Kompletträder für den BMW Mini kommen von Pirelli

Pirelli Tyres Ltd. Großbritannien hat den Zuschlag für die reifen- und räderseitige Ausrüstung des neuen BMW Mini erhalten. Der Auftrag umfasst sowohl konventionelle als auch Notlaufreifen von 15 bis 17 Zoll.

Räder und Felgen sollen in Pirellis Werk in Burton-on-Trent zu Kompletträdern montiert werden, um sich dann auf den Weg in das modernisierte BMW-Werk Oxford zu machen. Pirelli will nach eignen Worten im Zuge dieses Auftrages einen eigenen Notlaufreifen entwickeln – im „konventionellen“ Bereich ist demgegenüber auch die Verwendung von Reifen verschiedener anderer Marken angedacht..

Restrukturierung bei Pacific Dunlop

Die australische Pacific Dunlop hat einen Restrukturierungsplan vorgelegt, der unter anderem eine Aufspaltung der Gruppe in zwei Teile vorsieht. Die im Gesundheitsbereich angesiedelten Aktivitäten von Ansell mit einem Jahresumsatz von 1,3 Milliarden australischen Dollar werden demzufolge als eigenständiges Unternehmen ausgelagert. Im zweiten Ableger sind die Distribution von Konsumgütern (Pacific Brands) und das Automotivesegment (Pacific Automotive und South Pacific Tyres) zusammengefasst.

Sofortservice von Renault

Unter dem Namen „Renault Minute“ wird ein neuer Sofortservice angeboten, bei dem Renault-Werkstätten Verschleißreparaturen und Wartungsarbeiten ohne Voranmeldung zu Festpreisen anbieten, meldet Autohaus-online Newsletter. In der Regel sollten die Arbeiten innerhalb einer Stunde erledigt sein. Derzeit gibt es fünf Renault Minute-Betriebe in Deutschland, die den neuen Service anbieten, bis Ende des Jahres sollen 17 bis 20 am Markt sein, mittelfristig denke man an 150 bis 160 Betriebe.

Rückruf aller Bridgestone/Firestone-Reifen aus dem Werk Decatur?

US-Rechtsanwälte haben von Firestone erneut den Rückruf aller im Werk Decatur/Illinois produzierten Reifen und nicht nur den der bisher betroffenen 15 Zoll-Größen der Typen ATX, ATX II und Wilderness AT gefordert.

Neues Gesicht bei Simex Europe

Der bisheriger Geschäftsführer von Simex Europe, Raof Daud, verlässt das Unternehmen nach neun Jahren in dieser Position. Er wechselt zur Firma Lec Refrigeration, die wie Simex zur Sime Darby-Gruppe gehört. Die frei gewordene Stelle bei Simex übernimmt A.

K. Lee, der für das Unternehmen zuvor als Exportmanager in Malaysia tätig war..

Reifenplatz Würzburg

Nachdem sich der Winter erst überhaupt nicht blicken ließ, hat er Deutschland am Ende doch noch erstaunlich lange in seinem eisigen Griff gehalten. Wer seine Ostereier Mitte April im Schnee suchen durfte, der kein ein Lied davon singen. Beides – später Winter- und Frühjahrsbeginn – stellt den Reifenfachhandel naturgemäß vor beträchtliche Probleme: So sind die Absatzzahlen Handel an Endverbraucher bei den Pkw-Winterreifen in der vergangenen Saison nicht nur um über 22 Prozent (!) gesunken, sondern auch das Sommer-Umrüstgeschäft hat erst mit entsprechender Verspätung begonnen.

Zum Zeitpunkt unserer Untersuchung – in der letzten Aprilwoche – war es allerdings bereits in vollem Gange, nachdem der Frühling im Kampf der Jahreszeiten endgültig obsiegt hatte. Bei nahezu allen der von uns aufgesuchten Betriebe herrschte reger Kundenandrang, Parkplätze und Verkaufsräume waren gut gefüllt. Insgesamt acht Betriebe – variiert nach Größe, Lage und Unternehmenstypus (Freie, Kooperationsmitglieder, Ketten) – sind diesmal in unseren Bericht eingeflossen.

