Einträge von Arno Borchers

Scherenhebebühnen von MAHA

Aus dem MAHA-Programm ragen die Scherenhebebühnen heraus, unter anderem Typ SOLO III 2.5 M als Kurzhub-Scherenhebebühne und die Typen TWIN F II 3.0 A sowie TWIN F II 3.

0 U als Doppel-Scherenhebebühnen. Für alle drei Typen gilt: Die Hubantriebe sind elektro-hydraulisch. Dazu gibt es je Scherenseite einer Bühne zwei Hydraulikzylinder mit Gleichlaufsteuerung (TWIN F mit Mengenteiler) für hohe Sicherheit.

Sie werden mit Drucköl (270 bar) aus einem separat stehenden Hydraulikaggregat (2,2 kW Leistung) versorgt, Druckluft ist nicht erforderlich. Elektrische Bauteile (TWIN F) und Kabel innerhalb der Bühne gibt es nicht: Das ist vorteilhaft, weil nicht behindernd und nicht anfällig. Die Aufnahmeplatten sind manuell stufenlos auf die jeweils erforderliche Länge ausziehbar bzw.

einschiebbar. Für die Fahrzeugaufnahme am Chassis stehen (als Option) unterschiedliche Aufnahmeklötze (Kunststoff, auflegbar auf die Aufnahmeplatten) zur Verfügung. Diese Merkmale gewährleisten hohe Funktionalität, einfache Handhabung, minimierten Wartungsaufwand und hohe Sicherheit (z.

B. Quetsch- und Scherstellensicherung durch Signalton, CE-Stopp serienmäßig).

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Pirelli baut Reifenfabrik in Togliatti

Wie Thomson Financial meldet, ist die Entscheidung für den Standort einer Pirelli-Reifenfabrik in Russland gefallen: In Togliatti, wo sich auch das Lada-Stammwerk befindet, soll eine Fabrik entstehen mit einer Kapazität von 3,0 bis 3,5 Millionen Pkw- sowie 700.000 Lkw-Reifen jährlich. Pirelli ist zu diesem Zweck ein Joint Venture mit dem russischen Unternehmen Rostekhnologhii eingegangen.

Der Jahresumsatz des Joint Ventures solle bei hundert Millionen Dollar liegen, die Anzahl der Mitarbeiter in dem Werk 1.500 betragen..

Foliatec-Polo mit Dotz-Rädern und Toyo-Reifen

Die Tuningexperten von Foliatec (Nürnberg) haben ein neues Aushängeschild: einen VW Polo 6N REVO in Orangeschwarz. Das bis ins Detail verfeinerte Showcar steht auf tiefschwarzen Dotz-Felgen vom Typ Mugello mit orangefarbenen „Felgen-Designstripes“ an ihrem äußeren Rand, die für den perfekten optischen Übergang zur Karosserie sorgen, und sportlichen 215/40-R17-Bereifung von Toyo Tires.

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Michelin-Triumph beim 24-Stunden-Rennen

Die „24 Stunden von Spa-Francorchamps“ gehören zu den traditionsreichsten Langstreckenrennen überhaupt. In diesem Jahr feierten zwei von Michelin ausgerüstete Maserati einen Doppelsieg. Hinter den Teams um Sieger Michael Bartels und Markenkollege Ramos kam ein Aston Martin auf den dritten Podiumsplatz, auch hier stellte Michelin die Bereifung.

In der Kategorie GT2 langte es allerdings für das Gespann Porsche-Michelin „nur“ zu Rang 2 hinter einem Ferrari, der ganz im Pirelli-Outlook gestaltet war. Aufgrund des wechselvollen Wetters war das Rennen permanent überlagert von der Frage, welche Trocken- oder Nassbereifung gerade opportun ist..

