Neuer Superbreitreifen von Gajah Tunggal

Mit dem Champiro HPZ stellte Gajah Tunggal am vergangenen Wochenende in Jakarta einen neuen Superbreitreifen vor, den es zunächst in zwölf Dimensionen geben wird. Der Vertrieb erfolgt in Deutschland über die Firma Reifen-Gundlach..

Verdreifachung der Goodyear-Flugzeug-Radialreifen-Produktion

Angesichts der weltweit ansteigenden Nachfrage für Flugzeug-Radialreifen hat Goodyear – Weltmarktführer im Bereich Flugzeugreifen – die Produktion im Werk Danville (Va., USA) verdreifacht. Radialreifen werden auf Boeing 737 oder Airbus A320 und militärischen Flugzeugen verbaut.

Obwohl viele neue Modelle wie Boeing 777 und 767-400 bzw. Flugzeuge von Airbus mit Radialreifen ausgerüstet werden, überwiegen in diesem Bereich nach wie vor Diagonalreifen..

Modell Arosa auf Conti-Reifen spritsparend

Mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 3,18 Litern Diesel pro 100 Kilometer bewältigte ein serienmäßiger Seat Arosa 1,4 TDI die 6.367 Kilometer lange Strecke vom Nordkap nach Tarifa in Südspanien. „In hundert Stunden für 200 Euro durch Europa“, lautete das Ziel der Sparfahrt, die auf Reifen ContiEcoContact EP mit leicht erhöhtem Luftdruck (2,8 bar) absolviert wurde und bei der die Durchschnittsgeschwindigkeit 83 km/h betrug.

Jointventure von Mannesmann Sachs mit koreanischem Stoßdämpfer- und Gasfedern-Hersteller

Kasco ist ein Kfz-Teile-Hersteller mit Sitz im Großraum Pusan und einem Umsatz von über 250 Millionen US-Dollar. Die „Sachs Korea Suspension Company Ltd.“ übernimmt die Stoßdämpfer- und Gasfederaktivitäten von Kasco und wird die koreanischen Automobilhersteller beliefern.

Das jährliche Produktionsvolumen beläuft sich mittelfristig auf rund sieben Millionen Dämpfer. Das Unternehmen, an dem Sachs 70 Prozent hält, beschäftigt rund 400 Mitarbeiter. Außerdem wird die Sachs-Tochter Stabilus eine Tochtergesellschaft in Korea gründen.

Die „Stabilus Korea“ wird mittelfristig etwa fünf Millionen Gasfedern für den ostasiatischen Markt herstellen. Bereits heute ist Sachs in dieser Großregion mit zwei produzierenden und einem Handelsunternehmen in China sowie zwei Vertriebsgesellschaften in Singapur und Malaysia aktiv. Weltweit beschäftigt die Sachs-Gruppe über 21.

Lear Corporation und Beru AG schließen Allianz zur Entwicklung von Reifendruck-Kontrollsystemen

Die Beru AG entwickelt und vertreibt seit fünf Jahren sensorbasierte Reifendruck-Kontrollsysteme für den europäischen Oberklassemarkt. Die Systeme werden derzeit als Zusatzausstattung für die BMW 3er, 5er und 7er Reihe sowie für den Geländewagen X5, für zahlreiche Modelle von DaimlerChrysler sowie für die Audi-Modelle A6, A8 und allroad quattro geliefert. Der Allianz kommt insofern eine hohe Bedeutung zu, als die jüngste amerikanische Gesetzgebung im so genannten TREAD (Transportation Recall Enhancement Accountability and Documentation) Act fordert, dass ab Ende 2003 alle in den USA neuzugelassenen Fahrzeuge mit Reifendruck-Prüfsystemen ausgestattet sein müssen.

Für beide Unternehmen bieten sich hier hohe Wachstumschancen. Allein in den USA werden jährlich zwischen 16 und 17 Millionen Personenkraftwagen und Light Trucks zugelassen. Beru weitet derzeit die Forschung und Entwicklung und die Produktionskapazitäten am neuen Elektronikstandort Bretten stark aus.

