Einträge von Andrea Löck

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Hoffnungen des Kfz-Gewerbes liegen auf dem Werkstattgeschäft

Wenig verwunderlich angesichts der aktuellen Entwicklung der Pkw-Neuzulassungen hierzulande liegen die Hoffnungen des deutschen Kfz-Gewerbes im laufenden Jahr eher auf dem Werkstattgeschäft. Während dieses “noch befriedigend” verlaufe, habe sich die Stimmung der Branche insgesamt im dritten Quartal verschlechtert, berichtet der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V.

(ZDK) mit Blick auf die Erhebung seines jüngsten Geschäftsklimaindexes. Ermittelt Ende August/Anfang September, liege der Indexwert zur aktuellen Geschäftslage, in dem die Daten aller drei Geschäftsbereiche (Neufahrzeuge, Gebrauchtwagen, Service) zusammengefasst werden, aktuell bei 116,8 Punkten. “Das ist der zweitschlechteste Wert seit Erhebungsbeginn im Februar 2010”, so ZDK-Präsident Robert Rademacher.

Wird derzeit vor allem das Neuwagengeschäft überwiegend als “schlecht” beurteilt, sieht die Mehrheit der Kfz-Betriebe (58,4 Prozent) das Werkstattgeschäft trotz “leichter Bremsspuren” noch als “befriedigend” an. Allerdings habe die Mehrheit (45,4 Prozent) im zweiten Quartal noch von einer “guten” Werkstattauslastung berichtet, gibt der ZDK zu bedenken. Für das vierte Quartal folgen die Erwartungen der Kfz-Betriebe laut Rademacher “dem Prinzip Hoffnung”.

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Kfz-Wartung/-Reparatur: Vertragswerkstätten verlieren, Freie legen zu

Im Rahmen ihres sogenannten Trend-Tachos haben die Zeitschrift Kfz-Betrieb und die Kraftfahrzeugüberwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger e.V. (KÜS) Autofahrer rund um das Thema Werkstatt befragt.

Herausgekommen ist dabei unter anderem, dass 53 Prozent der Befragten zuletzt für Wartungs- und Reparaturarbeiten an ihrem fahrbaren Untersatz die Vertragswerkstatt eines Fahrzeugherstellers angesteuert haben, während 31 Prozent auf eine freie Werkstatt setzten. Damit ist es gegenüber einer entsprechenden Umfrage aus dem Vorjahr zu einer leichten Verschiebung gekommen: 2011 nannten 55 Prozent die Vertragswerkstatt und 28 Prozent freie Betriebe. Gleichwohl sagten aktuell 90 Prozent der Umfrageteilnehmer, sie hätten in den vergangenen 24 Monaten ihre Werkstatt nicht gewechselt, und wenn doch, dann vor allem wegen zu hoher Preise (29 Prozent), inkompetenter Beratung (13 Prozent) oder der schlechten Lage des Betriebes (zwölf Prozent).

Bei alldem halten 70 Prozent der Befragten freie Werkstätten für preisgünstiger, aber mit 66 Prozent beinahe ein genauso hoher Anteil für ebenso kompetent wie Vertragswerkstätten. Und trotz des vergleichsweise schlechten ATU-Abschneidens beim jüngsten ADAC-Werkstatttest halten darüber hinaus 55 Prozent der Befragten auch speziell diese Kette für ebenso kompetent wie Vertragswerkstätten. Demgegenüber ist das Vertrauen in Onlineangebote, bei denen über das Internet Servicearbeiten zu Festpreisen angeboten werden, scheinbar recht gering: Zumindest sollen sich 49 Prozent in diesem Sinne geäußert haben, und 34 Prozent gaben sogar an, gar kein Vertrauen in solche Angebote zu haben.

Ehrung von Michelin-Jubilaren des Standortes Karlsruhe

Vergangenen Freitag hat Michelin langjährige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Standortes Karlsruhe geehrt: Zur Feier in der Schlossgartenhalle in Ettlingen waren nicht weniger als 134 Beschäftigte, die 2012 auf eine 25- oder 40-jährige Betriebszugehörigkeit zurückblicken können, mit ihren Lebenspartnern eingeladen. “Sie haben in den letzten Jahrzehnten mit Ihrem Engagement, Ihrer Flexibilität und Ihrer Bereitschaft, ständig dazuzulernen, zum Erfolg des Unternehmens und des Standorts Karlsruhe beigetragen”, sagte Dieter Freitag, Direktor Deutschland, Österreich und der Schweiz, im Rahmen der Feierlichkeiten. “Dabei haben Sie die Entwicklung von Michelin Deutschland mit vorangetrieben”, ergänzte er.

