Durch einen Lohnstreit könnte die Hankook-Reifenfabrik in Ungarn bald stillstehen. Wie es dazu heißt, haben die über 1.700 Mitarbeiter ein “Streikkomitee” gegründet, nachdem sie durch eine Änderung der ungarischen Steuergesetze zum 1.
Januar weniger Geld verdienen. Die Mitarbeiter verhandelten derzeit zwar mit dem Management von Hankook Tire Magyarország Kft, doch eine Einigung scheint ihrer Meinung zufolge noch in weiter Ferne. Offene Fragen gebe es indes nicht über das Ob einer Lohnerhöhung sondern nur über die eigentliche Höhe der Anpassung, heißt es dazu weiter.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2017/10/Reifenpresse-Logo.svg00Andrea Löckhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2017/10/Reifenpresse-Logo.svgAndrea Löck2011-03-03 13:09:002011-03-03 13:09:00Hankook-Reifenfabrik in Ungarn muss Lohneinigung erreichen
Einem Artikel der “Financial Times Deutschland” zufolge wolle der Familienkonzern Schaeffler noch in diesem Monat einen nicht unerheblichen Teil seiner Continental-Aktien verkaufen, wodurch der sogenannte Beherrschungsvertrag nichtig würde. Wie die Zeitung online schreibt, liefen noch Verhandlungen über die exakte Höhe des Paketes. Der fränkische Automechanik- und Wälzlagerhersteller wolle aber “auf jeden Fall mehr als 50 Prozent behalten”, heißt es dort unter Berufung auf Verhandlungsteilnehmer.
Derzeit kontrolliert Schaeffler 75,1 Prozent der Continental-Aktien direkt oder über Dritte. Wie die Zeitung weiter “exklusiv” berichtet, könnte Schaeffler Continental lediglich mit einem Anteil von mindestens 75 Prozent “wie eine untergeordnete Gesellschaft führen” und “eine enge Kooperation garantieren”. Folglich gebe Schaeffler durch den Aktienverkauf “eine wichtige Machtposition auf”, befindet die Zeitung weiter; Continental könne dann in Zukunft “selbstbewusster auftreten”.
Durch den Verkauf könne Schaeffler ein “potenziell sehr gefährliches Risiko für den Konzern und die Eignerfamilie” entschärfen, und zwar das der hohen Verschuldung, die für beide immer noch bei rund elf Milliarden Euro liegt. Allein die Holding der Familie trage fünf Milliarden Euro; dafür werden die Zinsen gestundet, “eine Zeitbombe, da diese zweistellige Prozentsätze erreichen”, so die Financial Times Deutschland weiter. Das Schaeffler-Aktienpaket von 75 Prozent ist aktuell rund 9,2 Milliarden Euro.
Weder Schaeffler noch Conti nahmen zu den Plänen Stellung. Insgesamt war Conti am Mittwoch an der Börse 12,3 Milliarden Euro wert. ab.
Nachdem wir gestern bereits gemeldet hatten, die japanische Itochu Corporation würde die britische Reifenhandels- und Werkstattkette Kwik-Fit übernehmen, kommt heute die offizielle Bestätigung der Beteiligten. Danach zahle das japanische Handelshaus (Jahresumsatz 2010 gut 30 Milliarden Euro), das auch die Mehrheit am deutschen Reifengroßhändler Reifen Grundlach hält, insgesamt 637 Millionen Pfund (751 Millionen Euro) für die Kwik-Fit-Gruppe an den gegenwärtigen Eigentümer PAI Partners aus Frankreich. “Es war eine Freude, mit PAI Partners während der vergangenen Jahre zusammenzuarbeiten”, so Ian Fraser, Chief Executive von Kwik-Fit, in einer Stellungnahme.
“Ihre Unterstützung war wichtig für unseren fortgesetzten Erfolg. Mit Enthusiasmus blicken wir nun nach vorn auf unsere Partnerschaft mit Itochu und der nächsten Stufe von Kwik-Fits Entwicklung.” In einer weiteren Mitteilung erklärt die Itochu Corporation, dass man noch im März gemeinsam mit der hiesigen Itochu Europe Plc (London, Großbritannien) eine neue Gesellschaft zur Führung der Kwik-Fit-Gruppe einrichten will.
Die “Bidco Tyche Ltd.” soll ihren Sitz ebenfalls in London haben. ab.
Entgegen den bisherigen Ankündigungen konnte die Continental AG im vergangenen Jahr ihren Umsatz sogar noch stärker steigern. In 2010 setzte der Automobilzulieferer und Reifenhersteller insgesamt 26,047 Milliarden Euro um, was einer Steigerung von 29,6 Prozent entspricht; bisher hatte das Unternehmen immer einen Umsatz in Höhe von 25,5 Milliarden Euro prognostiziert. Gleichzeitig konnte die Continental aber auch ihr operatives Ergebnis wieder positiv gestalten.
