Einträge von Andrea Löck

Neuzulassungen in Europa bereits seit zwölf Monaten im Minus

Die Nachfrage nach neuen Autos geht in Europa weiter zurück. Wie der Herstellerverband ACEA meldet, hätten im September den zwölften Monat in Folge rückläufige Neuzulassungen den Markt und die Automobilhersteller belastet. Wie es dazu weiter heißt, gingen die Neuzulassungen im September um elf Prozent in Europa zurück.

Deutschland lag dabei mit einem Rückgang von 10,9 Prozent genau im Markttrend, während Österreich mit einem Minus von 11,9 Prozent und die Schweiz mit einem Minus von sogar 20,1 Prozent im September noch schlechter abschnitten. Unter den großen Automobilmärkten Europas konnte sich ausschließlich Großbritannien mit höheren Zulassungszahlen positiv entwickeln (+8,2 Prozent). Auch auf das gesamte bisherige Jahr gerechnet sind die Neuzulassungen fast durchweg negativ.

Während Deutschland hier mit einem Rückgang von 1,8 Prozent noch relativ gut dasteht, gingen die Neulassungen in Österreich sogar um 2,4 Prozent zurück und die in Gesamteuropa um 7,2 Prozent. In der Schweiz wurden im bisherigen Jahr indes 5,5 Prozent mehr neue Autos erstmals zugelassen. ab

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Reiff-Quartalsbericht: „Ergebnis noch zufriedenstellend“

Die Reiff-Gruppe (Reutlingen) erzielte bis Ende des dritten Quartals 2012 einen Umsatz von 362,2 Millionen Euro – damit liegt das Ergebnis der ersten neun Monate des Geschäftsjahres um 8,2 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum (394,4 Millionen Euro). “Angesichts der Geschäftslage bei den Hauptabnehmern ist dieses Ergebnis noch zufriedenstellend”, so das Fazit des Unternehmens. Im Geschäftsbereich “Elastomertechnik” wurde ein Umsatzwachstum von 6,8 Prozent erzielt, der “Technische Handel” verliert im Vorjahresvergleich vier Prozent, während der zentrale Geschäftsbereich “Reifen und Autotechnik” sogar 10,5 Prozent weniger Umsatz aufweist.

“Noch liegen die Zahlen unter den Vorjahreszahlen. 2012 ist kein einfaches Jahr, besonders im Vergleich zum erfolgreichen Vorjahr 2011. Vergleicht man die ersten neun Monate 2010, ist der Umsatz 2012 um rund zehn Prozent höher.

Gerade im Reifengeschäft kann jedoch erst nach dem Wintergeschäft Bilanz gezogen werden. Zwei Drittel des Umsatzes der Gruppe wird im Reifengeschäft erwirtschaftet, sodass wir davon ausgehen, bei normalem Winterwetter deutlich aufholen zu können”, erklärt Eberhard Reiff, Vorsitzender der Geschäftsführung der Reiff-Gruppe. Gewinnkennzahlen veröffentlicht das Unternehmen nicht.

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Wintertaugliches Alurad von AZEV in Himalaya-Grau

Der Radhersteller AZEV bietet sein einteiliges Raddesign “Typ P” ab sofort auch in der Farbvariante Himalaya-Grau an. Das neue, kühl-sportlich anmutende Farbdesign passe perfekt auf jedes weiße, schwarze und Metallic lackierte Fahrzeug. Das Raddesign wirke durch die Speichen, die bis weit über das Felgenhorn hinauslaufen in Kombination mit einem extravaganten Nabendeckel besonders groß und elegant.

Das AZEV-Rad in Himalaya-Grau sei in seiner Oberflächenbeschaffenheit besonders witterungsresistent und eigne sich dadurch optimal als Winterrad. Die widerstandsfähige Lackierung sowie eine aufwändige Bearbeitung der Oberflächenstruktur seien der Garant für dauerhafte Beständigkeit der Räder. Das Rad ist in den beiden Größen 8,5×18 und 9,5×19 Zoll erhältlich.

