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Cooper benennt neuen General Manager für China-Fabrik

Für seine Joint-Venture-Fabrik in China hat Cooper Tire & Rubber einen neuen General Manager benannt. Steven Zhou wird ab dem 11. Dezember in dieser Funktion bei Cooper Chengshan (Shandong) Tire Co.

Ltd. direkt an Allen Tsaur berichten, Coopers Vizepräsident für Asien. Steven Zhou ersetzt Chuck Taylor, der den Posten seit 2007 bekleidet hatte und nun ins Regionalhauptquartier nach Shanghai wechselt.

Dort wird Taylor als General Manager unter anderem für die strategische Weiterentwicklung verantwortlich zeichnen. In der Fabrik in Rongcheng (Shandong-Provinz) beschäftigen die Partner insgesamt rund 5.000 Menschen.

Indien wird keinen Strafzoll gegen China-Importe einführen

Der chinesischen Reifenindustrie bleibt offenbar ein weiterer Tiefschlag erspart. Nach einigen Monaten hat nun das indische Finanzministerium die “Untersuchungen über Schutzmaßnahmen” gegen den Import von Pkw-Reifen aus China eingestellt. Eine entsprechende Entscheidung wurde vonseiten des Pekinger Handelsministeriums nun “wohlwollend” aufgenommen, schreibt die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Die Entscheidung werde die “stetige Entwicklung der bilateralen Handelsbeziehungen” ausbauen helfen. Indische Hersteller hatten Anfang des Jahres mehrfach Einfuhrbeschränkungen gegen chinesische Pkw-Reifen gefordert, da diese eine “Störung des wirtschaftlichen Gleichgewichtes” in Indien verursachten. Rund zehn Prozent des indischen Pkw-Reifenmarktes werden durch chinesische Fabrikate abgedeckt.

Geländewagenmarke Hummer wird chinesisch

Hummer

Der chinesische Maschinenhersteller Sichuan Tengzhong Heavy Industrial Machinery übernimmt die Geländewagenmarke “Hummer” und hat dafür bereits das Genehmigungsverfahren eingeleitet. Das recht unbekannte chinesische Unternehmen hofft, den Kauf der General-Motors-Marke Ende dieses Jahres oder Anfang 2010 abschließen zu können. Laut einer Sprecherin überlege Tengzhong eine Fabrik in China aufzubauen, um auch auf dem chinesischen Markt aktiv zu werden.

Reifenwebshop Tyrepac nun auch in China online

Tyrepac tb

Der asiatische Reifenwebshop Tyrepac, der vor knapp einem Jahr mit einer Plattform in Singapur an den Start ging, ist nun auch in der Volksrepublik China online. Webshops des in Singapur ansässigen Unternehmens sind somit bereits in fünf Ländern Südostasiens vertreten: Singapur, China, Malaysia, Südkorea und Hongkong; weitere nationale Webshops sollen folgen. Bevor Tyrepac Reifen landesweit in China vermarktet, werde man in der Stadt Guangzhou (Guangdong-Provinz; ehemals Kanton) anfangen.

Der offizielle und komplette Launch des Webshops soll im Dezember folgen. Bei Tyrepac handelt es sich nicht um eine Plattform à la “Reifen-vor-Ort.de”, sondern um einen klassischen Online-Shop, wie Delticom und Co.

ihn anbieten. Kunden müssen sich allerdings an einen lokalen Montagepartner vermitteln lassen; Reifen werden also in der Regel nicht an die Privatadresse des Käufers versandt.

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Cam Systems Vertriebspartner für EDP-Reifenmanagement

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Der französische Anbieter von Reifenmanagementlösungen EDP (Electronic Data Process) hat Cam Systems als Distributionspartner für den britischen Markt gewonnen. Die Zusammenarbeit beider Seiten umfasst dabei jedoch nicht nur den reinen Softwarevertrieb, sondern auch den kompletten Service rund um die von EDP angebotenen Reifenmanagementplattformen “Tyre Parc”, “Fleet Check” und “Fleet Check Lite” sowie die “TT Parc” und “TT Parc Lite” genannten PDAs für den RFID-basierten Reifencheck im Flottenfuhrpark. “Auch britische Unternehmen sind auf der Suche nach Möglichkeiten, ihre Produktivität zu steigern und die Kosten zu senken.

Dazu können die hierzulande jetzt von uns angebotene EDP-Reifenmanagementlösungen einen Beitrag leisten”, so Mike Allen, Geschäftsführer von Cam Systems. Die EDP-Software ist seinen Worten zufolge in Zusammenarbeit mit Michelin entwickelt worden und werde bereits in anderen europäischen Ländern sowie in China, Indien, Malaysia und der Türkei eingesetzt..

Komplettanbieter Guizhou Tyre führt Flotation-Reifen ein

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Guizhou Citexpo tb

Als einer der führenden Nutzfahrzeugreifenspezialisten ist die CITEXPO für Guizhou Tyre eine Pflichtveranstaltung. Auf der diesjährigen Veranstaltung in Shanghai präsentierte das Unternehmen mit Sitz in Guiyang, Hauptstadt der zentralchinesischen Guizhou-Provinz, einen Großteil des Sortiments, das ausschließlich unter der Marke “Advance” produziert und vertrieben wird. “Wir sind eine Komplettanbieter”, betont Edward Zhang, Assistant General Manager.

