem Reich der Mitte, die sich seit 2010 immer häufiger nach entsprechenden „Investitionsobjekten“ hierzulande umschauen: Bei den Chinesen sollen deutsche Automobilzulieferer dabei nämlich ganz oben auf der „Einkaufsliste“ stehen. christian.marx@reifenpresse.de
 

Wie verändert Contis Bandvulc-Übernahme die (britische) Runderneuerung?

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Conti und die Folgen der Bandvulc Übernahme

Als am 4. Juli der Unabhängigkeitstag in den USA gefeiert wurde, hat die Continental Tyre Group – britische Tochter der Continental AG – bekannt gegeben, mit dem auf der Insel ansässigen Unternehmen Bandvulc (B.V. Environmental Ltd.) einen der beiden letzten im dortigen Markt verbliebenen unabhängigen Runderneuerer nennenswerter Bedeutung zu übernehmen. Eine solche Akquisition zieht natürlich zwangsläufig viele strategische und praktische Fragen nach sich. Darüber hinaus wirft der konkrete Zeitpunkt des Deals weniger als zwei Wochen nach dem „Brexit“-Votum der Briten, bei dem sie sich gegen den Verbleib in der EU ausgesprochen haben, die Frage nach danach auf, wie sich das Abstimmungsergebnis auswirken könnte. Die Kollegen unseres englischen Schwestermagazins TYRES & ACCESSORIES haben sich zu alldem einige Gedanken gemacht. chris.anthony@tyrepress.com/cm

„DIAG+“ in „W.Easy“-Mehrmarkennutzfahrzeugdiagnose integriert

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WABCOWÜRTH integriert Haldex in W.Easy

WABCOWÜRTH integriert die originale Haldex-Diagnosesoftware „DIAG+“ in sein Mehrmarkendiagnosegerät „W.Easy“. Umgesetzt werden soll das Ganze mit dem nächsten Update 1.19.0 exklusiv zur Automechanika. Damit stehe Nutzern dann die Haldex-Anwendung für die EBS-Systeme des Anbieters (EB+, GEN1, GEN2 und GEN3) sowie für U-ABS zur Verfügung, heißt es. Auch die älteren ABS-Systeme (Modal und Modular) würden dank der „DIAG+“-Integration nun abgedeckt, mit der beide Seiten eine breitere Marktabdeckung im Bereich der Trailerdiagnose erreichen wollen. „Mit WABCOWÜRTH haben wir genau den Diagnosespezialisten im Markt als Partner gefunden, um die Haldex-Diagnose dem Markt noch breitflächiger zur Verfügung zu stellen“, so Göran Jarl, Vice President Aftermarket Europe bei Haldex. Durch die Implementierung in das „W.Easy“-Diagnosesystem werde keine zusätzliche Hardware für die Nutzung der Haldex-Diagnose benötigt, verspricht WABCOWÜRTH. cm

„X Multi Energy“ für den Fern-/Nahverkehr kommt ab 2017 auf den Markt

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Michelin X Line Energy T

Michelin hat einen neuen Lkw-Reifen für den Einsatz im Nah- und Fernverkehr angekündigt. Das „X Multi Energy“ genannte Modell soll zwar erst ab 2017 auf den Markt kommen, aber zu sehen sein wird es in der Größe 315/70 R22.5 schon bei der bevorstehenden IAA Nutzfahrzeuge vom 22. bis zum 29. September in Hannover. Der Reifen soll „in idealer Weise“ Kraftstoffeffizienz mit hoher Laufleistung verbinden und mit einem breiten Einsatzspektrum auf die Bedürfnisse von Transportunternehmen abgestimmt sein. Zu den weiteren am IAA-Messestand des Unternehmens präsentierten Themen werden außerdem noch das um die zusätzlichen Größen 315/70 R22.5 und 385/55 R22.5 ausgebaute Lieferprogramm des „X Multi“ und die Produktlinie „X Line Energy“ für den Volumentransport zählen. Allerdings will der Konzern bei der Nutzfahrzeug-IAA nicht nur seine Produkte in den Vordergrund rücken, sondern mit „Effitires“ von Michelin Solutions eine Lösung rund ums Flottenmanagement von Fuhrparks oder mit „Tire Care“ sein diesbezüglich neuestes Servicekonzept, das als „rundum durchdachte Toolbox“ für Spediteure und Transportunternehmer bezeichnet wird. cm

„Wolken am Himmel“ der europäischen Automobilbranche

Nach Ansicht von Analysten der US-Investmentbank Goldman Sachs zeigen sich „Wolken am Himmel“ der europäischen Automobilbranche. Soll wohl heißen, dass man aktuell etwas weniger zuversichtlich hinsichtlich der Entwicklung der in diesem Sektor aktiven Unternehmen ist. Das gilt zum Teil offenbar auch für die Reifenindustrie, zumal Goldman Sachs sein Kursziel beispielsweise für Continental-Aktien von bisher 207 […]

Mazzoni treibende Kraft bei Entwicklung einer neuen Moussetechnologie

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Gibson Speedy Mousse

Gibson Tyre Tech hat ein neues Mousse für Offroadmotorradreifen im Programm. Vertrieben wird das „Speedy Mousse“ genannte Produkt wie die Motocrossreifen der Marke Gibson hierzulande bzw. auf dem europäischen Festland durch Niemann + Frey (Krefeld). Als treibende Kraft hinter der Entwicklung der neuen Moosgummitechnologie wird Luigi Mazzoni – Motocross-/Endurofahrer und seit Jahren MXGP-Reifentechniker im MXGP Zirkus – genannt. „Das in der Produktion des Gibson-‚Speedy-Mousse’ neu zur Anwendung kommende Hochdruckpressverfahren verhindert nahezu den schleichenden Schrumpfungsprozess, den man gerade bei Produkten aus Fernost oft beobachtet, da die Gasbläschen in der Gummimischung nunmehr bereits bei der Produktion herausgepresst werden“, so der Anbieter. Die bei den Moosgummiringen verwendete Mischung soll auf einer aufwendigen chemischen Mixtur basieren und mithilfe von Tests nachhaltig verfeinert worden sein, heißt es weiter. Mit den je nach Härtegrad acht bzw. 16 ringförmigen Einbuchtungen des „Speedy Mousse“ wird bei alldem eine längere Lebensdauer verbunden. cm

„Sport Bild Awards 2016“ mit Bridgestone als Sponsor

Bridgestone sponsert Sport Bild Award 2016

Wenn im Rahmen der „Sport Bild Awards 2016“ am 29. August internationale Sportler in der Fischauktionshalle in Hamburg für ihre Leistungen und ein besonderes Engagement ausgezeichnet werden, dann wird auch Bridgestone mit dabei sein. Denn der Reifenhersteller fungiert einmal mehr als Sponsor der Veranstaltung der Sportzeitschrift, die als europaweit auflagenstärkste gilt, und verlost vor diesem […]