Nach einem negativen EBIT in 2009 von 1,04 Milliarden Euro kann Conti für das vergangene Jahr nun einen EBIT von 1,94 Milliarden Euro verbuchen, was einer EBIT-Marge von 7,4 Prozent entspricht. Auch das Konzernergebnis lag nach einem verlustreichen Jahr 2009 (-1,65 Milliarden Euro) im vergangenen Jahr wieder diesseits der Gewinnschwelle, und zwar bei 576 Millionen Euro. Dies entspricht einer Nettomarge von 5,6 Prozent.
Gleichzeitig konnte die Continental AG ihre Nettofinanzschulden weiter von 8,9 auf jetzt 7,32 Milliarden Euro verringern (-17,7 Prozent). Wie das Unternehmen meldet, habe man im vergangenen Jahr dank der “Rekordmarken bei Umsatz und operativem Ergebnis (…) an Schlagkraft gewonnen”. Daher gehe man mit Optimismus ins neue Geschäftsjahr und wolle “mit einem zweistelligen Wachstumsziel seinen Erfolgskurs energisch fortsetzen”.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2017/10/Reifenpresse-Logo.svg00Andrea Löckhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2017/10/Reifenpresse-Logo.svgAndrea Löck2011-03-03 10:08:002013-07-05 16:06:31Continental meldet Umsatzsteigerung und hohe Gewinne
Die Uniwheels-Gruppe, nach Daten dieser Zeitschrift drittgrößter europäischer Hersteller von Leichtmetallrädern mit Zentrale in Hünenberg (Schweiz), erreichte mit 293,4 Millionen Euro Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2010 den höchsten Jahresumsatz der Firmengeschichte (plus 32 Prozent zum Vorjahr). Das Ergebnis vor Zinsen und Abschreibungen (kurz: EBITDA) betrug 28,2 Millionen Euro (plus 31 Prozent) bei einer für die Automobilbranche hohen und gegenüber Vorjahr fast unveränderten Rendite von 9,6 Prozent, wobei das Uniwheels-Geschäftsmodell auf zwei Säulen fußt: der Volumenfokussierung im Erstausrüstermarkt der Automobilindustrie und der Margenfokussierung im Zubehörmarkt mit den Marken ATS, Rial, Alutec und Anzio. Uniwheels hat das Absatzvolumen im Jahre 2010 um 24 Prozent auf 6,3 Millionen Einheiten erhöht und die Mitarbeiterzahl im letzten Jahr von 1.
Die Verbraucherserviceorganisation J.D. Power hat die Zufriedenheit japanischer Reifenkäufer mit ihren Händlern untersucht, wobei die vier Kriterien Verkäufer (mit einem Anteil von 34 Prozent gewichtet), Serviceleistung (26%), Verkaufsraum (21%) und Produktangebot (19%) das Ergebnis ausmachten.
Ein Ergebnis: Sind die Verbraucher vom Reifenverkäufer angetan, dann sind sie auch signifikant stärker bereit, zusätzliche Produkte und Services zu erwerben. Angesichts eines 2010 in Japan eingeführten Reifenlabels wächst die Notwendigkeit, den Fragen von Konsumenten besser zuzuhören und auf ihre Sorgen einzugehen. Wer das leistet, bindet Kunden stärker und kann Zusatzverkäufe generieren.
Der Zufriedenheitsgrad war bei Reifenverkäufen in Autohäusern höher als bei Reifenhändlern, danach folgen Kfz-Werkstätten, Tankstellen und Autoteilehändler. Punkten können die Autohäuser mit den Faktoren Verkaufsraum und Verkäufer, Reifenhandelsbetriebe mit ihren Serviceangeboten. Weiteres Ergebnis der Untersuchung: Gegenüber 2009 ist der durchschnittliche Reifenpreis um sieben Prozent gefallen.
Reifenhersteller Hankook baut seine Partnerschaft mit dem sechsfachen deutschen Meister Borussia Dortmund weiter aus. Der Hersteller wird offizieller “Champion Partner” des Bundesliga-Tabellenführers. Der Vertrag zwischen Hankook und dem BVB wurde gestern im Rahmen einer Pressekonferenz unterzeichnet und soll am Freitag beim Spiel gegen Köln entsprechend gefeiert werden.
“Wir sind sehr froh, dass wir Hankook als Champion Partner bei Borussia Dortmund gewinnen konnten”, erklärt Hans-Joachim Watzke, Vorsitzender der BVB-Geschäftsführung. “Die Marke ist jung, dynamisch und sehr erfolgreich und passt daher perfekt zu uns. Gerade bei jüngeren Autofahrern steht Hankook mit seinen sportlichen und leistungsfähigen Premiumreifen besonders hoch im Kurs.