Dazu zählen neben Nutzfahrzeugreifen verschiedenster Bauart – Lkw-, LLkw-, EM- und Industriereifen in radialer und diagonaler Bauweise sowie Vollgummireifen – auch Pkw-Reifen; allerdings nur “sehr wenige”, wie Zhang erläutert. Während der CITEXPO zeigte Guizhou erstmals die neuen Flotation- und die neuen Kranreifen aus eigener Fertigung.

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EM-Reifenspezialist Qizhou setzt auf Diversifizierung

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Qizhou Citexpo tb

In den vergangenen zehn Jahren hat die Qingdao Qizhou Rubber Co. Ltd. zunehmend das Geschäft auf Exportmärkten gesucht und zu diesem Zweck im Jahre 2003 rund 14 Millionen US-Dollar in die Errichtung einer neuen EM-Reifenfabrik investiert.

Seit der Fertigstellung der Anlage in Qingdao (Shandong-Provinz) im September 2004 kann EM-Reifenspezialist Qizhou jährlich rund 100.000 Reifen fertigen. Im Mittelpunkt Sortiments steht dabei die Marke “Marcher”, mit der der Hersteller des “größten EM-Reifens der Welt” (59/90 R63) beinahe weltweit auch in der Erstausrüstung vertreten ist.

So beliefere man etwa LeTourneau Technologies für deren Muldenkipper. Das US-Unternehmen bezieht dabei sogar diagonale “Marcher”-EM-Reifen in der Dimension 70/70-57 84PR mit einem L4-Profil; die Lieferungen erfolgen in Australien und Nordamerika und sind sogar für die größten verfügbaren LeTourneau-Kipper, erläutert Exportmanager Gavin Liu.

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Don Mathis führt neue Reifenmarke „Atturo“ in Europa ein

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Atturo AZ800 Laufflaeche tb

Don Mathis, ehemaliger General Manager des namhaften US-Großhändlers Zisser Tire, hat auf der China International Tire Expo, kurz: CITEXPO, im September eine neue Reifenmarke mit seinem neuen Unternehmen eingeführt: “Atturo”. Die Atturo Tire Corporation, deren President Mathis ist, will mit der Marke Atturo insbesondere die anspruchsvollen Fahrer hochwertiger SUVs, Cross-Over- und Sport-Truck-Modelle ansprechen. Entsprechend hat das Unternehmen auch das Line-up der Marke gewählt, das zunächst Reifen von 20 bis 24 Zoll in 15 Dimensionen bereithält.

Wie Asgar Latif, Geschäftsführer der europäischen Vertriebsbüros (Atturo Tyre Sales Company EME), gegenüber der NEUE REIFENZEITUNG erläutert, kämen aber bereits zum Ende dieses Jahres auch zwei 19 Zoll große Reifen hinzu; weitere Dimensionen sollen folgen. Das erste verfügbare Profil ist der UHP-Reifen “Atturo AZ800”. Ob weitere Profile folgen werden, sei aktuell noch nicht entschieden, erläutert Latif.

Techking führt „Service Center“ in China ein

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Techking Citexpo tb

Während der China International Tire Expo in Shanghai im September konzentrierte sich Techking Tires auf die Präsentation des neuen “Techking Service Centers” (TCS). Das TCS sei eine Trainings- und Bildungseinrichtung für Kunden, die sich etwa zum Thema Reifenreparatur oder Reifenwartung durch die Techking-Experten informieren möchten. Der EM-Reifenspezialist mit Sitz in Qingdao hat erst vor einigen Wochen das erste Techking Service Center am Unternehmenssitz eingeweiht; es diene auch als Modell für weitere solche Einrichtungen, erläutert Benjamin Zhang vom Techking-Marketing.

Das erste TCS außerhalb Chinas soll in den kommenden Wochen in Südafrika in den Räumlichkeiten eines lokalen Kunden entstehen. Dies sei im Übrigen wesentlicher Teil des Konzeptes: Die Service Center werden in der Regel gemeinsam mit Kunden aufgebaut, mit dem notwendigen Equipment ausgerüstet und betrieben. “Es ist unser Ziel, eine möglichst hohe Qualität als Anbieter von umfassenden Reifenlösungen anzubieten”, so Zhang weiter.

Trelleborg nimmt fünfte Fabrik in China in Betrieb

Die Trelleborg-Gruppe eröffnet in China eine neue “Fabrik für Infrastrukturprodukte”. In dieser fünften Fabrik des schwedischen Unternehmens in China sollen unter anderem Schläuche für Hafen- und Baustellenanwendungen gefertigt werden. Die Fabrik in Qingdao (Shandong-Provinz), die dem Geschäftsbereich der “Trelleborg Engineered Systems” zugeordnet ist, wird rund 100 Menschen beschäftigen und soll der Umsetzung der langfristigen Wachstumsstrategie des Unternehmens dienen, so President und CEO Peter Nilsson.