Einträge von Andrea Löck

Apollo-Vermarktung in Italien jetzt auch über Gruppo Gemini

Vredestein in Italien hat jetzt eine Vereinbarung über den Vertrieb von Apollo-Reifen geschlossen. Demnach wird – wie unser italienisches Schwestermedium PneusNews.it dazu berichtet – die Gruppo Gemini in Zukunft auch Apollo-Reifen in Italien vermarkten.

Der Händlerzusammenschluss Gruppo Gemini wurde erst im Mai 2011 gegründet; er besteht aktuell aus zehn italienischen Reifenhandelsunternehmen, die rund 6.000 Händler zu ihren Kunden zählen. Noch im Laufe dieses Jahres wird die Gruppo Gemini auf 13 Partner anwachsen.

Nutzfahrzeugmarkt in Europa schrumpft weiter

Die Nachfrage nach neuen leichten und schweren Nutzfahrzeugen ging im Juli und im August in Europa weiter zum Teil deutlich zurück. Wie der Herstellerverband ACEA dazu mitteilt, wurden im August in Europa 9,1 und im Juli sieben Prozent weniger schwere Lkw erstmals zugelassen. Auch der deutsche Markt entwickelte sich in diesen beiden Monaten negativ.

In Deutschland gingen die Neuzulassungen um 10,8 resp. 6,8 Prozent zurück und lagen damit weitestgehend im negativen Markttrend. Leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht wurden in den beiden vergangenen Monaten ebenfalls deutlich weniger verkauft als in den jeweiligen Vorjahresmonaten.

Im August gingen die Neuzulassungen europaweit um 12,4 Prozent zurück, im Juli um 4,5 Prozent. Deutschland mit Rückgängen von 4,4 resp. 0,4 Prozent steht dabei etwas besser da als der gesamte europäische Markt.

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Corghi zieht positive Bilanz seiner Automechanika-Präsenz

Mehr als je zuvor habe Corghi bei der diesjährigen Ausgabe der Automechanika bewiesen, dass sie “Form und Inhalt” vereinen könne. Wie der italienische Maschinenbauer dazu schreibt, verschmelzten Form und Inhalt in der “spektakulären Präsentation des spannklauenlosen Achsmessgeräts R.E.

M.O. – Flaggschiff der Produktion der italienischen Firma und technologischer Maßstab für den gesamten Markt.

” Man habe “begeisterte Kommentare” zur “Revolution in der Achsvermessung” erhalten. Der Besucherandrang am Stand von Corghi sei durch zahlreiche Messeneuheiten verursacht worden, heißt es dazu weiter; diese Neuheiten machten die sechs Tage in Frankfurt “für die Besucher und den Betrieb aus der Region Emilia zu einem vollen Erfolg”. ab

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Chinesen können in USA jetzt wieder „auf Augenhöhe“ handeln

Nachdem die US-Strafzölle gegenüber Pkw-Reifenimporten aus China nun nicht mehr gezahlt werden müssen, erwarten viele Marktteilnehmer einen härteren Wettbewerb auf dem amerikanischen Reifenmarkt. Erstmals nach drei Jahren könnten sich heimische Hersteller und Hersteller aus China wieder “auf Augenhöhe” am Markt begegnen, heißt es dazu bei Bloomberg. Führende chinesische Hersteller wie etwa Hangzhou ZhongCe bereiten sich unterdessen darauf vor, ihre Exporte in die USA wieder zu steigern, nachdem sie in der jüngsten Vergangenheit unter den Strafzöllen litten.

Sich ändernde Warenströme könnten in China dazu führen, dass der heimische Reifenmarkt in Zukunft unter einem geringeren Wettbewerb leidet und viele Hersteller ihre Profitabilitätsprobleme in den Griff bekommen können. Viele Unternehmen in China produzieren an ihren Kapazitätsgrenzen, wie es dort weiter heißt; ein Mehr an Exporten bedeutet daher vielfach eine geringere Versorgung des Heimatmarktes. Marktteilnehmer erwarten, dass bald schon wieder 70 Prozent der Reifenexporte aus China in die USA verschifft werden; dieser Anteil war in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen.

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Beim Nfz-Reifenkauf wird auf das Reifenlabel geachtet

Mitte September hat die Verkehrsrundschau auf ihren Internetseiten eine Onlineumfrage dazu durchgeführt, ob Käufer beim Erwerb von Nutzfahrzeugreifen auf das Reifenlabel bzw. die entsprechenden Kennwerte (Kraftstoffeffizienz, Nassbremseigenschaften, Abrollgeräusch) der zur Wahl stehenden Produkte achten. Knapp 50 Stimmen wurden binnen einer Woche abgegeben, wobei für 40 Prozent der Umfragteilnehmer das Reifenlabel rund um die Kaufentscheidung keinerlei Rolle spielt.

Bridgestone: 30 Prozent der Lkw in Europa mit falschem Druck unterwegs

Jeder vierte Lkw in Europa (25 Prozent) ist mit mindestens zehn Prozent zu wenig Luftdruck unterwegs. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Bridgestone-Studie. Bei jedem zwanzigsten Lastzug (fünf Prozent) liegt der Druck mindestens 20 Prozent über dem vorgegebenen Wert.

