Einträge von Andrea Löck

Bei der Conti-Aktie geraten Exane-BNP-Paribas-Analysten ins Schwärmen

Die Conti-Zahlen zum zweiten Quartal bzw. ersten Halbjahr haben die Analysten von Exane BNP Paribas offenbar schwer beeindruckt. Nicht nur stufen sie Aktiencheck zufolge die Aktien des Konzerns weiter mit “outperform” ein und haben sie ihr Kursziel für das Wertpapier von 90 auf 98 Euro erhöht, sondern sie geraten bei alldem anscheinend richtiggehend ins Schwärmen: Dem Reifengeschäft des Unternehmens wird eine “sektorführende Klasse” bescheinigt, und wegen “der reizvollsten Story” seien Conti-Aktien eine Topempfehlung, heißt es nämlich.

Autohandel lässt im Juli weniger neue Pkw zu

Laut Dataforce waren die dem Flottenmarkt zuzurechnenden Pkw-Neuzulassungen im Juli um 2,3 Prozent rückläufig im Vergleich zum selben Monat des Vorjahres. Verantwortlich dafür sind Unternehmensaussagen zufolge der Autohandel und Autovermieter, die mit gut 40.700 bzw.

leicht über 21.500 Einheiten 1,2 respektive 4,8 Prozent weniger Fahrzeuge neu auf bundesdeutsche Straßen brachten. Dieses Minus konnte offensichtlich auch das den Fahrzeugherstellern selbst zuzurechnende Plus von 6,2 Prozent auf rund 19.

900 Fahrzeuge nicht ausgleichen. Alles in allem rechnet Dataforce gut 144.100 der insgesamt im Juli zugelassenen knapp 247.

900 neuen Pkw dem gewerblichen Segment zu. Dies entspricht einer Quote von 58,2 Prozent der Gesamtneuzulassungen des betreffenden Monats bzw. einem Rückgang um 1,3 Prozent gegenüber demselben Monat ein Jahr zuvor.

Deutlich stärker brach demnach die Privatnachfrage ein: Diesbezüglich ist von etwa 103.700 neuen Pkw die Rede, was einem Minus von 9,7 Prozent in Bezug auf den Juli 2011 entspreche. cm

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Investment in Apollo-Standort Kalamassery angekündigt

Gegenüber der Presse hat Onkar S. Kanwar, Chairman des indischen Reifenhersteller Apollo Tyres, davon gesprochen, innerhalb der nächsten beiden Jahre drei Milliarden indische Rupien (rund 44 Millionen Euro) in den Standort Kalamassery in seinem Heimatland investieren zu wollen. Das berichtet unter anderem die Hindu Business Line.

Laut dem Blatt soll die Summe dafür verwendet werden, um dort Industriereifen vor allem für den Export zu fertigen. Bei dem Pressegespräch soll er abgesehen davon zudem einmal mehr bekräftigt haben, dass Apollo ein neues Reifenwerk in Osteuropa bauen wolle. cm

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Zusammen mit der Ergo-Versicherung bietet RTC bundesweite Mobilität

Die RTC Reifen-Team GmbH & Co. KG hat mit der Ergo-Versicherungsgruppe eine Zusammenarbeit vereinbart, sodass die Reifenhandelskooperation ihren Kunden damit ab sofort eine bundesweite Mobilitätsgarantie anbieten kann: Unter dem Motto “Topservice mit Qualitätsgarantie” wird im Schadens- oder Pannenfall eine schnelle und unbürokratische Hilfe 365 Tage im Jahr versprochen. Die Erweiterung ihres Service- und Dienstleistungsangebotes um eine eigene RTC-Mobilitätsgarantie sieht die Kooperation als “wichtigen Bestandteil der Kundenbindung”.

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Neun Azubis starten bei KW Automotive ins Berufsleben

Am 1. August sind neun Auszubildende bei KW Automotive in ihr Berufsleben gestartet. Dass die Ausbildung bei dem Unternehmen einen Monat früher als in manch anderem Betrieb beginnt, ist durchaus beabsichtigt.

So will man den neuen Auszubildenden in den ersten Wochen ausgiebig Zeit geben, in der “Sommerpause” ihre erste Wirkungsstätte im Berufsleben kennenzulernen. “Wir beginnen mit der Ausbildung immer schon im August, damit unsere neuen Kollegen intensiver an ihr verantwortungsvolles Aufgabengebiet herangeführt werden können”, erklärt Thomas Schuster, Personal- und Ausbildungsleiter bei KW Automotive. “Dadurch haben die Auszubildenden noch vor dem Berufsschulbeginn die Möglichkeit ihr Ausbildungsumfeld besser kennenzulernen”, ergänzt er.

Engagierte und topausgebildete Mitarbeiter seien das wichtigste Kapital der Firma, um die deren Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Markt weiter untermauern zu können, sagt Schuster. Zudem verfolge man bei dem Fahrwerkhersteller das Ziel, die Azubis nach einer erfolgreichen Ausbildung unbefristet zu übernehmen. cm

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Sumitomo und Stamford gründen Indien-Joint-Venture

Die Sumitomo Rubber Asia (Tyre) Pte Ltd, eine Tochtergesellschaft des weltweit sechstgrößten Reifenherstellers Sumitomo Rubber Industries, Ltd. (SRI/Kobe, Japan), und die überwiegend im Reifen(groß)handel engagierte Stamford Tyres Corporation Limited (Singapur) gründen ein 60:40-Joint-Venture unter dem Namen Falken Tyre India Private Limited (FTI). Die neugegründete Vertriebsfirma soll im April 2013 ihre Geschäfte aufnehmen und etwa 70 Personen stark sein.

