Einträge von Andrea Löck

Fiat Panda dank H&R 30 Millimeter dichter am Asphalt

H&R hat jetzt auch passende Fahrwerkskomponenten für den Fiat Panda im Programm. Das Ergebnis der Entwicklung ist eine Tieferlegung mittels Federnsatz. Dieser bringt den Kleinwagen an der Vorder- und an der Hinterachse etwa 30 Millimeter näher an den Asphalt.

Das steht dem Panda nicht nur optisch gut zu Gesicht, sondern macht ihn auch um dynamischer. Trotz der sportlicheren Auslegung bleibe mit der H&R-Tieferlegung mehr als genügend Restkomfort für den Alltagsgebrauch erhalten, so der Anbieter. dv

.

Nur wenige Zehntel Unterschied bei den F1-Reifenmischungen am Hungaroring

Bekanntlich ist es auf dem Hungaroring besonders schwierig zu überholen, sodass die Reifenstrategien und die damit verbundenen Boxenstopps rennentscheidend beim F1-Event am vergangenen Wochenende hätten werden können. Die Zeitdifferenz zwischen der weicheren von Pirelli angebotenen Gummimischung (P Zero Yellow) und der härteren (Medium Compound/P Zero White) betrug nur wenige Zehntel pro Runde und veranlasste die drei schließlich Erstplatzierten, auf 2-Stopp-Strategien zu setzen: Sieger Lewis Hamilton begann wie alle Top-Ten-Fahrer mit der weicheren Gummimischung, um anschließend zweimal die härtere aufziehen zu lassen; die Zweit- und Drittplatzierten Kimi Räikkönen und Romain Grosjean hatten sich für den zweiten Stint auf den P Zero White festgelegt. “Dank der Vielzahl der Strategien sahen wir erneut ein sehr enges Rennen”, zieht Pirelli-Motorsportchef Paul Hembery ein positives Fazit.

Auch bei Rollerreifen wird der Rollwiderstand ein Thema

Mit dem “Feelgreen” genannten Modell stellt Metzeler einen neuen Rollerreifen vor, bei dem – im Zusammenhang mit Bereifungen für motorisierte Zweiräder bis dato eigentlich eher ungewöhnlich – das Thema Rollwiderstand im Vordergrund steht. Grund dafür ist, dass BMWs neuer Elektroroller mit diesem Reifen in der Größe 120/70 R15 am Vorderrad sowie 160/60 R15 am Hinterrad ausgerüstet wird. Das Fahrzeug wurde jüngst im Rahmen einer internationalen Pressekonferenz in London vorgestellt und soll dort mehreren Journalisten als Transportmittel bei den Olympischen Spielen dienen.

Bekanntlich ist ein möglichst geringer Rollwiderstand vor allem bei Elektromobilen besonders wichtig, lässt sich so doch die durch die Batteriekapazität limitierte Reichweite erhöhen. Deswegen ist der “Feelgreen” beispielsweise besonders leicht konstruiert worden, wobei Metzeler von einer 17-prozentigen Gewichtsreduzierung im Vergleich zum herkömmlichen “Feelfree” in der Produktpalette des Anbieters spricht. Bezogen auf den Rollwiderstand wird die Verringerung mit mehr als 25 Prozent beziffert, ohne dass etwa auf eine kurze Aufwärmzeit oder ein gutes Handling verzichtet werden müsse.

Kehrt Conti diesen Herbst in den DAX zurück?

Gegenüber der Wirtschaftswoche hat sich der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart zuversichtlich gegeben, dass der Automobilzulieferer bzw. dessen Wertpapiere ab Herbst dieses Jahres wieder im Deutschen Aktienindex (DAX) gelistet sein könnten.

