Einträge von Andrea Löck

Ski-Weltcup startet mit Bridgestone in die neue Saison

Der “Audi FIS Alpin-Ski-Weltcup” startete am vergangenen Wochenende mit dem Riesenslalom in Sölden in die neue Saison 2012/2013. Wie im Vorjahr ist Bridgestone in Sölden und bei insgesamt 37 Veranstaltungen des alpinen Ski-Weltcups, die von Oktober 2012 bis März 2013 in acht europäischen Ländern stattfinden, Event-Sponsor und wirbt dabei für seine Winterreifen. Bei der Eröffnungsveranstaltung in Sölden sorgte Bridgestone für eine Überraschung, als die eindrucksvolle Statue eines Skirennläufers aus Reifen enthüllt wurde.

Der Künstler Mirko Siakkou-Flodin verwendete 45 Bridgestone-Reifen, um Stärke, Entschlossenheit und Muskeltonus des Skifahrers in Bewegung herauszuarbeiten. “Wir wollten auf eindrucksvolle Weise darstellen, wie eng Bridgestone-Winterreifen und alpines Skifahren auf höchstem Niveau in Sachen Kontrolle und Leistung miteinander verbunden sind”, so José Enrique Gonzalez, Director Consumer Products and Sales Support bei Bridgestone Europe. Die zwei Meter hohe und 500 Kilogramm schwere Statue wird bei mehreren FIS-Weltcup-Veranstaltungen dieses Winters in Erscheinung treten.

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EU-Reifenlabel: Ab heute gibt es keine Ausreden mehr

Seit Monaten haben Hersteller und Handel viel für die Einführung des EU-Reifenlabels getan. Heute nun ist der Tag, an dem der vom Herstellerverband ETRMA propagierte “Neuanfang” beginnen soll – Pkw-, LLkw- und Lkw-Reifen, die ab dem 1. Juli dieses Jahres produziert wurden, dürfen nicht mehr ohne Label bzw.

eine andere Kennzeichnung in der Verkaufsstelle an den Mann oder die Frau gebracht werden. “Wir hoffen, dass Endverbraucher dies nicht nur nützlich finden, um besser informierte Entscheidungen treffen zu können, sondern auch, dass sie merken, Reifen sind überaus komplexe Produkte, die das Fahrerlebnis verändern und einen Effekt auf die Sicherheit und die Auswirkung auf die Umwelt haben können”, kommentiert ETRMA-Präsident Patrick Lepercq die heutige Einführung des EU-Reifenlabels. Endverbraucher könnten nunmehr auf einfache Art und Weise erfahren, “was ein Reifen leisten kann”.

EU-Reifenlabel: Ab heute gibt es keine Ausreden mehr

Seit Monaten haben Hersteller und Handel viel für die Einführung des EU-Reifenlabels getan. Heute nun ist der Tag, an dem der vom Herstellerverband ETRMA propagierte “Neuanfang” beginnen soll – Pkw-, LLkw- und Lkw-Reifen, die ab dem 1. Juli dieses Jahres produziert wurden, dürfen nicht mehr ohne Label bzw.

eine andere Kennzeichnung in der Verkaufsstelle an den Mann oder die Frau gebracht werden. “Wir hoffen, dass Endverbraucher dies nicht nur nützlich finden, um besser informierte Entscheidungen treffen zu können, sondern auch, dass sie merken, Reifen sind überaus komplexe Produkte, die das Fahrerlebnis verändern und einen Effekt auf die Sicherheit und die Auswirkung auf die Umwelt haben können”, kommentiert ETRMA-Präsident Patrick Lepercq die heutige Einführung des EU-Reifenlabels. Endverbraucher könnten nunmehr auf einfache Art und Weise erfahren, “was ein Reifen leisten kann”.

