Einträge von Andrea Löck

Urteile im Verfahren um Kautschukkartell

Am 29. November 2006 hatte die EU-Kommission Geldbußen in Höhe von insgesamt 519 Mio. Euro gegen 13 Unternehmen wegen Beteiligung an einem Kartell auf dem Markt für Butadienkautschuk und Emulsionsstyrol-Butadienkautschuk (synthetische Kautschuke, die vor allem in der Reifenproduktion verwendet werden) während unterschiedlicher Zeiträume zwischen dem 20.

Mai 1996 und dem 28. November 2002 verhängt. Jetzt hat das zuständige Luxembourger EU-Gericht die Strafe für den hauptbeschuldigten italienischen Konzern ENI von 272,25 Millionen auf 181,5 Millionen Euro gesenkt und die Geldbußen gegen zwei weitere Unternehmen – Unipetrol bzw.

deren Tochtergesellschaft Kau?uk und Trade-Stomil – aufgehoben, weil bei diesen die Beweislage nicht ausreichend gewesen sei. Die ebenfalls gegen die Strafe von 2006 angehenden Unternehmen Shell (160,88 Mio. Euro) und drei Gesellschaften der Dow Chemical (insgesamt 172,21 Mio.

Aston Martin V12 Zagato auf 19 Zoll

Der Aston Martin V12 Zagato geht als Straßenversion in Serie. Der straßenlegale Rennwagen ist auf 150 Exemplare limitiert und soll ab der zweiten Jahreshälfte 2012 ausgeliefert werden. Für den Kontakt zum Asphalt sorgen in Leichtbauweise hergestellte 19-Zoll-Felgen, welche die Briten vorne mit Reifen im Format 255/35 bestückten und hinten in der Dimension 295/30.

Continental-IAM-Trainingscenter: Neues Seminarprogramm für ATE und VDO

Damit eine Kfz-Werkstatt erfolgreich ist, bedarf es Mitarbeiter, die über ein fundiertes Fachwissen verfügen. Denn nur wer auf dem aktuellen Stand der Technik ist, effiziente Fehlerdiagnosen durchführen und diese auch umsetzen kann, trägt zum Erfolg der Werkstatt bei. Mit einem neuen Schulungsprogramm rund um die Produktmarken ATE und VDO will das IAM-Trainingscenter (IAM: Independent Aftermarket) von Continental die entsprechende Basis bieten.

Das Programm reicht dabei von den “Klassikern” wie “Service und Diagnose moderner Bremssysteme” bis hin zu Veranstaltungen über neue Technologien wie beispielsweise “Diagnose in Komfort- und Datenbussystemen” oder “Hochvolttechnik”, also die Arbeit am Hybridfahrzeug. Außerdem werden weitere Themen aus dem Konzern wie beispielsweise rund um Reifen oder Produkte von ContiTech geschult.

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Ende der Insolvenz bei BBS rückt näher

Der insolvente Felgenhersteller BBS werde demnächst wohl verkauft, schreibt die Badische Zeitung unter Berufung auf den Insolvenzverwalter Thomas Oberle. Man stehe mit mehreren Interessenten in Verhandlungen. Wie der NEUE REIFENZEITUNG bekannt, haben sich auch ausländische Interessenten bei BBS umgesehen, ob sie ein Angebot eingereicht haben, ist indes nicht bekannt.

“Wir biegen bei den Verhandlungen in die Zielgerade ein”, wird Oberle weiter zitiert. Muss er wohl auch: Denn die mit Automobilherstellern getroffene Fortführungsvereinbarung läuft im August aus. Bei BBS sind derzeit rund 450 Mitarbeiter beschäftigt, angesichts der aktuell starken Nachfrage aus der Erstausrüstung ist jedenfalls wohl auch von einer guten Auslastung derzeit auszugehen.

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Kfz-Betriebe verbuchen höhere Service- und Teileumsätze

Knapp 70 Prozent der Inhaber von fabrikatsgebundenen und freien Kfz-Betrieben beurteilen ihre wirtschaftliche Situation mit “gut”. Das hat eine Umfrage der Zeitschrift Kfz-Betrieb ergeben. Als ein Grund für die gute Stimmung der Befragten wird die positive Entwicklung ihrer Umsätze genannt: Besonders zufrieden sind die Unternehmen demnach mit ihrem Werkstattgeschäft sowie dem Verkauf von Ersatzteilen und Zubehörartikeln.

Denn hier soll gut jeder zweite höhere Erlöse als im Vorjahr erzielt haben, während lediglich sieben Prozent von niedrigeren Serviceumsätzen berichteten. Mit Blick auf den Juli hätten die Umfrageteilnehmer vor dem Hintergrund der Sommerferien in vielen Bundesländern aber eher zurückhaltende Prognosen abgegeben: Etwa ein Drittel von ihnen erwarte höhere Werkstatterlöse als im Vorjahresmonat, 55 Prozent rechneten mit gleichbleibenden und zwölf Prozent mit sinkenden Serviceumsätzen, heißt es. “Die Erholung der Gesamtwirtschaft hält an und die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist gut.

