Einträge von Detlef Vogt

Pirelli Re will iii-Fonds kaufen

Das größte italienische Immobilienunternehmen Pirelli Re, Sparte des Pirelli-Konzerns, hat Interesse an zwei offenen Immobilienpublikimsfonds der iii-Investments GmbH, einer Tochter der Hypo-Vereinsbank (HVB). Aus Münchener Finanzkreisen zitiert das „Handelsblatt“, dass der Verkauf der iii-Fonds 2,4 Mrd. Euro einbringen solle.

Der deutsche Flottenmarkt wächst 2006 weiter

Dank eines starken Dezembers war 2006 das dritte Jahr in Folge mit deutlichen Zuwächsen im deutschen Flottenmarkt. Wie der Marktbeobachter Dataforce mitteilte, ohne absolute Zahlen zu nennen, stand für das Gesamtjahr ein Volumenwachstum von 3,7 Prozent zu Buche. Das Dezember-Plus fiel mit 7,8 Prozent so hoch aus wie zuletzt im Mai 2006.

Im letzten Monat des Jahres erzielten Hyundai (+79 %), Seat (+52 %), Toyota (+35 %) und Skoda (+34 %) die höchsten relativen Zuwächse. Besonders erfolgreich verlief den Angaben zufolge das Flottengeschäft für Toyota, Mazda und Hyundai. Sie verzeichneten 2006 37, 44 bzw.

46 Prozent mehr Flottenzulassungen als noch vor Jahresfrist. Im Markenranking schob sich Toyota damit in die Top Ten; Mazda verbesserte sich um drei Plätze auf den zwölften Rang. Auch Marktführer VW verzeichnete ein Volumenplus im zweistelligen Bereich.

Dies gelang ebenfalls der tschechischen Tochter Skoda (+18 %). Die Dieselquote im Flottenmarkt stieg im vergangenen Jahr laut Dataforce erneut an und betrug im Jahresschnitt über 72 Prozent. Zum Vergleich: In 2001 lag der Dieselanteil an den Flottenzulassungen noch unter der 60-Prozent-Marke, schreibt Autoflotte.

CL-Klasse von Tuner ART aufgewertet

Im Olymp der Oberklasse von Mercedes-Benz wolle Tuner ART (Nürnberg) sein Veredelungsprogramm „216“ für die neue CL-Klasse mit einer Vielzahl hochwertiger Veredelungskomponenten ansiedeln, schreibt Speed Heads. Als Radkonzept schlägt ART für die CL-Klasse die hauseigene Leichtmetallfelge „monoART1“ in den Dimensionen 18, 19 oder 20 Zoll vor. Diese individuelle Räderauswahl potenziert sich nochmals durch das Angebot der drei verschiedenen Oberflächenversionen.

Zur Auswahl stehen eine Titanium-Spezialbeschichtung mit hochglanzpolierten Speichenrücken, eine Titanium-Spezialbeschichtung mit komplett seidenmatter Oberfläche sowie Schwarz, andere Wunschfarben oder Bi-Color mit einer Spezialbeschichtung in Nanotechnologie. Darüber hinaus bietet sich das dreiteilige Leichtmetallrad „ARTstar2“ an. Im 6-Speichen-Design, mit 36facher Titanverschraubung, innenliegendem Ventil, brillant-silbernem Felgenstern und spiegelpoliertem Felgenbett offeriert der Veredler das Rad in 19 und 20 Zoll.

Judith Swales führt Goodyear South Pacific

Zur Nachfolge von Joe Copeland, der zur Goodyear-Zentrale nach Akron gewechselt ist, wurde Judith Swales (39) ernannt und führt künftig Goodyear South Pacific Tyres (SPT) mit Sitz in Australien. Swales, seit Januar 2006 im Unternehmen, hatte bislang das SPT-Einzelhandelsgeschäft in Australien und Neuseeland mit etwa 500 eigenen und über Franchise mit dem Unternehmen verbundenen Händlern geleitet und modernisiert..

Gute und schmerzliche Nachrichten von SmarTire

Erst war bekannt geworden, dass DaimlerChrysler Commercial Buses Nordamerika Reifendruckkontrollsysteme des Anbieters SmarTire (Richmond, British Columbia/Kanada) zum Upgrading der Fahrzeuge auf Kundenwunsch montieren will. Dann hatte SmarTire, das Unternehmen schreibt seit Jahren rote Zahlen, von Umschuldungen und zusätzlichen Finanzierungen berichtet. Jetzt wird der Abschluss einer Restrukturierung verkündet mit einer signifikanten Verringerung des Personals.

Lummas CLR 500 RS auf M5-Basis

Der schwäbische Tuner Lumma Design setzt mit dem CLR 500 RS die Serie an veredelten Premiumfahrzeugen fort, als Basis fungiert diesmal der aktuelle BMW M5. Seine Premiere feiert das Auto auf dem Salon Genf 2007 als Showcar am Stand des Schweizer Tuningspezialisten Forcar Autozubehör. Beim Thema Räder setzt der Tuner auf eine eigene Sonderkreation: Die dreiteiligen Räder bestehen aus einer Kombination von Alu und Edelstahl, sie sind hochglanzpoliert und besitzen einen titanfarbenen Radstern mit fünf Speichen, die sich jeweils Y-förmig zum Felgenbett verästeln.

