Einträge von Andrea Löck

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Wer profitiert am meisten von der Einführung des EU-Reifenlabels?

Seit der Reifen-Messe in Essen Anfang Juni steht fest: Nicht nur etablierte Premiumhersteller können Reifen bauen, die nach den Vorgaben der EU-Reifenkennzeichnungsverordnung zu den besten Produkten am Markt gehören. Auch Hersteller aus Fernost können dies. Folglich drängt sich die Frage auf: Wer wird am Ende von der Einführung des EU-Reifenlabels am meisten profitieren.

Die Leser der NEUE REIFENZEITUNG und Nutzer der dazugehörigen Nachrichtenplattform Reifenpresse.de haben dazu eine klare Meinung: Am meisten profitieren werden am Ende doch die günstigen Importmarken. 65,4 Prozent der weit über 1.

000 Stimmen, die im Rahmen der jüngsten “Frage des Monats” auf Reifenpresse.de abgegeben wurden, waren dieser Ansicht. Die verbleibenden 34,6 Prozent der Abstimmenden fanden nicht, dass dies so eintreten werden.

Interessant zu sehen sind werde auch, so fand einer der Internetnutzer, wie sich das Verhältnis von Premium- zu Importmarken in Zukunft definieren ließe. “Es wird nun der breiten Öffentlichkeit klar werden, dass die Unterschiede zwischen Premium- und Importmarken vor allem in der Vermarktung (Bekanntheitsgrad) liegen. Etwas, das Insidern in Anbetracht der Tatsache, dass heute fast alle Hersteller Zugang zu Hochleistungsmaterialen (Lanxess, Evonik) haben, schon lange klar ist.

Kumho bei den Formel-3-Masters in Zandvoort – Fahrer „sehr glücklich“

Kumho zieht ein positives Fazit des Zandvoort-Rennwochenendes. Beim prestigeträchtige “RTL GP Masters of Formula 3”, das vom koreanischen Reifenhersteller exklusiv mit Reifen ausgestattet wird, sei den 26.500 Zuschauern an der Strecke wieder einmal eine große Show geboten worden.

Sämtliche Teams der Formel-3-Masters gingen dabei mit Kumho-Ecsta-S700-Reifen in den Größen 200/550 R13 (Vorderachse) und 240/570 R13 (Hinterachse) an den Start im Circuit Park Zandvoort. Die Reifen werden speziell für das internationale Formel-3-Rennen gebaut, die als inoffizielle Formel-3-Europameisterschaft gilt. “Ich bin zum ersten Mal in Zandvoort und mit Kumho-Reifen gefahren.

Ich bin mit meinem zweiten Platz sehr glücklich”, lobte der Zweitplatzierte Raffaele Marciello die Reifen nach dem Rennen. Gewonnen hat der Spanier Daniel Juncadella. ab

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Fußballsponsoring: Europa League drei Jahre mit Hankook als Partner

Schon vor einigen Wochen hatte das Handelsblatt berichtet, Hankook plane, sein Sponsoringengagement rund um den Fußballsport auszuweiten. Wurden in diesem Zusammenhang die Champions League und die Europa League als potenzielle Betätigungsfelder ins Spiel gebracht, so hat der koreanische Reifenhersteller nun auch offiziell bestätigt, in Sachen letzterer Serie eine Partnerschaft mit dem europäischen Fußballdachverband UEFA (Union des Associations Européennes de Football) eingegangen zu sein. Sie läuft demnach zunächst über drei Jahre und betrifft die Spielzeiten 2012/2013 bis 2014/2015.

Für Hankook Tyres markiert dies einen “weiteren Meilenstein in der Marketingstrategie des Unternehmens in Europa”, heißt es. Ziel sei der nachhaltige Ausbau der Markenbekanntheit in Europa, eine der Hauptumsatzregionen der Koreaner. Sie hoffen, von der Markenpräsenz bei den Spielen der Europa League – so beispielsweise durch Bandenwerbung in den Stadien und den Rückwänden, die bei Spielerinterviews sowie während den offiziellen UEFA-Pressekonferenzen zu sehen sein werden – entsprechend zu profitieren.

