Einträge von Andrea Löck

,

Änderung im F1-Reifenreglement?

Wie der Motorsportpresse zu entnehmen ist, hat Pirelli einen Vorstoß in Sachen einer Änderung des Formel-1-Reifenreglements unternommen. Der italienische Reifenhersteller sorgt sich demnach, dass derzeit Fahrer, die es bei der Qualifikation in die dritte Runde geschafft haben und dort dann aber keine Zeit mehr fahren, wählen dürften, mit welchen Reifen sie ins Rennen gehen. Demgegenüber müssen Piloten, die bei der dritten Qualifikationsrunde eine Zeit abliefern, auf den Reifen starten, mit denen sie zuletzt gefahren sind.

“Das würde bedeuten, dass man einen Satz Reifen spart und besser ins Rennen starten kann”, befürchtet Pirelli-Motorsportdirektor Paul Hembery einem Autosport-Bericht zufolge. Deshalb habe er den Vorschlag unterbreitet, dass in Fällen, in denen ein Fahrer – aus welchen Gründen auch immer – bei der dritten Qualifying-Runde keine Zeit mehr zustande bringt, auf den Reifen der zweiten Qualifying-Runde ins Rennen gestartet werden muss. Wie es weiter heißt, habe die Initiative gute Aussichten auf eine tatsächliche Umsetzung in der Serie.

,

Nachwuchsrennfahrer zu Gast bei Bilstein-/Eibach-Fahrwerksseminar

Als Förderkandidaten der Deutsche Post Speed Academy haben die Jungrennfahrer Jan-Hendrik Ubben, Christopher Mies, Mario Farnbacher, Heiko Hammel, Pascal Wehrlein, Max Sandritter und Niklas Brinkmann jüngst ein Fahrwerksseminar bei Eibach und Bilstein, das beide Unternehmen als Partner organisiert hatten. Martin Flick und Rainer Popiol von Bilstein sowie Stephan Stöcker aus dem Hause Eibach erörterten Entwicklung, Funktionsweise und Aufbau von Stoßdämpfern und Fahrwerksfedern bzw. öffneten die sonst verschlossenen Türen zu Testlaboren, Entwicklungsabteilungen und Produktion, um den Nachwuchsrennfahrern das passende theoretische Rüstzeug diesbezüglich zu vermitteln.

“Tzunamee” für den Audi A1

Die Senner Tuning AG (Ingelheim) verhilft dem Audi A1 mit einer Leistungssteigerung und einer neuen Optik auf die Sprünge. Den agilen Auftritt unterstreichen Barracuda-Leichtmetallfelgen des Typs “Tzunamee” in Racing/White. Die markanten Leichtmetallfelgen kommen in 9×19 Zoll mit Reifen im Format 225/35 zum Einsatz.

Formel 1 mit Pirelli-Reifen wie zu Bridgestone-Zeiten

“Kein Ausfall, keine Safety-Car-Phase, kein Crash. Beide Reifentypen waren relativ unkritisch.” Über einen Rückfall in die “Vor-Pirelli-Ära” klagt “auto motor und sport” und erinnert damit an die Formel-1-Saison 2010, in der noch Bridgestone-Reifen montiert waren und in der die meisten Rennen eines einte: Sie waren ziemliche Langweiler! Der “Grand Prix von Europa” gestern in Valencia, den erneut Sebastian Vettel gewann, verlief in diesem Sinne auch höchst unspektakulär: Fast alle Fahrer und die auf den Spitzenplätzen ohnehin hatten sich für identische 3-Stopp-Strategien entschieden, begannen jeweils mit den weicheren und an den gelben P-Zero-Schriftzügen zu erkennenden Reifentypen, um erst zum letzten Stint pflichtgemäß auf die härteren, an den weißen Lettern zu erkennenden Medium-Reifen zu wechseln.

Lediglich einige Hinterbänkler hatten gepokert, am besten noch Sergio Perez, der mit seiner 1-Stopp-Strategie – gestartet mit Medium, nach knapp der Hälfte des Rennens umgesattelt auf Soft – als 11. nur knapp ein WM-Pünktchen mit seinem Sauber-Boliden verpasste. dv.

Continental steht mit „Projekt 24-Stunden-Rennen“ in alter Tradition

Wenn man zurückblickt auf die jüngste Vergangenheit, dann hat Continental insbesondere das Themengebiet “Sicherheit und Reifen” für sich als Kommunikationsebene aufgebaut und intensiv genutzt. Die Plattform, über die entsprechende Kommunikation in der Regel transportiert wurde, war Fußball, insbesondere die Fußball-WMs. Nach über einem Jahrzehnt ist der Hannoveraner Reifenhersteller jetzt wieder im Spitzenmotorsport aktiv und hatte beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring ein eigenes Team in Kooperation mit dem Fahrzeughersteller Artega (Paderborn) am Start.

