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Mr. Aluminiumrad Jens Klausdeinken – die NRZ besuchte den Wirbelwind an seinem Schreibtisch

Jensklausdeinken klein vorne

JKD – diese Buchstaben sind Programm. Zumindest in der Felgenbranche. Sie stehen für den Namen Jens Klausdeinken. Ein Mann wie ein Offroadreifen auf einer unverwüstlichen Stahlfelge. Mehr als 40 Jahre ist er in der Branche. Hat den Fahrstuhl rauf und auch runter genommen. Die NEUE REIFENZEITUNG besuchte den 69 Jahre alten Macher an seinem Schreibtisch in Niederzissen.

Jens Klausdeinken sitzt im graukarierten Hemd an seinem Schreibtisch. Genauer gesagt an drei aneinandergestellten Eichentischen. Er braucht Platz. Viel Platz. Es stapeln sich links und rechts Papierhaufen. Vor ihm stehen drei Bildschirme. Auf ihnen ist im Off-Modus ein Foto eines blonden lockigen Jungen zu sehen. „Das ist Clemens, und er ist heute der Mittelpunkt meines Lebens“, sagt Klausdeinken. Clemens ist zwölf Jahre alt, und es ist sein Kind mit seiner zweiten Frau Anne. „Ich versuche an ihm sehr viel gutzumachen, was ich bei meinen ersten beiden Söhnen leider verpasst habe.“ Was er damit meint: „Ich hatte keine Zeit für meine heute 48 und 42 Jahre alten Jungs, ich war immer unterwegs.“ Das ist heute anders: Er ist Elternsprecher in der Schule, war es auch schon im Kindergarten. Jeden Abend, wenn Ehefrau und Sohn schlafen, sitzt er im Keller und schreibt Tagebuch für Clemens. Zwölf dicke rote Bildbände gibt es schon. Jeweils mit gold geprägtem Namen und Jahreszahl.

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China kann jährlich 190 Millionen Aluminiumräder herstellen

Gustav Sponer

Weiterhin erhebt die EU einen Antidumpingzoll von 22,3 Prozent auf Aluminiumräder, die aus China eingeführt werden. Die NEUE REIFENZEITUNG sprach mit dem Geschäftsführer der Alloy-Wheel -Division der Alcar Holding GmbH Diplom-Ingenieur Gutav Sponer über das Thema.

NRZ: Die EU erhebt Antidumpingzoll auf Aluminiumräder aus der VR China in Höhe von 22,3 Prozent. Warum ist dies gerechtfertigt?

Gustav Sponer: Die Arbeitsgruppe der Kommission für Trade Defence (Teil der Kommission für Handel unter Kommissarin Frau Cecilia Malmström) hat in einer sehr detailliert geregelten und langwierigen Arbeit über einen Zeitraum von neun Monaten, die Verkaufspreise von Alurädern aus China mit denen eines sogenannten „Analoglandes“ verglichen. Ein „Analog land“, beschreibt ein Land, in welchem ähnliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen herrschen, wie in China (Löhne, Energie), das aber von der WTO als ein Land mit Market- Economy-Status eingestuft wurde. Also ein Land, das im Großen und Ganzen eine liberale Marktwirtschaft verfolgt, im Gegensatz zu einer zentral gelenkten Volkswirtschaft.

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Ronal liefert Räder aus dem neuen Logistikzentrum „Ronlog“ in die Welt

RONLOG 1 klein

So groß wie sechs Fußballfelder ist das neue Logistikzentrum der Ronal Group in Forst. Es heißt Ronlog und ist seit September 2016 in Betrieb. 31 Millionen Euro wurden investiert und 25 zusätzliche Mitarbeiter fanden einen neuen Arbeitsplatz. Von hier aus will die Ronal Group die eigenen Handelsmarken Ronal, Speedline Corse und Speedline Truck weltweit sowie […]

Brock Alloy Wheels launcht neuen Felgen-Konfigurator

Brock Alloy klein

Der Felgenhersteller Brock Alloy Wheels veröffentlicht mit Beginn der Frühjahrssaison den neuen „Brock & RC-Design 3D Felgen Konfigurator“. Mit der Integration in die Website www.brock.de des Räderherstellers, seien nicht nur die Optik und Performance verbessert worden. Nun ist durch das responsive Design auch eine Nutzung auf Smartphones und Tablets möglich. Gespickt mit über 50 verschiedenen […]

Open-Air-Konzert mit Techart

Techart klein

Techart startet mit einer neuen Karosserievariante des GTstreet R in den Frühling. Auf Basis der Porsche 911 Turbo Cabriolet Modelle, bietet das GTstreet R Cabriolet Open-Air-Fahrvergnügen. Den Kontakt zur Straße stellt das Auto über folgende Reifendimensionen her: vorne 265/35 ZR 20 (alternativ 265/30 ZR 21), hinten 325/30 ZR 20 (alternativ 325/25 ZR 21). Je nach […]

