Einträge von Andrea Löck

Analysten zu Europa: Schwer vorherzusagendes Wettbewerbsumfeld

Die US-amerikanische Investmentbank Merrill Lynch bescheinigt Reifenherstellern in Europa derzeit ein schwer vorherzusagendes Wettbewerbsumfeld. Gerade steigende Rohmaterialkosten und ein möglicher Preiskrieg in der Reifenindustrie könnten sich negativ auswirken. Folglich sehe man die Einstufung der Continental weiterhin mit “Neutral” und deren Kursziel unverändert bei 88 Euro.

“Vielfältige Faktoren könnten den Aktienkurs des Automobilzulieferers negativ beeinflussen”, schrieb Merrill Lynch dazu in einer Studie. Aktuell liegt der Kurs der Continental-Aktie bei 84 Euro. ab.

Ende der US-Strafzölle: Kehren China-Hersteller Europa nun den Rücken?

Seit September 2009 werden aus China in die USA gelieferte Pkw-Reifen mit einem Strafzoll versehen. Im kommenden Monat nun soll der Aufschlag, der im Moment noch 25 Prozent beträgt, wieder entfallen, so jedenfalls der ursprüngliche Plan der US-Regierung. In den USA werden nun Informationen kolportiert, wonach zumindest über eine Verlängerung der Maßnahme gegenüber chinesischen Pkw-Reifen nachgedacht werde.

Formell hätte eine Verlängerung zwar sechs Monate vor dem Auslaufen auf den Weg gebracht werden müssen. Bei der Tire Industry Association (TIA) geht man allerdings davon aus, dass US-Präsident Barack Obama Mittel und Wege hätte, um dies auch außerhalb der Fristen zu tun. Dies sehe man derzeit allerdings nicht, so Roy Littlefield, Executive Vice President des Verbands TIA, auch wenn in den USA derzeit Wahlkampf ist und politische Entscheidungen daher schwer vorherzusagen sind.

In Weltrekordzeit von Melbourne nach St. Petersburg im Touareg auf Conti

“Ausgepowert, aber glücklich!”, so beschreiben sich Rainer Zietlow und sein Team nach der Rekordfahrt vom australischen Melbourne ins russische St. Petersburg. Der Langstreckenabenteurer erreichte im Touareg V6 TDI nach nur 17 Tagen, 18 Stunden und 49 Minuten sein Ziel und verband mit dieser Non-Stop-Fahrt die nördlichste und die südlichste Millionenstadt der Erde.

Chemieverband prämiert Michelin-Projekt „EcoPrint“

Michelin ist vom Verband der Chemischen Industrie Baden-Württemberg (VCI) als einer der beiden Landessieger beim Responsible-Care-Wettbewerb zum Thema “Wir haben gute Ideen zur Ressourcen-Effizienz” ausgezeichnet worden. Der Reifenhersteller hatte sich mit seinem Projekt in dem unter den 312 Unternehmen des baden-württembergischen VCI ausgeschriebenen Wettbewerb durchgesetzt.

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Zugabe bei Fiat: Winterräder oder 500-Euro-Tankgutschein kostenlos

Fiat legt im Rahmen einer Sommeraktion jedem sofort verfügbaren Neuwagen einen Tankgutschein im Wert von 500 Euro bei. Die damit verbundene Tankkarte kann bei allen Shell-Tankstellen in Deutschland eingesetzt werden. Alternativ können sich Schnellentschlossene schon jetzt auf den nächsten Winter vorbereiten.

Statt eines Tankgutscheins bietet Fiat nämlich auch einen Satz Winterkompletträder (inklusive Stahlfelgen) an. Das zweite Angebot im Rahmen der Sommeraktion gilt für alle elf Pkw-Modelle des italienischen Herstellers, vom Fiat 500 über den Punto bis zum siebensitzigen Familienvan Freemont, für den die kostenlose Zugabe sogar Leichtmetallfelgen umfasst. Diese Sommeraktion läuft noch bis 31.

