BeitrÀge

Kraiburg Austria setzt auf „verantwortungsvolle“ Rohstoffbeschaffung

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Transparenz, Verantwortung und ZukunftsfĂ€higkeit: Diese drei Leitbegriffe standen vor Kurzem im Zentrum des Treffens bei Kraiburg Austria, als das Hamburger Handelshaus Weber & Schaer zusammen mit Vertretern des Projektpartners Fairventures Social Forestry (FSF) die Runderneuerungsspezialisten im oberösterreichischen Geretsberg besuchten. Anlass war der aktuelle Projektstand der gemeinsam aufgebauten, sozial und ökologisch nachhaltigen Lieferkette fĂŒr Naturkautschuk aus Indonesien.

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Mit dem „First Touch Principle“ gegen das BĂŒrokratiemonster EUDR

Noch habe die EU die Gelegenheit, durch die EinfĂŒhrung eines sogenannten „First Touch Principle“ rund um ihre Verordnung fĂŒr entwaldungsfreie Lieferketten umzusteuern und damit zum BĂŒrokratieabbau beizutragen, sagt WdK-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Boris Engelhardt (Bild: NRZ/Christian Marx)

Die bevorstehende Scharfschaltung der europĂ€ischen Verordnung fĂŒr entwaldungsfreie Lieferketten EUDR (European Union Deforestation Regulation) ĂŒbertrifft nach den Worten von Boris Engelhardt, HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie (WdK), schon jetzt alle BefĂŒrchtungen zur ÜberbĂŒrokratisierung. „Wir erhalten stĂ€ndig Anrufe von Handwerksbetrieben und besorgten Unternehmen, die von den EUDR-Dokumentationspflichten völlig ĂŒberfordert sind. Dabei wĂ€re die Lösung so einfach: Fokussierung der EUDR auf ein ‚First Touch Principle‘. Der Erste in der europĂ€ischen Wertschöpfungskette weist die EUDR-KonformitĂ€t nach. Alle in der Wertschöpfungskette nachfolgenden Unternehmen werden von Nachweisen freigestellt“, sagt er.

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Eurorepars dritte „Reliance“-Sommerreifengeneration ist EUDR-konform

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Mit den Profilvarianten „PK46“, „PK06“ und „PV06“ (von links) umfasst die dritte „Reliance“-Sommerreifengeneration der Stellantis-Eigenmarke Eurorepar drei verschiedene AusfĂŒhrungen fĂŒr den Einsatz bei Pkw, SUVs und Vans (Bild: Stellantis)

Dieses Jahr hat die Stellantis-Gruppe die aus drei Profilvarianten bestehende dritte „Reliance“-Sommerreifengeneration ihrer Eigenmarke Eurorepar auf den Markt gebracht in 39 Dimensionen fĂŒr 198 Fahrzeuganwendungen bei Pkw, SUVs und Vans. „Dank der neuesten Technologiemischungen hat sich der Eurorepar-Sommerreifen von der EU-Kennzeichnung ‚B‘ bei Nasshaftung auf ‚A‘ verbessert. Das bedeutet sicheres Fahren bei NĂ€sse mit hervorragendem […]

WdK-Kritik am „unangebrachten Argwohn des Gesetzgebers“

WdK-PrÀsident Michael Klein fordert eine Ausweitung der sogenannten Omnibus-Initiative auf die EU-Verordnung zu entwaldungsfreien Produkten, von der auch die Kautschukbranche betroffen ist (Bild: WdK)

Der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (WdK) als Vertreter von mehr als 200 Branchenunternehmen mit rund 66.000 BeschĂ€ftigten und einem Gesamtjahresumsatz von zuletzt 11,5 Milliarden Euro (2023) respektive dessen PrĂ€sident Michael Klein fordern einmal mehr „nicht nur eine wirtschaftsfreundlichere Politik, sondern auch eine wirtschaftsfreundlichere Perspektive“. Dies mit Blick nicht zuletzt auf solche „BĂŒrokratiemonster“ wie das EU-Lieferkettengesetz oder die um ein Jahr verschobene Anwendung der sogenannten EU-Verordnung zu entwaldungsfreien Produkten EUDR (EU Deforestation Regulation), die auch, aber nicht nur Unternehmen der Kautschukbranche einen immensen Aufwand aufbĂŒrdeten, ohne dass dem ein Mehrwert gegenĂŒberstĂŒnde. „Bei der europĂ€ischen Lieferkettenregulierung und der Verordnung zu entwaldungsfreien Produkten mĂŒssen die Unternehmen Belege dafĂŒr sammeln, dass sie sich rechtskonform verhalten. Sie stehen damit praktisch unter Generalverdacht“, ĂŒbt Klein Kritik an diesem aus seiner Sicht „unangebrachten Argwohn des Gesetzgebers“. Vor diesem Hintergrund begrĂŒĂŸt die deutsche Kautschukindustrie die PlĂ€ne der EU-Kommission fĂŒr eine sogenannte Omnibus-Initiative zur Vereinfachung von Berichtspflichten der Unternehmen.

