Einträge von Christian Marx

Ford-Auszeichnungen für einen Reifen- und zwei Felgenzulieferer

Sechzig weltweite Automobilzulieferer haben von Ford die so genannten „World Excellence Awards“ erhalten, die höchsten Auszeichnungen, die der Automobilhersteller an seine Lieferanten überhaupt vergibt. Unter den 13 Preisträgern mit dem Goldenen Award ist mit Hankook (für das Reifenwerk Taejon/Korea) ein Reifen-, mit Ronal (für das Werk Teruel/Spanien) ein Leichtmetallfelgenhersteller, ein Silberner Award ging an Stahlfelgenzulieferer Wheels India Ltd. (Chennai/Indien).

„Weathermaster Snow” heißt Coopers neuester Winterreifen

Die Cooper Tire & Rubber Company Europe Ltd. hat einen neuen Winterreifen vorgestellt. Das „Weathermaster Snow” genannte Modell ist in 21 Größen von 13 bis 16 Zoll verfügbar und für Geschwindigkeiten von bis zu 190 km/h (T-Index) ausgelegt.

Damit – so der Hersteller – eigne er sich für eine Vielzahl von Fahrzeugen angefangen beim Peugeot 107 bis hin zum VW Golf. Der neue Reifen wird als Allroundtalent beschrieben und soll dank seiner Silikalaufflächenmischung mit ordentlichen Traktionswerten aufwarten können, während das „Weathermaster-Snow”-Profil gleichzeitig so konzipiert wurde, dass es über gute Selbstreinigungseigenschaften verfügt..

Tarifverhandlungen zwischen Goodyear und USW starten im Juni

Nach Informationen des US-amerikanischen Akron Beacon Journal werden die Goodyear Tire & Rubber Co. und die Gewerkschaft USW (United Steelworkers) Anfang Juni ihre Tarifverhandlungen für die Mitarbeiter in den nordamerikanischen Werken des Reifenherstellers aufnehmen. Der derzeitige, vor drei Jahren unterzeichnete Tarifvertrag läuft zum 22.

Juli aus. „Die Verhandlungen sind natürlich sehr wichtig für uns, denn wie brauchen produktivere und damit wettbewerbsfähigere US-Standorte“, werden die Worte von Goodyear-Chairman und -CEO in einem entsprechenden Bericht wiedergegeben. Die Gewerkschaft will demgegenüber vor allem dem Thema Arbeitsplatzsicherheit für die von ihr vertretenen rund 13.

000 Arbeitnehmer breiten Raum einräumen. Goodyear – so die Meinung von Ron Hoover, Executive Vice President und Verhandlungsführer der USW – befinde sich mittlerweile auf „einem guten Erholungskurs“, sodass der Handlungsspielraum diesmal nicht so eingeschränkt sei wie 2003..

Ausblick 2006 für Conti „unsicher“?

Nachdem sich der Wert der Continental-Aktien in der jüngeren Vergangenheit eigentlich fast ausschließlich nach oben entwickelt hat, ist das Wertpapier am Tag der Jahreshauptversammlung des Unternehmens leicht unter Druck geraten und verlor knapp ein Prozent, während der Leitindex DAX gleichzeitig um ein halbes Prozent zulegen konnte. Als Ursache dafür vermutet finanznachrichten.de einen negativen Analystenkommentar und beruft sich auf die Aussagen von Aktienhändlern, die eine „kritische Studie“ der Credit Suisse verantwortlich machen.

Standard & Poor’s will Michelin-Rating genauer im Auge behalten

Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat das langfristige Kreditrating (BBB+) von Michelin unter Beobachtungsstatus gestellt – das berichtet jedenfalls forbes.com. Wie es weiter heißt, sei das Short-term-Rating (A-2) davon allerdings nicht betroffen.

Standard & Poor’s habe – so die Meldung – nach Angaben der Analystin Barbara Castellano zunehmend Bedenken, ob der Reifenhersteller in einem angemessenen Zeitrahmen seine Profitabilität steigern und seine Verschuldung senken könne, um den der derzeitigen Einstufung zugrunde liegenden Kriterien auch weiterhin zu genügen. Während der kommenden drei Monate wolle man daher die weitere Entwicklung des Unternehmens genauer im Auge behalten..