FTI wird überwiegend Reifen der SRI-Marke Falken im stark wachsenden indischen Ersatzmarkt vertreiben; in Indien ist es SRI aus markenrechtlichen Gründen aktuell nicht erlaubt, deren Premiummarke Dunlop anzubieten. Falken Tyre India soll die reifentechnologische Kompetenz Sumitomos mit dem Handels-Know-how Stamfords zusammenführen. Stamford ist bereits offizieller Distributeur der Marke Falken in Singapur, Malaysia, Thailand, Indonesien und Südafrika.

Dunlop bereitet Moto2-Saison 2013 vor

Dunlop hat kürzlich einen zweitägigen Test für der Moto2-Reifen für die Saison 2013 abgeschlossen. Dazu hatte das Unternehmen die Chassishersteller auf das Testgelände der Goodyear Dunlop Mireval nach Südfrankreich eingeladen, berichtet das “Auto-Medienportal”. Sie sollten die Gelegenheit erhalten, auf die Spezifikationen der Reifen Einfluss zu nehmen.

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ATU hat im ersten Halbjahr zugelegt

In den ersten sechs Monaten 2012 wuchs der Umsatz von ATU (Weiden in der Oberpfalz) auf 590 Millionen Euro, ein Plus von einem Prozent (Vorjahr: 584 Millionen Euro). Das operative Betriebsergebnis (bereinigtes EBITDA) legte deutlich um 40 Prozent auf 44 Millionen Euro zu. Im Vorjahreszeitraum hatte es 31 Millionen Euro betragen.

Das um Einmaleffekte und die Abschreibungen auf den Firmenwert bereinigte Konzernergebnis verbesserte sich auf sieben Millionen Euro (Vorjahr mit zehn Millionen Euro noch im Minus). Hauptgründe für das verbesserte Ergebnis seien der höhere Umsatz, eine weiter gesteigerte Produktivität und eine stärkere Auslastung der Werkstätten gewesen, lässt das Unternehmen in einer Pressemitteilung wissen..

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Noch ein Reifenpreisvergleichsportal

Ein ähnliches Konzept wie die eGo Group mit ihrem “Reifen2Go”-Portal verfolgen die Betreiber des “Reifen vergleichen” genannten Onlineangebotes, das unter der Adresse www.reifen-vergleichen.com zu erreichen ist und als “qualitativ hochwertiger Vergleich von Reifenprodukten etablierter Marken” beschrieben wird.

Verantwortlich für das Portal ist laut dessen Impressum Anatol-Philipp Schade von der Leipziger Agentur Schade, die eigenen Angaben zufolge Leistungen in den Bereichen (Online-)Marketing, Suchmaschinenmarketing und -optimierung sowie Webdesign und Usability anzubieten hat. Die Suche nach dem richtigen Reifen mithilfe der Plattform wird bei alldem als Kinderspiel beschrieben, und selbst Techniklaien könnten das zu ihrem Fahrzeug passende Modell gut finden, heißt es. Die Site bietet dazu die üblichen Kriterien wie unter anderem Reifenbreite, Felgendurchmesser, Geschwindigkeitsindex, Automarke und Fahrzeug, um die Auswahl entsprechend zu filtern.

Die jeweilige Trefferliste lässt sich nach Popularität, Preis sowie in alphabetischer Reihenfolge darstellen. Und unter den Kategorien Sommer-, Winter- und Ganzjahresreifen werden die verschiedenen Hersteller bzw. die von ihnen angebotenen Reifenmodelle kurz vorgestellt.

Hat sich ein potenzieller Reifenkäufer dann auf ein Modell festgelegt, wird er zum jeweiligen Onlineshop – unter anderem ATU, Autoteilestore, Pneus-Online, Popgom, Reifen.com, Teilehaber, Tipp Topp Reifen und Tirendo treten hier in Erscheinung – weitergeleitet. cm

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Geschäftsbetrieb bei ProContour läuft weiter

Nachdem die ProContour GmbH Insolvenz beantragt hat, teilt der eingesetzte Insolvenzverwalter Dr. Ulrich Nehrig in einer ersten Stellungnahme mit, dass der Geschäftsbetrieb des Unternehmens umfänglich aufrechterhalten wird. Die Löhne und Gehälter der derzeit 25 Mitarbeiter seien über das Insolvenzgeld bis einschließlich September 2012 gesichert.

“Die ProContour GmbH hat erhebliche Investitionen vorgenommen, um das patentierte Verfahren zur Serienreife zu führen. Die Erschließung des Marktes, der sich selbst noch im Aufbau befindet, hat das Unternehmen jedoch überfordert. Wichtig ist nun, dass die anstehenden Löhne und Gehälter für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeitnah ausgezahlt werden können und auch für die Folgemonate gesichert sind.

Die dadurch gewonnene Zeit werden wir nutzen, um sämtliche Sanierungsperspektiven, die mit einem Insolvenzantrag verbunden sind, zu prüfen. Dabei geht es in einem ersten Schritt darum, das Vertrauen der Kunden zu behalten und weiteres Interesse an dem innovativen Produkt der Schuldnerin zu wecken”, so Nehrig weiter. Das 2006 gegründete Unternehmen entwickelt und vertreibt Diagnosesysteme für die automatische Messung von Fahrzeug- bzw.