Einträge von Arno Borchers

ADAC TruckService: Diskussion über Sicherheitssysteme

Steigendes Güterverkehrsaufkommen, steigender Kostendruck- und dadurch steigende Unfall- und Pannenzahlen? Um dieser Frage nachzugehen hatte Werner Renz, Geschäftsführer des ADAC TruckService, im Rahmen der 61. IAA Nutzfahrzeuge 2006 in Hannover zu einer Podiumsdiskussion geladen. Thema der Expertenrunde war die „Sicherheit auf Europas Straßen“.

Auffahrunfälle kommen bei Lkw in der Summe am häufigsten vor, so die Feststellung zum Auftakt der Diskussion. Ihr stimmten die Teilnehmer zu und diskutierten Lösungsmöglichkeiten für das Problem, die sich hauptsächlich mit neuen Sicherheitssystemen wie Spurassistent oder aktive Bremshilfe befassen. Auch Björn Dosch, Ressortleiter Verkehr beim ADAC, zeigte sich den neuen Sicherheitssystemen gegenüber erwartungsvoll: „Sie können helfen, die hochgesteckten Ziele der EU zur Reduzierung der Verkehrstoten zu erreichen“, sagte Dosch.

Werner Renz, Geschäftsführer des ADAC TruckService, machte darauf aufmerksam, dass Pannen für die Sicherheit der Transporteure eine ebenso große Bedrohung darstellen wie Unfälle. „Wir müssen unseren Sicherheitsbegriff erweitern“, schlug Renz vor. „Die Ausfallkosten durch Pannen und Lieferverzug sind teilweise enorm.

Pirelli verkauft Capitalia-Beteiligung

Die Pirelli & Co. SpA will ihren 1,92-prozentigen-Anteil an der Capitalia SpA, Rom, für 6,69 Euro je Titel verkaufen. Das Aktienpaket am italienischen Finanzkonzern, der im Juli 2002 durch die Fusion mehrerer Banken entstand, werde „wie in den Bedingungen des Aktionärspaktes festgelegt“ den übrigen Paktteilnehmern angeboten werden, teilte der Reifenhersteller jetzt mit.

Die Veräußerung sei zuvor bereits in dem Verkaufsplan des Unternehmens angekündigt worden, hieß es weiter. Laut der Zeitung Corriere della Sera sei der Anteil 330 Millionen Euro wert..

Bevorzugt Renault den Konstrukteurstitel?

Fernando Alonso ist überzeugt, dass das Team lieber den Konstrukteurstitel gewinnen würde als ihn zum Weltmeister zu machen, heißt es bei Adrivo.com. Fernando Alonso hätte in Shanghai siegen können und seinen Vorsprung zu Michael Schumacher ausbauen können.

Der entscheidende Fehler passierte bei seinem ersten Boxenstopp. Dass seine neuen Intermediate-Reifen, die er aufziehen ließ, so viel Zeit kosten würden, hätte er nie gedacht. „Ich dachte, ich verliere vielleicht in der ersten Runde etwas Zeit“, sagte Alonso.

„Außerdem hatte ich 20 Sekunden Vorsprung. Wer hätte gedacht, dass ich die so schnell verliere?“ Als er dann Fisichella und Schumacher hinter sich hatte und Fisichella plötzlich an ihm vorbei ging, war Alonso klar, dass das Rennen ruiniert war. „Die waren doch sofort jene zehn Sekunden von mir weg, die das Rennen entschieden haben.

Der Boxenstopp am Ende hat nicht mehr die Bedeutung gehabt“, sagte Alonso sauer. „Ich glaube nicht, dass Massa in einer ähnlichen Situation an Schumacher vorbei gefahren wäre.“.

Auch Sibur-Russian Tyres hebt Reifenpreise an

Auch russische Reifenhersteller leiden unter den immer noch hohen Rohstoffpreisen. Wie Sibur-Russian Tyres nun mitteilt, werde man ab dem 1. Oktober im Schnitt um acht Prozent höhere Sell-out-Preise verlangen.

„Dieser Schritt ist eine notwendige Antwort auf konstant steigende Rohstoffkosten. Wir versuchen dennoch alles möglich zu machen, um den Einfluss dieser Kosten zu minimieren“, so Dmitry Sokov, COO des Reifenherstellers..

Gajah Tunggal rechnet mit geringeren Gewinnen

Der indonesische Reifenhersteller PT Gadjah Tunggal erwartet im laufenden Geschäftsjahr eine Umsatzsteigerung von zehn bis 15 Prozent, heißt es bei Asia Pulse. Im vergangenen Jahr setzte das Unternehmen 4.834 Milliarden Rupiah (414,7 Mio.

