Einträge von Andrea Löck

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Öl aus Sojabohnen für die Reifenproduktion

Die Goodyear Tire & Rubber Company arbeitet daran, den Anteil auf Erdöl basierender Materialien in Reifen zu verringern. Unter anderem prüft man, ob aus Sojabohnen gewonnene Öle als Alternative zu solchen auf Erdölbasis in Reifen verwendet werden können. Entsprechende Untersuchungen im US-amerikanischen “Innovation Center” des Konzerns in Akron werden jedenfalls als vielversprechend bezeichnet, soll mit dem Einsatz von Öl aus Sojabohnen unter anderem doch sogar eine bis zu zehn Prozent höhere Laufleistung der Reifen möglich sein.

Vorgerechnet wird zudem, dass Goodyear seinen Bedarf an Ölen auf Rohölbasis um bis zu sieben Millionen Gallonen (fast 32 Millionen Liter) reduzieren könnte. Zudem hätten Versuche im Reifenwerk Lawton (Oklahoma/USA) gezeigt, dass sich sojaölhaltige Compounds besser mischen lassen als konventionelle. Eine verbesserte Anbindung an Silica wurde demnach ebenfalls festgestellt.

Fußball-Camp für sozial benachteiligte Kinder von Stiebling gesponsert

Unlängst fand in Herne ein dreitätiges Fußball-Camp für 60 Jungen und Mädchen aus sozial benachteiligten Familien im Alter zwischen acht und 14 Jahren statt. Dass dieses stattfinden konnte, ist Reifen Stiebling, der örtlichen Sparkasse sowie einer Fachstelle für Suchtprävention und Gesundheitsförderung zu verdanken, die als Sponsoren für die finanzielle Basis der Veranstaltung sorgten. Die Teilnahme an dem Camp war für die Kinder selbst nämlich kostenlos, und der ortsansässige Reifenfachhändler hatte Trikots und Bälle spendiert.

“Wir sind uns unserer Verantwortung für die Stadt und vor allem für die Kinder, die in ihr leben, immer bewusst. Und der Sport ist und bleibt das beste Medium, um Kinder ans Laufen zu bekommen”, erklärt Geschäftsführer Christian Stiebling das Engagement des Unternehmens. Als Betreuer fungierten in dem Camp Exprofis mit Trainerlizenz wie Lothar Woelk (Rekordspieler des VfL Bochum), Jörg Lipinski und Karl-Heinz Timmler (RW Essen) oder Hannes Oehler (Fußballschule von Eintracht Frankfurt) – allesamt ehrenamtlich.

Der gemeinnützige Verein “Herne hilft” war Veranstalter des Ganzen. “Sobald es um Kinder geht, helfen alle gerne. Daher müssen wir dieses Camp im nächsten Jahr unbedingt wiederholen”, sagt dessen Vorsitzender Norbert Slaski.

“Da sind wir gerne wieder dabei. Vor allem, weil es hier um Kinder geht, die in den Ferien nicht wegfahren können”, sichert Christian Stiebling, dessen Unternehmen in Herne auch Mannschaften in der Basketball- und Tischtennisbundesliga sponsert, schon heute zu. cm 

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Zweites chinesisches Sumitomo-Reifenwerk geht ans Netz

Nur zwei Jahre nach der ersten Ankündigung, in China ein zweites Reifenwerk errichten zu wollen, und lediglich rund anderthalb Jahre nach dem Beginn der Bauarbeiten hat die Sumitomo Rubber Industries Ltd. die neue Fabrik im Nordosten von Changsha jetzt in Betrieb genommen. Etwa 300 Millionen US-Dollar (nach derzeitigem Kurs knapp 250 Millionen Euro) hat das Unternehmen eigenen Worten zufolge in das Projekt investiert.

Bis 2014 soll der von Sumitomo Rubber (Hunan) Co. Ltd. betriebene Standort eine Produktionskapazität von bis zu 15.

000 Pkw-Reifen der Marke Dunlop täglich erreichen. Und für drei Jahre später wird eine Verdoppelung dieser Zahl angepeilt. cm

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Bilder für „Miss-Tuning“-Kalender 2013 sind im Kasten

Finnland bot vom 17. bis zum 21. Juli die Kulisse für die Aufnahmen der 2013er-Ausgabe des “Miss-Tuning”-Kalenders.

