Einträge von Andrea Löck

Ururenkel des Firmengründers mit Gastauftritt in Firestone-Werbespot

In den USA hat Bridgestone Anfang September eine neue Kampagne gestartet, um seine Marke Firestone zu promoten bzw. sie als untrennbar mit der Automobilindustrie verbunden zu präsentieren. Immerhin kann dieser Name auf eine über 112-jährige Historie in Sachen Reifen verweisen, wurde die 1988 von Bridgestone übernommene US-amerikanische Firestone Tire & Rubber Company doch schon 1900 von Harvey S.

Firestone gegründet. Allein in letzten knapp 90 Jahren sollen nicht weniger als 500 Millionen Fahrzeuge 11.000 verschiedener Typen und Modelle auf Reifen der Marke gerollt sein.

Deswegen sei Firestone ein Autounternehmen, so die Werbebotschaft. Wenn man selbst natürlich auch nicht einen einzigen Pkw produziere, so werde ein Wagen durch die entsprechenden Reifen und den Service der eigenen Handelspartner doch zu einem Firestone, heißt es weiter. Genau dies sollen vier verschiedene Werbespots den nordamerikanischen Verbrauchern vermitteln.

Der Export ist weiterhin der Motor der Automobilindustrie

Die im August recht deutlich gefallenen Pkw-Neuzulassungszahlen in Deutschland scheinen dem Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) kein größeres Kopfzerbrechen zu bereiten.

Denn die globale Ausrichtung vieler Unternehmen der deutschen Automobilindustrie mache sie robuster als so manchen Wettbewerber, sagt VDA-Präsident Matthias Wissmann. “Wir haben bereits darauf hingewiesen, dass wir im Laufe dieses Jahres mehr Gegenwind erwarten. Unsere Hersteller und Zulieferer sind flexibel aufgestellt und können entsprechend reagieren”, meint Wissmann, der zugleich davon spricht, dass man für das Gesamtjahr weiterhin mit einem Pkw-Neuzulassungsvolumen in Höhe von rund 3,1 Millionen Einheiten hierzulande rechne.

“Aber wir machen uns keine Illusionen: Vor allem die südeuropäischen Automobilmärkte bleiben mehr als schwierig. Wir richten uns daher auf herausfordernde Zeiten ein”, so der VDA-Präsident weiter. Die schwächere Nachfrage in einigen Ländern Südeuropas – ausgelöst durch die dortige Staatsschuldenkrise – wirke sich auf die Pkw-Produktion und den Export aus.

“Im August stiegen die Exporte von Pkw zwar bereinigt um ein Prozent auf 284.400 Einheiten. Triebfeder war allerdings erneut das Engagement außerhalb Europas.

In den ersten acht Monaten bewegte sich der Export mit 2,8 Millionen Einheiten auf Vorjahresniveau. Die Inlandsproduktion sank im August leicht um ein Prozent auf 368.300 Neuwagen.

In den ersten acht Monaten wurden knapp 3,7 Millionen Pkw in Deutschland produziert, davon gingen 2,8 Millionen Einheiten in den Export. Damit gehen weiterhin drei von vier Autos, die in Deutschland gefertigt werden, ins Ausland”, erklärt Wissmann unter Verweis auch auf die im August um fünf Prozent sowie im bisherigen Jahresverlauf um sieben Prozent gestiegene Nachfrage nach deutschen Pkw aus dem Ausland. cm

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Krafträder im August gefragt – Pkw und Nutzfahrzeuge weniger

Mit den gut 2,1 Millionen Autos, die laut dem Kraftfahrtbundesamt (KBA) während der ersten acht Monate dieses Jahres in Deutschland neu zugelassen wurden, präsentiert sich der Pkw-Markt hierzulande bis dato 0,6 Prozent im Minus bezogen auf denselben Zeitraum 2011. Noch negativer fällt die Bilanz mit Blick allein auf den Monat August aus, denn knapp 226.500 neue Pkw entsprechen einem Rückgang um 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Auch der Nutzfahrzeugmarkt war dem KBA zufolge im August erneut im Minus: Der Rückgang der Neuzulassungen in diesem Marktsegment wird mit 3,9 Prozent beziffert. “Die großen schweren Fahrzeuge spürten dies deutlicher als die leichtgewichtigen Lastkraftwagen (Lkw). Bei den Lkw ab zwölf Tonnen waren es minus 18,8 Prozent und ab 20 Tonnen minus 15,1 Prozent.

