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Renaissance direkter Druckkontrollsysteme im deutschen Markt erwartet

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Der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV) weist darauf hin, dass angesichts der Einführung des EU-Reifenlabelings in diesem Jahr eine weitere, ebenfalls zum 1.

November in Kraft tretende gesetzliche Regelung nicht in Vergessenheit geraten sollte: Denn ab diesem Stichtag müssen all neu typengenehmigten Fahrzeuge der Klasse M1 in der Erstausrüstung mit einem Luftdruckkontrollsystem nach ECE-R 64 ausgestattet sein und zwei Jahre später dann jedes neue Fahrzeug dieser Kategorie. Nach dem derzeitigen Stand der Technik geht der BRV davon aus, dass die vom Gesetzgeber in Europa mit der ECE-R 64 vorgegebenen Kriterien für die in der Erstausrüstung zu verbauenden Luftdruckkontrollsysteme in erster Linie wohl nur von direkten Systemen – also solchen, die den Fülldruck per Sensor messen – erfüllt werden können. Deswegen rechnet der BRV mit einer Renaissance von direkten Luftdruckkontrollsystemen im deutschen Pkw-Reifenersatzgeschäft verbunden mit einer entsprechenden Beeinflussung der Montage- und Demontageanforderungen und die betrieblichen Abläufe in den Werkstätten.

Vor diesem Hintergrund will der Branchenverband zur Reifenmesse in Essen die für seine Mitgliedsunternehmen kostenlose Informationsveranstaltung “Reifendruckkontrollsysteme (RDKS)/Tire-Pressure Monitoring Systems (TPMS) – ab November 2012 Pflicht! – Auswirkungen auf den Reifenfachhandel” ausrichten. Anmeldungen für die Informationsveranstaltung am 8. Juni in der Zeit von 10 bis 12 Uhr im Saal “Rheinland” des Congress Center Süd der Messe Essen nimmt der BRV bis zum 20.

Unterlagen zur Winterreifendisposition beim BRV abrufbar

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Selbst wenn derzeit im Reifenhandel eher das Sommergeschäft im Vordergrund stehen dürfte, so rät der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV) dennoch bereits jetzt auch schon den Blick in Richtung des kommenden Winterreifengeschäftes zu lenken.

Vor dem Hintergrund einer möglichst zeitigen und detaillierten Disposition bei der Reifenindustrie hat der BRV daher wie gewohnt in Zusammenarbeit mit Continental entsprechende Unterlagen vorbereitet, mit denen man die Verbandsmitglieder bei einer betriebswirtschaftlich sinnvollen Bevorratung in Sachen Winterreifen unterstützen will. Denn die Erfahrungen der letzten beiden Jahre hätten gezeigt, dass eine professionelle und ausreichende Vororder immer mehr an substanzieller Bedeutung gewinnt, sagt BRV-Geschäftsführer Hans-Jürgen Drechsler. “Auch wenn wir davon ausgehen können, dass im Handel noch deutliche Bestände an Winterreifen aus der letzten Saison vorhanden sein dürften”, ergänzt er.

“Reifen 2012” wird so international wie nie zuvor – 630 Aussteller

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Von besten Vorzeichen spricht die Messe Essen GmbH mit Blick auf die vom 5. bis zum 8. Juni stattfindende “Reifen 2012”.

Denn bei der “Weltleitmesse der Reifenbranche” werden mit 630 Ausstellern so viele wie nie zuvor ihre Produkte und Dienstleistungen rund um Neureifen, Reifenhandel, Reifen- und Fahrwerkstechnik, Reifenerneuerung, Vulkanisation und Werkstatt präsentieren. Einen weiteren neuen Rekord stellt die Reifenmesse zudem in Sachen Internationalität auf, denn die Aussteller stammen diesmal aus 44 Nationen. Dies entspricht einem Anstieg der Zahl ausländischer Unternehmen um zehn Prozent gegenüber der letzten Messe vor zwei Jahren.

“Die Fachbesucher können sich auf das wohl größte Angebot in der Geschichte der ‚Reifen’ freuen: Mit über 64.000 Quadratmetern belegt die Messe in diesem Jahr 19 Prozent mehr Fläche”, so die Messe Essen, die damit die Position der “Reifen” als wichtigste Informations- und Orderplattform ihrer Branche einmal mehr bestätigt sieht. Bestimmendes Thema der Branche insgesamt sowie natürlich auch der Reifenmesse wird nach Ansicht des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.

V. (BRV) das Reifenlabel sein, weshalb der Verband im Rahmen der “Reifen” dazu eine Fachtagung anbietet. cm

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Aktualisiertes BRV-Handbuch „Reifen, Räder, Recht und mehr …“ verfügbar

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BRV 03

Wie jedes Jahr im Frühjahr hat sich die Geschäftsstelle des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV) die Arbeit gemacht, das BRV-Handbuch “Reifen, Räder, Recht und mehr .

..” inhaltlich auf den neuesten Stand zu bringen.

