Einträge von Christian Marx

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Faktencheck: Werden Ganzjahresreifen immer besser?

„Vom Feeling her“ sind Ganzjahresreifen nicht nur immer gefragter, sondern werden sie auch immer besser. Ersterer der beiden rein subjektiven Eindrücke lässt sich relativ schnell objektivieren. Denn dazu genügt ein Blick auf die Absatzentwicklung im deutschen Reifenersatzgeschäft wie sie beispielsweise der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk (BRV) oder der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (WdK) dokumentieren. Damit lässt sich dann relativ schnell ein Haken daran machen, dass die sogenannten „Alleskönner“ weiter im Trend liegen. Die viel spannendere Frage, ob Ganzjahresprofile bei alldem wirklich alles immer besser machen, kann jedoch ebenso mit einem Ja beantwortet werden. Dies jedoch nicht allein mit Blick auf das Ergebnis des jüngsten diesbezüglichen Produktvergleiches des Klubs, wo immerhin vier Modelle „gut“ abgeschnitten haben, während bei seinem Ganzjahresreifentest 2024 das lediglich einem Kandidaten gelungen war. Wobei man dies zwar durchaus als Indiz für Leistungssteigerungen bei Ganzjahresreifen werten kann, das Ganze dann aber immer noch wenig mehr als ein eher subjektives Bauchgefühl ist.

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Mit seiner Marke Starmaxx wird Petlas Partner des 1. FC Köln

Über ihre Reifenmarke Starmaxx wird die türkische Petlas Tire Corporation in der Saison 2025/2026 Sponsor des Fußballbundesligisten 1. FC Köln, der gerade von der zweiten in die erste Liga aufgestiegen ist. Die zwischen beiden Seiten geschlossene Partnerschaft wird seitens des Unternehmens als entscheidender Schritt auf dem Wachstumskurs seiner Marke in Europa gesehen, die mit zunehmender Dynamik auf dem gesamten Kontinent an Bedeutung gewinne. „Die Partnerschaft mit dem 1. FC Köln – einer der traditionsreichsten und angesehensten Fußballvereine Deutschlands – ist ein wichtiger Schritt zur Steigerung der Markenbekanntheit von Starmaxx“, sagt Okyanus Tuna, Vertriebs- und Marketingdirektor bei dem Reifenhersteller Petlas.

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Was Conti und Goodyear in ihrer Heimat nicht gelingt, schafft Michelin in Frankreich

Das auf Datenanalysen spezialisierte Unternehmen YouGov hat weltweit ausgewertet, welche Marken von ihren jeweiligen Kunden am häufigsten weiterempfohlen werden. Dazu wurden demnach mehr als eine Million Interviews mit Verbrauchern in 28 Ländern geführt. Unter den auf globaler Ebene ersten Zehn – angeführt durch Emirates (Fluggesellschaft), Toyota (Fahrzeughersteller) und Levi’s (Bekleidungsanbieter) – findet sich keine Reifenmarke. […]

Neuester Nokian-Ganzjahresreifen entwickelt „für mehr als vier Jahreszeiten“

Anfang März hat Nokian Tyres einen neuen Ganzjahresreifen vorgestellt, wobei sich schon vorher ganz gut erraten ließ, um was für ein Produkt es sich dabei handeln würde. Hatte die NEUE REIFENZEITUNG dabei an einen „Seasonproof 2“ gedacht, hat sich diese Vermutung letztlich so dann auch bestätigt. Mittlerweise wird das Profil in dem erst im vergangenen September offiziell eingeweihten Werk Oradea (Rumänien) des finnischen Herstellers produziert, sodass er zum Herbst im Markt verfügbar ist. Zumal seitens des Herstellers eine weiter wachsende Nachfrage nach Pkw-Reifen für den ganzjährigen Einsatz erwartet wird. Liegt der Marktanteil von Ganzjahresreifen im deutschen Ersatzgeschäft derzeit bei „nur“ rund einem Drittel, haben Nokians Präsident und CEO Paolo Pompei und Tommi Alhola, verantwortlich für Pkw-Reifengeschäft in Mitteleuropa bei dem Anbieter, im Gespräch mit dieser Fachzeitschrift mittel- bis langfristig bis zu 50 Prozent zumindest nicht für vollkommen illusorisch gehalten.

