Einträge von Andrea Löck

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Umwelthilfe will Reifenlabeling selbst überprüfen

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) begrüßt eigenen Worten zufolge das Reifenlabeling und fordert zugleich die staatlichen Behörden auf, die Kennzeichnung konsequent zu überwachen.

Damit solle – heißt es – das Vertrauen in die neue Verordnung gestärkt und Missbrauch vermieden werden. Eine aktuelle Umfrage der DUH unter den für die Überwachung zuständigen Landesbehörden soll allerdings ergeben haben, dass weniger als die Hälfte der Länder ausreichend für die anstehende Überprüfung vorbereitet ist. Lediglich in Thüringen lägen bereits Pläne für die anstehende Marktüberwachung vor.

“So optimistisch das gute Beispiel Thüringens stimmt, so erschreckend sind die Rückmeldungen aus den anderen Bundesländern, wo man in der Mehrheit noch nicht verstanden hat, dass regelmäßige Kontrollen für den Erfolg des Reifenlabels von entscheidender Bedeutung sind”, meint DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. “Die Verbraucher sollen Vertrauen in die Angaben der neuen Kennzeichnung gewinnen. Deshalb ist es wichtig, dass alle Informationen über Kraftstoffverbrauch, Nassrutschverhalten und Lärmentwicklung ausgewiesen und diese regelmäßig auf Richtigkeit überprüft werden”, ergänzt Agnes Sauter, Leiterin Verbraucherschutz bei der DUH, die im Übrigen angekündigt hat, durch eigene Stichproben eine korrekte Reifenkennzeichnung im Handel durchzusetzen zu wollen, solange es keine wirksamen amtlichen Kontrollen gibt.

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Auch die Räderhersteller hoffen auf einen „guten Winter“

Zweimal jährlich erstellt die Unternehmensberatung BBE Automotive (Köln) im Auftrag des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV) bzw.

dessen Arbeitskreis Felgenhersteller ein sogenanntes Räder-Sell-in-Panel. Dahinter verbirgt sich eine Erhebung der Abverkaufsdaten (Hersteller in Richtung Handel) für den deutschen Rädermarkt. Nach Veröffentlichung der aktuellen Marktforschungsergebnisse für das erste Halbjahr 2012 ist von einer “schwierigen Marktlage” die Rede, die für eine gedämpfte Stimmung bei den Räderherstellern sorge.

Demnach beurteilen die Teilnehmer an dem Panel ihre aktuelle Situation durchweg als mittelmäßig oder schlecht. Damit ist die Stimmung im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum deutlich gekippt, schätzte damals doch immerhin ein Drittel die Lage als gut ein. “Nach den Gründen für den Stimmungsdämpfer muss man nicht lange suchen: Rückläufige Zulassungszahlen führen zu stagnierendem bis sinkendem Geschäft in der Erstausrüstung, daraus ergeben sich Überkapazitäten im freien Markt bei gleichzeitig hohem Lagerbestand im Handel.

Das wiederum führt zu verstärktem Wettbewerb und verursacht eine teilweise aggressive Preispolitik”, so der BRV. Alles in allem wurden demnach in den ersten sechs Monaten dieses Jahres im deutschen Ersatzmarktgeschäft mit Alurädern rund gut 1,6 Millionen Stück von den Felgenherstellern an den Handel verkauft. Der Stückabsatz der Panelteilnehmer, die ihren Anteil am Gesamtmarkt bei rund 90 Prozent sehen, sei damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um über 15 Prozent gesunken, heißt es weiter.

Rückläufig entwickelte sich im ersten Halbjahr 2012 auch bei Stahlrädern das Sell-in-Volumen von rund 440.000 auf 330.00 Stück.

Dies entspricht einem Minus von immerhin 25 Prozent. “Ebenso wie im Reifenfachhandel richten sich die Hoffnungen nun auch bei den Felgenherstellern auf einen ‚guten’ Winter. Es wird jedoch mit einem verstärkten Wettbewerbsdruck und damit verbundenen Preiskampf im Rädermarkt gerechnet”, fasst der BRV die aktuellen Panelergebnisse zusammen.

Mögliche Stellenstreichungen in finnischem Nokian-Werk

Nokian Tyres plant, die Produktion in seinem finnischen Werk Nokia den Marktgegebenheiten anzupassen. Das Unternehmen sagt es zwar nicht explizit, doch es geht wohl um die Verringerung des Ausstoßes und damit verbunden die Senkung von Kosten. Einerseits ist in diesem Zusammenhang von Kurzarbeit die Rede sowie andererseits aber auch von möglichen Entlassungen.

