Einträge von Detlef Vogt

Agrartechnik Wennekamp GmbH: „Großer Feldtag“ in Henningsleben

Am 17. Oktober 2002 fand im thüringischen Henningsleben bei Bad Langensalza zum zweiten Mal der von Agrartechnik Wennekamp vor zwei Jahren ins Leben gerufene „Große Feldtag“ statt, nicht zuletzt aufgrund der positiven Resonanz, die er vor zwei Jahren hervorgerufen hatte. Unter dem diesjährigen Motto „Bodenschonung mit leistungsfähiger Technik“ versammelten sich Reifenhändler, Landmaschinenhändler, Gebietsleiter, Fachleute und natürlich auch Kunden um die von der Wennekamp GmbH organisierte Messe, auf der eine Auswahl neuester Zugmaschinen und Großgeräte der Landmaschinenindustrie mit den entsprechenden Rad-Reifen-Kombinationen im praktischen Einsatz zu besichtigen war.

Der Namenszusatz „A2“ macht den Unterschied beim Michelin Alpin

Mit dem neuen Winterreifen Alpin A2 ist es Michelin erstmalig gelungen, auch für den Winterbereich nicht allein einen guten Reifen vorgestellt zu haben, sondern zudem einen Reifen, der auch von den Testern des ADAC, des schweizerischen TCS, des österreichischen ÖAMTC, der Stiftung Warentest sowie weiterer Verbraucher-Organisationen in einem gemeinsamen Test zum Sieger erklärt wurde, die beste Gesamtnote aller getesteten Reifen und das Prädikat „besonders empfehlenswert“ erhielt. Damit wird es möglich sein, auch im profitablen Geschäft mit Winterreifen die Marktanteile in Deutschland, Österreich und der Schweiz deutlich zu erhöhen.

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50 Jahre Winterreifen von Continental

Als Hersteller von Winterreifen kann Continental auf eine lange Erfolgsgeschichte zurückblicken. Bereits 1952 wurde mit dem M&S 14 der erste Winterreifen angeboten. Auf alles das, was sich an technischen Neuerungen bis zum heutigen Tag ergab, kann der Konzern nun mit einigem Stolz verweisen, denn er hat Maßstäbe gesetzt, auch und besonders für alle Wettbewerber.

In 50 Jahren ist ja allerhand erreicht worden. Hielten die M&S-Reifen von Continental 1952 gerade mal 20.000 Kilometer, so ist man heute mit weniger als 50.

000 Kilometern unzufrieden. Aber auch unter allen anderen anzulegenden Kriterien gibt es heute keinen Vergleich mehr mit früher. Winterreifen unterscheiden sich weder äußerlich noch im Fahrverhalten grundlegend von Sommerreifen, sie sind im Grunde sogar eine gute Allwetterbereifung.

Rückblick auf 2002

Die Reifenbranche hat auch in 2002 wieder mehr Stoff geliefert als eine Reifenfachzeitschrift überhaupt verarbeiten kann. Dennoch: Die Highlights spiegelten sich in der Berichterstattung der NEUE REIFENZEITUNG wohl wider. Es war ein spannendes Jahr, die Branche ist in Bewegung und äußerst dynamisch.

Nur wer nichts von Reifen versteht, kann dieses Produkt und das Drumherum als „langweilig“ abqualifizieren. Für uns war das Jahr geprägt von vielen Highlights: Unternehmen und Manager standen auf der Sonnenseite der Branche, andere wurden gebeutelt von der schwachen wirtschaftlichen Situation in Deutschland und anderen Ländern im Allgemeinen und im Automobilbereich im Besonderen. Wer das ablaufende Jahr Revue passieren lässt, trifft auf Gewinner und Verlierer.

35. Essen-Motor-Show

Da die Automobilindustrie ein verstärktes Interesse an der Essen-Motor-Show zeigt, werden in diesem Jahr die Ausstellungsbereiche „Automobile“ und „Tuning“ erneut vergrößert. Nicht nur bei den Besucherzahlen (über 400.000) stellte die letztjährige Essen-Motor-Show einen neuen Rekord auf, sondern auch bei der Zahl der Medien-Vertreter.