Die Folgen seien stets negativ: Ein höherer Kraftstoffverbrauch, eine höhere CO2-Emission sowie ein größeres Reifenpannenrisiko seien oftmals die Folgen. Wie groß der zusätzliche Kraftstoffverbrauch ist, das konnte der japanische Reifenhersteller mit einer Beispielrechnung verdeutlichen. Werde ein Laster mit Reifen, für die ein empfohlener Luftdruck von neun bar gilt, mit nur sieben bar Fülldruck gefahren, erhöhe sich der Kraftstoffverbrauch um fünf Prozent.

Reifen, die wiederum mit dem optimalen Luftdruck gefahren werden, weisen im Vergleich zu Rundlingen mit einem zehnprozentigem Unterdruck eine um bis zu 30.000 Kilometer längere Laufleistung auf. Hinzu komme, dass die Karkasse einen besseren Zustand für die Runderneuerung aufweist.

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ÖAMTC-Symposium in Wien: „Revolution & Evolution“

Unter dem Motto “Revolution & Evolution: Von der Idee zur Realität – von der Realität zur Serie” fand am 25. September 2012 im Kuppelsaal der Technischen Universität Wien das 10. ÖAMTC-Symposium “Reifen und Fahrwerk” statt.

“Im Bereich der Mobilität werden immer wieder neue Ideen zur Lösung anstehender Probleme gefordert. Von der Idee bis zur endgültigen, serienmäßigen Umsetzung ist es aber ein langer und steiniger Weg”, erklärt ÖAMTC-Symposiumsleiter Friedrich Eppel. Die Vorträge im Rahmen des Symposiums sollen aufzeigen, wie komplex die Prozesse sind, die zwischen einem Einfall und seiner endgültigen technischen Umsetzung stehen.

Die einzelnen Beiträge spannen einen Bogen von den Reifen über die Fahrbahn bis hin zu Fahrerassistenzsystemen, insbesondere Notbremsassistenten. Die Veranstaltung wird vom ÖAMTC in Zusammenarbeit mit der Semperit Reifen Ges.m.

b.H. und dem Institut für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik (IFA) der Technischen Universität Wien veranstaltet.

Institutsvorstand Bernhard Geringer und ÖAMTC-Präsident Werner Kraus – per Videobotschaft – begrüßten nationale und internationale Referenten aus Wirtschaft und Forschung.

 Die jeweiligen Präsentationen können Sie hier auf der ÖAMTC-Internetseite herunterladen.

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Beim Reifenlabel befürchtet der ARCD Manipulationen

Nach Meinung des Auto- und Reiseclubs Deutschland e.V. (ARCD) ist das Reifenlabel, mit dem ab 1.

November bekanntlich alle ab 1. Juli hergestellten Reifen beim Verkauf innerhalb der Europäischen Union hinsichtlich der drei Kriterien Rollwiderstand, Nasshaftung und Abrollgeräusch gekennzeichnet sein müssen, im Zusammenhang mit dem Kauf von Winterreifen “praktisch wertlos”. Begründet wird diese Sicht der Dinge damit, dass die drei Kriterien in erster Linie Sommerreifen betreffen und für Winterreifen “so wichtige Disziplinen wie Bremsen, Traktion sowie Kurvenhaftung auf Schnee und Eis” damit bisher leider nicht erfasst würden.

Damit erzählt der ARCD zumindest der Reifenbranche nicht viel Neues, schließlich ist mit der Materie Vertrauten durchaus bewusst, dass das Reifenlabel in seiner aktuellen Form eben nur sehr eingeschränkt Auskunft über die Wintereignung der schwarzen Rundlinge gibt. Vor diesem Hintergrund plädiert der Klub daher für die Einführung eines eigenen Labels speziell für Winterreifen. Darüber hinaus kritisiert der ARCD noch, dass Reifenhersteller ihre Produkte selbst labeln und dies nicht beispielsweise in den Händen eines neutralen Prüfinstitutes liegt.

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Corniche-Räder mit neuem Markenauftritt

Seit 2003 wird die Rädermarke Corniche Sport Wheels der Aerotechnik Fahrzeugteile AG (Stein am Rhein/Schweiz) im Markt angeboten. Wie das Unternehmen selbst sagt, habe sich die Marke mit ihren “eleganten und sportlichen Designs” innerhalb kürzester Zeit etabliert, und dem wolle man nun mit einem neuen Erscheinungsbild Rechnung tragen. Für den Markenauftritt wurde dazu ein neues Logo kreiert, das als markant und dynamisch beschrieben wird sowie über einen hohen Wiedererkennungswert verfügen soll.

GDHS-Herbst-Fachhandelstagungen 2012

Gerade in Zeiten, die Herausforderungen mit sich bringen, zeigt sich das Potenzial einer lernfähigen Organisation besonders deutlich. An die 700 Händler waren zu den drei diesjährigen Herbst-Fachhandelstagungen der Goodyear Dunlop Handelssysteme (GDHS) angereist, auch um anstehende Probleme konstruktiv anzupacken und ausgerüstet mit wichtigen inhaltlichen Themen in die jetzt startende Wintersaison zu gehen. Die Tagungen fanden diesmal in Potsdam, im Europapark Rust und am Nürburgring statt.