Daher wird sich das Werkstatt- und Teilegeschäft bis zum Ende dieses Jahres mit tendenziell leicht wachsender Nachfrage stabilisieren”, glaubt Robert Rademacher, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes e.V. (ZDK), dessen offizielles Organ der Kfz-Betrieb ist.

Formel-1-Onlinegewinnspiel „Heritage“ von Bridgestone gestartet

Mit “Heritage” hat Bridgestone ein europaweites Onlinegewinnspiel zum Thema Formel 1 gestartet. Daran teilnehmen können User aus England, Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien und Polen über www.bridgestone-f1heritagecontest.

eu/en: Bei dem kostenlosen Gewinnspiel geht es um die Beantwortung einer Formel-1-bezogenen Frage – wer dabei Unterstützung benötigt, dem legt der Reifenhersteller die Site unter www.bridgestonemotorsport.com ans Herz.

Jeder Teilnehmer mit der richtigen Antwort darauf, wann die seit diesem Jahr von Pirelli als Formel-1-Ausrüster abgelösten Japaner ihre erste volle Saison in der Rennserie absolvierten, hat die Gelegenheit, eines von 100 Formel-1-“Heritage”-Postern (60 x 80 cm) zu gewinnen. Bei den Postern handelt es sich um sechs unterschiedliche Illustrationen, die auf Leinwand gedruckt und gerahmt sind. Die limitierten Leinwanddrucke/Abbildungen stehen auf der Webseite zur Ansicht bereit und sollen den Geist und die Spannung wiedergeben, die in den weltweit besten Motorsportarenen herrschen.

Da die 100 Gewinner pro Teilnehmerland bei einer automatisierten Ziehung am 6. August 2011 nach dem Zufallsprinzip ermittelt werden, wird als Teilnahmeschluss für das Gewinnspiel der 5. August genannt.

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Auch aus US-Ersatzmarkt Lieferengpässe bei Reifen berichtet

Nicht nur der US-Fahrzeugindustrie scheinen mögliche Lieferengpässe bei Reifen Kopfzerbrechen zu bereiten, offenbar bleibt das nordamerikanische Ersatzgeschäft ebenfalls nicht davon verschont. Jedenfalls lässt USA Today in einem entsprechenden Bericht Reifenhändler zu Wort kommen, die nicht alle ihre Bestellmengen von der Reifenindustrie letztendlich dann auch geliefert bekommen. Von teilweise lang anhaltenden Rückständen ist da die Rede, und bei einigen weniger gängigen Größen habe so mancher Hersteller inzwischen bereits eingestehen müssen, diese bis auf Weiteres gar nicht mehr (nach-)liefern zu können.

Allerdings zeichne sich eine leichte Entspannung der Lage ab, heißt es weiter. Begründet wird dies einerseits mit dem Bemühen der Reifenhersteller, nach der im Zuge der Krise 2008/2009 heruntergefahrenen Produktionskapazitäten diese nun wieder aufzustocken. Anderseits wird in diesem Zusammenhang auf die Prognose der Rubber Manufacturers Association (RMA) verwiesen, die nach einem 9,7-prozentigen Wachstum der Reifennachfrage 2010 auf insgesamt 285 Millionen Stück für dieses Jahr lediglich mit einem moderaten Zuwachs um drei Prozent auf 293 Millionen Einheiten rechnet.

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Yokohama gratuliert den „Besten Räder&Reifen-Autohäusern“

Nachdem die Zeitschrift Autohaus jüngst die Gewinner des Wettbewerbes um das “Beste Räder&Reifen-Autohaus” Deutschlands bekannt gegeben hat, lässt es sich Yokohama nicht nehmen, allen Teilnehmern zu gratulieren. Sie hätten durch die Bank mit äußerst hochwertigen Bewerbungen geglänzt, sagt das Unternehmen, das den Wettbewerb des Blattes zudem auch mit unterstützt hatte. Als Reifenhersteller mit hoher Service- und Qualitätsorientierung sei man – sagt Yokohama – sofort mit im Boot gewesen, als die Fachmagazine Autohaus und ServiceProfi diesen Wettbewerb initiierten.

Zusätzliche Arbeitsplätze bei Michelin in Dundee immer wahrscheinlicher

Am britischen/schottischen Michelin-Standort Dundee könnten nun offenbar tatsächlich bald die schon im Februar angekündigten 140 neuen Arbeitsplätze entstehen. Das meldet zumindest The Courier, nachdem Jean-Dominique Senard, Managing Partner des Michelin-Konzerns, jüngst bei einem Besuch vor Ort gesagt haben soll, er sei “zuversichtlich” was das Thema Neueinstellungen betreffe. “Es ist klar, dass wir einige Entscheidungen zu treffen haben und an die Zukunft denken müssen.

Ich kann aber sagen, dass ich mit Blick auf das, was in diesem Werk passieren kann, extrem optimistisch bin”, wird er darüber hinaus in dem entsprechenden Bericht zitiert. Derzeit beschäftigt das Werk, das durch ein Millioneninvestment modernisiert bzw. ausgebaut werden soll, 750 Mitarbeiter.