EU-Reifenlabel: Ab heute gibt es keine Ausreden mehr

Seit Monaten haben Hersteller und Handel viel für die Einführung des EU-Reifenlabels getan. Heute nun ist der Tag, an dem der vom Herstellerverband ETRMA propagierte “Neuanfang” beginnen soll – Pkw-, LLkw- und Lkw-Reifen, die ab dem 1. Juli dieses Jahres produziert wurden, dürfen nicht mehr ohne Label bzw.

eine andere Kennzeichnung in der Verkaufsstelle an den Mann oder die Frau gebracht werden. “Wir hoffen, dass Endverbraucher dies nicht nur nützlich finden, um besser informierte Entscheidungen treffen zu können, sondern auch, dass sie merken, Reifen sind überaus komplexe Produkte, die das Fahrerlebnis verändern und einen Effekt auf die Sicherheit und die Auswirkung auf die Umwelt haben können”, kommentiert ETRMA-Präsident Patrick Lepercq die heutige Einführung des EU-Reifenlabels. Endverbraucher könnten nunmehr auf einfache Art und Weise erfahren, “was ein Reifen leisten kann”.

RDK-Systeme in chinesischen Ferraris „minderwertig“

Ferrari hat in China ein Problem mit seinen Reifendruckkontrollsystemen. Wie es dazu heißt, ruft der Hersteller der italienischen Luxussportwagen in China nun 16 Fahrzeuge in die Werkstätten zurück, um an ihnen ein möglicherweise fehlerhaftes Reifendruckkontrollsystem auszutauschen, heißt es in einer Meldung der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua; die Systeme seien “minderwertig” und könnten aufgrund eines Softwarefehlers versagen. ab

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Gajah Tunggal setzt auf Exportmärkten wie Europa weniger ab

PT Gajah Tunggal meldet für die ersten neun Monate des laufenden Jahres deutlich steigende Umsätze und Gewinne. Wie es dazu heißt, habe der indonesische Reifenhersteller, der zur Giti-Tire-Gruppe gehört, in dieser Zeit 9,36 Billionen Rupiah (748 Millionen Euro) umgesetzt, dies entspricht einer Steigerung um 7,6 Prozent. Die Absätze in Indonesien stiegen dabei um 16,4 Prozent auf 5,93 Billionen Rupiah (474 Millionen Euro) an; der Heimatmarkt steht demnach für 63 Prozent der Umsätze.

Gleichzeitig gingen die Umsätze auf Exportmärkten um 4,8 Prozent zurück, was an geringeren Absätzen in Europa und den USA liege. Wie es weiter heißt, stammen rund 77 Prozent der Umsätze, also 576 Millionen Euro, aus dem Reifengeschäft; der Rest stammt aus dem Geschäft mit Synthesekautschuk, Reifencord etc. Das Unternehmen gibt den Nettogewinn der ersten neun Monate mit 778 Milliarden Rupiah (62 Millionen Euro) an, was wiederum einer Steigerung um 31 Prozent entspricht.

Anlagenbauer übernimmt Montagestraßenhersteller Ghyselinck

Der Anlagenbauer Fontijne Grotnes erweitert sein Geschäft in der Komplettradmontage. Wie es dazu heißt, hat das niederländische Unternehmen kürzlich den belgischen Hersteller von automatisierten Montagestraßen Ghyselinck übernommen. Ghyselinck verfüge über mehr als 55 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und der Herstellung entsprechender Anlagen.

Wie es dazu weiter heißt, werde das übernommene Unternehmen unter der Firmierung “Fontijne Ghyselinck BV” weitergeführt; durch die Übernahme werde die Stärke zweier Marktführer in ihren jeweiligen Marktsegmenten zusammengefügt, heißt es weiter in der Mitteilung. Ghyselinck beliefert Automobilhersteller, Reifenhersteller wie auch Unternehmen aus dem Reifenhandel. “Mit der Akquisition optimieren wir unser Produktportfolio”, heißt es dazu in einem Kommentar des Fontijne-Grotnes-Vorstands.

Martin Lumb kümmert sich um Sailun Tyres’ Geschäftsentwicklung

Sailun Tyres hat die Position eines Business Development Manager für Europa, den Mittleren Osten und Nordafrika geschaffen. Um die Entwicklung der Geschäfte in den besagten Regionen kümmert sich künftig Martin Lumb. Lumb verfüge über 25 Jahre Erfahrung in der Reifenbranche und war unter anderem in führenden Positionen für Goodyear Dunlop und die Al Dobowi Group tätig.

