Einträge von Andrea Löck

“Brityrex” beinahe schon ausgebucht

Bis zur Eröffnung der Messe am 9. Oktober ist zwar noch ein wenig Zeit, aber ECI International als Veranstalter der “Brityrex” im britischen Manchester kann Ende Juli von einem schon fast komplett ausgebuchten Ausstellungsareal berichten. Wie das Unternehmen sagt, seien mehr als 90 Prozent der für diese Reifenmesse zur Verfügung stehenden Hallenfläche bereits belegt und damit weniger als zehn Prozent noch verfügbar.

“Das ist die richtige Messe am richtigen Ort und zur richtigen Zeit. Der Reifenmarkt sieht sich durch die Gesetzgebung mit großen Veränderungen im Zusammenhang mit dem Reifenlabeling bzw. Reifendruckkontrollsystemen konfrontiert, und die Aussteller brennen darauf zu zeigen, wie sie den Handel hinsichtlich dieser Herausforderungen unterstützen können”, begründet ECI-Geschäftsführer Paul Farrant die hohe Resonanz auf die dreitägige Messe.

Partnerteams von Michelin bereit für große Sprünge in Finnland

Die Rallye Finnland am kommenden Wochenende, achter von 13 Läufen zur Rallye-Weltmeisterschaft 2012, gilt als unvergleichliche Herausforderung: Sie ist der schnellste Lauf der Saison und wartet mit mächtigen Sprungkuppen auf. Reifenhersteller Michelin stellt seinen Partnerteams für den heißen Ritt durch die finnischen Wälder den Latitude Cross S1 zur Verfügung, die weichere Version des Schotterreifens.

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Accuride „konsolidiert“ weiter

“Konsolidierung” nennt der nordamerikanische Nfz-Zulieferer Accuride Corp. (Evansville/Indiana, USA) schmerzhafte Maßnahmen bei der Sparte Gunite, die sogenannte “Wheel-end-Systeme” (z. B.

Bremsenkomponenten, Aufhängungsteile) herstellt. Das Unternehmen, das 2009/2010 für einige Monate gemäß Chapter Eleven insolvent war, hatte bereits in der jüngeren Vergangenheit Randbereiche abgestoßen bzw. aufgegeben, um sich auf das Kerngeschäft – zu dem Nfz-Räder aus Stahl und Aluminium gehören – zu konzentrieren.

Die Aktivitäten im Gunite-Werk “Brillion Iron Works” (Brillion/Wisconsin) sollen im ersten Quartal 2013 auslaufen, die Produktionsstätte Elkhart/Indiana geschlossen werden. Damit verbleibt für Gunite lediglich die Fabrik in Rockford (Illinois), mit der die Sparte wieder in die schwarzen Zahlen gelangen will. dv.

Porsche Panamera von Hamann auf 22 Zoll gestellt

Ab Werk mag der GranTurismo bereits mit jeder Menge Leistung gesegnet sein, Hamann-Motorsport macht dem Porsche Panamera dennoch richtig Dampf: Der Laupheimer Veredler will den Panamera schließlich zum Supersportwagen krönen und verwendet passend zum mächtigen Auftritt des “Cyrano” Felgen des neuen Typs Unique Forged “Gunmetal”. Das als besonders leicht beschriebene Rad vereint in seinem Design sowohl Sportlichkeit als auch Eleganz. Die empfohlene Rad-Reifen-Kombination beträgt vorn 9,5×22 Zoll mit Pneus der Dimension 265/30 ZR22, während hinten 11×22-Zoll-Felgen mit Reifen der Größe 305/25 ZR22 zum Einsatz kommen.

Fuchsfelge offizieller Felgenpartner der „Audi driving experience“

Die Audi AG bietet durch ihre “driving experience” Fahrern der eigenen Marke oder solchen, die es werden wollen, ein breit gefächertes Programm an Fahrtrainings, aber auch Fahrerlebnistouren im In- und Ausland sowie auf internationalen Rennstrecken. Die Otto Fuchs KG (Meinerzhagen) beliefert den Automobilhersteller seit nunmehr mehr als 40 Jahren mit geschmiedeten Leichtmetallrädern. Angefangen mit dem NSU Ro 80 (bereits 1969) über den Urquattro (1980) und den ersten Vollaluminium-Audi (dem A8) bis zur aktuellen Modellpalette vom A4 bis zum Hochleistungssportwagen R8 stattet der Zulieferer zahlreiche Audi-Fahrzeuge bereits ab Band mit gewichtsoptimierten Schmiederädern aus.