Nicht mehr aktuelle Beiträge wurden entfernt oder durch die aktualisierte Textversion ausgetauscht. Neue Themen, die im Laufe des vergangenen Jahres bearbeitet und im Verbandsmagazin Trends & Facts veröffentlicht wurden, hat man im Hinblick auf eine mögliche Übernahme in das Handbuch geprüft und gegebenenfalls eingefügt. Ergebnis all dessen ist ein auf den neuesten Stand gebrachtes Nachschlagewerk, das sich dem BRV zufolge einer großen Beliebtheit in der gesamten Branche erfreut und als “Standardwerk für den Reifenfachhandel” beschrieben wird.

Die neue Gesamtausgabe 2012 und das aktualisierte Stichwortverzeichnis stehen seit Kurzem im internen Bereich der Verbandswebsite unter www.bundesverband-reifenhandel.de zur Verfügung.

Wer trotz der für BRV-Mitglieder kostenlosen Online- die Druckversion inklusive Ordner und CD bestellen möchte, braucht lediglich eine formlose Bestellung per Mail an die Adresse info@bundesverband-reifenhandel.de zu senden. Mitglieder zahlen dafür einen Vorzugspreis in Höhe von 45 Euro – Nichtmitglieder 200 Euro.

“Hitzeschäden” an Winterreifen – ATU verweist auf BRV als Quelle

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Gestern hatte die NEUE REIFENZEITUNG darüber berichtet, dass ATU im Umfeld der derzeitigen Umrüstphase vor “Hitzeschäden” an Winterreifen warnt, wenn diese bei sommerlichen Temperaturen eingesetzt werden. Urheber dieser Warnung ist allerdings nicht – wie von uns gedacht – die Werkstattkette selbst: Markus Meißner, Leiter PR und Interne Kommunikation bei ATU, verweist auf den Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V.

(BRV) als Quelle für diese Aussage. Und in der Tat ist in der Ausgabe 3/2009 des Verbandmagazins Trends & Facts zu lesen, sommerliche Temperaturen würden für Winterreifen die Gefahr von Hitzeschäden an Laufflächen und Seitenwänden bergen. Auch warnt der BRV demnach von etwaig daraus resultierenden Reifenplatzern oder Laufflächenablösungen, die “mindestens einen Totalschaden am Reifen, möglicherweise sogar einen Unfall mit weitreichenden Folgen verursachen” könnten.

Freudige Erwartung – Motorrad(reifen)branche sehnt Saisonstart herbei

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Zieht man die Motorradmessen dieses Frühjahrs als Gradmesser dafür heran, wie die Zweiradsaison 2012 wohl werden wird, dann kann die Prognose nur eine positive sein. Denn über eine Mangel an Besuchern konnte sich schließlich keine der Messen von Berlin über Hamburg, Leipzig und München bis nach Dortmund beklagen. Ergo: Die Lust am Motorrad scheint ungebrochen und mit Blick auf die 2011 seit langen Jahren erstmals wieder gestiegene Zahl neu zugelassener motorisierter Zweiräder sogar zunehmend zu sein.

Davon kündet auch ein Absatzplus bei entsprechenden Bereifungen, von dem der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV) für das deutsche Ersatzgeschäft 2011 zu berichten weiß.

Klar, dass die Branche diesen Schwung in die neue Saison mitnehmen will. christian.marx@reifenpresse.

Noch bis 16. April Bewerbungen für „Marketing Award 2012“ möglich

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In diesem Jahr vergeben der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV) und der Reifenhersteller Hankook gemeinsam mit der Zeitschrift Auto Räder Reifen – Gummibereifung nun schon zum bereits fünften Mal wieder den “Marketing Award”.

Mit diesem Preis werden Marketingkonzepte prämiert, die bereits deutschlandweit, regional oder lokal durchgeführt wurden und welche die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen erfolgreich gestärkt und verbessert haben. So will man einen Beitrag dazu leisten, die Innovationsbereitschaft der Reifenfachhandelsbranche in Deutschland zu fördern und das wirtschaftliche Wachstum voranzutreiben. Für den ersten Platz sind dabei übrigens 5.

000 Euro Siegprämie ausgelobt, für den zweiten und dritten Rang sind es 2.000 bzw. 1.

000 Euro. Bewerbungen werden noch bis zum Einsendeschluss am 16. April entgegengenommen.

“Der Ausschreibungsflyer des ‚Marketing Award’ lag inklusive des Anmeldevordrucks den Verbandsmitteilungen Trends & Facts im Februar 2012 bei. Daraufhin gingen zahlreiche Bewerbungen ein. Dennoch meine ich, dass die Zahl der Bewerbungen erhöht werden sollte, um der Jury eine breite Palette auszeichnungswürdiger Konzepte zur Auswahl vorlegen zu können”, so der geschäftsführende BRV-Vorsitzende Peter Hülzer.

Die Größe des Unternehmens und die Höhe des Budgets seien für eine Teilnahme nicht von Bedeutung. Verliehen wird der “Marketing Award” dann im Rahmen der BRV-Mitgliederversammlung am 4. Juni im Vorfeld der Reifenmesse.