Allerdings sollen in Summe allerhöchstens 45 Arbeitsplätze komplett wegfallen. In welcher Form die 600 Mitarbeiter in der Pkw-Reifenproduktion und die 260 Beschäftigten bei Nokian Heavy Tyres von all dem betroffen sein werden, sollen für Anfang November terminierte Verhandlungen mit der Arbeitnehmervertreterseite ergeben. Die Umsetzung etwaiger Maßnahmen ist demnach erst für das kommende Jahr geplant.

MediaCom und Goodyear Dunlop bauen Zusammenarbeit aus

Die Düsseldorfer Agentur MediaCom und Goodyear Dunlop erweitern ihre Zusammenarbeit. Denn ab kommendem Jahr betreut die Mediaagentur die Markenetats des Reifenherstellers im westeuropäischen Markt: Hatte man schon zuvor in zehn Ländern inklusive beispielsweise Deutschland, Schweden, Norwegen und Österreich kooperiert, kommen nun noch neun weitere Märkte in Europa – unter anderem Frankreich, Großbritannien, Spanien und Italien – hinzu. Darüber hinaus wird MediaCom außerdem noch das Motorradgeschäft von Goodyear Dunlop in ganz Europa betreuen.

“Sprint Classic” nun auch für den Mini bei Vredestein verfügbar

Für Old- und Yountimerfahrzeuge führt Vredestein die sogenannten “Sprint-Classic”-Reifen mit Kontur und Reifenprofil im Originaldesign in seinem Programm. Aktuell hat der Hersteller sein Angebot an Klassikreifen erweitert und kann nunmehr auch den klassischen Mini entsprechend bereifen: dank der passenden neuen Dimension 145 SR10 68S. “Unter der traditionellen Hülle des neuen Reifens verbirgt sich natürlich der absolut neueste Stand der Technik im Reifenbau.

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Schon 75.000 Verbraucher nutzen den Spritsparrechner von Lanxess

Mitte des Jahres hatte Lanxess erstmals seine “Spritspar-App” vorgestellt, mit deren Hilfe Verbraucher berechnen können, wie viel sie mit “grünen” bzw. rollwiderstandsoptimierten Reifen sparen. Seit seiner offiziellen Einführung Anfang September soll der Spritsparrechner europaweit von bereits mehr als 75.

000 Verbrauchern genutzt worden sein. Die vom TÜV Rheinland geprüfte und zertifizierte Software des Spezialchemiekonzerns ist kostenlos im App-Store erhältlich sowie als Mobile- und Webversion unter www.spritsparen.

lanxess.de. cm

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Mitte Januar wieder BRV-Seminar „Technik-Basics für Kaufleute“

Im kommenden Jahr veranstaltet der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV) wieder ein Seminar unter dem Titel “Technik-Basics für Kaufleute”.

Nachdem die Premiere in diesem Jahr als voller Erfolg bezeichnet wird, ist die nächste Veranstaltung dieser Art für den 16. und 17. Januar 2013 geplant.

Anmeldungen dafür werden bis zum 20. Dezember entgegengenommen. cm

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Positive Konzernzahlen – „keine tieferen Sorgenfalten“ bei Conti

Der Continental-Konzern hat seine Unternehmenskennzahlen die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres betreffend vorgelegt und berichtet gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum nicht nur ein Umsatzplus in Höhe von 9,1 Prozent auf 24,6 Milliarden Euro, sondern auch ein um 22,8 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro verbessertes operatives Ergebnis (EBIT). Daraus lässt sich eine EBIT-Marge von 9,6 Prozent errechnen – Stand Ende September 2011 hatte sie bei 8,5 Prozent gelegen. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) wird mit fast 2,7 Milliarden Euro beziffert, was einem Plus von 19,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gleichkommt und Conti zufolge 10,9 Prozent des bereinigten Umsatzes entspricht nach 9,9 Prozent im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Basierend auf dieser doch recht positiven Zwischenbilanz nach neun Monaten geht der Automobilzulieferer weiterhin davon aus, aufs Gesamtjahr gerechnet ein Umsatzvolumen von mehr als 32,5 Milliarden Euro erreichen zu können. Dies entspräche einer Steigerung um mehr als sieben Prozent gegenüber 2011. “Außerdem wollen wir wie angekündigt eine EBIT-Marge über dem sehr guten Vorjahresniveau erreichen”, sagt der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr.