Am 18. und 19. März findet in München erstmals die “Autopraktika” statt.
Die Autopraktika ist eine “völlig neue Branchenveranstaltung für Mitarbeiter und Führungskräfte von Kfz-Betrieben”, heißt es dazu vonseiten der Veranstalter. Die Veranstaltung, die als “Forum, Ausstellung und Branchentreff” angelegt ist, sei gezielt auf die Bedürfnisse von Handel und Service zugeschnitten. Es auf der Autopraktika etwa “neue Geschäftsfelder aufgezeigt, um zusätzliche Erträge zu erzielen”.
Außerdem werde über Möglichkeiten der Kosteneinsparung, über neue Verordnungen und Gesetze sowie über neue Servicegeräte und Dienstleistungen informiert. Während der zweitägigen Veranstaltung werden sechs Wissensforen abgehalten, die stündlich von Neuem beginnen und somit aus der Autopraktika eine “einmalig günstige Fortbildungs- und Weiterbildungsmaßnahme” mache, so die Veranstalter. Die Autopraktika findet im Internationalen Congress Center (ICM) parallel zur Internationalen Handwerksmesse statt (16.
bis 22. März). ab
Weitere Information dazu erhalten Sie hier auf der Autopraktika-Website.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2017/10/Reifenpresse-Logo.svg00Andrea Löckhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2017/10/Reifenpresse-Logo.svgAndrea Löck2011-03-02 15:46:002013-07-05 16:06:07Neue Veranstaltung für Kfz-Branche „Autopraktika“ in München
Zum elften Mal findet in Stuttgart die Oldtimer-Messe “Retro Classics” statt und zum ersten Mal ist Vredestein mit einem offiziellen Stand auf dieser Messe dabei, die sich als zentraler Treffpunkt der süddeutschen Oldtimerszene etabliert hat. Rund 1.300 Aussteller präsentieren vom 11.
bis 13. März über 3.000 Fahrzeuge und rund 60.
000 Besucher werden in den komplett ausgebuchten Stuttgarter Messehallen erwartet. Neben den bekannten Herstellern, die sich in dieser Szene engagieren, sind in Stuttgart vor allem die unzähligen Markenclubs vertreten, die sich und ihre automobilen Raritäten präsentieren. Vredestein ist in Halle 1 mit einem repräsentativen Ausstellungsstand vertreten und präsentiert die Highlights des “Vredestein-Sprint-Classic”-Programms.
Vredestein Deutschland-Geschäftsführer Michael Lutz: “Wir präsentieren uns in diesem Jahr erstmals mit unserem Sprint-Classic-Programm auf der Retro Classics, weil wir davon überzeugt sind, den zahlreichen Clubvertretern und Oldtimer-Besitzern, die diese etablierte Veranstaltung besuchen, die richtigen Reifen für ihre tollen Sammlerstücke bieten zu können, und stehen mit fachlich kompetenter Beratung zur Verfügung”. Aus der Reifenbranche sind ansonsten noch die Münchner Oldtimer Reifen GmbH sowie die Oldtimer- und Weißwandreifen Harald Möller GmbH (Quickborn) auf der Retro Classics in Stuttgart vertreten. ab
Nach einem guten Start im Januar meldet das Kraftfahrtbundesamt (KBA) für den Februar, dass in Deutschland gut 224.400 Personenkraftwagen neu für den Verkehr zugelassen wurden. Dies entspricht einem Plus von 15,2 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat.
Auch die anderen Fahrzeugklassen befinden sich den KBA-Daten zufolge überwiegend auf Wachstumskurs. Für die Nutzfahrzeugbranche wird ein Zulassungsplus von 41,4 Prozent gemeldet, wobei mit gut 2.600 Sattelzugmaschinen erneut sogar die 100-Prozent-Marke überschritten wurde, die nur knapp 250 Omnibusneuzulassungen aber einem 16,9-prozentigen Minus im Vergleich zum Februar 2011 entsprechen.
Von einem “kräftigen Entwicklungsschub” spricht das KBA mit Blick auf die Krafträder, von denen im zurückliegenden Monat insgesamt gut 8.000 und damit 51,1 Prozent mehr Maschinen als im Vorjahresmonat neu zugelassen wurden. Alles in allem kamen im Februar gut 258.
000 Kraftfahrzeuge und beinahe 17.100 Kfz-Anhänger neu auf bundesdeutsche Straßen – ein Plus von 18,2 respektive 48,7 Prozent. cm
00Andrea Löckhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2017/10/Reifenpresse-Logo.svgAndrea Löck2011-03-02 14:51:002013-07-05 16:06:02Deutsche Pkw-Neuzulassungen auch im Februar deutlich im Plus