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Formel 1: Button triumphiert im Regenchaos von Malaysia

Aquaplaning, Abflüge und Abbruch: Im Regenchaos von Sepang hat Auftaktsieger Jenson Button einen deutschen Doppelerfolg verhindert. Der Brite feierte in dem vorzeitig beendeten Großen Preis von Malaysia am Sonntag im neuen BrawnGP seinen zweiten Sieg in Serie. Als große Gewinner im denkwürdigen Rennen gingen aber Nick Heidfeld im BMW-Sauber und Timo Glock im Toyota hervor, die auf die Plätze zwei und drei rutschten.

Während Weltmeister Lewis Hamilton nach seinem Reue-Geständnis wegen der Lügen-Affäre von Australien mit Platz sieben kaum Schadensbegrenzung betreiben konnte, erlebte Ferrari mit dem nächsten Nuller wieder ein Fiasko. “Ein Rennen wie eine Schlacht", meinte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug: “Jeder, der bei diesen Bedingungen sein Auto auf der Straße hielt, ist heute ein Held." Auch Sieger Button war froh, alles überstanden zu haben.

“Das war ein verrücktes Rennen. Man konnte die Strecke nicht mal sehen", meinte der Brite, der die ersten Glückwünsche bereits im Wartestand unterm Regenschirm entgegen genommen hatte. Pech hatte unterdessen Nico Rosberg, der zu Beginn das Feld für einige Runden angeführt hatte und am Ende als Achter gewertet wurde.

Sebastian Vettel, wegen einer Zurückversetzung um zehn Ränge von Platz 13 aus gestartet, kam nicht über Rang 15 hinaus. Adrian Sutil wurde im Force India als 17 geführt. Den letzten Rennabbruch wegen Regens hatte es 1991 in Australien gegeben.

KBA: Kleinwagen die Gewinner der Umweltprämie

Der Saisonstart der Automobilbranche hebt sich in diesem Jahr mit erheblich gestiegenen Zulassungen hervor. Über 400.000 fabrikneue Pkw wurden im März in Deutschland neu zugelassen.

Das gute Februar-Ergebnis wurde dabei noch einmal um 44 Prozent übertroffen. Im Vergleich zum selben Vorjahresmonat waren es 40 Prozent mehr Neuzulassungen. Brandenburg und Sachsen hatten mit einem Plus von über 50 Prozent die höchsten Zuwachsraten.

Minis, Klein- und Kompaktwagen machten zwei Drittel des Neuzulassungsmarktes aus. Der Anteil an Benzinern fiel mit 71 Prozent dementsprechend hoch aus. Die deutschen Marken gingen auf 53 Prozent zurück.

Auffallend war die hohe Zulassungsrate von fast 29.000 Einheiten bei Fiat, nur VW und Opel hatten mehr Zulassungen im März. Der Privatanteil der Neuzulassungen war mit 66,2 Prozent ebenfalls sehr hoch, meldet das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA).

Die Quartalsbilanz sieht wie folgt aus: Zweistellige Minusraten bei Mercedes, BMW und Porsche. VW und Smart liegen deutlich über den Vorjahreswerten und Ford verzeichnet mit einem kräftigen Plus von 51 Prozent das beste Ergebnis der deutschen Hersteller. Hyundai, Suzuki, Fiat und auch Lada konnten ihre Zulassungen gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppeln.

Raddesign „0048“ von Rondell für neue E-Klasse

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ROD 0048

Als “typisches Merzedes-Benz-Rad” beschreibt die R.O.D.

Leichtmetallräder GmbH ihr “0048” genanntes Raddesign. Daher wird das in den Varianten Glanz-Silber oder Schwarz Matt erhältliche Doppelspeichenrad denn auch für die neue E-Klasse der Stuttgarter empfohlen.