Reifenmarke „Armstrong“ wird in den USA wiederbelebt

Als Ende der 1980er Jahre die Reifenhersteller Bridgestone, Michelin, Continental und schließlich auch Yokohama auf Einkaufstour in Nordamerika waren, mochte auch Pirelli – beim Bieterstreit um Firestone der Firma Bridgestone zuvor unterlegen – nicht abseits stehen und kaufte im Mai 1988 den auch hierzulande in der Branche bekannten US-Hersteller Armstrong, damals in der Weltrangliste der größten Reifenhersteller immerhin auf Rang 13. Allerdings erwies sich das Engagement für die Italiener als wenig erfolgreich, sie schlossen die Armstrong-Werke und stellten die Marke, die in den Segmenten Pkw-, LLkw-/Lkw-, vor allem aber Landwirtschaftsreifen vertreten war und als markantes Logo ein Nashorn (“The Rhino”) hatte, ein. Vor einigen Wochen hat die Zafco-Gruppe mit Pirelli ein auf fünf Jahre angelegtes Lizenzabkommen unterzeichnet, das es dem in Dubai ansässigen Unternehmen erlaubt, Reifen der Marke Armstrong in den genannten Segmenten zu vermarkten – ob lediglich im US-Markt oder auch in anderen Ländern ist nicht bekannt.

Bei Zietlow-Rekordversuch ist Conti wieder dabei

Rainer Zietlow und sein Team sind zu einer neuen Rekordfahrt gestartet: 23.000 Kilometer von Melbourne nach St. Petersburg will der Langstrecken-Abenteurer in einem serienmäßig motorisierten Touareg zurücklegen.

Die Route zwischen der jeweils nördlichsten und südlichsten Millionenstadt der Erde plant Zietlow in weniger als drei Wochen zu bewältigen. Bereits im letzten Jahr hatte der Offroad-Enthusiast mit seinem Team im Volkswagen Touareg V6 TDI einen neuen Streckenrekord auf der berühmten Panamericana von Alaska nach Feuerland aufgestellt – auch da war Continental als Sponsor beteiligt. dv

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Leichtmetallräder ab Werk für den Vito

Dieser Tage steht das neue Sondermodell “Effect” des Vito im Scheinwerferlicht der Showrooms von Mercedes-Benz. Mit einem dynamischen Exterieur positioniert er sich in den Varianten Kastenwagen und Mixto als sportliches Sondermodell mit dem gewissen Etwas für Kunden, deren Ansprüche über das Gewöhnliche hinausgehen. Sein sportliches Auftreten unterstreicht der “Effect” mit seinem im Serienumfang enthaltenen verchromten Kühlergrill sowie Leichtmetallrädern in Vanadiumsilber (17 Zoll/18 Zoll, abhängig von der Gewichtsvariante).

TRW präsentiert sich auf der Automechanika als Komplettanbieter im Corner Module

TRW Automotive Aftermarket (Neuwied) präsentiert sich auf der Automechanika im September in Frankfurt mit einem dynamischen Stand (Halle 2, Stand B60), auf dem das “Corner Module” im Zentrum steht. Unter diesem Begriff hat das Unternehmen alle Komponenten eines vollständigen Fahrwerksystems – Bremse (einschließlich Elektronik), Lenkung, Aufhängung sowie Stoßdämpfer – für Pkw, Transporter und schwere Nutzfahrzeuge zusammengefasst. Damit bündelt TRW seine Kernkompetenzen aus der Erstausrüstung und ist nun der einzige Anbieter im Markt, der diese Produktbereiche komplett und aus einer Hand abdeckt.

Gewinnwarnung von Titan Europe

Die wegen des Erdbebens vor einigen Wochen in Norditalien erfolgte vorübergehende Schließung des Agrarräderwerkes Finale Emilia (Modena) – die Produktion ist am 16. Juli wieder angelaufen – dürfte den Ausschlag gegeben haben, dass Titan Europe dieser Tage eine Gewinnwarnung ausgegeben hat. Schließlich steht das Werk für etwa zehn Prozent vom Umsatz entsprechend mehr als 60 Millionen Euro.