Gemballa und Vredestein gemeinsam zum „ultimativen Winterreifensortiment“

Einige Autolegenden sind Autofans auf der ganzen Welt bekannt: Dazu zählen auch die Fahrzeuge von Gemballa. Das einzigartige Design und die fortschrittliche Technologie der im baden-württembergischen Leonberg hergestellten Traumwagen von Gemballa fasziniert Autofans seit mehr als 30 Jahren. Um den Fans das ganze Jahr über Spaß an diesen Fahrzeugen zu ermöglichen, wurde nun eine Partnerschaft mit Vredestein eingegangen.

Das besondere Styling von Gemballa ist optisch auf jedes Modell zugeschnitten. Und um diesem Prinzip gerecht zu werden, sind technische Modifikationen erforderlich. “Um unsere einzigartigen Fahrzeuge vollkommen zu begreifen, müssen Sie sie nicht nur sehen – Sie müssen auch fühlen, wie sie sich fahren”, so Andreas Schwarz, Geschäftsführer von Gemballa.

Nexen nimmt neue Reifenfabrik offiziell in Betrieb – Auf in die Top 10

Nexen hat seine neue Pkw-Reifenfabrik im Changnyeong nun auch offiziell eingeweiht und die Serienproduktion begonnen, nachdem die ersten Reifen dort bereits Ende Mai gefertigt wurden. Anlässlich der Einweihung erklärte Nexen-Tire-Chairman Byung-Jung Kang, die erste Phase des neuen Industriekomplexes auf dem 610.000 m² großen Areal in Changnyeong sei damit rund zwei Jahre nach Beginn der Bauarbeiten im Juni 2010 abgeschlossen.

Der drittgrößte koreanische Reifenhersteller nach Hankook und Kumho wolle mit dem Ausbau der Anlage fortfahren, hieß es anlässlich der Einweihung. Bis 2018 will Nexen Tire insgesamt 1,2 Billionen Won (830 Millionen Euro) am Standort investieren. Zusammen mit den beiden anderen Fabriken des Unternehmens in Yangsan (Korea) – neben dieser Stammfabrik des Herstellers ist auch die Unternehmenszentrale angesiedelt – und in Qingdao (China) werde Nexen Tire 2018 über eine Produktionskapazität in Höhe von 60 Millionen Reifen verfügen – das Doppelte dessen, was das Unternehmen heute fertigen kann.

Österreich: Diebe entwenden mehr als hundert Autoreifen

Reichlich Beute machten nun Einbrecher in einem Kfz-Betrieb bei Mooskirchen (Steiermark) in Österreich. Die Einbrecher gelangten durch ein aufgebrochenes Fenster in die Lagerhalle und konnten so das Haupttor öffnen. Dort stahlen sie 98 Pkw-Reifen und 24 Kompletträder.

Laut Polizei beläuft sich der Gesamtschaden auf rund 24.600 Euro. ab.

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Werk für jährlich 120.000 runderneuerte Lkw-Reifen entsteht in Malaysia

Taiwans Cheng Shin Rubber Ind. Co., Ltd.

/Maxxis International und der langjährige malaysische Vermarktungspartner Kian Hon Tires Sdn Bhd. investieren gemeinsam etwa 20 Millionen US-$ und wollen damit 200 bis 400 neue Arbeitsplätze schaffen. In Penang (Malaysia) entsteht nicht nur ein Schulungszentrum für Lkw-Reifen von Maxxis für den asiatischen Raum, sondern Kian Hon weitet darüber hinaus die Aktivitäten in der Runderneuerung aus: Einerseits soll eine Produktionslinie für Laufstreifen entstehen, andererseits will der Maxxis-Partner die eigenen Kapazitäten für die Runderneuerung auf bis zu 120.

