Einträge von Arno Borchers

Umfangreiches Winterreifensortiment bei Van den Ban

Unabhängig davon, welche Wetterverhältnisse der kommende Winter mit sich bringe: Der holländische Reifengroßhändler Van den Ban biete für jedwede Straßenverhältnisse das richtige Produkt. So etwa die Eigenmarke Flamingo mit dem aktuellen Winterprofil Alaska. Die Marke Flamingo werde bei einem etablierten europäischen Premiummarkenhersteller gefertigt, heißt es dazu vonseiten des Großhändlers, und verbinde ein modernes, attraktives Laufflächendesign mit herausragendem Grip.

Das Winterprofil Alaska ist in den Größen 145/80 R13 75T bis 205/55 R16 91H erhältlich. Dieses Sortiment werde durch Winterreifen des taiwanesischen Reifenherstellers Federal ergänzt. Der Federal Himalaya WS1 etwa wird in 175/65 R14 bis 225/45 HR17 angeboten.

Michelin zeigt X One der zweiten Generation

Innovative Konzepte, die den Kraftstoffverbrauch senken, die Laufleistung verlängern, die Sicherheit erhöhen und exzellenten Service garantieren sollen, präsentiert der Reifenhersteller Michelin auf der IAA Nutzfahrzeuge 2006 vom 21. bis 28. September in Hannover.

Im Zentrum stehen dabei die „Michelin Durable Technologies“. Diese neuen Technologien sollen zukunftsweisende Entwicklungen in der Reifentechnik ermöglichen und zu Produktinnovationen beitragen, mehr Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Umweltfreundlichkeit. Die thematischen Präsentationen werden abgerundet durch eine Darstellung der 100-jährigen Geschichte von Michelin in Deutschland.

„DGA-2500“ – überarbeitete Abgasdiagnosecomputer von Sun

Anlässlich der Automechanika 2006 will der Geschäftsbereich Sun Diagnostics der Snap-on Holdings GmbH eine Reihe neuer Diagnosegeräte für Kfz-Werkstätten präsentieren. Dazu gehört unter anderem der in einigen Funktionen überarbeitete Abgasdiagnosecomputer „DGA 2500“, der beispielsweise durch einen Flachbildschirm (20 Zoll) sowie ein komplett neu gestyltes Gerätedesign gekennzeichnet ist. Bei der neuen „DGA-2500“-Baureihe wird laut Anbieter auch eine Anbindung des Handheld-Diagnosegerätes „MODIS“ für AU-Zwecke möglich sein.

Zu der Frankfurter Messe will Sun Diagnostics darüber hinaus seine kürzlich im Markt eingeführten Klimaanlagenwartungsgeräte „KoolKare Blizzard“ und „KoolKare Breeze“ (die NEUE REIFENZEITUNG berichtete) mitbringen. „Seit seiner Einführung wurde das Servicegerät ‚KoolKare Breeze’ aufgrund seines günstigen Preis-Leistungs-Verhältnisses in starkem Maße von Kfz-Werkstätten nachgefragt, die erstmals in den Bereich Klimaanlagenservice investieren wollen“, heißt es dazu vonseiten des Unternehmens.

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Pirelli-Doppelerfolg beim elften Lauf zur Motocross-WM

Beim elften Lauf zur Motocross-WM der FIM im Tschechischen Loket konnte Reifenhersteller Pirelli sich über einen Doppelerfolg freuen. In der MX1-Klasse wurde der auf Pirelli-Reifen des Typs „Scorpion MX” startende Stefan Everts Erster und liegt in der Gesamtwertung mit einer Differenz von nunmehr knapp 150 Punkten zum Zweiten beinahe schon uneinholbar an der Spitze. In der Klasse MX2 konnte sich Pirelli-Fahrer David Philippaerts den Sieg holen und damit als Dritter in der Gesamtwertung seine Titelchance wahren.

Der Abstand zu den beiden Führenden beträgt gerade einmal elf bzw. 45 Punkte.

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Conti und Bridgestone erhöhen Reifenpreise in den USA

(Akron/Tire Review) Sowohl Continental Tire North America als auch Bridgestone/Firestone North American Tire haben jetzt ebenfalls Preiserhöhungen angekündigt. Reifen für mittelschwere Lkw will die Conti-Tochter zum 1. August um fünf Prozent anheben – und zwar durchgängig für die Marken Continental, General und Semperit sowie darüber hinaus für die von dem Unternehmen gefertigten Private Brands.