Die Neuzulassungen der Sattelzugmaschinen gingen um minus 9,4 Prozent zurück”, ist der offiziellen Statistik der Behörde zu entnehmen. Erfreulich demgegenüber die Entwicklung im Kraftradmarkt, denn den dritten Monat in Folge wurde hier ein Wachstumsplus registriert: Gut 13.400 neue Maschinen im August entsprechen einem Plus in Höhe von 14,1 Prozent.

Damit kann sich dieser Teilmarkt nach einer eher enttäuschenden Entwicklung im Frühjahr nach acht Monaten nunmehr mit kumuliert über 120.800 Einheiten zumindest auf Vorjahresniveau präsentieren. Von Januar bis August summieren sich die Neuzulassungen aller Kraftfahrzeuge auf knapp 2,5 Millionen Einheiten, was einem Minus von 0,7 Prozent entspricht.

Mit beinahe 185.600 Kfz-Anhängern in demselben Zeitraum wurden 0,1 Prozent mehr neu zuglassen als in der Vergleichsperiode 2011. cm

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Erste Lieferungen gelabelte Rosava-Reifen unterwegs

Im August hat der ukrainische Reifenhersteller Rosava eigenen Worten zufolge die ersten gelabelten Pkw-Reifen an seine Kunden in Europa ausgeliefert. Die Kategorisierung hinsichtlich der drei Kriterien Rollwiderstand, Nassbremseigenschaften und Rollgeräusch gemäß der EU-Reifenkennzeichnungsverordnung, die dem Ganzen zugrunde liegt, ist demnach von dem Czech Research Institute of Rubber Technology (IGTT a.s.

) vorgenommen worden. Zugleich berichtet der Reifenhersteller noch über einen neuen Kunden: Seit diesem Monat liefere man Reifen an die israelische Masakh Abo Hafeza Ltd., wobei das Auftragsvolumen mit drei Millionen US-Dollar (rund 2,4 Millionen Euro) beziffert wird.

Darüber hinaus hat Rosava unlängst noch angekündigt, in diesem Jahr deutlich mehr Reifen für/an die in Deutschland beheimatete Syron-Tires-Europavertretung zu produzieren bzw. zu liefern. “Wir arbeiten schon seit drei Jahren mit Syron Tires zusammen”, erklärt Pavel Puskov, Commercial Director bei dem ukrainischen Reifenhersteller.

“Unsere Kooperation begann mit der Fertigung von Pkw-Reifen des Typs ‚Herse’, die der Kunde im deutschen und türkischen Markt anbietet. Im Jahr 2011 wurden zwei weitere Modelle produziert: ‚Everest 1’ und ‚365 Days’. Bezogen auf das zurückliegende Jahr wurden rund 10.

000 Einheiten dieser drei Modellreihen an Syron Tires geliefert – in dieser Saison planen wir, diese Zahl auf bis zu 45.000 Reifen zu steigern”, ergänzt er. cm

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Systeme zur Geschäftsprozessverbesserung in der Autobranche gefragt

Die Softwareinitiative Deutschland e.V. (SID) und die Metasonic AG haben eine Studie zum Business Process Management (BPM) durchgeführt.

Diese hat zutage gefördert, dass der Bedarf an Systemen zur Geschäftsprozessverbesserung in den nächsten Jahren vor allem in der Automobilbranche weiter zunehmen wird: 81 Prozent der im Rahmen der Untersuchung befragten 100 Fach- und Führungskräfte aus der deutschen Wirtschaft sollen der Automobilbranche jedenfalls den größten Bedarf bescheinigt haben, erst danach folgen Banken (78 Prozent), der Bereich Energie und Versorgung (73 Prozent) sowie die Fertigung (72 Prozent). Herbert Kindermann, Vorsitzender des SID-Forums “Quo vadis BPM?”, findet den hohen BPM-Bedarf in der Automobilindustrie “sehr gut nachvollziehbar”. Gerade für Autobauer sei es wichtig, dass die Prozesse reibungslos laufen und vor allen Dingen schnell anpassungsfähig sind.

“Dazu werden Zulieferer oft schon sehr früh in die Produktentwicklung integriert, und es wird eine optimale und effiziente Unterstützung der IT-Abteilung erwartet”, erklärt er. Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass für den Einsatz eines BPM-Systems vor allem ein größerer Überblick über die Geschäftsprozesse spricht: 79 Prozent der Befragten äußerten sich in diesem Sinne. Demgegenüber verbinden 75 Prozent damit eher Kosteneinsparungen, 74 Prozent wollen dank dessen Fehler vermeiden und 72 Prozent hoffen, dadurch schneller auf Veränderungen reagieren sowie Business und IT besser ausrichten zu können.