Für ihren „Seasonproof 2“ versprechen die Finnen vor diesem Hintergrund nicht nur „höchste Sicherheit auf Schnee und Matsch“, sondern darüber hinaus „auch im Sommer (…) außergewöhnliche Leistung und Fahrkomfort“. Er sei dabei entwickelt worden „für mehr als vier Jahreszeiten“. Heißt: Es wurden bei ihm nicht nur die Bedürfnisse zentraleuropäischer Autofahrer im Hinblick auf Sicherheit bei allen Wetterbedingungen berücksichtigt, sondern zudem noch auf ein Mehr an Nachhaltigkeit geachtet. Daher enthält die Reifenserie laut Nokian bis zu 38 Prozent erneuerbare, recycelte und ISCC-Plus-zertifizierte Materialien, womit der Hersteller dem Unternehmensziel, den Anteil an recycelten oder erneuerbaren Rohstoffen in eigenen Produkten bis zum Jahr 2030 auf 50 Prozent zu erhöhen, einen Schritt näherkommen will. Bei dem neuen Ganzjahresreifen sollen beispielsweise das Harz und die Kieselsäure, die im Reifen verwendet werden, aus erneuerbaren Ressourcen stammen. In Sachen wiederverwerteter Materialien werden aus Altreifen zurückgewonnener Ruß und Stahl aufgezählt, die sich in allen Größen der Produktserie wiederfinden und gleichzeitig einen Beitrag zu verbesserten Fahreigenschaften liefern sollen.

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Übliche Siegertypen haben Nachsehen bei „Reifentester“-Produktvergleich

Zuletzt sind meist Produkte solcher Hersteller bzw. Marken wie Continental, Goodyear, Michelin oder Pirelli die Siegertypen bei den hierzulande erschienenen Reifentests gewesen. Eine Ausnahme von dieser „Regel“ bildet ein aktueller Produktvergleich, bei dem „Die Reifentester“ sieben Sommerprofile in der Dimension 205/55 R17 91/95 V/W montiert an einem T-Cross von VW geprüft haben in den üblichen Disziplinen Bremsen und Handling nass wie trocken, Aquaplaning längs und quer, Rollwiderstand, (Abroll-)Komfort sowie (Innen-)Geräusch. Doch während sich an der Spitze ein mehr oder weniger „neues Gesicht“ platziert hat, zeigt sich anderen Ende der Ergebnistabelle ein gewohntes Bild mit einem Reifen als Schlusslicht, dessen Anschaffungspreis bei gerade einmal rund 40 Prozent des teuersten Vertreters im Test liegen soll.

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Landwirtschaftsminister interessiert an alternativem Reifenmaterial

Derzeit scheint das Thema Reifen bei der Bundespolitik mehr als bisher auf Interesse zu stoßen. Nicht etwa, weil wir im Frühjahr berichteten, sie wolle sich der Dimensionsvielfalt bei Pkw-Reifen annehmen – das war einer der alljährlichen Aprilscherze der NEUE REIFENZEITUNG. Aber erst kürzlich hat beispielsweise Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder dem Goodyear-Reifenwerk in Wittlich einen Besuch abgestattet, um unter anderem die dortige Neureifenproduktion und Runderneuerung in Augenschein zu nehmen. Einer seiner Kollegen bzw. Alois Rainer – Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Heimat – hat es ihm am vergangenen Wochenende gleichgetan und sich in der Gemeinde Parkstetten im bayrischen Landkreis Straubing-Bogen über die Züchtung und den Anbau von Löwenzahn (Taraxacum koksaghyz) zur Gewinnung von Kautschuk informiert. Am betreffenden Standort befindet sich eine von vier alles in allem 60 Hektar umfassenden Versuchsflächen außer in Bayern noch in Baden-Württemberg, Niedersachsen und insbesondere Anklam in Mecklenburg-Vorpommern, wo Continental in seinem sogenannten Taraxagum-Lab Methoden zur Extraktion und Aufarbeitung von Löwenzahnkautschuk entwickelt, um diesen als Alternative zu herkömmlichem Naturkautschuk in der Reifenproduktion zu verwenden.

