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Reifenhersteller und ihr Russland-Dilemma

Roter Platz tb

Nachdem Russland am 24. Februar dieses Jahres seinen Angriffskrieg auf die Ukraine begonnen hatte, sahen sich auch viele Reifenhersteller vor schwierige Entscheidungen gestellt. Spätestens, seitdem die Europäische Union den Import von Reifen aus russischer Produktion (per 10. Juli) untersagt hat, ist klar – auch angesichts der bereits seit Monaten andauernden Kriegshandlungen: Unternehmen wie Nokian Tyres, Bridgestone, Continental, Michelin, Yokohama und Pirelli müssen für sich und ihre Mitarbeiter entscheiden, ob sie ihre Fabriken in Russland weiter betreiben wollen. Auf Nachfrage der NEUE REIFENZEITUNG haben die Konzernzentralen mehrerer Reifenhersteller jetzt entsprechend Stellung bezogen, wo sie mit diesem Entscheidungsprozess stehen. Dabei zeigt sich: Vier der genannten Hersteller wollen Russland den Rücken kehren bzw. ziehen dies in Erwägung, zwei aber eben offenbar auch nicht – ein Dilemma.

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Continental präsentiert nachhaltige Reifenlösungen auf CES in Las Vegas

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Wenn am 5. Januar die Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas (Nevada/USA) startet, dann ist auch Continental als Aussteller mit von der Partie. Im Verein mit zahlreichen Innovationen, die als „Produktlösungen das gesamte Mobilitätsspektrum verbessern“ helfen sollen, zeigt das Industrieunternehmen vor Ort auch zwei besonders nachhaltige Lösungen aus dem Reifengeschäft. Das ist einerseits der […]

Reklamations-App von Continental erhält Update

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ECHO App

Anfang 2023 erscheint die ECHO-App von Continental für Reifenhändler mit angepasster Nutzeroberfläche. Mit ihr könnten Reklamationsprozesse noch komfortabel über mobile Endgeräte gesteuert und verfolgt werden.

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Einzelner Mitarbeiter ermöglicht Cyberangriff auf Continental

Conti Hackerangriff 1

Nachdem Continental vor wenigen Tagen erstmals öffentlich Stellung zum Cyberangriff und dem Diebstahl von rund 40 Terabyte an Daten bezogen hat, dringen jetzt weitere Details dazu an die Öffentlichkeit. So berichtet das Handelsblatt exklusiv aus einem Conti-internen Webcast, in dem IT-Sicherheitschef Dirk Ahrens den Weg erläuterte, über den die Ransomware-Gruppe namens „Lockbit 3.0“ Zugriff aufs Computersystem des Zulieferers und Reifenherstellers erhielt.

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Zuwachs für den Conti-Vorstand, aber anders als gedacht

Olaf Schick – derzeit noch Chief Financial Officer der Mercedes-Benz Group China sowie davor Chief Compliance Officer der Daimler AG und in verschiedenen anderen Funktionen des Konzerns im Rechts-, M&A-, und Finanzbereich oder als Rechtsanwalt tätig – übernimmt zum 1. Juli kommenden Jahres das bei Conti neu geschaffene Vorstandsressort für Integrität und Recht (Bild: Continental)

War vor einigen Wochen schon über Änderungen im Continental-Vorstand spekuliert worden, wächst das Gremium nun tatsächlich wieder von derzeit noch fünf auf zukünftig dann sechs Mitglieder. Nur kommt es dabei eben doch ein wenig anders, als ein damaliger Bericht der Wirtschaftswoche es hatte erwarten lassen. Denn im Konzern wird nun wohl doch niemand die Verantwortung für den Automotive-Bereich übernehmen, die derzeit zusätzlich zu seinen Aufgaben als Vorstandsvorsitzender in den Händen von Nikolai Setzer liegt, sondern der Aufsichtsrat hat vielmehr ein neues Vorstandsressort für Integrität und Recht geschaffen. Es soll mit Wirkung zum 1. Juli kommenden Jahres und für einen Zeitraum von drei Jahren von Olaf Schick verantwortet werden, der dazu in den Conti-Vorstand bestellt wird. Damit obliegen ihm die zentralen Bereiche Group Law and Intellectual Property, Group Compliance, Group Internal Audit, Group Quality Management sowie der neue Bereich Group Risks and Controls. „Bis zu seinem Amtsantritt bleiben die aktuell zuständigen Vorstandsressorts für die Bereiche verantwortlich“, macht das Unternehmen darüber hinaus deutlich, dass vorerst keine weiteren Veränderungen im Conti-Vorstand auf der Agenda stehen. Die Berufung Schicks dürfte bei all dem nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem Bekanntwerden ganz augenscheinlich geschönter Qualitätstests bei ContiTech oder den Problemen rund um den Cyberangriff auf den Konzern zu sehen sein. cm