Größter deutscher Tuningverband VATZ mit neuer Website

Der erst 18 Monate junge und doch schon größte deutsche Tuningverband VATZ hat seine Website einem Relaunch unterzogen. „Nach dem Start Ende 2005 hatten wir die Website sehr kurzfristig gestalten müssen. Nun blieb im vergangenen Jahr Zeit, die Website einem gründlichen Relaunch zu unterziehen, und wir sind jetzt mit einem deutlich erweiterten Umfang online gegangen“, so Rolf Hartge, Vorstand des VATZ.

„Uns war es wichtig, sowohl für die Mitglieder als auch für den Endverbraucher umfassende Informationen bereit zu stellen. Der Newsbereich ist der zentrale Punkt im Aufbau der neuen Website. Hier wird es nun laufend neue Informationen rund um die sehr erfolgreiche Arbeit des VATZ geben“, so Geschäftsführerin Andrea Pinkerton.

Zahlreiche Mitglieder nutzen die neue Website, um ihr Unternehmen vorzustellen, und auch die direkte Kontaktaufnahme mit der Geschäftsstelle soll für Endverbraucher die Möglichkeit bieten, Fragen rund um das Thema Autotuning von kompetenter Seite beantwortet zu wissen. Die Website des Tuningverbands ist unter www.vatz.

Apollo fertigt jetzt Lkw-Radialreifen in Indien

Apollo Tyres Ltd. hatte bereits im vergangenen November angekündigt, demnächst auch Lkw-Radialreifen in Indien zu fertigen. Dies hat der indische Reifenhersteller nun in die Tat umgesetzt und ist somit neben Marktführer JK Industries das zweite Unternehmen, das auch vor Ort Lkw-Reifen radialer Bauweise produziert, deren Anteil am indischen Lkw-Reifenmarkt lediglich zwischen zwei bis fünf Prozent ausmacht.

Die Reifen „Transport RS“ für die Lenkachse und „Transport RD“ für die Antriebsachse sowie die Trailerpositionen wurden jetzt während der in Mumbai stattfindenden Messe „Bus World“ vorgestellt und werden in der Apollo-Fabrik in Baroda gefertigt. Reifen der Marke Regal wurden bereits 1995 erstmals eingeführt, und zwar durch Dunlop Tyres International. Apollo Tyres hatte den Reifenhersteller aus Südafrika vor gut einem Jahr erworben und damit auch dessen Radialreifentechnologie.

Goodyear benennt zwei neue Vizepräsidenten

Die Goodyear Tire & Rubber Co. hat zwei ihrer nordamerikanischen Führungspositionen neu besetzt. Künftig wird Charles Mick (60) Vice President und General Manager verantwortlich für „North American Holdings and Integration“ sein, wozu etwa das Kanada-Geschäft des Reifenherstellers wie auch die Beteiligung an der Komplettradmontage von Tire & Wheel Assembly, Inc.

gehört. In die Funktion des Vice President und General Managers für das Reifengeschäft „Global Off-Highway“, das Mick seit 2003 geführt hatte, rückt Joseph Copeland (45) auf. Copeland war bisher Chief Executive Officer der Goodyear-Tochter South Pacific Tyre (SPT), die in Australien Reifen fertigt.

TÜV Nord: Fast jedes fünfte Fahrzeug mit erheblichen Mängeln

Die Zahl an Fahrzeugen mit erheblichen Mängeln ist auf dem höchsten Stand seit 1998 – das hat die Auswertung der durch den TÜV Nord durchgeführten Hauptuntersuchungen des vergangenen Jahres ergeben. Demnach hat mit 19 Prozent fast jedes fünfte Fahrzeug erhebliche Mängel, ein Jahr zuvor waren es 18,4 und vor fünf Jahren lediglich 14,7 Prozent. „Ich hoffe weiter auf eine Trendwende.

Die bereits Besorgnis erregenden Zahlen des Vorjahres wurden jetzt noch einmal in negativer Hinsicht überboten“, kommentiert Volker Drube, Geschäftsführer von TÜV Nord Mobilität, diese Zahlen. Bei den Mängelursachen liegen demnach Defekte an der Beleuchtung oder falsch eingestellte Scheinwerfer mit 40,2 Prozent ganz vorn, wobei der Nord-TÜV als Grund vermutet, dass es bei modernen Autos häufig nicht möglich sei, defekte Glühlampen selbsttätig zu tauschen und die Fahrt zur Werkstatt wegen eines „kleinen“ Problems vielen zu zeitaufwendig und zu teuer erscheint. Jeder fünfte Pkw (23,2 Prozent) weist der Statistik zufolge Mängel an der Bremsanlage auf, während auf den Plätzen drei und vier die Mängelgruppen Achsen, Räder und Reifen (17,8 Prozent) sowie Sicht (10,2 Prozent) rangieren.

Als „kleinen Lichtblick“ wertet Drube die leicht gestiegene Zahlen für Autos ohne Mängel von 45,7 Prozent im Vorjahr auf jetzt 46,7 Prozent. Die Zahl der Autos mit geringen Mängeln habe sich mit aktuell 34,2 Prozent ebenfalls leicht verbessert: Im Vorjahr waren es 35,9 Prozent. „Allerdings können diese Werte nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Menschen in Zeiten knapper Kassen scheinbar an der Wartung ihrer Autos sparen“, so Drube.