“In den vergangenen Monaten haben wir im Ranking der größten deutschen Unternehmen bei Umsatz und Marktkapitalisierung jeweils zu den Top 30 gezählt. Wenn im August nichts Unvorhergesehenes passiert, sind wir sehr wahrscheinlich Ende September wieder im DAX gelistet”, so Degenhart gegenüber dem Blatt. Möglicherweise um der Deutschen Börse ihre Entscheidung zu erleichtern, wie sich der DAX zukünftig zusammensetzt und ob die Conti-Aktie den Sprung aus dem 50 Werte umfassenden MDAX zurück unter die Liste derjenigen Papiere der 30 größten und umsatzstärksten Unternehmen schafft, soll Degenhart bei dieser Gelegenheit auch gleich potenzielle Zukäufe in Aussicht gestellt haben.

“Das Reifenersatzgeschäft, das Geschäft mit Autoelektronikersatzteilen und das Geschäft etwa mit Förderbändern für den Bergbau, mit Spezialschläuchen für die Ölindustrie oder mit Federungselementen für Hochgeschwindigkeitszüge – all das steuert derzeit knapp 30 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Wir wollen diesen Anteil auf 40 Prozent steigern”, wird der Vorstandsvorsitzende in diesem Zusammenhang zitiert. cm

.

,

“Reifen-1” von Kochs EDV-Service ist fit für das Reifenlabeling

Seit 1. Juli ist die “Reifen-1” genannte Branchenlösung von Kochs EDV-Service fit für das EU-Reifenlabeling. “Es wurden alle erforderlichen Informationsfunktionen integriert einschließlich Sortier- und Listenfunktionen sowie im Belegdruck und Datenexport”, sagt der in Niederkassel beheimatete Softwareanbieter.

Die Warenwirtschaft – die seit mehr als 30 Jahren angeboten wird und damit eine der längsten im Markt befindlichen EDV-Lösungen für den Reifenfachhandel ist – sei somit für die Zukunft gut aufgestellt. Stabilität, ein umfangreicher und flexibler Funktionsumfang sowie einfachster Bedienkomfort werden als Vorteile des Programms genannt. Zugleich verspricht Kochs den Anwendern kundenfreundliche Betreuungszeiten und bietet aktuell ein “EU-Label”-Einsteigerpaket seiner Software an.

,

Üstra und Goodyear Dunlop verlängern Zusammenarbeit

Die Üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG hat in Sachen Reifenmanagement für ihren Fuhrpark die Zusammenarbeit mit der Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH verlängert. Die 181 Fahrzeuge des Nahverkehrsunternehmens werden demnach weiterhin mit speziellen Goodyear-Busreifen des Typs “UrbanMax MCA” ausgerüstet. Die Vereinbarung umfasst jedoch nicht nur die Lieferung der Reifen für alle Omnibusse, sondern auch die alltägliche Routineprüfung bis hin zur detaillierten Statistik und Abrechnung über das internetbasierte Reifenmanagementprogramm “FleetOnlineSolutions”.

Dieses System garantiere, dass anfallende Arbeiten entsprechend den Kundenanforderungen und zu fest vereinbarten Preisen ausgeführt werden, heißt es. Mit seiner Hilfe könne außerdem eine Zahlungsgarantie gegeben werden. “Der Dienstleister aktualisiert die Daten während des gesamten Prozesses, und der Kunde kann seine relevanten Fuhrparkdaten sowie den Stand der Arbeiten online abrufen.

Der Servicepartner stellt die Rechnung über erbrachte Leistungen nicht an den Flottenbetreiber, sondern an Goodyear Dunlop”, erklärt der Reifenhersteller, der mit einer in der Regel monatlichen zentralen Rechnungsstellung an den Vertragspartner einen reduzierten Verwaltungsaufwand verbindet. “Vor allem die Zuverlässigkeit und die hohe Wirtschaftlichkeit der Reifen und des gesamten Reifenmanagements von Goodyear Dunlop waren ausschlaggebend für die Verlängerung der Zusammenarbeit”, erklärt Hubert Nawa, Bereichsleiter Werkstatt der Üstra. cm

.