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Continental eröffnet ersten BestDrive-Standort in Dubai

BestDrive Dubai tb

Dass Continental seine Marken international vereinheitlichen will, unter denen das Unternehmen im Reifenhandel auftritt, ist seit Längerem offensichtlich. Erst im Laufe dieses Sommers hatte das deutsche Unternehmen etwa seine Retailstandorte in Österreich und in der Schweiz in BestDrive by Continental umgewidmet. Dadurch gehen Einzelhandelsmarken wie Profi Reifen oder Reifen John in Österreich bzw. Pneu Egger […]

Neues CDP-Rating führt auch einige Unternehmen der Reifenbranche

CDP A List tb

Das britische Carbon Disclosure Project (CDP) hat erneut Tausende Unternehmen weltweit nach ihrem Umweltengagement bewertet und die besten unter ihnen in die sogenannte „A List“ eingetragen, unterteilt nach drei CDP-Rating-Kategorien. Unter den 15.000 Unternehmen, die die Non-Profit-Organisation CDP beurteilt hat, haben es 283 in die A-Liste für Klimawandel geschafft, 103 für Sicherheit der Wasserversorgung und 25 für Waldschutz, darunter natürlich auch einige Unternehmen aus der Reifenbranche. Während es zwölf Unternehmen weltweit gelungen ist, einen A-Listen-Eintrag für alle drei Kategorien zu erhalten, erhielten der italienische Bremsenspezialist Brembo sowie der Continental-Mutterkonzern Schaeffler immerhin zwei Einträge, und zwar jeweils für Klimawandel und Sicherheit der Wasserversorgung.

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Andere Länder, andere Reifen Made in Portugal von Conti-Rückruf betroffen

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In der Schweiz ist Contis „WinterContact TS 870“ von dem aktuellen Rückruf des Herstellers betroffen, sofern sich die DOT-Nummer „1AF03F9ME3022“ auf dessen Seitenwand finden lässt genauso wie die Reifenformnummer 256086, andere Reifen besagten Typs mit davon abweichenden Angaben sind demnach nicht vom Austausch betroffen (Bilder: Continental)

Hatte Continental vor einer Woche einen Rückruf von weltweit mehr als 7.000 Reifen – darunter in Deutschland knapp 750 des Typs „EcoContact 6“ in MO- bzw. Mercedes-Original-Erstausrüstungsspezifikation – gestartet, liegen zwischenzeitlich weitere Informationen zu in anderen Ländern betroffenen Profilen vor. Wie anhand der DOT-Kennzeichnung sämtlicher genannter Reifen zu erkennen ist, wurden sie alle im Continental-Reifenwerk […]

„Strategische Akquisition“ bei Karl Eugen Fischer – Personalveränderungen

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Die Karl Eugen Fischer GmbH ist weltweit führender Hersteller und Entwickler von Schneidanlagen für die Reifenindustrie und insofern in zahllosen Reifenwerken präsent. Nun hat das Unternehmen mit Sitz im bayerischen Burgkunstadt das slowakische Unternehmen Konštrukta-TireTech (KTT) übernommen, einen Hersteller von Extrusions- und Schneidanlagen für die Reifenindustrie. „Die Übernahme wurde Anfang Dezember wirksam“, heißt es dazu in einer Mitteilung von Karl Eugen Fischer, wo es darüber hinaus aber noch weitere Veränderungen gibt.

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Cyberangriff: Continental will kein Lösegeld zahlen – Untersuchung dauert an

Conti Hackerangriff

Seit Wochen wird darüber spekuliert, wie groß der Schaden durch die Cyberattacke auf die Server der Continental AG ist und ob der Zulieferer und Reifenhersteller auf die Lösegeldforderungen in Höhe von 50 Millionen Dollar eingeht. Nun bezieht das Unternehmen erstmals öffentlich Stellung zum Datendiebstahl und stellt klar: „Continental lässt sich nicht auf Lösegeldzahlungen ein.“ Wie geht es weiter?

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