Der Schwerpunkt der Analyse liegt wie immer auf der jeweiligen Qualität der (von uns aus dem Blickwinkel eines „Durchschnittskunden“ initiierten) Test-Beratungsgespräche durch das Verkaufspersonal. Zwei Aspekte fallen bei der Analyse des Reifenhandelsstandortes Würzburg besonders ins Auge: Zum einem ist die Beratungsqualität im Durchschnitt recht gut. Und das, obwohl bei einigen Betrieben zum Zeitpunkt des Besuches aufgrund der begonnenen Umrüstsaison Hochbetrieb herrschte.

Trotzdem nahm man sich – mit wenigen Ausnahmen – die erforderliche Zeit für ein ausführliches und in den meisten Fällen auch informatives Kundengespräch. Zum anderen ist das Preisniveau in Würzburg im Großen und Ganzen recht homogen. So bewegt sich der bei der telefonischen Anfrage ermittelte Preisunterschied für den Michelin-Reifen bei sieben der insgesamt acht Betriebe in einer Spanne von nur 17 DM.

Ein Betrieb fällt dabei jedoch völlig aus dem Rahmen. Hier kostet der gleiche Reifen pro Stück 83,50 DM (!) mehr im Vergleich zum billigsten Anbieter. Hochpreisige Vermarktung hin oder her – die auf diese Weise gesparten 266 bis 334 DM für einen Satz Pneus kann man wahrlich sinnvoller ausgeben.

Vierjährige Garantie bei Hämmerling

Auf jeden Reifen gibt der Paderborner Reifenhändler Hämmerling Unternehmen eine Vier-Jahres-Garantie. Gemäß Garantiebedingungen werden beschädigte Reifen zurückgenommen, der kostenfreie Ersatz erfolgt in Form einer Gutschrift je nach Restprofiltiefe. Diese Serviceleistung gilt zunächst nur für die Fabrikate Nokian und Kumho.

Asiatische Fahrzeugmärkte – Silberstreif am Horizont

Während in den USA und Europa der Fahrzeugabsatz stark zurückgeht, sind die Aussichten für den asiatischen Wirtschaftsraum nach Aussagen von Autopolis, einem auf dem Automobilbereich spezialisierten Beratungsunternehmen, vergleichsweise besser. Zwar wird für dieses Jahr auch dort mit Ausnahme von China und Malaysia mit Einbußen gerechnet, aber da 2000 abgesehen von Japan ein Rekordjahr war, glaubt man den zu erwartenden Rückgang ganz gut wegstecken zu können. Wie dem auch sei, die Prognose für Japan sieht ein Minus beim Fahrzeugabsatz von 4,3 Prozent in diesem und 2,4 Prozent im nächsten Jahr.

Für alle anderen asiatischen Märkte sagt Autopolis einen Rückgang um 5,5 Prozent (2001) bzw. 3,3 Prozent (2002) voraus – 2003 sollen dann innerhalb und außerhalb Japans die Zeichen wieder auf Wachstum stehen..

Ungereimtheiten um Gajah Tunggal-Präsident Nursalim?

Laut einem Bericht der Straits Times wird Sjamsul Nursalim, Präsident des indonesischen Reifenherstellers Gajah Tunggal, eine Beteiligung in Zusammenhang mit finanziellen Ungereimtheiten in dem asiatischen Land angelastet. Allerdings spekuliert man auch darüber, dass die entsprechenden Beschuldigungen, die auch auf eine ganze Reihe weiterer Geschäftsleute ausgedehnt wurden, eher politisch motiviert sind. Wieder andere sprechen jedoch schon davon, dass die Unternehmensgruppe in der Folge dieser Affäre zum Verkauf einiger Teilbereiche gezwungen sein könnte.

Neuer Chef bei Bridgestone/Firestone Europe

Shoshi Arakawa heißt der neue Chairman und CEO von Bridgestone/Firestone Europe. Er ist Nachfolger von Takeshi Uchiyama, der nach drei Jahren an der Spitze des Unternehmens in Ruhestand tritt und nach Japan zurückkehrt..