Einträge von Andrea Löck

24 Stunden von Le Mans für Motorräder: Pirelli vor Dunlop und Michelin

Die Fahrer Julien Da Costa, Gregory Leblanc und Freddy Foray vom Team Kawasaki SRC gewannen auf einer ZX10R am vergangenen Wochenende die 24 Stunden von Le Mans für Motorräder. Aufgezogen hatten sie Pirelli-Reifen vom Typ Diablo Superbike, wobei sie während der wärmeren Tagestemperaturen auf die weichere Gummimischung SC0 und während der Nacht auf SC1 vertrauten. Das Siegergespann kam nach 3.

532,140 Kilometern (entsprechend 844 Runden) vor dem Team S.E.R.

T. Suzuki GSX-R 1000 auf Dunlop und dem Team BMW Motorrad FR Thevent mit einer S1000RR bestückt von Michelin ins Ziel. dv.

Team: 72 Auszubildende starten bei den 17 Gesellschaftern

Dem drohenden Fachkräftemangel will die Reifenhandelskooperation Team mit ihren  bundesweit 325 Servicestationen auch in diesem Jahr eine konzertierte Ausbildungsoffensive entgegensetzen. Im August und September 2012 begannen bei den 17 Gesellschaftern der Top Service Team KG (TST, Isernhagen bei Hannover) insgesamt 72 junge Menschen ihre Berufslaufbahn – so viele wie nie zuvor. “Ausbildung ist die wohl wichtigste Säule unserer Unternehmenspolitik”, betont Team-Geschäftsführer Gerd Wächter.

“Wir freuen uns sehr, auch in diesem Jahr einen Ausbildungsrekord aufgestellt zu haben. Die hohe Zahl der Nachwuchskräfte sehen wir als Investition in die Zukunft und in unsere Mitarbeiter, denen wir unseren großen Erfolg verdanken.”

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Brasilien erhöht Strafzölle auf China-Reifen

Zum 1. Oktober erhöht Brasilien den Importsteuersatz auf Reifen made in China von 16 auf 25 Prozent. Es wird erwartet, dass sich durch diese Maßnahme und das fast zeitgleiche Auslaufen der 25-prozentigen Importsteuer auf China-Reifen in den USA zum 26.

September die Warenströme von Süd- zurück nach Nordamerika verlagern. Im Zuge der Strafzölle ab September 2009 in den Vereinigten Staaten hatte sich der Anteil von Reifen aus China-Fertigung von 14,4 auf 7,8 Prozent dort fast halbiert. In Brasilien könnte vor allem Goodyear von den höheren Steuern auf China-Reifen profitieren: Während der US-Reifenhersteller im Heimatmarkt das Budgetsegment fast völlig den Wettbewerbern überlässt, hat er dieses Segment in Brasilien nicht preisgegeben.

Keine Reifensorgen beim F1-Heimspiel von Pirelli

Weil der “Autodromo Nazionale di Monza” für einen vergleichsweise geringen Reifenverschleiß bekannt ist, hatte Formel-1-Exklusivausrüster Pirelli im Vorfeld des Grand Prix von Italien auch keine größeren Probleme erwartet. Und im Gegensatz zu manchem vorherigen Rennen waren die Kritiker der Pirelli-Reifen nach einem hinsichtlich der Reifen weitgehend problemlosen Rennwochenende eher schweigsam: Die beiden härtesten Laufflächenmischungen im Pirelli-Angebot P Zero Silver (hart) und P Zero White (medium) bewährten sich im Heimrennen des italienischen Herstellers hinsichtlich Performance und Haltbarkeit gleichermaßen. Die meisten Teams hatten sich aufgrund ihres Erfahrungsschatzes mit diesen beiden Reifentypen für eine 1-Stopp-Strategie entschieden, unter anderem die fünf Erstplatzierten mit Lewis Hamilton an der Spitze.

Conti plant Anleihe in Höhe von mindestens einer halben Milliarde US-Dollar

Die Continental AG plant, eine Anleihe in Höhe von mindestens einer halben Milliarde US-Dollar zu begeben – die endgültige Festlegung des Emissionsvolumens und der Anleihebedingungen wird für die kommenden Tage angekündigt. Damit soll ein Teil der im April 2014 fälligen Tranche des syndizierten Kredits zurückgezahlt werden. “Unsere zusätzlichen Investitionen in den USA haben uns veranlasst, erstmals eine Anleihe in US-Dollar zu emittieren.

Mit diesem Schritt optimieren wir erneut frühzeitig die Fälligkeitenstruktur unserer Finanzverbindlichkeiten und profitieren dabei insbesondere vom derzeit attraktiven Kapitalmarktumfeld”, erklärt Wolfgang Schäfer, Finanzvorstand bei dem Automobilzulieferer. Die Anleihe wird demnach bei qualifizierten institutionellen Investoren im In- und Ausland platziert, und als sogenannte Bookrunner werden BofA Merrill Lynch, Credit Agricole CIB, Deutsche Bank, HSBC, J.P.

Morgan und RBS genannt. Die zur Emission vorgesehenen Schuldverschreibungen sollen in kleinsten handelbaren Einheiten von 150.000 US-Dollar begeben werden, wobei die Anleihen von der US-amerikanischen Continental Rubber of America Corp.

unter der Garantie der Continental AG sowie ausgewählter Tochtergesellschaften emittiert und in den Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse eingeführt werden. Schon 2010 hatte der Konzern Euro-Anleihen mit unterschiedlichen Laufzeiten in einer Höhe von insgesamt drei Milliarden Euro emittiert, um so einen Teil seines syndizierten Kredits zurückzuzahlen sowie das Fälligkeitenprofil seiner Finanzschulden zu verbessern. cm

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Image-Check: Michelin liegt bei Reifenmarken vorn

Das Hamburger Marktforschungsunternehmen Mafo.de hat im Rahmen seines neuesten “Brand-Feel”-Rankings neun Reifenhersteller getestet. Der Sieger lautet dabei wie im Vorjahr Michelin.