,

VW-Konzern zeichnet ZF als einen seiner besten Lieferanten aus

Der Volkswagen Konzern hat die ZF Friedrichshafen AG als einen seiner besten Lieferanten mit dem “Volkswagen Group Award 2012” ausgezeichnet. Damit wird die Lieferung von Schaltungssystemen durch das Unternehmen gewürdigt, die in VW-Modellen auf Basis des neuen sogenannten “Modularen Querbaukastens” (MQB) verbaut werden. Laut ZF ist seit 2010 der Bedarf an Schaltbetätigungen für Automatikgetriebe im VW-Konzern um mehr als 50 Prozent gestiegen.

Gewürdigt worden sei aber nicht nur das Engagement des Zulieferers bei der Umsetzung der neuen Strategie, sondern auch dessen Zuverlässigkeit als hilfsbereiter Partner über alle Arbeitsschritte hinweg sowie seine Spontanität und Flexibilität im Hinblick auf die Anforderungen der zahlreichen fahrzeugbauenden Werke des VW-Konzerns. “Die Auszeichnung durch den Volkswagen-Konzern ist eine große Ehre für ZF”, so Dr. Stefan Sommer, Vorsitzender des Vorstands der ZF Friedrichshafen AG.

“Sie belegt nicht nur die Produktqualität und Innovationskraft von ZF, sie ist das Ergebnis der beständig intensivierten Zusammenarbeit unserer Unternehmen”, ergänzt er. ZF beliefert den VW-Konzern demnach mit der gesamten Breite seines Produktportfolios der Antriebs- und Fahrwerktechnik. cm

.

Trotz Absatzminus Umsatzplus für Michelin im ersten Halbjahr

Obwohl Michelin – wie man selbst sagt vor allem wegen der Schwäche des europäischen und nordamerikanischen Marktes – in den ersten sechs Monaten dieses Jahres weltweit 8,3 Prozent weniger Reifen an seine Erstausrüstungs- und Ersatzmarktkunden geliefert hat, konnte das Unternehmen gleichzeitig seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,9 Prozent auf rund 10,7 Milliarden Euro steigern. Gut 940 Millionen Euro davon haben demnach die vornehmlich 2011 durchgeführten Preiserhöhungsrunden in die Kasse gespült. Der operative Gewinn konnte im ersten Halbjahr sogar um 35,9 Prozent auf nunmehr gut 1,3 Milliarden Euro gesteigert werden, woraus sich eine Marge von 12,3 Prozent ergibt.

Dabei trugen die beiden Geschäftsbereiche Pkw-/Llkw-Reifen sowie Lkw-Reifen mit einer operativen Marge von 10,6 bzw. 6,4 Prozent nur unterdurchschnittlich dazu bei, das “Specialty Businesses” genannte Geschäftsfeld mit einer operativen Marge in Höhe von 27,4 Prozent dafür überdurchschnittlich. Den Nettogewinn beziffert Michelin für den Zeitraum von Januar bis Juni mit 915 Millionen Euro, nachdem es in den entsprechenden Vorjahresmonaten 667 Millionen Euro waren.

Mit Blick auf den Rest des Geschäftsjahres spricht der Reifenhersteller von einem “weiterhin unsicheren Marktumfeld” vor allem mit Blick auf Europa, aber auch davon, dass die eigene weltweite Präsenz in allen Marktsegmenten vor diesem Hintergrund als ein Wettbewerbsvorteil gesehen wird. Vertrauend auf die eigenen Stärken rechnet der Reifenhersteller für das Gesamtjahr 2012 weiterhin mit einem “klaren Anstieg des operativen Gewinns”, während sich der Absatzrückgang bis zum Jahresende wohl irgendwo zwischen drei und fünf Prozent einpendeln werde. Der negative Mengeneffekt wird demnach – wie offensichtlich schon im ersten Halbjahr – weiter von einer positiven Entwicklung bei den Rohmaterialkosten sowie durch Währungskurseffekte (über-)kompensiert.