Borbet: „Made in Germany ist echter Wettbewerbsvorteil“

BORBET Sachsen klein

Schon von Weitem ist das neue Werk von Borbet in Sachsen zu sehen, sobald man sich der Autobahnabfahrt Kodersdorf nähert. 123.000 Quadratmeter nennt das Unternehmen in dem neuen Industriegebiet an der A4 sein Eigen. Auf dem Gelände – sieben Kilometer entfernt von der polnischen Grenze bei Görlitz steht ein 50.000 Quadratmeter großer Industriebau. Und das aus gutem Grund: Sachsen ist Autoland mit wichtigen Standorten deutscher Automobilbauer – und in großen blauen Buchstaben signalisiert Borbet seine Präsenz. Alle zwei Monate kommt Firmenchef Peter Wilhelm Borbet vom Stammsitz im Sauerland nach Sachsen – mit Frau Margot und einigen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Der Firmengründer ist auch hier nach wie vor gefragt.

Abt, BBS, Bilstein, Bosch, Conti unter den „Topmarken“ der Autozeitung-Leser

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Autozeitung Topmarken 2017

Auch dieses Jahr hat die Autozeitung wieder „Topmarken“ in insgesamt neun Zubehör- und Dienstleistungskategorien rund ums Automobil gekürt basierend auf dem Votum ihrer Leser. Bei den Tunern sehen die rund 12.500 Abstimmungsteilnehmer Abt Sportsline auf dem ersten Rang, während BBS bei den Felgen die Nase vorn hat und sich bei den Sportfahrwerken Bilstein den ersten […]

Räder-Sell-In-Panel: 2016 war nicht schlecht, doch wie sind die Aussichten?

Räder Sell In klein

Überwiegend mittelmäßig – so beurteilen die führenden deutschen Felgenhersteller die Situation ihrer Branche im vergangenen Geschäftsjahr. Das ergab die aktuelle Auswertung des Felgen/Räder-Sell-In-Panels, das die Kölner Unternehmensberatung BBE Automotive regelmäßig im Frühjahr und im Herbst erhebt. Auftraggeber hierfür ist der beim Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV, Bonn) angesiedelte Arbeitskreis Felgenhersteller.

Übernahme: Superior wird neuer Uniwheels-Hauptaktionär

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Uniwheels Übernahme durch Superior

Die Uniwheels Holding (Malta) Ltd. trennt sich im Rahmen eines Übernahmeangebotes der US-amerikanischen Superior international Inc. von ihrem 61,3-Prozent-Anteil an der Uniwheels AG, die gerade erst ein recht positives Zahlenwerk für 2016 vorgelegt hat. Durch den bevorstehenden Einstieg Superiors wird das als drittgrößter Räderhersteller in Europa geltende Unternehmen mit seinen Marken ATS, Rial, Alutec und […]

Viertes Jahr in Folge neuer Absatz- und Ergebnisrekord für die Uniwheels AG

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Uniwheels Bilanz 2016

Die Uniwheels AG hat ihre Finanzergebnisse für das zurückliegende Geschäftsjahr veröffentlicht. Nach Aussagen des Räderherstellers, zu dessen Portfolio die Marken ATS, Rial, Alutec und Anzio gehören, markiert 2016 hinsichtlich Absatz und Ergebnis das vierte Rekordjahr des Unternehmens in Folge. Konkret habe die Gruppe in Summe knapp 8,8 Millionen Räder in den beiden Bereichen Automotive (Erstausrüstung) und Accessory (Ersatzgeschäft) verkaufen können und damit zwölf Prozent mehr als 2015. Beim Umsatz konnte man um 6,3 Prozent gegenüber einem Jahr zuvor zulegen auf 464,1 Millionen Euro. Als Hauptgründe hierfür werden abgesehen von dem gestiegenen Räderabsatz noch ein „Produktmix mit höherem Mehrwert“ sowie die vierteljährlichen Preisanpassungen aufgrund niedrigerer Aluminiumpreise genannt. „Die Uniwheels-Gruppe hat hinsichtlich Absatz, Umsatz und EBITDA erneut Rekordzahlen erreicht. Sowohl im Accessory- als auch im Automotive-Bereich wurde ein zweistelliges Wachstum verzeichnet. Der Konzernumsatz stieg um 6,3 Prozent gegenüber 2015. Aufgrund stringenter Kostenkontrolle und trotz der Anlaufkosten des neuen Werkes in Polen erhöhte sich das EBITDA sogar um 19,6 Prozent und lag damit deutlich über der Prognose“, freut sich Dr. Thomas Buchholz als Vorstandsvorsitzender der Uniwheels AG. cm