Einträge von Detlef Vogt

Bei Motorrädern weniger technische Mängel als bei Pkw

Motorradfahrer achten deutlich besser als Autofahrer auf die technische Sicherheit ihrer Fahrzeuge, wie eine Auswertung von Hauptuntersuchungen des TÜV Nord für 2003 belegt, über die der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) berichtet. Danach hatten etwas mehr als 25% der Motorräder, aber rund 55 % der untersuchten Pkw Mängel, die sich negativ auf die Fahrzeugsicherheit auswirken können. Bei Motorrädern stehen Räder und Reifen mit 9,4% an der zweiten Stelle der Mängelliste.

Bemängelte Reifen Grund für jährliche HU

Achsen, Räder und Reifen werden immer mehr zum Sicherheitsrisiko für deutsche Autofahrer. Das stellte jetzt die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) mit ihrem zum zweiten Mal veröffentlichten „Mängel-Barometer“ fest. Die Hauptuntersuchungen von rund sieben Millionen Fahrzeugen hat demnach ergeben, dass bei 17 Prozent die Bauteilgruppe „Achsen, Räder, Reifen, Aufhängung“ Mängel aufweist, schreibt die GTÜ in einer Presseerklärung.

Nachdem dieser Wert im Jahr 2000 noch bei 14,4 Prozent lag, stieg er in den Folgejahren kontinuierlich an und erreicht nun einen neuen Höhepunkt. Prozentual ist die Zahl der Fahrzeuge, bei denen die Prüfer keine Mängel attestieren mussten, gesunken, wohingegen die absolute Zahl im vergangenen Jahr angestiegen ist. Um diese „verkehrssicherheitsrelevanten Fahrzeugmängel“ künftig wirksam vermindern zu können, schlägt die GTÜ die Einführung einer jährlich stattfindenden Hauptuntersuchung vor, schreibt die Gesellschaft in der Erklärung weiter.

Dies allerdings erst für Pkw ab einem Alter von sieben Jahren sowie für gewerblich genutzte Transporter von 2,8 bis 3,5 Tonnen. Bei der Gesamtbetrachtung aller Fahrzeuge behauptet im Untersuchungszeitraum 2003 die Mängelgruppe „Beleuchtung/Elektrik“ den ersten Platz mit einem Anteil von 22 Prozent. Mit nur geringem Abstand folgt die Mängelgruppe „Bremsanlage“ mit knapp 20 Prozent aller Mängel auf Platz zwei.

Messebesucher in England dürfen Neuwagen testen

Eine ungewöhnliche Aktion zur „The Sunday Times Motor Show Live“ vom 27. Mai bis zum 6. Juni in Birmingham: Messebesucher haben die Möglichkeit, die neuesten Automodelle von sieben Ausstellern auf einem eigens abgesteckten Parcours zu testen, bei dem städtische Verhältnisse simuliert werden.

Coopers Quartalsergebnis besser als erwartet

Wenn der US-Konzern Cooper Tire & Rubber am 22. April seine Quartalsergebnisse präsentiert, werden diese die ursprünglichen Erwartungen hinsichtlich der Dividende deutlich übertreffen: War das Unternehmen bislang von 24 bis 28 US-Cents pro Aktie ausgegangen, so wird jetzt mit 30 bis 34 Cents gerechnet. Als Gründe für das verbesserte Ergebnis werden höhere Verkäufe, eine gute Entwicklung der Sparte Cooper-Standard Automotive (steht zum Verkauf) und eine geringer als erwartet ausfallende Belastung durch steigende Rohstoffpreise genannt.

BRV: Nur vermeintlicher Spareffekt

Der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV) weist in einer aktuellen Pressemitteilung noch einmal darauf hin, dass es in jedem Fall sinnvoll sei, die Winterreifen in der warmen Jahreszeit durch entsprechende Sommerreifen auszuwechseln. Die Überlegung, Geld sparen zu können, wenn man weder in einen zweiten Satz Reifen noch in die Dienstleistung der Umrüstung investiert, sei schlichtweg falsch. „Winterreifen im Sommer zu fahren ist zwar nicht verboten, ist aber auch nicht anzuraten, denn die Gummimischung von M+S-Pneus ist weicher als die von Sommerreifen, damit die Lauffläche auch auf Eis und Schnee noch genügend geschmeidig und griffig bleibt.

Bei steigender Außentemperatur nimmt die Geschmeidigkeit immer mehr zu. Je weicher der Gummi aber ist, desto höher der Abrieb“, so der BRV weiter in seiner Pressemitteilung. Dem vermeintlichen Spareffekt steht also der Abnutzungseffekt entgegen.

Zwei neue ASA-Mitglieder

Der Bundesverband der Hersteller und Importeure von Automobil-Service Ausrüstungen e.V. ASA hat zwei neue Mitglieder aufgenommen: Die Werkstatttechnik und Service GmbH iwes ist auf Abgas- und Diagnosegeräte spezialisiert und hat seinen Sitz ebenso in Frankfurt an der Oder wie der zweite Neuzugang Car-Con GmbH, die ihren Arbeitsschwerpunkt im Dienstleistungsbereich der Werkstattausrüstungsbranche sieht.

Toyo eröffnet zweites Lager in Kalifornien

Seit kurzem leistet sich Toyo Tire (USA) ein zweites Lager, und zwar in Mira Loma im südlichen Kalifornien. Die knapp 40.000 Quadratmeter große Halle solle ebenfalls als Distributionszentrum genutzt werden, heißt es in einem Bericht von Modern Tire Dealer.

Gemeinsam mit einem zweiten Lager erreicht Toyo Tire in Kalifornien eine Lagerkapazität von beinahe 70.000 Quadratmetern. Das neue Lager unterstreiche die Verbindung, die Toyo mit seinen Händlern und den Konsumenten habe, sagt Vizepräsident Earl Knoper.

Yokohama in China nicht nur bei Reifen aktiv

Der japanische Gummi-Konzern Yokohama Rubber engagiert sich nicht nur mit einer eigenen Reifenproduktion in Hangzhou/China, sondern gründet unweit der Reifenfabrik (ein Jointventure-Unternehmen) auch eine Firma namens Yokohama Hamatite, die Pkw-Dichtmaterialien herstellen und vermarkten soll. Die Kapazität des Werkes soll in der ersten Ausbaustufe bei jährlich 1.000, ab 2007 bei 2.

000 Tonnen liegen. Entsprechende Werke hat Yokohama auch in Japan, Thailand und den USA..

Alcar auch in Russland und Italien

Die Alcar Holding GmbH (Distributeur von Pkw-Rädern) ist mittlerweile in zwölf europäischen Märkten mit eigenen Großhandelsunternehmen vertreten. Neu in 2004 sind die Märkte Italien und Russland. Alcar vertreibt europaweit Pkw-Stahlräder (budgetierter Absatz für das laufende Geschäftsjahr 5,2 Millionen Einheiten) und Aluminiumräder der Eigenmarken AEZ, Dezent, Dotz und Enzo (Absatzziel: 1,2 Mio.