Der neue Business Development Manager kümmert sich um die hiesigen Belange des chinesischen Reifenherstellers aus seinem Büro in Wien. Martin Lumb berichtet direkt an Martin West, Geschäftsführer von Sailun Tyres EMEA. ab

 

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Kommentar in Sachen Reifenlabelingkontrolle: 6 aus 49

Es ist mittlerweile fast schon Tradition, dass rund um den Start der Umrüstsaison Workshops/Roadshows zum Thema Winterreifen stattfinden. Da bildet 2012 keine Ausnahme, und es lässt sich unschwer vermuten, was in diesem Jahr im Vordergrund stand: das Reifenlabeling. Die dabei vermittelte Botschaft war bei allen die gleiche und beileibe auch nicht neu: Die Kennzeichnung hinsichtlich Energieeffizienz/Rollwiderstand, Nassbremsen und Abrollgeräusch lasse keinerlei Rückschlüsse auf die Wintereignung von Reifen zu und decke ohnehin nur drei von rund 50 bei ihrer Entwicklung eine Rolle spielenden Kriterien ab.

Rein mathematisch ist die Wahrscheinlichkeit, die drei richtigen Kriterien unter 50 auszuwählen, zwar größer als beim Lotto die sechs gewinnbringenden Zahlenkästchen unter den 49 zur Wahl stehenden anzukreuzen. Aber mit Glücksspiel hat das Reifenlabeling eigentlich ja ohnehin wohl nicht viel zu tun. Oder am Ende vielleicht doch? Zumindest kann man sich dieses Eindruckes nicht erwehren, wenn man hört, was in Bezug auf die Marktüberwachung in Sachen Reifenlabel zu erwarten ist.

Bei einem der Winterreifenworkshops kam ein Vertreter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zu Wort, das all dies koordiniert, während die Überwachung selbst Ländersache ist. Nach seinen Aussagen veranschlagt die Behörde basierend auf den (personellen) Kapazitäten pro Jahr etwa 0,1 Stichproben je 1.000 Einwohner.

Gerechnet auf rund 80 Millionen Bundesbürger ergibt das die stattliche Anzahl von jährlich 8.000 Stichproben. Was sich vergleichsweise hoch anhört, relativiert sich allerdings sehr schnell, weil diese Zahl für alle Produkte gilt, die mit einem Energieeffizienzlabel versehen sind: also nicht nur Reifen, sondern auch Kühlschränke, Waschmaschinen, Leuchtmittel, Autos .

.. Wenn man sich jetzt noch vor Augen führt, dass es laut den Zahlen des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie allein rund 2.

500 verschiedene zu labelnde Reifenvarianten im Markt gibt, dürfte klar sein, dass eine lückenlose Überwachung des Ganzen ziemlich graue Theorie ist.

Als erschwerenden Faktor bei alldem erwähnte der Ministeriumsvertreter zudem die Kosten für die Produktüberprüfungen, die er mit irgendwo zwischen 2.500 und 8.

000 Euro je Reifen bezifferte. Und auf diesem “ganz schönen Brocken” bleibe man sitzen, wenn sich der Verdacht eines Falschlabelings nicht bestätigen sollte, ergänzte er. Ergo setze man einerseits auf eine Art Selbstregulierung des Marktes – soll heißen: Irgendwer wird die Überwacher schon mit der Nase auf ein mögliches “schwarzes Schaf” stoßen – sowie andererseits auf einen Plausibilitätscheck der Labelangaben, um erst dann eine tatsächliche Produktüberprüfung vorzunehmen, wenn ein wirklich hinreichend begründeter Verdacht besteht sowie zudem gute Chancen gesehen werden, dies auch nachweisen zu können.