Und Christian Metzger, Direktor im Karlsruher Produktionswerk, hob hervor, dass die Mitarbeiter “neue, hoch automatisierte Anlagen installiert und zum Laufen gebracht” und mit der Einführung neuer Arbeitsmethoden wie dem täglichen Leistungsmanagement die Professionalität und Eigenverantwortung des Teams weiter erhöht hätten. “Sie haben einen wesentlichen Anteil daran, dass wir nur Reifen an unsere Kunden liefern, die den höchsten Qualitätsansprüchen von Michelin genügen”, so Metzger. cm

Michelin-Direktor Dieter Freitag (ganz links in der ersten Reihe) mit einem Teil der Jubilare, die ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feierten.

Bei Lkw-Flotten spielt Energieeffizienz eine große Rolle

Laut einer repräsentativen Umfrage, die der TÜV Süd anlässlich der IAA Nutzfahrzeuge bei mehr als 200 Betreibern von großen Lkw-Flotten im internationalen Fernverkehr durchgeführt hat, ist für mehr als drei Viertel der Fuhrparkbetreiber die Energieeffizienz inzwischen einer der wichtigsten Faktoren beim Kauf neuer Fahrzeuge. Denn die Aufwendungen für Kraftstoff stehen in die Logistikbranche demnach ganz oben auf der Kostenliste: Mit bis zu 45 Prozent schlage der Diesel bei den Gesamtkosten zu Buche – von der Anschaffung über die Wartung bis zu Reparaturen. Insofern ist es für TÜV Süd nachvollziehbar, dass im europäischen Transportgeschäft die Energieeffizienz als eine der wichtigsten Stellschrauben für mehr Wirtschaftlichkeit und geschäftlichen Erfolg gesehen wird.

Spritsparen ist für die meisten dabei übrigens wichtiger als die Verringerung der Kohlendioxidemission: Selbst wenn laut der Umfrage die meisten der Lkw-Disponenten die Schadstoffreduktion als “wichtiges Thema” ansehen, so spiele das Thema Kohlendioxidemissionen rund um die Auftragsvergabe indes noch keine Rolle. “Ganz oben auf der Agenda für mehr Effizienz steht für die Unternehmer das Fahrertraining noch vor der Verbesserung der Komponenten wie beispielsweise Reifen oder dem Einsatz von Fahrerassistenzsystemen”, sagt der TÜV Süd, der bei seinem ersten Messeauftritt bei einer Nutzfahrzeug-IAA vom 20. bis zum 27.

September unter dem Motto “Anders denken. Zukunft entwickeln.” sein gesamtes Portfolio an Truck-Services in Hannover präsentieren will.

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Erstausrüstung: Metzeler-Reifen für Husqvarna-Maschinen

Die Motorradreifenmarke Metzeler kann einen Erstausrüstungserfolg vermelden. Demnach wird die neue Husqvarna TR650 Strada serienmäßig mit dem “Tourance EXP” in den Dimensionen 110/80 R19 auf der Vorder- und 140/80 R17 auf der Hinterachse ausgerüstet, während ihr Schwestermodell Terra ab Werk mit dem “Enduro 3 Sahara” in 90/90 21 M/C und 140/80 17 M/C bestückt wird. Als einige der besonderen Produktmerkmale des 2007 vorgestellten “Tourance EXP” werden vonseiten des Anbieters sein attraktives Profildesign, eine hohe Stabilität, lange Lebensdauer und hervorragende Bodenhaftung bei Nässe hervorgehoben.

Er soll auf und abseits der Straße überzeugen können, heißt es. Ähnliches wird über den “Enduro 3 Sahara” gesagt, wenngleich bei diesem Reifen ein wenig mehr die Offroad-Performance im Fokus stehen dürfte. “Dieser Reifen passt perfekt zu Fahrern, die das maximale Fahrvergnügen in jedem Gelände suchen”, sagt Metzeler über dieses Reifenmodell.

