Einträge von Arno Borchers

Conti droht mit Verlagerung der Entwicklung

Wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) schreibt, drohe Conti ihren Entwicklern mit Verlagerung in Ausland, sollten die Mitarbeiter der zentralen Reifenentwicklung in Hannover-Stöcken nicht Plänen zustimmen, nach denen dort die Wochenarbeitszeit von derzeit 37,5 Stunden auf 40 Stunden angehoben werden soll – ohne Lohnausgleich. Sollte es bei den in der kommenden Woche beginnenden Verhandlungen mit den Arbeitnehmern keine Einigung geben, so die HAZ, müssten in Stöcken in den kommenden drei Jahren 130 Stellen gestrichen werden, teilte der Chef der Nutzfahrzeugreifen-Entwicklung, Bernhard Trilken, den Mitarbeitern am Mittwoch mit..

„Easy balance“ soll im britischen Markt stärker Fuß fassen

Seit zehn Jahren wird „easy balance“ vertrieben. Als einen der größten Märkte für dieses Auswuchtpulver, das bei Lkw- und Busreifen Anwendung findet, bezeichnet Bengt Åke Nilsson, Geschäftsführer des schwedischen Unternehmens Niso Teknik AB und Erfinder des Pulvers, Deutschland, wo das Produkt von der Essener Safety Seal GmbH vertrieben werden. Aber auch in anderen europäischen Ländern sei man gut unterwegs, mit einer Ausnahme.

In Großbritannien sieht Nilsson noch großes Potenzial. „Im englischen Markt Fuß zu fassen, ist nicht einfach“, sagt er. „Dennoch wachsen unsere Absatzzahlen auch dort – langsam zwar, dafür aber stetig.

“ Um hier weiter voranzukommen, will man seinen Worten zufolge beim Marketing unter anderem den Umweltgesichtspunkt besonders hervorheben. Schließlich habe sich „easy balance“ innerhalb der letzten zehn Jahre als Alternative zur konventionellen Bleiauswuchtung bewährt. Sogar die Runderneuerbarkeit der Reifen bleibe beim Einsatz des Pulvers erhalten, das restlos entfernt und – als weiterer Beitrag zur Ressourcenschonung – sogar wiederverwendet werden könne.

„Bib“-Turm, wenn Paris Olympiade 2012 ausrichtet

Im Rahmen der Bewerbung der Stadt Paris für die Sommerolympiade 2012 hat das Pariser Büro „Explorations Architecture“ mit einem Turm aus Reifen, der in den Farben der Olympischen Ringe endet, einen Wettbewerb für sich entschieden, dessen Ziel es war, ein unverwechselbares architektonisches Zeichen für Paris zu entwerfen. Als Standort für den Aussichtsturm ist das Gelände „Les Batignolles“ vorgesehen, wo das Olympische Dorf entstehen soll. Der Entwurf sieht einen 80 Meter hohen, leuchtenden Turm vor, der ein wenig an das Michelin-Männchen Bibendum erinnert.

Die Konstruktion aus mit Helium gefüllten Reifen ist flexibel und soll sich mit dem Wind bewegen, meldet BauNetz.de. Die Reifen werden mit vier Seilen miteinander verbunden, die obersten fünf Ringe sollen in den olympischen Farben illuminiert werden.

Michelin will Erosion seiner Margen verhindern

Michelin hält an seiner Aussage fest, Umsatz und Gewinne werde im laufenden Geschäftsjahr wachsen, bei gleichzeitig steigenden Rohstoffkosten. Wie Firmenchef Edouard Michelin in einem Interview mit der Tageszeitung Le Figaro sagte, würden die hohen Rohstoffkosten derzeit und in Zukunft Druck auf die Margen ausüben. Im ersten Halbjahr hatte Michelin eine operative Marge von 8,9 Prozent gemeldet (operativer Gewinn im Verhältnis zum Umsatz).

Goodyear-Aktie wird abgewertet

Analysten von JP Morgan haben die Goodyear-Aktie von „overweight“ auf „neutral“ abgewertet. Wie das Bankhaus mitteilt, basiere die Abwertung weitest gehend auf Annahmen, dass der Kurs im zweiten Halbjahr vermutlich weniger stark ansteigen werde als zunächst erwartet. Darüber hinaus sei die Aktie im derzeitigen Quartal bereits um 18 Prozent aufgewertet worden.