Platt formuliert könnte all dies also in etwa so zusammengefasst werden: Solange ein Hersteller nicht allzu offensichtlich an den Labeleinstufungen seiner Produkte “dreht”, kann er sich relativ entspannt zurücklehnen. Für den Handel gilt das umgekehrt aber wohl keineswegs: Denn einen Prüfer mal eben einen Blick in den Verkaufsraum werfen und nachsehen zu lassen, ob denn alle dort ausgestellten Modelle ordnungsgemäß gekennzeichnet sind, kommt die Obrigkeit sicherlich deutlich billiger als der Test von Reifen. Zumal dann quasi unmittelbar erkennbar ist, ob eine Zuwiderhandlung vorliegt und ein Bußgeld fällig ist.

Wenn unabhängig davon nun aber selbst die Reifenhersteller fast durchgängig empfehlen, Verbraucher sollten sich lieber zusätzlich mithilfe der gängigen Vergleichstests von Automobilzeitschriften informieren, anstatt allzu sehr auf das Reifenlabel zu schielen und eine effektive Labelingkontrolle der Produkte nur Wunschdenken ist, stellt sich zwangsläufig folgende Frage: Wozu das Ganze eigentlich? Nun gut, man hat damit gezeigt, dass etwas für die Energieeffizienz bzw. gegen den von weiten Teilen der Allgemeinheit erwarteten Klimawandel getan wird. Stehen aber bei diesen sicher gut gemeinten Bemühungen Aufwand und Nutzen in einem gesunden Verhältnis zueinander?

Klar, jeder hat schon des Öfteren gehört, dass sich mit einem in Sachen Rollwiderstand mit “A” gelabelten Pkw-Reifen im Vergleich zu einem mit “G” gekennzeichneten bis zu 7,5 Prozent an Kraftstoff sparen lassen, und es wird früher oder später tatsächlich Serienmodelle geben, die “A”-Energieeffizienz gleichzeitig noch mit “A”-Nassbremseigenschaften in Einklang bringen.

Andererseits ist es schon heute schwierig, einen Reifen mit “G”-Rollwiderstand im Markt zu finden – selbst bei Winterreifen ist wenigstens “E” der aktuelle Stand der Technik und bei Sommerreifen sogar “C” oder gar “B”. Die in der Theorie damit erzielbaren Spriteinsparungen dürften insofern entsprechend weniger ins Gewicht fallen. Lassen sich vor dem Hintergrund all dessen die personellen und finanziellen Ressourcen, die das Labeling in der Branche bindet, anders nicht sinnvoller nutzen? christian.

Schwächeres Quartal, aber Nokian-Umsatz nach neun Monaten im Plus

Nokian Tyres spricht mit Blick auf die Konzernkennzahlen für die ersten neun Monate des laufenden Jahres von einem stabilen Ergebnis trotz eines insgesamt schwächeren dritten Quartals. Konkret berichtet der finnische Reifenhersteller für den Zeitraum Januar bis September ein Umsatzplus in Höhe von 19,7 Prozent gegenüber denselben neun Monaten 2011. In absoluten Zahlen entspricht dies einem Wachstum von zuvor gut 974 Millionen Euro auf jetzt knapp 1,2 Milliarden Euro.

Der operative Gewinn konnte um 16,2 Prozent von 261 Millionen Euro auf nunmehr leicht über 303 Millionen Euro zulegen. Daraus lässt sich eine Marge von rund 26 Prozent errechnen. “Nokian Tyres hat sich in einem herausfordernden Umfeld gut entwickelt, selbst wenn das Ergebnis des dritten Quartals hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben ist.

Unser Umsatz in Russland ist auch im dritten Quartal wieder stärker gestiegen, und in den nordischen Ländern war die Entwicklung wie erwartet. Beim Umsatz mit Pkw-Reifen konnten wir in Summe zulegen, doch ein deutlich schwächerer Markt in Zentraleuropa und hohe Lagerbestände im Handel haben zu einem schlechteren Mix und einer niedrigeren Marge in diesem Zeitraum geführt”, sagt Nokian-Präsident und -CEO Kim Gran. Und selbst wenn das Unternehmen jüngst erst eine Gewinnwarnung für das zweite Halbjahr herausgegeben hat, so rechnet Gran nichtsdestoweniger für das Gesamtjahr nach wie vor damit, dass der operative Gewinn des Reifenherstellers 2012 weit über dem Referenzwert für 2011 liegen wird.