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„Planungssicherheit ist ein sehr hohes Gut“ – NRZ-Interview zur EU-Entwaldungsverordnung

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Am 2. Oktober hat die EuropĂ€ische Kommission vorgeschlagen, die Anwendung der EU-Verordnung fĂŒr entwaldungsfreie Produkte (EUDR) um zwölf Monate zu verschieben. Damit sollen betroffene Akteure mehr Zeit erhalten, sich auf die ebenfalls erst im Oktober veröffentlichten und fĂŒr die Anwendung der Verordnung so wichtigen Umsetzungsvorschriften einzustellen; geplant war deren Veröffentlichung eigentlich im Sommer. Auch wenn die Ziele der EU-Entwaldungsverordnung nicht kritisiert werden – Hersteller und VerbĂ€nde sehen nun die Planungssicherheit fĂŒr sich in Gefahr und beklagen die KomplexitĂ€t und die mit der EUDR verbundenen bĂŒrokratischen Herausforderungen. Welche das sind und wie der Stand dazu ist, das haben wir mit Dr. Jan Oliver Götz besprochen, bei Continental als Leiter OEM Aftersales im ReifenersatzgeschĂ€ft Deutschland in der Verantwortung. Als Teil der GeschĂ€ftsleitung kĂŒmmert Götz sich darĂŒber hinaus um das Thema Nachhaltigkeit.

Button NRZ Dieser Beitrag ist außerdem in der November-Ausgabe der NEUE REIFENZEITUNG erschienen, die hier als E-Paper erhĂ€ltlich ist. Sie sind noch kein Leser? Kein Problem. Das können Sie hier Ă€ndern.

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EU-Parlament nickt EUDR-Verschiebung auch offiziell ab

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Hatten UnterhĂ€ndler des EuropĂ€ischen Parlaments bereits Anfang des Monats der Verschiebung der Anwendung der EU-Entwaldungsverordnung auf interkonstitutioneller Ebene zugestimmt, folgten die Europaabgeordneten diesem Beschluss nun auch formell. Demzufolge werde die Verordnung nun fĂŒr große Unternehmen erst ab dem 30. Dezember 2025 angewendet und fĂŒr kleine und mittlere Unternehmen ab dem 30. Juni 2026. „Diese zusĂ€tzliche Zeit soll den Unternehmen in aller Welt helfen, die Vorschriften ab dem Zeitpunkt der Anwendung reibungsloser umzusetzen, ohne die Ziele des Gesetzes zu untergraben“, heißt es dazu in einer Mitteilung des EuropĂ€ischen Parlaments.

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Beschluss: EU-Entwaldungsverordnung wird erst ein Jahr spÀter angewendet

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Was sich bereits im vergangenen Monat angekĂŒndigt hat, wird jetzt stattfinden: Die sogenannte EU-Entwaldungsverordnung – auf Englisch EUDR abgekĂŒrzt – wird erst zum 30. Dezember 2025 angewendet und damit ein Jahr spĂ€ter, als dies die bereits Ende Juni 2023 in Kraft getretene Verordnung vorgesehen hatte. Wie es dazu aus BrĂŒssel heißt, hĂ€tten sich nun UnterhĂ€ndler des EuropĂ€ischen Parlaments und der EU-Mitgliedsstaaten auf eine entsprechende Verschiebung verstĂ€ndigt.

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EU-Parlament verschiebt Entwaldungsverordnung – und stimmt fĂŒr Änderung

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Auch wenn sich die European Tyre and Rubber Manufacturers‘ Association (ETRMA) gestern noch mit einem Statement gegen die VerlĂ€ngerung der Übergangsfrist fĂŒr die EU-Verordnung fĂŒr entwaldungsfreie Produkte stark gemacht hatte – gebracht hat es dem Reifen- und Gummiherstellerverband nichts. Heute hat das EuropĂ€ische Parlament einem entsprechenden Vorschlag der EuropĂ€ischen Kommission – dazu gedrĂ€ngt von immerhin 20 EU-Staaten – zugestimmt, die Verordnung erst ab dem 30. Dezember 2025 anzuwenden. Die bereits Ende Juni 2023 in Kraft getretene Verordnung hatte den 30. Dezember 2024 als Ende der 18-monatigen Übergangsfrist genannt.

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Prinx Chengshan setzt schon jetzt nur auf entwaldungsfreien Naturkautschuk

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Bereits jetzt und damit einige Wochen vor dem fĂŒr den 30. Dezember 2024 vorgesehenen Ende der Übergangsfrist bei der EinfĂŒhrung der EU-Entwaldungsverordnung – auf Englisch EUDR abgekĂŒrzt – meldet Prinx Chengshan und damit als erster Hersteller: alles auf GrĂŒn. Einer Mitteilung des aus China stammenden Herstellers zufolge komme in dessen Werken seit Anfang September nur […]