Die Bridgestone/Firestone-Dependance in den Staaten hebt die US-Verkaufspreise für Reifen der Marken Bridgestone, Firestone, Fuzion, Dayton sowie alle Associated und Private Brands zum 1. September um vier Prozent an. Betroffen sind hiervon Erstausrüstungsreifen ebenso wie Pneus für das Ersatzgeschäft und den Export sowie die Segmente Pkw-, Llkw-/SUV-, Landwirtschafts- und EM-Reifen, aber auch Reifen für den Einsatz auf mittelschweren Lkw.

Weiteres Wachstum des Straßengüterverkehrs erwartet

Wie die Verkehrsrundschau unter Berufung auf Aussagen des Verbandes der Automobilindustrie e.V. (VDA) berichtet, ist der Lastkraftwagen – unabhängig von der zu Beginn des Jahres 2005 eingeführten Mautpflicht für Lkw über zwölf Tonnen zulässigem Gesamtgewicht – nach wie vor der wesentliche Faktor im Gütertransport in Deutschland.

Im Jahr 2005 habe der Straßengüterverkehr hierzulande eine Verkehrsleistung von 394 Milliarden Tonnenkilometern und damit 2,7 Prozent mehr als im Vorjahr erbracht. An der gesamten Leistung des Güterverkehrs von Straße, Schiene und Binnenschiff soll der Straßengüterverkehr damit einen Anteil von 72 Prozent haben, gefolgt von der Schiene mit 16 Prozent. Für dieses Jahr erwartet der VDA demzufolge ein mit drei Prozent stärkeres Wachstum des Straßengüterverkehrs als bezüglich des Transportes via Eisenbahn oder Binnenschiff, wo von Zuwachsraten in Höhe von 2,7 Prozent bzw.

1,9 Prozent ausgegangen wird. Dieses überdurchschnittliche Wachstum des Straßengüterverkehrs werde – so die Prognose – bis zum Ende 2009 anhalten..

Marangoni stellt Ringtread-Qualität in Schottland unter Beweis

Gemeinsam mit dem schottischen Runderneuerer Alba Tyres habe Marangoni Tread gezeigt, dass es möglich sei, runderneuerte Reifen auch in Situationen einzusetzen, die extreme Belastungen mit sich bringen. Einerseits zeige sich dies daran, dass die Malcolm Group, Großbritanniens größter Nutzmaschinen-Fuhrpark, seit nicht weniger als 24 Jahren die Ringtread-Technologie einsetzt. Andererseits erhalte man somit das Zeugnis eines Kunden, der mit den Leistungen der runderneuerten Reifen aus Italien mehr als zufrieden sei, heißt es in einer Veröffentlichung des Unternehmens.

Kumho Tire hat schwaches zweites Quartal hinter sich

Analysten zufolge hat Kumho Tire im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres „enttäuschende Ergebnisse“ vorgelegt. Während allgemein ein Umsatz in Höhe von 469 Milliarden Won (384,9 Mio. Euro) erwartet wurde, meldete der koreanische Reifenhersteller lediglich einen Umsatz von 429 Milliarden Won (352,1 Mio.

Euro). Auch der erwartete operative Quartalsgewinn in Höhe von 40 Milliarden Won (32,8 Mio. Euro) konnte nicht erreicht werden, so die Deutsche Bank.

Stattdessen schloss das Unternehmen das zweite Quartal 2006 mit einem operativen Gewinn von lediglich 14 Milliarden Won (11,5 Mio. Euro) ab. Dies entspreche einem Rückgang von 45,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Der Nettogewinn beläuft sich demnach nur noch auf 300 Millionen Won (246.000 Euro), was wiederum einem Rückgang von 98,2 Prozent entspricht. Dabei leide der koreanische Reifenhersteller unter den üblichen Negativfaktoren der Branche: geringe Nachfrage in Nordamerika (macht 23 % der Kumho-Absätze aus), Abwertung des US-Dollars gegenüber dem südkoreanischen Won, Preisdruck in Nordamerika bei Ultra-High-Performance-Reifen (machen 40 % der US-Absätze aus) und natürlich die hohen Rohstoffkosten.