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AA-gelabelter Sommerreifen: Nokian Tyres setzt Maßstäbe

Nokian Tyres hat jetzt nicht nur den neuen UHP-Reifen zLine vorgestellt. Auch für das Segment darunter wartet der finnische Hersteller im kommenden Sommer mit neuen Profilen auf. Insgesamt tauscht Nokian Tyres mit der Einführung des zLine, xLine und des eLine das komplette Sortiment an Sommerreifen für Mitteleuropa aus.

Insbesondere der neue Nokian eLine sollte für große Aufmerksamkeit im Markt sorgen, ist er doch beim Rollwiderstand und beim Nassgriff jeweils mit A gelabelt. Der neue eLine kommt indes nur in fünf Größen auf den Markt, von denen als erstes der Reifen in 205/55 R16 H verfügbar ist. Der neue eLine sei “einzigartig” und ein “Musterbeispiel technologischer Fähigkeiten des führenden Winterreifenherstellers der Welt” und er sei “nicht nur ein Konzept, sondern ein State-of-the-Art-Reifen”.

Der ebenfalls neue xLine ist Nokian Tyres’ Reifen für das High-Performance-Segment und soll zur kommenden Sommersaison in 45 Größen von 15 bis 17 Zoll erhältlich sein; weitere Größen folgen. Der neue xLine “meistert die häufig wechselnden deutschen Straßenverhältnisse im Sommer” und biete dabei “präzises Fahrgefühl, guten Aquaplaningschutz und feste Haftung”, so der Hersteller über seinen neuen “Nässe-Champion”. ab

 Mehr zu diesen neuen Reifen lesen Sie in der Oktober-Ausgabe der NEUE REIFENZEITUNG.

Apollo-Fabrik in Indien läuft wieder

Berichten zufolge hat Apollo Tyres seine Reifenfabrik in Kalamassery am vergangenen Freitag nach einer viertägigen Unterbrechung wieder aufgenommen. In der Mischerei hatte es am Sonntagabend ein Feuer gegeben, bei dem niemand verletzt wurde. Die Mischungen werden aktuell noch zugeliefert.

Alfa Romeo Giulietta Quadrifoglio Verde Objekt der H&R-Begierde

Der neue Giulietta Quadrifoglio Verde von Alfa Romeo gilt als eine Hommage an den legendären Traumwagen aus den 1950er Jahren. Direkt zum Verkaufsstart hat sich H&R auch schon dem Neo-Klassiker gewidmet: Das Arbeitsergebnis der Ingenieure ist ein Federnsatz, der den Wagen rund 20 Millimeter näher an den Asphalt bringt und dabei die Grundeigenschaften des Modells akzentuiere, heißt es. Handling, Agilität und Zielgenauigkeit würden nachgeschärft, ohne merkliche Verluste beim Fahrkomfort in Kauf nehmen zu müssen.

Neues Topmotive-Komplettangebot für Teilehersteller

Im neuen Spitzenprodukt für Teilehersteller der Topmotive-Gruppe “TM Industry Solutions” (TMIS) konnten die Softwarelieferanten der DVSE GmbH und deren Schwesterfirmen die langjährigen Erfahrungen mit dem TecDoc-Standard bündeln. Das Produkt steht, zusammen mit einem umfassenden Service, ab sofort für Teileproduzenten aus aller Welt zur Verfügung. Das Angebot macht bei den Anwendern keine Unterschiede und so können nahezu alle Unternehmen mit “TMIS” arbeiten: Vom Werkzeug- bis zum Reifenhersteller über Zubehörlieferanten oder “kleine” Nischenanbieter von Pflegeprodukten bietet “TMIS” eine individuelle Lösung.

BBS-Winterradprogramm mit neuen Highlights

Der deutsche Aluminiumräderhersteller BBS (Schiltach/Schwarzwald) stellt rechtzeitig zur kommenden Saison das neue Winterradprogramm vor. Die drei zur Verfügung stehenden Designs “made in Germany” sollen für ein Höchstmaß an Fahrdynamik sorgen bei gleichzeitig innovativem Design; dank hochwertiger Oberflächenbehandlung seien sie – so das Unternehmen in einer Presseinformation – für den Wintereinsatz bestens geeignet.

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