Die französische Reifenmarke setzte sich knapp gegen Continental durch, das nun alleine Platz zwei vor Goodyear belegt. Cooper-Avon verliert mächtig Punkte und muss sich zum wiederholten Mal am Ende des Feldes einordnen. Auch wenn Michelin nicht mehr ganz so dominiert wie im Vorjahr, rast der französische Reifenproduzent wieder an die Spitze des Mafo.

de-­Rankings. Die Reifenmarke ist überaus bekannt, hat aus Befragtensicht das beste Image im Feld, verfügt zusammen mit Continental über den besten Claim und wirkt einzigartiger als alle anderen untersuchten Reifenmarken. Michelin wirkt attraktiver, ehrlicher, moderner, sicherer, sympathischer und unkomplizierter als seine Rivalen.

Überdies wird der französische Hersteller in überragender Weise als relevante und vertrauenswürdige Qualitätsmarke mit Tradition eingeordnet, die als führend auf dem Markt und besser als andere Reifenmarken gilt. Interessant: Bei Dynamik muss Michelin dem Konkurrenten Pirelli den Vortritt lassen.

 

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Nokian Tyres erneuert komplettes Sommerreifensortiment

Ja, Nokian Tyres hat neue Sommerreifen vorgestellt. Es stimmt auch, dass der finnische Hersteller mit der Einführung des “Nokian zLine”, “xLine” und “eLine” auf einen Schlag sein gesamtes Sommerreifensortiment für Zentraleuropa erneuert. Aber die eigentliche Nachricht, die sich dahinter verbirgt ist, dass Nokian Tyres sich – seiner Wachstumsmaxime folgend – mehr und mehr auch als Sommerreifenanbieter etabliert.

Nachdem das Unternehmen bereits in nahezu allen namhaften Reifentests im vergangenen Frühjahr zu den Siegern gezählt werden konnte, darf man gespannt sein, in welche neuen Sphären es sich nun aufmacht. Auch wenn immer noch bis zu drei von vier Nokian-Pkw-Reifen Winterreifen sind, muss man die Finnen mittlerweile gleichauf sehen mit anderen Vollsortimentern im Premiumsegment, denen man auch in anderer Hinsicht Benchmark-Qualitäten zutrauen darf.

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Nokians vierte Fabrik kommt nach Osteuropa – Baubeginn wohl 2013

Nokian Tyres gehört zu den profitabelsten und wachstumsstärksten Reifenherstellern im Markt. Innerhalb von nur fünf Jahren konnte das finnische Unternehmen seine Umsätze um mehr als 50 Prozent steigern und erzielte dabei regelmäßig Umsatzrenditen von sagenhaften 30 Prozent und mehr. Nun wollen die Finnen weiter wachsen und planen den Bau einer neuen Reifenfabrik in Osteuropa.

Wie Antti-Jussi Tähtinen gegenüber der NEUE REIFENZEITUNG bestätigte, wolle Nokian Tyres noch im Laufe dieses Jahres die Entscheidung über den Standort treffen. Wie der Vice President verantwortlich für Marketing und Kommunikation weiter erläutert, seien derzeit zwei Länder in der engeren Auswahl: Polen und Serbien; Russland steht demnach nicht mehr auf der Short List möglicher Standorte. Ihre ersten Reifen würde die neue Fabrik dann in zwei bis drei Jahren liefern können.

Brandstiftung ist Ursache für Feuer in Gernsheimer Reifenlager

Im Zusammenhang mit dem Brand eines Reifenlagers im nördlichen Gewerbegebiet von Gernsheim am Donnerstagmorgen vergangener Woche geht die Rüsselsheimer Kripo inzwischen von Brandstiftung aus. Die Untersuchung des Areals durch Brandermittler habe ergeben, dass andere Ursachen für das Feuer auszuschließen seien, heißt es. Der entstandene Schaden wird auf etwa 250.

000 Euro geschätzt. Wie die Polizei weiter mitteilt, hat es schon Anfang April dieses Jahres schon einmal auf demselben Gelände gebrannt. Man ermittele daher nun mit Hochdruck und gehe jedem Hinweis nach.

Deswegen werden etwaige Zeugen um Mithilfe gebeten, wenn ihnen rund um den Zeitpunkt des Brandausbruches gegen 1:45 Uhr am Morgen des fraglichen Tages etwas Verdächtiges aufgefallen sein sollte: Entsprechende Hinweise werden von der Polizei in Rüsselsheim unter Rufnummer 06142/6960 entgegengenommen. Nach Medienberichten aus der Region handelt es sich bei der betroffenen Lagerstätte um das Betriebsgelände eines ehemaligen, schon 1994 nach zwei Großbränden in die Insolvenz gegangenen Reifenhändlers. Seither lagern dort offenbar nach wie vor größere Mengen Altreifenreste.

Wie beispielsweise Echo Online darüber hinaus berichtet, habe der jetzige Eigentümer des Grundstückes schon vor dem Brand einen Auftrag für die Beseitigung von 500 Tonnen davon erteilt, und auch von einer Option für die Entsorgung 3.500 weiterer Tonnen ist in der entsprechenden Meldung die Rede. Denn auf dem Gelände ist demnach der Neubau von Logistikhallen geplant.