000 Reifen jährlich ausbauen. Aufgrund der gesammelten Erfahrungen sollen weitere Maxxis-Vermarkter in Indonesien und auf den Philippinen im nächsten Jahr mit Unterstützung von Kian Hon zwei weitere Runderneuerungsfabriken errichten. dv

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Neue Synthesekautschuk-Produktionslinie bei Styron in Betrieb

Die Styron Deutschland GmbH (Schkopau/Sachsen-Anhalt) hat eine neue Produktionslinie zur Produktion von Synthesekautschuk des Typs SSBR (Solution Styrene Butadiene Rubber), der vor allem in der Produktion von “grünen” sowie Hochleistungsreifen genutzt wird, im Beisein von Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) in Betrieb genommen. Etwa 91 Millionen Euro wurden in die Anlage, die für eine zusätzliche Jahreskapazität von ca. 50.

000 Tonnen ausgelegt ist, investiert und 32 Arbeitsplätze geschaffen. Styron beschäftigt damit in Schkopau knapp 450 Mitarbeiter, davon etwa 50 in einem eigenen Forschungslabor. Die jetzt in Produktion genommene “zweite Generation SSBR”-Kautschuk soll gegenüber der ersten Generation eine Verbesserung beim Rollwiderstand um 35 Prozent ermöglichen.

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Sailun Tyres investiert kräftig und zeigt, was man kann in China

Zehn Jahre sind eine lange Zeit, gerade in der Reifenbranche. Vor einem Jahrzehnt kannte noch niemand den Namen “Sailun”, was auch nicht bemerkenswert ist, musste das Unternehmen seinen ersten Reifen doch erst noch bauen. Sailun Tyres wurde im November 2002 gegründet und konnte im Jahr darauf den ersten Reifen aus der Form heben: einen Lkw-Reifen vom Typ “S816” in der Größe 10.

00 R20. In den Folgejahren hat das Unternehmen ein phänomenales Wachstum hingelegt. Neben Lkw-Reifen fertigt Sailun Tyres heute auch Pkw- und OTR-Reifen und ist außerdem in der Runderneuerung aktiv.

Im vergangenen Jahr dann ging das Unternehmen an die Börse und nahm dort rund eine Milliarde Yuan (120 Millionen Euro) frisches Eigenkapital ein, das für die weitere Expansion genutzt werden soll, wie die NEUE REIFENZEITUNG bei einem Besuch vor Ort in der Reifenfabrik und Unternehmenszentrale im chinesischen Qingdao Mitte September erfuhr.

 Dieser Artikel erscheint in der November-Ausgabe der NEUE REIFENZEITUNG.

Am Sailun-Standort in Qingdao befinden sich Fabriken zur Herstellung von Lkw-, Pkw- und OTR-Reifen sowie eine Runderneuerungsfabrik, mehrere Lager und das “Sailun Technology Centre”.

Brityrex-Veranstalter ziehen nach drei Tagen positives Messefazit

Die Veranstalter der diesjährigen Brityrex-Reifenmesse ziehen ein positives Fazit. Man sei “sehr erfreut” über das positive Feedback der Aussteller und “sehr dankbar” über die Unterstützung und den Rückhalt durch ebenjene. Man habe in der vergangenen Woche im “EventCity”-Messezentrum im englischen Manchester “eine absolut erfolgreiche Messe” erlebt, heißt es dazu vonseiten ECI International, dem Veranstalter der Brityrex.

In diesem Jahr kamen 2.435 Besucher zur dreitägigen Messe, was einer fünfprozentigen Steigerung entspricht; es stellten rund 70 Unternehmen aus. In diesem Jahr bot ECI erstmals auch ein umfangreiches Seminarprogramm an, den sogenannten “Tyre Talk”.

Am Rande der Brityrex veranstaltete der britische Reifenhändlerverband NTDA wieder sein alljährliches Dinner mit über 500 Gästen; eines der Großevents der Branche. Die nächste Brityrex findet in zwei Jahren statt. ECI International veranstaltet ebenfalls die “Tyrexpo Asia”, die im kommenden März wieder in Singapur stattfindet.