ISO-50001-Zertifizierung für die deutschen Michelin-Standorte

Die deutschen Michelin-Standorte (Karlsruhe, Bamberg, Bad Kreuznach und Homburg) sind jetzt gemäß ISO 50001 zertifiziert, womit der Konzern eine über die Norm ISO 14001 hinausgehende kontinuierliche Verbesserung der Energieeffizienz und die systematische Verbesserung der Energieflüsse verbindet. Nach einer Überprüfung der Energiemanagementsysteme und -prozesse hat die Berliner GUT Certifizierungsgesellschaft für Managementsysteme mbH (“GUTcert”) dies offiziell bestätigt. Laut Dieter Freitag, Direktor Michelin Deutschland, Österreich und Schweiz, zeige dies “ganz klar, dass wir unsere Werte wie Achtung vor der Umwelt auch täglich und konsequent mit Leben füllen”.

Benefizfußballspiel zugunsten von Kindern mit Kumho-Unterstützung

In der Frankfurter Commerzbank Arena wird am morgigen Mittwoch um 19:30 Uhr – das Rahmenprogramm beginnt schon um 18:00 Uhr – zum fünften Mal das Benefizfußballspiel “Nazionale Piloti vs. biggAllstars” zugunsten von Kindern in Not angepfiffen. Bei dieser Veranstaltung engagieren sich aktive und ehemalige Formel-1-Piloten sowie weitere Motorsportler aus internationalen Rennserien: Unter anderem sind Sebastian Vettel oder Michael Schumacher sowie auch Felipe Massa, Maro Engel, Nico Rosberg oder Vitaly Petrov mit dabei und treten gegen die “biggAllstars” an.

Dahinter verbirgt sich ein Team aus Prominenten der Bereiche TV, Film, Kultur, Musik, Wirtschaft und Sport, das seit nunmehr vier Jahren für den guten Zweck gegen den Ball tritt: Neben Alexander Duszat alias Elton oder Guido Cantz spielen auch Joey Kelly, Axel Stein, Arthur Abraham, Peyman Amin und viele mehr gegen die Motorsportler. Alle erspielten Einnahmen sollen verschiedenen Stiftungen zur Unterstützung hilfsbedürftiger Kinder zugutekommen – dieses Mal gehen die Gelder an das Schwanennest Hanau, in dem 13 junge Leute mit Behinderung betreut werden, sowie an die KiO-Kinderhilfe Organtransplantation, eine Initiative der “Sportler für Organspende”, die Kinder und Eltern vor und nach der Transplantation eines lebensnotwendigen Organs unterstützt. Kumho Tyres unterstützt diese Projekte mit der Buchung einer Bande beim sogenannten “Kick für Kinder”, über den mehr unter der Internetadresse www.

kickfuerkinder.de in Erfahrung gebracht werden kann. cm 

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Michelin wird Verstoß gegen OECD-Leitsätze zur Last gelegt

Französische und indische Nichtregierungsorganisationen haben sich bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) über Micheln beschwert. Danach habe der französische Reifenhersteller mit dem derzeit in Indien stattfindenden Fabrikneubau gegen die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen verstoßen. Im Detail: Michelin hatte im November 2009 vom indischen Bundesstaat Tamil Nadu Land für die Errichtung der Lkw-Reifenfabrik gekauft und entsprechend mit den Bauarbeiten begonnen.

Die Behörden vor Ort hätten sich beim Verkauf der Flächen allerdings nicht mit den dort wohnenden Einwohnern abgestimmt, deren Lebensgrundlagen den NGOs zufolge jetzt beeinträchtigt seien. Von einem Weltkonzern wie Michelin hätte man entsprechendes Fingerspitzengefühl erwarten dürfen, so die NGOs in einer Mitteilung, dass man nicht von offensichtlichen Fehlern der indischen Regierung oder lokaler Behörden profitiere. Man habe Michelin mehrmals auf die Situation hingewiesen und um den Aufschub der Bauarbeiten gebeten.

Geschäftsjahr 2011/2012 ein erfolgreiches für die Cormeta AG

Das Geschäftsjahr 2011/2012, das am 30. April dieses Jahres endete, war eigenen Aussagen zufolge ein erfolgreiches für die Cormeta AG. Für den Berichtszeitraum spricht das Unternehmen aus Ettlingen von einem 14-prozentigen Umsatzplus auf nunmehr 15,5 Millionen Euro.

