Einträge von Arno Borchers

Continental schließt Preisrunde ab

Europaweit hat Continental im August seine Preise für das Ersatzreifengeschäft um drei Prozent erhöht, womit nunmehr eine sukzessive Anpassung der Preise um zehn Prozent abgeschlossen ist. Bei Morgan Stanley erkennt man darin das Vertrauen des Reifenherstellers in diesen Geschäftsbereich. Der jüngste Preisschritt werde zu 80 bis 85 Millionen Euro zusätzlicher Gewinne im Jahr führen, so die Bank, wenn Conti auf der anderen Seite keine Zugeständnisse an die Kunden macht.

Zwei Podiumsplätze für Bridgestone beim MotoGP-Lauf in Japan

Beim MotoGP-Lauf in Motegi (Japan) konnten zwei auf Bridgestone-Reifen vertrauende Fahrer Podiumsplätze für den Hersteller einfahren: Makoto Tamada wurde auf seiner Honda Erster, Kawasaki-Pilot Shinya Nakano Dritter. „Makoto war unschlagbar. Sogar zum Ende des Rennens hatten seine Reifen noch so viel Grip wie zu Beginn“, soll selbst der auf Michelin-Reifen startende Valentino Rossi, der als Zweiter über die Ziellinie kam, dieses Ergebnis kommentiert haben.

„Angesichts dieses Heimsiegs, dürften alle nach Motegi gekommenen Fans der Bridgestone-Fahrer mehr als zufrieden sein. Wir sind sehr stolz, dass unsere Reifen den Fahrern in der Top-Klasse des Motorradrennsports zu solch guten Ergebnissen verholfen haben, und wollen diese Erfolge noch weiter ausbauen“, freut sich Shigeo Watanabe, President, Chief Executive Officer und Chairman of the Board der Bridgestone Corporation.

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Ford nimmt Jaguar-Team aus dem Rennen

Das Rennteam von Jaguar wird sich zum Ende der Saison aus dem aktiven Formel 1-Geschehen abmelden. Gleichzeitig kündigte der amerikanische Mutterkonzern Ford die Verkaufswünsche für den eigenen Motorenhersteller Cosworth an, der neben Jaguar auch die Teams von Jordan und Minardi beliefert, auf die nun ebenfalls eine unsichere Zukunft zukommt. Jaguar ist seit 2000 in der Formel 1 vertreten, nachdem Ford das damalige Steward-Team übernommen hatte.

Workshop Reifentechnologie im Dezember in Dresden

Das Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V. und das Institut für Verbrennungsmotoren und Kraftfahrzeuge (IVK) der Technischen Universität Dresden veranstalten am 3.

Dezember 2004 unter dem Titel „Reifen: Trends & zukünftige Perspektiven“ einen Workshop zum Thema Reifentechnologie in der ostdeutschen Elbmetropole. Der Workshop richtet sich an in Forschung und Entwicklung, aber auch im Management Tätige der Automobil-/Zulieferbranche. Unter anderem sind Vorträge zu den Themen Reifen-/Fahrbahngeräusch oder Testmethoden für Notlaufreifen geplant.

Als Referenten konnten neben zahlreichen anderen beispielsweise Heinrich Huinink, bis 2002 Vizepräsident Strategische Technologien im Conti-Konzern, oder Dr. Frank Gauterin, Chef des Profit Centers NVH Engineering beim gleichen Reifenhersteller, gewonnen werden..

Hurricane belasten US-Automarkt

Ähnlich dem europäischen Fahrzeugmarkt geht es auch bei den amerikanischen Neuzulassungen nicht gerade vorwärts. Während für September (aufs Jahr gerechnet) 16,1 Millionen Pkw, Llkw, etc., in den USA verkauft wurden, waren dies im August noch 16,5 Millionen (ebenfalls hochgerechnet aufs Jahr) und im September 2003 noch 16,7 Millionen.