Das Unternehmen plant mit Reifendruck-Kontrollsystemen bis 2003/04 zusätzliche Umsätze in dreistelliger Millionenhöhe zu erlösen. D. William Pumphrey, President der Lear Electronics und Electrical Division, betont, die Allianz mache aus technologischer Sicht großen Sinn, da sowohl der elektronische Türschließmechanismus (RKE) als auch die intelligente Reifendruck-Kontrolle mit Hochfrequenzsignalen arbeiten.

Der Vorstandsvorsitzende der Beru AG, Ulrich Ruetz, erklärt: „Die strategische Partnerschaft ist für beide Unternehmen sehr vorteilhaft. Für Beru bedeutet sie einen breiten Zugang zum US-Markt für Reifendruck- Kontrollsysteme, den wir nützen wollen, um die Marktdurchdringung in den USA zu beschleunigen.“.

Schwere Zeiten für die US-Fahrzeugindustrie erwartet

Einem von der auf den Automotive-Bereich spezialisierten Unternehmensberatung Autopolis verfassten Bericht zufolge stehen der US-Fahrzeugindustrie schwere Zeiten bevor. Schon in diesem Jahr sagt Autopolis einen Rückgang des Marktes um zehn Prozent voraus, 2002 soll es ein Minus von 8,5 Prozent sein. Bei Pkw und Pick-ups wird bis zur ersten Jahreshälfte 2003 sogar insgesamt mit nur noch 14,1 Millionen Fahrzeugen dieser Kategorie gerechnet, im letzten Jahr lag die Zahl noch bei 17,6 Millionen.

Unter einem Dach: 1,2,3/// und „Autofit“

Wie Auto Service Praxis Newsletter meldet, hat die TEMOT-Autoteile GmbH (Fellbach) die Rechte an der Marke 1,2,3/// für Deutschland und Europa sowie das Copyright inklusive aller Rechte an den Warenwirtschaftssystemen der 1,2,3///-Betriebe übernommen. Die AS Autoservice-Partnerbetriebe GmbH mit dem Werkstattsystem 1,2,3/// hatte vor einigen Wochen die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt. Damit kommen zwei Werkstattsystemanbieter unter ein Dach.

Die TEMOT-Gruppe tritt bereits als Anbieter des Systems „Autofit“ im Markt auf und versorgt ca. 800 Partnerbetriebe..

Befristeter Lohnverzicht in der Bridgestone-Chefetage

Nach der Gewinnwarnung verzichtet die Führungsriege des Bridgestone-Konzerns in den kommenden vier Monaten auf 30 Prozent ihrer Bezüge. Darüber hinaus werden während dieser Zeit keine Zulagen für Senior Executives gewährt. Präsident Yoichiro Kaizaki betonte allerdings, dass für alle anderen Mitarbeiter keine Lohnkürzungen zur Diskussion stünden, obwohl man für das laufende Jahr bei Bridgestone/Firestone USA einen Verlust von 500 Millionen US-Dollar erwarte.

Mehr Tote im „Firestone-Fall“

Die US-amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA berichtete kürzlich über weitere 29 Todesfälle im Zusammenhang mit vermeintlich fehlerhaften Firestone-Reifen. Damit liegt die Gesamtzahl der Getöteten nunmehr bei 148, die Zahl der Verletzten wird mit 525 angegeben. Fünf der 29 Unfallopfer fuhren allerdings auf Firestone-Pneus, die nicht zu den von dem Rückruf betroffenen Typen/Dimensionen gehören.

Sieben US-Fahrzeugwerke werden vorrübergehend geschlossen

Um die Halden zurzeit auf dem US-Markt nicht absetzbarer Fahrzeuge zu reduzieren, haben Ford und General Motors die vorrübergehende Schließung sieben ihrer nordamerikanischen Werk angekündigt. Bei General Motors sollen in fünf Werken in Oklahoma City, Ontario, Michigan und Ohio für eine Woche die Bänder stillstehen – betroffen sind mehr als 14.000 Beschäftigte.

Ford will in Ohio in zwei Produktionsstätten die Van-Fertigung ruhen lassen, die 4.150 Teilzeitkräften Arbeit gibt..