Marco Molinari verlässt Goodyear

Marco Molinari (43), seit 16 Jahren im Dienst des Goodyear-Konzerns, verlässt das Unternehmen, um -wie es heißt- eigenen Interessen nachzugehen. Molinari hatte in schneller Folge mehrere wichtige Positionen in Europa innegehabt, um dann als Vice President für das amerikanische Reifenersatzgeschäft die bis dahin größte Herausforderung zu übernehmen. Nach einem internen von CEO Gibara gewonnenen Machtkampf mit President Sharp, musste auch Molinari vor zwei Jahren die Führung des Goodyear-Heimatmarktes abgeben.

Molinari war zuletzt „Länderchef“ bzw. Group Managing Director Großbritannien. Diese Position entfällt nun.

Mit Wirkung ab 1. Dezember ist Andreas Niegsch zum General Manager Goodyear Dunlop UK ernannt worden. Niegsch kam 1998 zur Dunlop nach Hanau und war zuletzt Direktor Sales &Marketing für Goodyears Region Osteuropa, Mittlerer Osten und Afrika.

Neuer Kumho-Verkaufsdirektor in Großbritannien

Kumho UK hat Steve Tidmarsh mit Wirkung 1.12. zum neuen Verkaufsdirektor berufen.

Tidmarsh hatte 29 Jahre auf verschiedenen verantwortlichen Positionen für Goodyear in Großbritannien gearbeitet. Anfang des Jahres war er zum britischen Exklusivdistributeur von Marshal-Reifen, Bond International, gewechselt..

Pirelli-OE-Auftrag für Saleen-Thunderbird

Saleen Inc. (Irvine/Kalifornien) ist einer der bedeutendsten US-Kleinserienhersteller. Gegründet von Ex-Rennfahrer Steve Saleen, hat das Unternehmen bislang rund 7.

000 sportliche Autos hergestellt und hat kürzlich auf der Sema Show in Las Vegas ein „Thunderbird Bonspeed Edition Concept Car“ vorgestellt, das soviel Anklang fand, dass man beschloss, das Auto in Serie herzustellen. Saleen, der während seiner Rennfahrerkarriere Mitte der 80er Jahre eng mit General Tire zusammengearbeitet hatte, verbaut seit einigen Jahren ausschließlich Pirelli-Reifen und hat sich beim Saleen-Thunderbird für den P Zero entschieden..

Michelin verkauft Cord-Fabrik

Das südkoreanische Unternehmen Hyosung Corp. hat einen 350-Mio.-Dollar-Auftrag zur Belieferung Michelins mit Reifencord erhalten und übernimmt in diesem Zusammenhang ein Michelin-Werk für Reifencord in Virginia zu einem nicht genannten Betrag.

Hyosung, der weltgrößte Hersteller von Polyester-Reifencord, gibt bekannt, dass die amerikanische Tochterfirma Hyosung America Inc. die betreffende Michelin-Fabrik erwirbt, für Hyosung dürfte nicht nur der Auftrag Michelins von Bedeutung sein, das Unternehmen sieht jetzt vielmehr einen besseren Zugang zum US-Markt und strebt an, den nordamerikanischen Marktanteil für Reifencord von jetzt 13 auf dann 20 Prozent zu steigern. Der weltweite Anteil solle von 20 auf 24 Prozent ansteigen.

Neue Bridgestone-Fabrik

Bereits im Jahr 2000 hatte der Bridgestone-Konzern angekündigt, in Chonburi ein neues Reifenwerk, das dritte in Thailand (neben Rangsit und Nong Khae), errichten zu wollen. Jetzt wird das Projekt realisiert, in der zweiten Jahreshälfte 2004 sollen die ersten Reifen aus der Fabrik rollen. Bridgestone investiert ca.

136 Mio. Euro und will auf eine Tageskapazität von 2.500 Lkw- und Omnibus-Radialreifen kommen.

Die Reifen sind für alle Weltmärkte bestimmt. Chonburi wird die vierzehnte Bridgestone-Fabrik sein, in der Lkw-Radialreifen hergestellt werden, und die vierte (neben Amagi/Japan, Warren County/USA und Shenyang/China), in der diese Reifen, für die Bridgestone einen wachsenden Bedarf sieht, ausschließlich hergestellt werden..