Elmar Degenhart. “Nach dem insgesamt erfreulichen Verlauf der ersten drei Quartale bereitet uns der Start in das vierte Quartal 2012 zwar keine tieferen Sorgenfalten. So dürfte der Konzernumsatz von Oktober bis Dezember nach unserem derzeitigen Kenntnisstand mindestens auf dem Niveau des dritten Quartals dieses Jahres liegen”, erklärt er.

Dennoch merke auch Conti, dass der Weg steiniger werde und man die Entwicklung der Märkte weiterhin fest im Blick haben müsse. “Derzeit profitieren wir deutlich von unserer internationalen Aufstellung und kompensieren die Rückgänge insbesondere in Südeuropa mit Zuwächsen auf dem nordamerikanischen sowie asiatischen Kontinent”, so Degenhart weiter. cm

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Marke Goodyear soll offenbar emotionalisiert werden

Mit Beginn der Wintersaison hat Goodyear europaweit eine neue Markenkampagne gestartet, bei der eine stärkere emotionale Ansprache der Verbraucher im Vordergrund stehen soll. Der Auftritt sei Folge einer Neupositionierung der Marke, sagt der Reifenhersteller, dessen Brüsseler Marketingteam bei der Kampagne mit der Kreativagentur Leo Burnett Deutschland zusammengearbeitet hat. Die Kernbotschaft ist demnach ausgerichtet auf das gute Gefühl des Fahrers bei jeder Fahrt und soll durch den neuen Markenslogan “Made to feel good” zum Ausdruck gebracht werden.

Goodyear werde damit als Marke positioniert, die mit ihren Produkten einen maßgeblichen Beitrag dazu leistet, dass Verbraucher entspannt fahren können. “Die Kampagne zielt darauf, den Verbrauchern ein deutliches und konkretes Versprechen zu geben”, sagt Hugues Despres, Goodyear-Markendirektor für Europa, Afrika und den Nahen Osten (EMEA). “Mit unserer neuen Markenpositionierung wollen wir erreichen, die Bedeutung des Reifens für die Verbraucher emotional relevant zu machen, indem wir die Reise hervorheben, anstatt lediglich den Reifen zu thematisieren”, ergänzt er.

Die Leistungsparameter der Produkte mit den wichtigsten technischen Aspekten und Vorteilen seien integrativer Bestandteil der Werbemotive und konkretisierten damit das Leistungsversprechen der emotionalen Ansprache. Als “identitätsstiftendes Merkmal” wird in der neuen Kampagne zudem verstärkt der bekannte Goodyear-Flügelschuh genutzt. Mit der neuen Kampagne will man vor allem qualitätsorientierte und sicherheitsbewusste Verbraucher ansprechen.

Das aktuelle Print-Wintermotiv, das für den “UltraGrip 8 Performance” wirbt, wird in Automobilzeitschriften sowie B2B-Titeln geschaltet. Auf ausgesuchten Onlineportalen ist die neue Kampagne als Bewegtbildkommunikation zu sehen und im Fernsehen beispielsweise als Presenter zielgruppenaffiner Formate wie Vox Automobil. cm

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Wird das Labeling asiatischen Economy-Reifenmarken zugutekommen?

Aus der Sicht der Al-Dobowi-Gruppe wird einem Teil der asiatischen Economy-Marken die EU-Reifenkennzeichnungsverordnung zu einem Wachstum in Europa verhelfen. “Viele Firmen der Reifenbranche dachten zunächst, dass die Verabschiedung dieser neuen Gesetzesbestimmungen für viele asiatische Reifenhersteller einen Stolperstein darstellen würde. Wenn wir uns jedoch deren positive Reaktion und ihre allgemeine Haltung zur EU-Gesetzgebung vor Augen führen, kann man sicherlich feststellen, dass es für eben diese Hersteller spricht, dass sie weit unterschätzt wurden”, meint Jorge Crespo als Geschäftsführer von Infinity Europe bzw.

Vertreter der Al-Dobowi-Marke Infinity. Denn die Erfüllung der Gesetzesbestimmungen sei von vielen chinesischen Marken als Herausforderung angenommen worden, und sie hätten hart daran gearbeitet, ihr gerecht zu werden. “Die beachtlichen Investitionen in Technologie und Forschung und Entwicklung, die diese Reifenhersteller getätigt haben, um die neu eingeführten EU-Gesetze nicht nur zu erfüllen, sondern darüber hinaus sogar zu begrüßen, sind sehr ernst zu nehmen.