Conti gibt kleinere Phoenix-Sparte weiter

Vier Jahre nach dem Phoenix-Kauf hat Continental einen kleinen Geschäftbereich weiterveräußert. Die Beteiligungsfirma GermanCapital und die Bank Morgan Stanley übernehmen die auf Dachabdichtungen spezialisierte „Phoenix Dichtungstechnik“. Die 250 Mitarbeiter an den beiden Standorte Waltershausen (Thüringen) und Hamburg müssten nicht um ihre Jobs fürchten, teilten die Käufer mit.

Die Investitionen würden erhöht. Das profitable Unternehmen habe vergangenes Jahr einen Umsatz von 65 Millionen Euro erwirtschaftet, passe aber mit seiner Ausrichtung auf die Bauwirtschaft nicht zum Portfolio der Gummisparte ContiTech, zitiert Reuters deren Chef Gerhard Lerch. Zum Kaufpreis machte er keine Angaben.

Spannung pur in der Rallye-WM

Nach seinem Sieg bei der Rallye Finnland ist Citroën-Pilot und Altmeister Sebastién Loeb bis auf einen Punkt in der Gesamtwertung an den Werkspiloten des Ford RS Mikko Hirvonen herangerückt, der bei seinem Heimrennen nur um neun Sekunden geschlagen wurde. In der Markenwertung ist der Abstand zwischen Ford und Citroën mit drei Punkten fast genauso eng. Packende Zweikämpfe also bei den Fahrern wie bei den Teams, Pirelli ist als Exklusivausrüster der Rallyereifen ohnehin schon jetzt der Sieger.

Joe Copeland übernimmt Lkw-Reifengeschäft Goodyear Nordamerika

Zum Nachfolger von Stephen McClellan (42), der die Führung des Goodyear-Pkw-Reifengeschäftes in Nordamerika übernommen hat, wurde Joe Copeland (47) als Vice President Commercial Tire Systems ernannt. Copeland, der dem Unternehmen seit dem Jahr 2000 angehört und zuvor unter anderem bei Ford gearbeitet hatte, hat zuletzt das OTR-Geschäft verantwortet und im Laufe seiner Goodyear-Karriere unter anderem auch die Positionen eines CEO von South Pacific Tire (Australien), eines Präsidenten der Chemiesparte und als Senior Vice President für „Geschäftsentwicklung, Strategie und Restrukturierung“ inne gehabt..

ATU auf Schleuderkurs – Drastischer Stellenabbau

Die hoch verschuldete Autoservicekette ATU macht ihren Anteilseignern derzeit keine Freude. Der seit 1. April 2008 am Steuer sitzende neue Geschäftsführer Dr.

Michael Kern räumte in einem Interview in der FAZ-Sonntagsausgabe den Abbau von 600 Arbeitsplätzen und insgesamt weiteren nennenswerten Restrukturierungsbedarf ein. ATU wurde vor einigen Monaten von den Anteilseignern KKR und Doughty Hanson durch „frische“ 150 Millionen Euro vorerst in die Spur zurück gebracht..

Goodyear tauscht Spitzenmanager in Nordamerika aus

Lawrence (“Larry”) Mason, bisher President der umsatzstarken Division Pkw/Leicht Lkw-Reifen für Nordamerika, wird Goodyear verlassen. Ihn ersetzt Stephen McClellan (42), bisher Vice President Lkw-Reifen für Nordamerika. McClellan ist seit 20 Jahren für Goodyear tätig.

Das Unternehmen hatte gestern für den Gesamtkonzern recht ordentliche Quartalszahlen melden können, allerdings leidet das Nordamerika-Geschäft nun schon seit Jahren. Angesichts der allgemein schwierigen Marktbedingungen in Nordamerika, unterstrichen durch Rekordverluste der Automobilhersteller Ford und General Motors, ist eine signifikante Verbesserung derzeit ohnehin nicht zu erwarten. Über die Gründe des Wechsels kann somit nur spekuliert werden.

In einem Goodyear-Statement heißt es, Mason habe angekündigt, das Unternehmen zu verlassen. Mason war Ende 2003 in die Dienste der Goodyear getreten. Er war zuvor Manager des North American Foodservice sowie 19 Jahre in Diensten von Procter & Gamble.