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Die Pkw-Jahresfahrleistungen sind 2024 stabil geblieben

Nimmt man es ganz genau, dann sind die Fahrleistungen von Pkw vergangenes Jahr hierzulande zum einen zwar ganz leicht gesunken, zum anderen aber auch leicht gestiegen. Wie das sein kann? Gemäß der Statistik des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) wurden 2024 mit jedem Auto im deutschen Fahrzeugbestand im Schnitt 12.309 Kilometer zurückgelegt, wobei die in Flensburg ansässige Behörde im Übrigen deutliche Unterschiede in Abhängigkeit von der Antriebsart festgestellt hat: Während für Benziner 9.555 Kilometer genannt werden und für Dieselfahrzeuge 16.984 Kilometer, sind es bei solchen mit sonstigen/alternativen Antrieben 15.906 Kilometer. Nichtsdestoweniger liegt der Gesamtmittelwert leicht bzw. gerade einmal knapp 0,1 Prozent unter den für 2023 ausgewiesenen 12.320 Kilometern. Haben die entsprechenden Rückgänge seit 2020 zuletzt zwischen gut einem Prozent (von 2022 auf 2023) bis hin zu sogar fast vier Prozent (von 2020 auf 2021) gelegen, kann man also guten Gewissens von 2023 auf 2024 eher von Stabilität sprechen. Was mehr oder weniger genauso gilt mit Blick auf die Fahrleistung aller Pkw im vom KBA so bezeichneten mittleren Bestand: Denn sie wird für 2024 mit gut 594,1 Milliarden Kilometern angegeben und liegt damit gerade einmal 0,6 Prozent über dem 2023er-Bezugswert, was einer Änderung erst an der dritten Nachkommastelle dieses Wertes entspricht. Dass die Fahrleistung je Auto gesunken, die Gesamtfahrleistung über alle Pkw aber gestiegen ist, liegt natürlich daran, dass der Bestand wie das Jahr zuvor auch 2024 wieder leicht zugelegt hat.

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Auch dank der Reifen: Viel schnellere Moto2-/Moto3-Rundenzeiten in Brünn

Zum ersten Mal seit 2020 war das Moto2-/Moto3-Klassement des Motorrad-Grand-Prix am vergangenen Wochenende wieder zu Gast auf der tschechischen Rennstrecke in Brünn. Wobei in den beiden seit der Saison 2024 von Pirelli ausgerüsteten Klassen recht deutlich verbesserte Rundenzeiten aufgestellt werden konnten. Dies führt die italienische Reifenmarke selbst einerseits auf den neuen Asphalt des Kurses zurück, andererseits aber auch auf seine Renngummis.

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Weitere Änderungen im Nokian-Managementteam

Nachdem im Frühjahr Tommi Alhola, verantwortlich für das Pkw-Reifengeschäft des Herstellers in Mitteleuropa, und der für Pkw-Reifen in Nordamerika zuständige Lauri Halme in das Managementteam von Nokian Tyres aufgerückt waren, gibt es dort weitere Änderungen. Zwar bleibt Halme Mitglied in besagtem Managementteam des finnischen Unternehmens, ist dort zukünftig jedoch im Range eines Senior Vice President verantwortlich für dessen Handelskette Vianor. Seine bisherige Funktion hat Christopher Ostrander übernommen, der ebenfalls zum Senior Vice President und als neues Mitglied von Nokians Managementteam berufen wurde. Des Weiteren ist Tron Gulbrandsen – bis dato fungierend als Vice President Pkw-Reifen der Region Nordics bei dem Reifenhersteller – zum Senior Vice President Pkw-Reifen Nordics befördert worden und auch in dessen Managementteam aufgerückt.

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MechaniXclub-Mitglieder auf Stippvisite bei Bridgestone in Japan

Der sogenannte MechaniXclub unter dem Dach der nicht zuletzt im Reifengeschäft aktiven Einkaufsorganisation des Schweizerischen Automobil- und Motorfahrzeuggewerbes (ESA) dient als Plattform für Mitarbeiter der Automobilbranche im Land der Eidgenossen. Sie bietet exklusive Events, Wettbewerbe und Gewinnspiele – aber genauso gehören Weiterbildungsmöglichkeiten für die meist jungen Mitglieder dazu. Quasi als Kombination all dessen konnten dank […]