Kaufempfehlung für Bridgestone-Aktien

Laut aktienresearch.de raten die Analysten des „Asia Investor“ zum Kauf von Bridgestone-Aktien, da das Unternehmen seine „gute Aktienentwicklung weiter ausbauen“ könne. Als Gründe für diese Prognose werden ein gutes Quartalsergebnis des Reifenherstellers sowie dessen verbesserter Ausblick genannt.

Wie bereits gemeldet, erwartet der Konzern für das erste Halbjahr einen um zehn Prozent höheren operativen Gewinn sowie ein Plus von drei Prozent beim Umsatz. Damit – so die beim „Asia Investor“ vorherrschende Meinung – sei es Bridgestone zudem gelungen, die Sorgen bezüglich höherer Einkaufspreise für Rohmaterialien auszuräumen..

29 neue Reifenfreigaben für Dunlop-Motorradreifen

Dunlop hat jüngst weitere 29 Freigaben für vier verschiedene Motorradreifen eingefahren. Mit dabei die Typen „Elite 3“ für schwere Supertourer, die Sporttourenreifen „D220 ST“ und „D270“ sowie der Supersportreifen „D208 RR“, der auf Straße und Rennstrecke gleichermaßen eingesetzt werden kann. Neue Unbedenklichkeitsbescheinigungen gibt es für solche Motorräder wie die Honda CBF 1000, Suzukis GSR 600 und die ER-6-Modelle aus dem Hause Kawasaki.

Auch Hypersportler à la Ducati 999, Honda CBR 1000 RR Fireblade und Suzuki GSX-R 750 bedachte der Hersteller mit neuen Freigaben. Und selbst die Honda GL 1800 Goldwing kann ab sofort in Form des „Elite 3“ mit einem Dunlop-Pneu ausgerüstet werden. Alle Freigaben lassen sich im PDF-Format von der Internetseite www.

dunlop-motorrad.de herunterladen – mit einem Stempel vom autorisierten Motorrad- oder Reifenhändler versehen, genügt es, diese Freigabe mitzuführen. Alle Unbedenklichkeitsbescheinigungen gibt es auch bei der Dunlop GmbH & Co.

Indien-Pläne von Michelin immer noch recht vage

Wie der indische Financial Express berichtet, hat Michelin zwar erneut Pläne für ein eigenes Reifenwerk in Indien bestätigt. Darüber hinaus hat das Unternehmen was etwa Zeitrahmen oder Investitionsvolumen betrifft aber nichts Konkretes verlautbaren lassen. „Wir haben immer mit dem Gedanken gespielt, ein Werk in Indien zu betreiben.

Wir warten jedoch noch auf den richtigen Zeitpunkt dafür“, zitiert das Blatt Aussagen von Herve Dub, CEO von Michelin India, anlässlich der Präsentation des Michelin „Energy XM1” in dem Land. Nach den Informationen der Zeitung importiert der Hersteller die für den indischen Markt benötigten Reifen derzeit aus seinen Werken in China und Thailand..

Erstes Quartal beschert Bridgestone Ab- und Umsatzplus in Europa

Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres konnte Reifenhersteller Bridgestone seinen Umsatz in Europa im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2005 um 13 Prozent auf rund 800 Millionen US-Dollar (gut 630 Millionen Euro) steigern. Gleichzeitig sank Unternehmensangaben zufolge der operative Gewinn aufgrund steigender Rohstoffkosten um 37 Prozent auf 26 Millionen US-Dollar (knapp 21 Millionen Euro). Der Absatz von Pkw- und Transporterreifen konnte demnach aber sowohl im europäischen Erstausrüstungs- wie auch im Ersatzgeschäft gesteigert werden, zudem – so Bridgestone – habe man in Europa außerdem auch mehr Bus- und Lkw-Reifen als im ersten Quartal 2005 absetzen können, was vor allem dem Wachstum in der Erstausrüstung zugeschrieben wird.