Euro) um, so dass in 2006 ein Umsatz von bis zu rund 480 Millionen Euro erwartet wird. Im ersten Quartal sei der Umsatz um sechs Prozent auf 1.230 Milliarden Rupiah gestiegen.

Unternehmensdirektorin Chatarina Widjaja machte dafür unter anderem verbesserte makroökonomische Rahmenbedingungen ab dem zweiten Quartal verantwortlich. Preise für Naturkautschuk und Öl hätten die Unternehmenskennzahlen im ersten Quartal belastet. Sie hätten sich aber ab dem zweiten Quartal „normalisiert“, so Widjaja weiter.

Dennoch sehe die Gewinnprognose für das aktuelle Geschäftsjahr eine leichte Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr vor, in dem man außerplanmäßige Einkünfte erzielen konnte. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres konnte PT Gajah Tunggal seinen Nettogewinn von 204,91 auf 215,63 Milliarden Rupiah (18,5 Mio. Euro) steigern.

Rollier hält an Prognose für OP-Marge fest

Michelin will die Juli-Prognose für die operative Gewinnmarge für das laufende Geschäftsjahr nicht verändern. Man erwarte weiterhin eine OP-Marge von acht Prozent, so Michel Rollier, Managing Partner und CEO des Reifenherstellers, gegenüber französischen Medien. Rollier betonte in dem Interview mit La Tribune, dass man zur Erreichung dieses Ziels weitere Kosten einsparen müsse, auch Personalkosten, dass dazu aber keine Entlassungen notwendig sein werden.

Schumacher gewinnt Regenrennen vor Alonso

Wie zum Qualifying herrschten auch am Renntag in China widrige Wetterbedingungen. Doch im Gegensatz zum Qualifying bot sich beim Rennen zwischen den beiden großen WM-Kontrahenten ein recht ausgeglichenes Kräfteverhältnis. Am Ende feierte Michael Schumacher nach 56 Runden auf dem 5,451 Kilometer langen Shanghai International Circuit einen ganz wichtigen Sieg, so F1Total.

com. Der Deutsche fuhr bei knapp über 20 Grad auf anfangs noch nasser Strecke, die dann gegen Rennende mehr und mehr abtrocknete, einen seiner beeindruckendsten Erfolge ein, schließlich war der Michelin bei derartigen Bedingungen an und für sich der stärkere Reifen. Schlussendlich rettete Schumacher im Ferrari zwar nur 3,1 Sekunden über die Ziellinie, doch damit übernahm er erstmals in dieser Saison – bei gleichem Punktestand – die WM-Führung.

Aus Pirelli muss jetzt Trelleborg werden

Dass Trelleborg Wheel Systems irgendwann nicht mehr über den Markennamen Pirelli verfügen würde, stand bereits 1999 bei Übernahme der Landwirtschaftsreifensparte des italienischen Herstellers fest. Ab 2010 muss Trelleborg nun ohne den renommierten Markennamen des ehemaligen Wettbewerbers auskommen, da die Lizenzvereinbarung ausläuft und nicht verlängert wird. Auf einer Veranstaltung mit rund 70 europäischen und nordamerikanischen Landwirtschafts- und Reifenjournalisten zeigten sich Vertreter von Trelleborg Wheel Systems (TWS) zuversichtlich und betont gelassen, dass der Markenübergang in den kommenden Jahren erfolgreich bewältigt werden kann.

Pirelli-Schulden steigen in 2006 deutlich an

Die Verbindlichkeiten des Pirelli-Konzerns werden bis zum Jahresende auf rund zwei Milliarden Euro von 1,57 Milliarden Euro Mitte des Jahres steigen. Dies sagte nun Chairman Marco Tronchetti Provera. Trotz der voraussichtlich steigenden Verschuldung bezeichnete er die Finanzlage sowohl von Pirelli als auch des Vehikels Olimpia, über welches sie die Telecom Italia SpA kontrolliert, als gesund.

Eine Kapitalerhöhung zur Stärkung der Bilanz plane das Unternehmen nicht, sagte der Manager, und verwies dabei auf das EBITDA von rund 700 Millionen Euro. Die Finanzlage von Pirelli sowie der hoch verschuldeten Telecom Italia waren nach dem überraschenden Ausscheiden von Tronchetti Provera als Chairman des Telekomkonzerns in den Blickpunkt der Investoren geraten. Der Kurs von Pirelli, die über Olimpia 18 Prozent an Telecom Italia hält, gab nach der Bekanntmachung um 4,2 Prozent nach, Telecom Italia büßte knapp ein Prozent ein.

Auf eine entsprechende Frage sagte Tronchetti Provera, Olimpia wolle an ihrem Anteil an Telecom Italia festhalten. Dieser habe einen Wert von mehr als sieben Milliarden Euro..