Weniger müssen mehr leisten – Strukturwandel in der Runderneuerung

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Der deutsche Runderneuerungsmarkt gehört mit jährlich über eine Million verkaufter Reifen zu den größten in Europa. Doch in den vergangenen zehn Jahren hat jeder dritte Runderneuerer entweder den Betrieb komplett eingestellt oder zumindest von diesem Geschäft verabschiedet. Ein deutlicher Strukturwandel, der sich in ähnlicher Form auch auf anderen europäischen Märkten abgespielt hat.

Doch was wird die Zukunft bringen? Wie geht es mit dem Strukturwandel weiter? Im Interview mit der NEUE REIFENZEITUNG erläutert Hans-Jürgen Drechsler, Geschäftsführer des Bundesverbands Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV), wie die Entwicklung am Markt weitergehen könnte und welche Faktoren uns die aktuelle Marktsituation beschert haben.

 Dieser Text ist im März 2012 in der Redaktionsbeilage "Retreading Special" erschienen, die Abonnenten hier als E-Paper lesen können.

In den vergangenen Jahren mussten Runderneuerer hohe Investitionen in ihre Betriebsstätten tätigen, um den allgemeinen Marktentwicklungen folgen zu können

 

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“2011 ein gutes Jahr”, bilanziert der BRV die Geschäftsentwicklung

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Knapp 61 Millionen Fahrzeugreifen wurden im Reifenersatzgeschäft Deutschland im Jahr 2011 insgesamt vom Handel an Verbraucher verkauft. “Damit war das vergangene Jahr erneut ein gutes Geschäftsjahr für unsere Branche”, resümiert Peter Hülzer, geschäftsführender Vorsitzender des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV). Das wichtige Pkw-Reifensegment lag dabei den BRV-Zahlen zufolge mit 4,9 Prozent im Minus.

2011 wurden dabei 49,7 Millionen Pkw-Reifen an Endverbraucher verkauft (Sell-out). Während sich die Nachfrage nach Pkw-Sommerreifen mit knapp 24,8 Millionen Stück (nach 24,9 Millionen 2010) auf hohem Niveau gehalten hat, war im Produktbereich Pkw-Winterreifen ein Absatzminus von rund neun Prozent zu verzeichnen. Insgesamt wurden in 2011 rund 24,9 Millionen M+S-Reifen für Pkw verkauft.

“Vor dem Hintergrund der extrem hohen Umrüstquote auf Winterreifen im Vorjahr, die durch die Neuregelung der ‚situativen Winterreifenpflicht’ in der StVO beflügelt wurde und unserer Branche ein exorbitant gutes Jahr bescherte, ist das in einem milden Winter wie dem gerade vergangenen als sensationell gutes Ergebnis zu werten”, bilanziert Verbandschef Hülzer.

Eine umfassende Statistik zum "Reifenersatzmarkt Deutschland" finden Sie hier in unserem "Reifenmärkte"-Archiv.

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BRV-Preispanel als Download verfügbar

Wie immer zum anlaufenden Sommerreifengeschäft stellt der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV) wieder die aktuellen Ergebnisse seines Preispanels zum Download zur Verfügung: für Mitglieder kostenlos unter dem Menüpunkt “Studien” auf der Verbandswebsite unter www.

brv-bonn.de – Externe können die Unterlage zum Preis von 200 Euro (zuzüglich Mehrwertsteuer) via formloser Bestellung per E-Mail an info@bundesverband-reifenhandel.de erwerben.

Bei den ausgewiesenen Zahlen soll es sich um die tatsächlichen Verkaufspreise im Hofgeschäft ausgewählter BRV-Mitgliedsbetriebe (ohne Mehrwertsteuer) handeln, aus denen die Branchenvertretung nach der Erfassung unter Berücksichtigung des Nord-Süd- und Ost-West-Gefälles, der Kooperationszugehörigkeit etc. einen Durchschnittswert über den Gesamtmarkt ermittelt hat. “Es sind also keine ‚Wunschpreise’, sondern das tatsächliche Preisniveau im Hofgeschäft, das Ihnen als Anregung und Vergleichsmaßstab für Ihre eigene Preiskalkulation dienen soll”, legt BRV-Geschäftsführer Hans-Jürgen Drechsler den Mitgliedsbetrieben die Nutzung des Datenmaterials ans Herz.

Außerdem weist er darauf hin, dass das aktuelle Preispanel auch Dienstleistungspreise enthält. “Wir warnen in diesem Zusammenhang wiederholt davor, bei der Kalkulation der Reifenpreise, insbesondere bei prozentualer Aufschlagskalkulation, vermeintliche Einkaufsvorteile gegenüber dem Vorjahr eins zu eins an Endverbraucher weiterzugeben. Bei der Festlegung der Preise für Ihr Gesamtangebot sollten Sie zudem speziell bei den Dienstleistungspreisen die Chance nutzen, den höchstmöglich erzielbaren Betrag zum Rohertrag einzukalkulieren”, rät Drechsler darüber hinaus.