Amtsinhaberin Frizzi Arnold wurde vom Fotografen Max Seam in ganz unterschiedlichen Perspektiven abgelichtet, so fand der letzte Produktionstag beispielsweise am alten Flughafen Helsinki-Malmi statt, der bis in die 50er Jahre hinein der Hauptlandeplatz der finnischen Hauptstadt war. Aber freilich wird es in dem neuen Kalender auch Autos zu sehen geben, wie erste Bilder vom Set zeigen, auf denen neben der “Miss Tuning” etwa auch Modelle wie ein Ford Cosworth oder ein Dodge Challenger zu sehen sind. “Die Zeit war toll und ich freue mich schon auf die Veröffentlichung des Kalenders.

Die Motive sind abwechslungsreich und die von der ‚X-treme Car Show’ in Helsinki organisierten Autos waren der Hammer”, schwärmt Arnold von den Fahrzeugen. Klar, dass sie den neuen Kalender am 1. und 2.

September bei der dann in der finnischen Hauptstadt stattfindenden “X-treme Car Show Helsinki” präsentieren wird. Zu haben ist der Kalender aber auch bei der Messe Friedrichshafen. cm

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Überarbeitete Tiresonic-Radwaschmaschine bei Automechanika zu sehen

Die Hamburger Tiresonic GmbH wird dieses Jahr auf der Automechanika Flagge zeigen und dort eine Weiterentwicklung ihrer Radwaschmaschine “RW-301” präsentieren: Das Modell “RW-301V ” kann demnach mit einer von vier auf 6,8 Kilowatt gesteigerten Heizleistung aufwarten. “Immer mehr Kunden mit einer Tiresonic-Radwaschmaschine reinigen bis zu 50 Radsätze pro Tag. An kalten Tagen kommt es über das Volumen der ausgekühlten Räder zu Wärmedefiziten beim Wasserbad”, wird der Grund für die Erhöhung der Heizleistung um 70 Prozent erklärt.

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Umzug der AZEV-Produktion abgeschlossen – neuer Standort eingeweiht

Zum 1. Juli hat der Räderhersteller AZEV seinen Firmensitz bekanntlich vom hessischen Heppenheim ins rheinland-pfälzische Kaiserslautern verlegt. “Mit der Inbetriebnahme der neuen Produktionsstätte haben wir einen wichtigen Schritt in Richtung einer nachhaltigen Zukunftssicherung von AZEV unternommen.

Es sind nun auch die räumlichen Voraussetzungen für ein vielversprechendes Wachstum geschaffen worden, denn Ausstattung und Produktionsablauf entsprechen jetzt modernsten Fertigungs- und Umweltverfahren”, so Markus Nagel, Geschäftsführer der AZEV Alurad GmbH. Der Umzug war demnach nötig geworden, da “durch das rasende wirtschaftliche Wachstum von AZEV nach der Übernahme durch die Tyre24-Unternehmensgruppe im Jahr 2009 die Kapazitätsgrenze im Bereich Produktions- und Lagerfläche in Heppenheim erreicht wurde” und ein weiteres Wachstum dort nicht mehr möglich gewesen wäre. Am 2.

Juli sei das erste Rad in Kaiserslautern produziert worden bzw. vom Band gelaufen. Der neue Standort umfasst Unternehmensangaben zufolge ein insgesamt 30.

000 Quadratmeter großes Areal im Industriegebiet Nord der Stadt, wobei die Produktionshalle 1.500 Quadratmeter einnimmt und die Lagerhalle 3.000 Quadratmeter.

Das Gesamtbauvolumen wird mit knapp vier Millionen Euro beziffert. Da nur 35 Prozent des Geländes bebaut wurden, biete das Grundstück auch für die künftige Expansion noch Kapazitäten, heißt es weiter. cm

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Formel 1: Kein „Reifenversteher“ in Sicht?