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Piecha Design mit drei Raddesigns für den SLK

PiechaSLK

An elegantem Auftreten mangelt es dem Mercedes-Benz SLK von Haus aus eigentlich nicht. Mercedes-Veredeler Piecha Design (Rottweil) hat dennoch ein umfangreiches Veredelungsprogramm aufgelegt: unter anderem eine Auswahl an Leichtmetallrädern. Sportec duo kommt im exklusiven Design mit fünf schlanken Doppelspeichen, die den Mercedes-Stern auf der Nabe einrahmen, daher; das brillant leuchtende Stirlingsilber harmoniert mit dem hochglanzpolierten Felgenbett und die ringsum angesetzten Schraubenköpfe verleihen dem Rad Mehrteileroptik.

Ebenfalls mit Doppelspeichen erscheint das Modell dp2 Phantom, bei dem die Streben bedeutend filigraner angelegt sind und die acht Speichenpaare viel enger zusammenstehen als beim Sportec duo; das Finish in High Gloss Silver oder Satin Black und das hochglanzpolierte Edelstahlfelgenbett begründen zusammen mit den Schraubenköpfen die Mehrteileroptik. Schließlich bietet Piecha Design die dp3 Avalange in High Gloss Silver oder Satin Black an, wobei das Zehnspeichenrad ebenfalls von einem hochglanzpolierten Edelstahlfelgenbett und Schraubenköpfen umrahmt wird. Alle Räder kommen in den Dimensionen 8,5×19 für die Vorder- und 9,5×19 Zoll für die Hinterachse mit den Bereifungen 225/35 beziehungsweise 255/30.

Neuzulassungen: Nur Deutschland und Luxemburg im Plus

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Die Neuzulassungen in Europa gehen weiter deutlich zurück. Wie der europäische Herstellerverband ACEA meldet, wurden im Februar in Europa nur noch 968.159 neue Autos zugelassen.

Dies entspricht einem Rückgang um 18,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Bemerkenswerte Ausnahme dabei ist Deutschland, wo im Februar mit 277.740 21,5 Prozent mehr Autos erstmals zugelassen wurden.

Dies sei auf die Umweltprämie zurückzuführen, so der Verband. Deutschland ist damit – neben Luxemburg – einzige Ausnahme in einem ansonsten überaus schwachen Markt. Zu den großen Verlieren unter den Automobilmarken zählen die PSA-Gruppe (Peugeot, Citroen; -25,3 Prozent), Daimler mit der Marke Mercedes (-34,2 Prozent) und die BMW-Gruppe (-29,2 Prozent).

Auch die Marke Saab brach europaweit mit minus 54,1 Prozent deutlich ein. Als positiv muss man da schon die Entwicklung von Volkswagen (-10,2 Prozent), Ford (-12,7 Prozent) und Fiat (-16,5 Prozent) bezeichnen.

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Carlsson-Schmiederad 1/5 Evo Ultra Light in 21 Zoll

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Das vielleicht leichteste 21-Zoll-Rad weltweit kommt von Carlsson im saarländischen Merzig. 40 Prozent Gewicht spart das 1/5 Evo Ultra Light gegenüber gegossenen 21-Zöllern ein. Das Gewicht von lediglich 10,8 Kilogramm erreicht die auf Mercedes-Benz spezialisierte Automobilmanufaktur im Schmiedeprozess.

Bei gleicher Radlast reicht eine geringere Wandstärke gegenüber herkömmlichen Felgen. So entstehen Räder, deren ungefederte Masse bis zu 40 Prozent geringer ist bei gegossenen 21-Zöllern. 1/5 Evo UL wird in den Dimensionen 9×21 und 10,5×21 Zoll mit Gutachten für S-Klasse (W221), CL-Klasse (C216) und GLK-Klasse (X204) von Mercedes angeboten.

Daimler Trucks schickt über 17.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit

Die Nutzfahrzeugsparte der Daimler AG schickt weitere 16.100 Mitarbeiter in Kurzarbeit. Damit reagiert das Unternehmen auf die anhaltende Nachfrageschwäche und rückläufige Auftragseingänge bei Nutzfahrzeugen.

Bei Lkw-Sonderfahrzeugen wie etwa dem Unimog und in der Busproduktion seien solche Maßnahmen nicht vorgesehen. Betroffen seien indes Beschäftigte der Lkw-Werke Wörth, Gaggenau, Kassel und Mannheim, so das Unternehmen in einer Mitteilung. Im Detail betroffen sind 7.