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Euromaster gewinnt Rechtsstreit zum Nachziehen von Radschrauben

Euromaster hat jetzt vor dem Landgericht Karlsruhe einen wichtigen Rechtsstreit (AZ 9 C 3357/11) für sich entscheiden können, wodurch auch für den Reifenhandel insgesamt ein stückweit mehr Rechtssicherheit entsteht. Ein Privatkunde hatte die Michelin-Handelstochter verklagt, weil er sich nach einem Reifenwechsel nicht ausreichend darüber informiert fühlte, dass die Radschrauben nach 50 bis 100 Kilometern Fahrstrecke noch einmal nachgezogen werden müssen. Zusätzlich hat das Gericht Euromaster beschieden, mehr als nötig für die Sicherheit der Kunden zu tun, wie es dazu in einer Mitteilung heißt.

Denn Euromaster ließe die Autofahrer nach dem Radwechsel auf der Rechnung dafür unterschreiben, dass der Hinweis auf das Nachziehen der Schrauben gelesen wurde. Das Gericht hingegen hielt einen auf der Rechnung gedruckten Hinweis bereits für ausreichend.

 

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BlitzRotary auf der Automechanika und IAA Nutzfahrzeuge

In diesem Jahr wird BlitzRotary auf der Automechanika in Halle 8 E42/46 auf über 400 m² neben bewährten Produkten aus den Bereichen Lkw/Pkw-Hebetechnik, Drucklufttechnik und Unfallreparaturtechnik auch zahlreiche Neuheiten präsentieren. Auch auf der IAA Nutzfahrzeuge ist BlitzRotary vertreten, und zwar in Halle 23, Stand D21 mit einem 65 m² großen Stand. Die lediglich einseitige Bedienung sei ein großes ergonomisches Manko gegenwärtiger Grubenheber-Konzepte.

Mit der zum Patent angemeldeten 2. Bedieneinheit bei den neuen Blitz-Grubenhebern hat der Mechaniker den wahlfreien Zugang zum Grubenheber und muss damit nicht umständlich die Seite wechseln. In Verbindung mit den zusätzlichen Aussparungen im Fahrgestell und der ergonomischen Gestaltung des Griffstücks sei eine vollständige Ein-Hand-Bedienung möglich.

Mit der vollständigen Abdeckung des Hydraulikaggregats wirke der Heber wie aus einem Guss. Positiver Nebeneffekt: Das Aggregat ist damit vor herunterfallenden Teilen geschützt.

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Conti plant neuen F&E-Standort für Fahrerassistenzsysteme in Ulm

Medienberichten zufolge will die Continental AG schon Anfang des kommenden Jahres einen neuen Forschungs- und Entwicklungsstandort für Fahrerassistenzsysteme in Ulm errichten. Kurzfristig sollen dadurch am Standort rund 100 neue Stellen für Ingenieure geschaffen werden. Aktuell versucht der Automobilzulieferer dafür in Ulm eine passende Immobilie zu finden.

Geplant sei dabei ein reiner Forschungs- und Entwicklungsstandort, so dass neben einem Gebäude auch Laboreinrichtungen benötigt werden. Derzeit arbeiten bereits über 1.000 Mitarbeiter Geschäftsbereich Fahrerassistenzsysteme, neben den deutschen Standorten unter anderem in den USA, Japan und Rumänien.

Erst im April 2012 wurde das Geschäft in einer eigenen Business Unit mit Sitz in Lindau zusammengeführt. Die Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre habe gezeigt, dass sich die Fahrerassistenzsysteme zum Wachstumsmotor der Continental Division Chassis & Safety entwickelt hätten. ab.

Michelin kauft Anteile an irischem Softwarehaus

Michelin hat sich für zwei Millionen Euro einen “beträchtlichen Anteil” an einem kleinen irischen Software- und Elektronikteileanbieter gesichert. Die Firma Async Technologies beschäftigt aktuell 15 Mitarbeiter und hat etwa nennenswerte Teile für den kürzlich von Alligator Ventilfabrik eingeführten programmierbaren Reifendrucksensor Sens.it zugeliefert.

Wie groß der von Michelin übernommene Anteil ist, wurde nicht kommuniziert. Async Technologies ist am Markt unter dem Handelsnamen TyreCheck bekannt und liefert vorwiegend Software- und Hardwarelösungen für das Lkw-Reifen-/Flottenmanagement. Async Technologies wird von Gründer Michael O’Dwyer geleitet, der erst kürzlich Phillipe Meret als Direktor eingestellt hat, einen ehemaligen Michelin-Executive, heißt es dazu in der irischen Presse.