Michelin hat „Siegertypen“

In einem Interview mit dem Online-Dienst F1Total bricht Renault-Motorsportdirektor Patrick Faure eine Lanze für den Reifenausrüster des eigenen Formel 1-Teams. Einziges Problemkind sei im Moment zwar Michelin, doch auch das werde sich lösen lassen: „In den letzten paar Rennen ist unser Abstand zu Ferrari größer geworden, hauptsächlich wegen der Reifen, aber ich bin sicher, dass Michelin bald reagieren wird. Ihr Rückstand auf Bridgestone ist momentan sehr groß, aber sie werden zurückfighten.

Ich kenne die Firma und ihre Arbeitsweise. Das sind Siegertypen.“.

Schließung des Reifenwerks Mayfield endgültig

Wie verschiedene US-Medien melden, bleibe Continental bei seiner Entscheidung, das Reifenwerk in Mayfield zu schließen. Arbeiter und Gewerkschaft hatten einen letzten Versuch unternommen, Continental von diesem Beschluss abzubringen und Vorschläge gemacht, um Kosten einzusparen und so das Werk wettbewerbsfähig zu machen..

Dresdner Bank veräußert Conti-Anteile

Die Dresdner Bank hat offenbar ihre restlichen Anteile am Zulieferer und Reifenhersteller Continental verkauft, wie die Vereinigten Wirtschaftsdienste melden. Das zum Allianz-Konzern gehörende Institut habe sich von 3,5 Millionen Aktien zu einem Stückpreis von 43,10 Euro getrennt, teilte Conti mit. Die Anteile seien am Morgen vorbörslich platziert worden.

Continental konnte keine Angaben dazu machen, wie viele Aktien die Dresdner Bank nach der Veräußerung noch am Hannoveraner Unternehmen hält. Die Bank müsse, da ihr Anteil die Fünf-Prozent-Schwelle unterschreitet, derartige Transaktionen nicht melden, sagte eine Continental-Sprecherin. Aus Finanzkreisen verlautete, dass dies die Restbestände der Bank an Continental waren und die Bank keine weiteren Aktien mehr hält.

Mangels investiert in Kapazität

70 Prozent der rund 1,1 Millionen Aluminiumfelgen, die Mangels Wheels in 2004 als Produktionsziel verkündet, gehen an die südamerikanischen Erstausrüstungskunden Audi, DaimlerChrysler, Fiat, Ford, General Motors, Mitsubishi, Renault, Toyota, Troller (ein brasilianischer Hersteller) und Volkswagen. In den letzten zwei Jahren hat Mangels 3,5 Millionen US-Dollar in sein Werk in Tres Coracoes (Minas Gerais) gesteckt, um technologisch auf dem neuesten Stand zu bleiben. Weil alles darauf hinweist, dass die Fahrzeugproduktion in Brasilien und vor allem der Export dieser Fahrzeuge in den nächsten Jahren weiter kräftig wachsen wird (z.

B. VW-Modell Fox), hat Mangels für die Zeit bis 2007 Investitionen in Höhe von weiteren 8,7 Millionen US-Dollar beschlossen, um die monatliche Kapazität von 100.000 auf 130.

Expansionspläne bei der Tyre24 GmbH

Die internetbasierte Reifenvermittlungsplattform der Tyre24 GmbH soll weiter wachsen. Das sagte Vertriebschef Michael Saitow gegenüber der NEUE REIFENZEITUNG. Geplant sei eine Ausweitung des unter www.

tyre24.de erreichbaren Angebots auf angrenzende Nachbarländer. „Bis zum Ende des Jahres wollen wir mit entsprechenden Sites in Benelux starten“, erklärt Saitow.

Aber nicht nur eine geografische Expansion ist geplant, auch das Produktsortiment will man erweitern. Zu den bislang über die dem System angeschlossenen Großhandelspartner vermarkteten Reifen sollen im nächsten Schritt demnächst beispielsweise auch Räder kommen. Zudem will Saitow das Informationsangebot auf den Tyre24-Seiten ausbauen.