500 Mitarbeiter in Wörth, 3.800 in Gaggenau, 1.300 in Kassel und 3.

500 in Mannheim, die neu in Kurzarbeit gehen. Hinzu kommen über 1.250 Mitarbeiter, die bereits seit Anfang März kurzarbeiten.

Die Mitarbeiter sollen von Anfang April an in Kurzarbeit geschickt werden; die konkreten Details der Kurzarbeit sind von Standort zu Standort unterschiedlich. Die Maßnahme ist zunächst bis zum Ende der Sommerferien geplant. Damit reagiere Daimler auf die anhaltende Nachfrageschwäche und rückläufige Auftragseingänge.

Conti-Divison Nfz-Reifen verlängert OE-Vertrag mit Daimler

Nach intensiven Verhandlungen ist der neue Erstausrüsrungsvertrag zwischen der Continental und Daimler in Europa für 2009 bis 2011 nun unterzeichnet worden. Danach rüstet der Reifenhersteller neben den Mercedes-Benz-Modellen Atego, Axor, Actros und Econic auch das Bus-Segment Evobus mit den Marken Mercedes-Benz und Setra aus. “In diesem Segment ist die Division Nfz-Reifen in den vergangenen Jahren zum wichtigsten Zulieferer geworden”, heißt es dazu in der aktuellen Continental-Mitarbeiterzeitung “conti intern” (1/2009).

Geliefert werden die Reifen an die weltweit größte Nutzfahrzeug-Produktionsstätte in Wörth am Rhein bei Karlsruhe, aber auch nach Aksaray in der Türkei. Der neue Vertrag bestätige die exzellente Partnerschaft beider Unternehmen, heißt es dort weiter..

SLK 2LOOK Edition: Kontrastprogramm in Schwarz und Weiß

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Mercedes-Benz stellt ein Sondermodell des SLK mit den Namenszusatz “2LOOK Edition” vor. Die bewusst auf eine jüngere Zielgruppe ausgerichtete neue Modellvariante gibt es nur in edlem Schwarz oder puristischem Weiß. Den sportlichen, markanten Auftritt des Sondermodells betonen 18-Zoll-Leichtmetallräder im 5-Doppelspeichen-Design mit Mischbereifung (vorn 225/40 R18, hinten 245/35 R18).

“EfficientGrip” von Goodyear in Genf zu sehen

Goodyear EfficientGrip

Nachdem er bereits auf der “AutoZum” in Salzburg zu sehen gewesen sein soll, will Goodyear das neue Reifenmodell “EfficientGrip” mit seiner sogenannten “FuelSaving”-Technologie nun auch im Rahmen des Genfer Automobilsalons zeigen. Der dem High-Performance-Segment zuzurechnende Sommerreifen, der schon zu seiner Markteinführung in über 50 verschiedenen Größen und Ausführungen lieferbar sein soll, wird als umweltfreundlich beschrieben, weil der Hersteller ihm dank eines niedrigeren Rollwiderstandes eine “deutliche Absenkung des Kraftstoffverbrauchs bei gleichzeitig hoher Laufleistung und hervorragenden Bremsleistungen auf nasser Straße” attestiert. Tests durch Goodyears Technikzentrum in Luxemburg hätten gezeigt, dass der “EfficientGrip” mit einem um 15 Prozent geringeren Rollwiderstand, einem drei Prozent kürzeren Bremsweg bei Nässe sowie einem drei Prozent besseren Handling bei Nässe aufwarten kann.

Wie es unter Berufung auf Langzeittests zum Abriebverhalten der bei dem neuen Reifen zum Einsatz kommenden Laufstreifenmischung weiter heißt, lasse sich mit dem Pneu eine “enorm hohe Laufleistung” erzielen. Goodyear spricht bezüglich dieses Kriteriums von einem Plus von bis zu 25 Prozent. “Geringer Rollwiderstand ist ein Hauptleistungsindikator für das Erreichen eines geringeren Kraftstoffverbrauchs und geringerer Kohlendioxidemissionen”, erklärt Jean-Pierre Jeusette, bei Goodyear Direktor für Reifentechnologie, Reifen für Verbraucher – Europa, Naher Osten und Afrika.