Den Hauptgrund für den großen Nachholbedarf, welcher der deutschen Wirtschaft in puncto BPM bescheinigt wird, sieht Kindermann selbst bei den Kosten. “Die Finanzkrise hat gerade der Automobilbranche drastisch vor Augen geführt, dass die Unternehmensprozesse verbessert werden müssen, um Kosten zu sparen”, sagt er. cm

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Erweitertes Trost-Zentrallager in Winsen offiziell eröffnet

Kürzlich hat Trost Auto Service Technik SE im Rahmen eines sogenannten Lieferantentages die Erweiterung des Zentrallagers in Winsen (Luhe) offiziell eröffnet. Das in Stuttgart beheimatete Handelsunternehmen für Kfz-Teile, Werkstattausrüstung, Werkzeuge, Diagnose und Werkstattkonzepte will damit seine Logistikprozesse optimieren. Durch An- und Neubaumaßnahmen wurde die Kapazität des Lagers nahezu verdoppelt: Künftig bietet es Platz für über 150.

000 Artikel, 1,8 Millionen Liter Öl und 400.000 Liter Gefahrstoffe. Mehr als 36.

000 Artikel sollen tagesgleich bearbeitet werden und rund 20.000 Warensendungen täglich das Lager verlassen können. “Als Teil der Logistikstrategie der Trost SE ermöglicht uns die Erweiterung des Zentrallagers zukünftig auch in Winsen über das vollständige Pkw-Sortiment und erstmalig über das Nfz-Sortiment von Trost zu verfügen”, so Thankmar Graeger, Vorstand Vertriebsprozesse, Zentrallogistik, Bestandssteuerung und Personalwesen bei Trost.

Markt für schwere Lkw: in Europa rückläufig, weltweit stabil

Beim Verband der Automobilindustrie (VDA) geht man davon aus, dass in diesem Jahr die Neuzulassungen schwerer Lkw (über sechs Tonnen) in Westeuropa um vier Prozent auf rund 250.000 Einheiten zurückgehen werden. Begründet wird dies vor allem mit einer durch die Staatsschuldenkrise ausgelösten Schwäche einiger Märkte in Südeuropa.

Gleichwohl rechnet der VDA global gesehen mit einem stabilen Markt. “Der Rückgang in Westeuropa kann durch den wachsenden US-Markt kompensiert werden. Dieser wird im Jahr 2012 um bis zu 20 Prozent auf über 350.

000 Einheiten zulegen. Davon profitieren deutsche Hersteller, die in den Vereinigten Staaten bei Lkw der Klasse 4 bis 8 (über 6,3 t) über einen Marktanteil von rund 30 Prozent verfügen. Auch den russischen Markt sollten wir nicht vergessen: Er wächst in diesem Jahr um ein Viertel und ist mit über 160.

000 Fahrzeugen fast doppelt so groß wie der deutsche”, sagt VDA-Präsident Matthias Wissmann. Auch die Anhänger- und Aufbautenhersteller in Deutschland erwarten seinen Worten zufolge vor diesem Hintergrund insgesamt eine weitgehend stabile Entwicklung für das laufende Jahr. Denn die wirtschaftliche Entwicklung dieser Unternehmen, die 2011 einen Gesamtumsatz von über 8,5 Milliarden Euro erzielt haben sollen, sei “naturgemäß eng mit der Entwicklung der Nutzfahrzeughersteller verknüpft”.

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Bremsen-Joint-Venture von TMD Friction und Hella

TMD Friction und Hella haben die Gründung eines Joint Ventures angekündigt: Unter dem Markennamen Hella Pagid wollen die beiden Partner künftig gemeinsam Bremskomponenten für den weltweiten Kfz-Ersatzteilmarkt vertreiben. Das Gemeinschaftsunternehmen, an dem beide Partner je zur Hälfte beteiligt sein werden, soll als eigenständige Vertriebsgesellschaft mit Hauptsitz in Essen gegründet werden. Vorbehaltlich der ausstehenden Genehmigungen durch die Kartellbehörden startet das Joint Venture am 1.