Zwar hatte die Bilanz des SAP-Partners, zu dessen Portfolio mit “Tradesprint” auch eine Branchensoftwarelösung für den technischen (Groß-)Handel und Reifenhandel gehört, im Geschäftsjahr zuvor insgesamt noch 18,3 Millionen Euro ausgewiesen, doch im September 2011 wurde der ehemalige Geschäftsbereiche “IS-U” als Schwesterunternehmen ausgegründet. “Auch im zurückliegenden Geschäftsjahr haben wir wieder ordentlich zugelegt. Nimmt man den durch den Wegfall des Geschäftsbereichs ‚IS-U’ bereinigten Umsatz, liegt der Zuwachs bei fast zwei Millionen Euro”, erklärt Cormeta-Vorstand Holger Behrens.

Dies bedeute, dass man die Ausgliederung “wie erwartet gut verkraftet” habe und der Expansionskurs des IT-Dienstleisters, der an seinem Stammsitz sowie in seinen Niederlassungen in Berlin, Düsseldorf und Hamburg zurzeit alles in allem rund 90 Mitarbeiter beschäftigt, weiter anhalte. Dies wird zurückführt unter anderem nicht zuletzt auch auf zahlreiche neue Funktionen in “Tradesprint”, wobei in diesem Zusammenhang Dinge wie beispielsweise eine voll automatisierte Retourenabwicklung, variable Konditionsfindung oder die Integration des EU-Reifenlabelings in die Software genannt werden. cm

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Juniormanager-/Reifenfachverkäuferlehrgänge erfolgreich abgeschlossen

Der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV) hat zwar schon die Termine für seine Weiterbildungslehrgänge 2013 bekannt gegeben, doch natürlich finden auch dieses Jahr entsprechende Kurse statt, von denen zwei gerade erst abgeschlossen worden sind: Insgesamt 35 Teilnehmer legten im Anschluss an die Lernphase des jüngsten Juniormanagerlehrgangs (11.

bis 30. Juni) bzw. des Reifenfachverkäuferlehrgangs (18.

bis 23. Juni) ihre Prüfung mit Erfolg ab. Gute Leistungen lieferten zwar alle ab, doch besonders hervorzuheben sind diejenigen von Hendrik Lehnert (Reifen Gundlach), der beim Reifenfachverkäuferlehrgang einen Notendurchschnitt von 1,3 erzielte, sowie von Benjamin Raab (Pneumobil) als lehrgangsbester Juniormanager mit der Note 1,1.

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Labelintegration in FullSystems „Reifen“ aus Anwendersicht gelungen

Wie das Mannheimer Unternehmen selbst mitteilt, erhält die FullSystem Software GmbH seitens der Anwender ihrer “Reifen” genannten Branchenlösung positive Rückmeldungen hinsichtlich der Integration des Reifenlabelings in die Software. “FullSystem hat in Zusammenarbeit mit Kunden die Integration der Labeldaten genutzt, um den Anwender im Tagesgeschäft mit einem Mehrwert an Information und neuen Möglichkeiten der Beratung auszustatten. Neben der reinen Pflichtintegration der Labeldaten in die vollautomatische KB-Pflege, stehen den Kunden der Branchenlösung neue Suchfunktionen zur Verfügung um die neuen Labeldaten gezielt in der Kundenberatung zu nutzen”, sagt der Anbieter.

Continental spart über 120 Millionen Euro durch Mitarbeiter-Ideen

Continental-Beschäftigte aus weltweit 126 Standorten haben im Jahr 2011 mit rund 310.000 umgesetzten Ideen zu mehr Effizienz und Wirtschaftlichkeit des internationalen Automobilzulieferers beigetragen. “Sie haben dabei umgerechnet Einsparungen von mehr als 120 Millionen Euro ermöglicht”, heißt es dazu in einer Mitteilung.

Gut 83 Prozent davon erbrachten die internationalen Standorte. “Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der eingereichten Ideen um knapp drei Prozent angestiegen, die Nettoeinsparungen stiegen weltweit sogar um 22 Prozent”, erklärt Elke Strathmann, Personalvorstand der Continental AG, und fügt hinzu: “Insbesondere die gelebte Führungs- und Wertekultur im Unternehmen ist ein Erfolgsfaktor und zeigt die starke Verbundenheit der Mitarbeiter mit dem Unternehmen und ihr Engagement im Ideenmanagement.”

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