Das Ergebnis – ein 70. Platz im stark besetzten Feld – kann sich sehen lassen, ist er doch auf den straßenzugelassenen ContiForceContact-Reifen erzielt worden. Was ändert sich aber grundsätzlich durch dieses neue Engagement der Continental in Sachen Motorsport?

.

Falken am Start des 24-Stunden-Rennens

Für die Marke Falken und die Vertriebsorganisation Falken Tyre Europe war das Rennwochenende beim 24-Stunden-Rennen ein ganz besonders wichtiges. Seit Jahren schon ist der japanische Reifenhersteller im Motorsport besonders aktiv und hat Langstreckenrennen wie auch den Driftsport für sich besetzt. In diesem Jahr nutzte die Organisation um Geschäftsführer Isamu Ishida um Vertriebsdirektor Deutschland Markus Bögner das Rennen nicht nur, um über 220 Gäste aus ganz Europa am Ring zu empfangen.

Gleichzeitig wurde im Beisein von Tetsuji Mino, Chairman von Sumitomo Rubber Industries Ltd., Japan, ein neuer SUV-Reifen für höchste Ansprüche vorgestellt: der “Azenis FK453CC” soll im kommenden Sommer in zunächst 16 Größen zwischen 17 und 20 Zoll eingeführt werden.

Über 200 Fahrzeuge gingen an den Start zum 24-Stunden-Rennen am Nürburgring

.

Conti-Rating angehoben

Laut Veröffentlichungen verschiedener Medien hat die Ratingagentur Fitch bei einem als stabil bezeichneten Ausblick das Langzeitrating für Continental von “B+” auf “BB-” angehoben und das Kurzzeitrating mit “B” bestätigt. Damit honoriere man die erfolgreiche Refinanzierung des Automobilzulieferers, heißt es zu Begründung. In diesem Zusammenhang habe jedoch auch die deutliche Verbesserung des operativen Geschäftes im abgelaufenen Jahr 2010 bzw.

,

Marktstart für Michelins „Energy XM2“ in Malaysia

Nachdem Michelin erst kürzlich den “Energy XM2” vorgestellt hat, der sich durch eine besondere Robustheit auszeichnen soll und für Märkte in Schwellenländern gedacht ist, erfolgt nun offenbar der Marktstart in Malaysia, wo er den 2004 eingeführten “Energy XM1” ablöst. Das berichten zumindest Medien des Landes unter Verweis darauf, dass der Neue seinen Vorgänger in Sachen Laufleistung um nicht weniger als 20 Prozent über- und in Bezug auf den Rollwiderstand gleichzeitig um acht Prozent unterbiete, ohne dabei Einbußen bei der Fahrsicherheit hinnehmen zu müssen. Gedacht ist der in 22 Dimensionen von 14 bis 16 Zoll angebotene Reifen demnach für Fahrzeuge der Kompakt- bzw.

unteren Mittelklasse, wie in diesem Zusammenhang Aussagen von Michelin-Malaysia-Geschäftsführer Yves Pouliquen wiedergegeben werden. Laut seinen Worten gehören etwa 80 Prozent aller Autos in Malaysia zu dieser Kategorie. “Wir sind zuversichtlich, einen Marktanteil im gut zweistelligen Prozentbereich zu erreichen und im Markt unsere Position als eine der drei gefragtesten Marken in Malaysia weiter zu stärken”, knüpft er als Erwartung an die Markteinführung des “Energy XM2”.

,

Nachfrage nach Naturkautschuk wächst weiter

Wie RubberWorld unter Berufung auf Schätzungen der Association of Natural Rubber Producing Countries (ANRPC) meldet, ist die weltweite Produktion von Naturkautschuk in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres gegenüber demselben Zeitraum 2010 um 7,1 Prozent gewachsen. Die in dieser Zeit von den neun führenden Kautschuk produzierenden Ländern gelieferte Menge wird mit zusammen rund 3,6 Millionen Tonnen beziffert, wohingegen es von Januar bis einschließlich Mai vergangenen Jahres 3,4 Millionen Tonnen gewesen sein sollen. Für das Gesamtjahr rechnet die ANRPC dem Bericht zufolge damit, dass mit knapp 10,1 Millionen Tonnen Naturkautschuk etwa 6,2 Prozent mehr als die 2010 annähernd 9,5 Millionen Tonnen dieses Materials geliefert werden, das unter anderem auch bei der Reifenherstellung Verwendung findet.