Januar 2013. Die globale Handelsorganisation von Hella wird im Rahmen der Zusammenarbeit die unter dem Markennamen Pagid angebotenen Produkte des Bremsbelagherstellers TMD Friction mit Ausnahme des britischen Marktes weltweit exklusiv vertreiben. “Das neue Joint Venture Hella Pagid ist für beide Seiten ein guter Schritt, die weltweite Marktposition auszubauen”, ist Carsten Albrecht, Mitglied der Hella-Geschäftsführung und dort zuständig für den Bereich Aftermarket & Special OE, überzeugt.

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Bau der weltweit größten EPDM-Anlage von Lanxess angekündigt

Seit der Übernahme und Integration von DSM Elastomers im Jahr 2011 sieht sich Lanxess als weltweit führender Anbieter von Ethylen-Propylen-Dien-Monomer (EPDM) – jetzt hat der deutsche Spezialchemiekonzern angekündigt, für 235 Millionen Euro in China die weltweit größte Anlage für synthetischen EPDM-Kautschuk bauen zu wollen. Als Standort des neuen Werkes wird der Yangtze Riverside Industrial Park in Changzhou (Provinz Jiangsu) genannt. EPDM wird demnach vor allem in der Automobilindustrie für Türdichtungen oder Scheibenwischer verwendet.

Nach Schätzungen von Lanxess werden etwa sieben Kilogramm dieses Materials in jedem Auto verwendet, es werde aber auch bei der Modifizierung von Kunststoffen, in der Draht- und Kabelindustrie, der Baubranche sowie für die Herstellung von Öladditiven eingesetzt. Die Investition in das neue Werk, die zugleich als bisher größte des Unternehmens in China bezeichnet wird, erfolgt demnach vor dem Hintergrund eines steigenden Bedarfes an EPDM: Die weltweite Nachfrage soll in den kommenden Jahren um mehr als vier Prozent pro Jahr zunehmen, wobei allein in China eine Steigerung der Nachfrage um rund acht Prozent erwartet und insbesondere der Automobil- bzw. Bauindustrie zugeschrieben wird.

Die neue Anlage wird über eine Jahreskapazität von 160.000 Tonnen verfügen und den Planungen zufolge 2015 in Betrieb gehen. “Diese Anlage ist unsere dritte große Kautschukinvestition in Asien und stärkt unsere Position als der weltweit führende Anbieter für synthetischen Kautschuk”, so der Lanxess-Vorstandsvorsitzende Axel C.

Mehr Weltpremieren denn je bei der diesjährigen Nfz-IAA

Laut Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), kann die IAA Nutzfahrzeuge, die vom 20. bis zum 27. September (Fachbesucher-/Presstage: 18.

/19. September) ihre Pforten in Hannover öffnet, in diesem Jahr mit einer neuen Bestmarke in Bezug auf die bei der Messe präsentierten Weltpremieren aufwarten: Mit über 350 soll ihre Anzahl um 30 Prozent über dem bisherigen Höchststand der IAA des Jahres 2010 (272 Weltpremieren) liegen. Die Zahl der Aussteller liegt in diesem Jahr mit 1.

904 demnach um neun Prozent über dem Stand von 2010, als 1.751 von ihnen gezählt wurden. “Unser bisher selbst gestecktes Ziel von ‚mehr als 1.

800 Ausstellern’ wird also um rund 100 Aussteller übertroffen. Wir kommen damit sehr nahe an das Niveau des Rekordjahres 2008 – damals fand die IAA vor dem Hintergrund eines sechsjährigen Booms der Nutzfahrzeugbranche statt. Die 64.

IAA Nutzfahrzeuge ist somit die IAA mit der zweitstärksten Beteiligung, seit es eine eigenständige IAA Nutzfahrzeuge gibt, also seit 20 Jahren”, so Wissmann. Dabei sei die Messe in diesem Jahr noch internationaler, wie es mit Blick auf die 1.047 Aussteller aus dem Ausland heißt, die sich diesmal angemeldet haben.

“Das sind rund acht Prozent mehr als vor zwei Jahren (969). Der Anteil der internationalen Aussteller beträgt 55 Prozent. Damit kommt mehr als jeder zweite Aussteller aus dem Ausland.

Das halten wir für die strategische Weiterentwicklung der IAA von besonderer Bedeutung”, sagt der VDA-Präsident. Die IAA-Ausstellungsfläche hat seinen Worten zufolge um elf Prozent auf 260.000 Quadratmeter zugelegt und mache diese IAA – abgesehen vom Rekordjahr 2008 mit 275.