Nach Michael Schumacher stimmt nun auch Jenson Button in den Chor derjenigen ein, die Kritik an Pirellis Formel-1-Reifen üben. Dabei hadert der Brite vor allem mit den bei Nässe zum Einsatz kommenden Reifen der Italiener, weil man mit ihnen bei solchen Bedingungen “im Nirgendwo” unterwegs sei. Er fahre seit zwölf oder 13 Jahren Formel-1-Autos – werden Buttons Worte von Eurosport wiedergegeben – und er wisse daher wie es ist, bei Regen zu fahren.

Aber bei Nässe funktionieren die Pirelli-Reifen seiner Meinung nach einfach nicht. “Er rutscht nur”, soll er gesagt haben. Auch McLaren-Geschäftsführer Jonathan Neale spricht von Problemen, die Button und sein Teamkollege Louis Hamilton in Hockenheim speziell auf nasser Strecke hatten.

“Bis jetzt hat niemand die Reifen wirklich verstanden und weiß sie konstant richtig zu nutzen. Wenn man mich fragt, dann wären mir trockene Bedingungen am liebsten”, so Neale gegenüber Motorsport-Total mit Blick auf den bevorstehenden Ungarn-Grand-Prix. cm

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Bis Jahresende fertigen Contis Europawerke 20 Millionen Winterreifen

Genauso wie bei anderen Reifenherstellern ist bei auch bei Continental momentan “Winterzeit”: Denn Ende Mai hat der deutsche Konzern in seinen europäischen Werken mit der Produktion von Winterreifen begonnen. Wie in den zurückliegenden Jahren sollen bis Saisonende gut 20 Millionen Stück hergestellt werden und dann ihren Weg in die Regale des Fachhandels weltweit finden. Und so produzieren beispielsweise die deutschen Fabriken nicht nur Reifen für den heimischen Markt, sondern auch für den französischen und italienischen sowie für Osteuropa und Skandinavien.

Laut Conti kommt dabei vor allem dem Werk in Korbach so etwas wie die Rolle einer “Spezialmanufaktur für Winterreifen” zu, weil von dort Spikereifen für den skandinavischen und russischen Markt kommen oder solche, die mit Blick auf den Einsatz in diesen Regionen mit besonders weichen Laufflächenmischungen aufwarten können. Auch das Reifenwerk in Aachen wird in diesem Zusammenhang als Spezialist bezeichnet, weil nahe der belgischen Grenze besonders auf die Anforderungen der Erstausrüstung hin entwickelte Winterreifen mit Notlaufeigenschaften “gebacken” werden. Doch in Sarreguemines (Frankreich), in Lousado (Portugal), in Otrokovice (Tschechische Republik), in Puchov (Slowakei) und im Werk im rumänischen Timisoara laufe im Sommer ebenfalls die Winterreifenproduktion auf vollen Touren, sagt Conti.

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Marineschlauchproduktion bei Yokohama jetzt gemäß neuem Standard

Die Yokohama Rubber Co. Ltd. hat bekannt gegeben, dass sie ab sofort Marineschläuche gemäß des neuen internationalen Standards “GMPHOM2009” produziert und vertreibt.

Dieser verlangt Unternehmensangaben zufolge vor allem eine höhere Haltbarkeit und Verlässlichkeit der Produkte, die etwa zum Offshoretransport von mittels Bohrinseln geförderten Rohöls verwendet werden. Von dem durch das Oil Companies International Marine Forum erarbeiteten neuen Standard bzw. dessen Umsetzung bei den eigenen Marineschläuchen verspricht sich Yokohama einen Nachfrageschub nach seinen unter dem Markennamen “Seaflex” angebotenen Produkten.

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Von AEZ unterstützte Seglerin berichtet auf Facebook von Olympiade

Bekanntlich engagiert sich AEZ seit vielen Jahren aktiv im Segelsport – etwa beim RC44 Cup, wo das von dem Räderhersteller gesponserte Team derzeit den fünften Gesamtrang belegt, oder aber auch bei der RC44-Weltmeisterschaft vom 3. bis zum 7. Oktober im kroatischen Rovinj.

Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen aber auch die österreichische Jungseglerin Lara Vadlau, die sich für die Olympischen Spiele qualifiziert hat und daher nun zusammen mit ihrer Vorschoterin Eva-Maria Schimak um eine Medaille kämpft. Seit gestern berichtet die 18-jährige Kärntnerin unter www.facebook.