Cooper vor Verkauf der Automotive-Sparte

Die Cooper Tire & Rubber Company (Findlay/Ohio) steht vor dem Verkauf der Sparte „Cooper-Standard Automotive“ (ansässig in Novi/Michigan) an ein Bündnis bestehend aus „The Cypress Group“ und Goldman Sachs Capital Partners für ca. 1,165 Mrd. US-Dollar in bar.

Jaguar schließt Fabrik in Großbritannien

Die Ford Motor Co. will eine der drei Fabriken seiner britischen Tochter Jaguar schließen, da die Verkaufszahlen für den XJ und den X8 unter den Erwartungen des Herstellers liegen. Um welche Fabrik es sich dabei handeln soll, wurde offiziell noch nicht bekannt gegeben.

Es wird aber davon ausgegangen, dass die 53 Jahre alte Fabrik in Browns Lane, Coventry, betroffen ist. Dort würden dann bis zu 2.000 Arbeitsplätze wegfallen, wie die Detroit News berichtet.

Für Jaguar arbeiten rund 8.000 Menschen in Großbritannien. Die britische Traditionsmarke ist weltweit von sinkenden Verkaufszahlen, zu großen Kapazitäten und zu hohen operativen Kosten belastet; derzeit stellt Jaguar im Jahr rund 120.

000 Autos her. Allein in diesem Jahr sind die Absätze um 11,5 Prozent zurückgegangen..

ATU im ams-Werkstättentest durchgefallen

Zum ersten Mal in der Geschichte des Werkstättentests von auto motor und sport fuhren die Prüfer bei Auto-Teile-Unger (ATU) zur Inspektion vor. Das Ergebnis: Alle vier ATU-Filialen – getestet wurde in Köln, Offenburg, Chemnitz und Freiburg – bekamen das Urteil „nicht empfehlenswert“ verliehen. Auf der ganzen Linie hätten Inkompetenz, Pfusch und Pampigkeit gegenüber den Kunden regiert, meldet ams.

Beru erwartet starke RDKS-Nachfrage

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) hat die seit zwei Jahren geltende Verordnung, alle in den USA neu zugelassenen Fahrzeuge verpflichtend mit Reifendrucküberwachung auszustatten, im Detail vorgeschlagen und damit die Bestimmungen des TREAD Act endgültig umgesetzt. Demnach sollen die Automobilhersteller im ersten Jahr, ab 1. September 2005, bereits jedes zweite Fahrzeug ausrüsten.

Der Ludwigsburger Automobilzulieferer Beru zählt zu den drei führenden Anbietern von Reifendruck-Kontrollsystemen. Dr. Rainer Podeswa, im Beru-Vorstand zuständig für Forschung und Entwicklung sowie Vertrieb, erklärt: „Nachdem wir im ersten Quartal aufgrund der Unsicherheiten über die ausstehende US-Gesetzgebung auf dem Vorjahresniveau liegende Umsätze verzeichneten und einer unserer Kunden einen Anlauf verschob, sollten die schärferen Richtlinien der US-Verkehrssicherheitsbehörde für unser direkt messendes Reifendruck-Kontrollsystem zu einer wesentlichen Nachfragebelebung führen.

Analysten setzen Michelin auf „verkaufen“

Im Rahmen einer Empfehlungsliste vom 15. September bewerten die Analysten der Helaba Trust die Aktie der Compagnie Générale d. Etablissements Michelin mit „Verkaufen”.

Die Gewinnmarge, die mit 8,9 Prozent im ersten Halbjahr ein bemerkenswertes Niveau erreicht habe, dürfte vor dem Hintergrund der hohen Rohstoffnotierungen in der zweiten Jahreshälfte zurückgehen, wie der Online-Dienst Finanzen.net meldet. Das Gewinnsteigerungspotenzial im nächsten Jahr erachten die Analysten als begrenzt.

Den Fortschritten im Segment Übriges sowie den Einsparungen bei den Personalkosten dürften weitere Belastungen durch höhere Rohstoffpreise sowie nachlassende Reifennachfrage im Ersatzgeschäft gegenüberstehen. Insgesamt rät Helaba Trust deshalb, die Aktie zu „Verkaufen“..